Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Guten Tag allerseits im August 2026



Montag, 3.8.2026, 14.45 Uhr:
Für meinen Sommer-Lieblingsplatz unter den Haselbüschen, der von 9 Uhr morgens bis etwa 17 Uhr im Schatten liegt, zeigt das Thermometer 35 Grad an. Da habe ich den Platz leider aufgeben müssen, bevor ich vollends am Arsch bin. Rückzug also ins Haus, wo es dank unseres gut einstudierten und perfekt ausgeführten Rolladenballetts zumindest in einem Ergeschossraum 7 Grad weniger hat.
Übrigens: Rhein und Donau haben inzwischen noch nie gemessene Tiefststände erreicht. Ungarn und Rumänien mussten wegen Mangel an Kühlwasser ihr AKWs abschalten.
Übrigens: Hitzewelle auch in Sibirien. Die Russen haben begonnen, bei Teilen ihrer dortigen Infrastruktur den Erdboden darunter zu kühlen. Weil: Straßen, Pipelines, Fabriken, Ortschaften stehen auf Permafrostböden. Dieser Untergrund verliert mit fortschreitender Erwärmung infolge Klimawandels seine natürliche Festigkeit, er schmilzt.

2.8.2026

Nachtgedanken.
Seit Jahren frage ich mich immer wieder: Wie würden wir uns verhalten, wäre die Lage hierzulande so wie in vielen Heimatregionen jener, die heute als Migranten aufbrechen, um in die Fremde zu ziehen? (…) > Ganzen Text lesen hier


Samstag, 1. August, 0.20 Uhr:

Der Großangriff afrikanischer Aliens auf die zivilisierte Welt ist abgeblasen. Nachdem die 50.000 durch eine Kabale von interessierter Seite irregeführten Invasoren erkannten, dass es über die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika (gemäß Sonderregelung im Schengen-Abkommen) keinen direkten Weg vom schwarzen Kontinent auf den europäischen gibt, haben sie ihr Eroberungsunternehmen abgebrochen. Das Gros der barbarischen Invasionstruppen ist mittlerweile ins nahegelege Marokko zurückgekehrt. (Ironie off. *kopfschüttel* )



31.7.2026

Freitagnachmittag ist’s, und also darf ich allseits ein irgendwie angenehmes Wochenende wünschen. Die Wettervorhersage macht mich etwas ratlos: Kommt da noch was (Regen, Gewitter, Sturm) oder nicht? Wird’s kühler oder wieder heißer? Unbestimmt resp. von Region zu Region unterschiedlich. Bestätigt hat sich (für mich) bislang nur die Wirkansage fürs Biowetter in der Frühstückszeitung: „Kreislaufprobleme, Abgeschlagenheit, Müdigkeit“.
Als Dreingabe eine Erinnerung.
Irgendwann in den frühen 1990ern hatte ich einen Kommentar in die Zeitung geschrieben, der ungefähr so endete: „Es könnte der Tag kommen, da der Kölner Dom nicht mehr Kölner Dom heißt, sondern man ihn nach einem Privatunternehmen benennt. Oder an dem die Fußball-Weltmeisterschaften an den meistbietenden Konzern verkauft werden.“ Ein paar Leserbriefschreiber hatten mich damals für verrückt erklärt. Thema des Kommentars war die seinerzeit mit Macht um sich greifende Unsitte, Sportler in Trikots und mit Gerät antreten zu lassen, die wie Litfaßsäulen mit Werbung zugekleistert sind, und kommunale Stadien, Sportplätze, Schwimmbäder, Veranstaltungshallen nach Sponsoren zu benennen. In den 1990ern war diese Art der Totalkommerzialisierung noch heftig umstritten, heute kräht kein Hahn mehr danach. Im Grunde setzt Infantino nur den alten Trend fort und treibt ihn auf die Spitze. Ich hoffe gleichwohl, er hat Bogen damit überspannt.

30.7.2026

quergedanken_logo  Trefflich passender Zufall: Genau am heißesten Tag der aktuellen Hitzewelle, also am heutigen Donnerstag, ist mit der August-Ausgabe des mittelrheinischen Monatsmagazins „Kulturinfo“ auch meine jüngste „Quergedanken“-Kolumne (Folge 253) erschienen. Unter der Überschrift „Es ist so heiß wie auf Hawai“ behandelt das kostenfreie Textchen (3400 Anschläge, ca. 2,5 Minuten Lesezeit) das Thema, das in diesen Wochen nicht nur hierzulande jede/n verständlicherweise und zu Recht irgendwie umtreibt.

> „Quergedanken“ Folge 253 hier lesen


23.7.2026

Das kam völlig unerwartet: Anfrage einer Fotografin, ob ich Lust hätte mit ihr eine Foto-Session zu machen. Motiv: Ich. Nach einer Weile des Zauderns stimmte ich zu. Dann rückt sie an, die in der Mittelrhein-Region vor allem als Pianistin recht bekannte Ingrid Wendel – die das Fotografieren für sich zur zweiten Passion neben der Musik erkoren hat. Ein kleiner Text über das Shooting-Erlebnis und ein halbes Dutzend der dabei entstandenen Bilder hier > Eine Fotosession mit mir als „Opfer“

Foto: Ingrid Wendel


> Guten Tag allerseits in den Vormonaten


Andreas Pecht

Kulturjournalist i.R.

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