Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Archiv-chronologisch: 2026-04

  • Guten Tag allerseits im April 2026

    30.4.2026 Den verehrten Hexenweibern seien diese Nacht genussreiche Walpurgisritte gewünscht. Am morgigen 1. Mai wird das Wetter so sein, dass man alles mögliche unternehmen kann. Es wäre freilich die Teilnahme an einer gewerkschaftlichen Mai-Kundgebung nicht die schlechteste Idee. Denn die Soziale Frage ist längst nicht gelöst und gerade unsere Epoche von einem nachgerade irrwitzigen sozialen…

  • Himmel hilf, wir verblöden alle („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 250, 30. April 2026 Ältere erinnern sich vielleicht an Dispute in den 1970ern: Sollen im Schulfach Mathematik Taschenrechner erlaubt werden? Als dieser Streit damals losbrach, war die Sache allerdings längst entschieden, denn die Maschinchen hatten da den Alltag bereits erobert. Die Welt ist von dieser Neuerung zwar nicht untergegangen, aber sie hat uns…

  • Konzertkritik: Saisonfinale bei Anrechtsreihe Koblenz

    Koblenz. Mit den finalen Triumphklängen von Gustav Mahlers 1. Sinfonie und jubelndem Applaus endete jetzt die Spielzeit 2025/26 der Anrechtskonzerte beim Musik-Institut Koblenz. Es war eine Interimssaison, Warten auf den Dienstantritt von Marzena Diakun als neuer Chefdirigentin der Rheinischen Philharmonie. Diese Zwischenspielzeit war freilich gut gefüllt nicht nur mit niveauvollen Konzertprogrammen. Als Besonderheit bot sie…

  • Anmerkung zum Streit um Ministerin Reiche

    ape. Es ist manchmal ein arges Kreuz mit den „Diskussionen“ im Netz, selbst wo die rechtsradikale Troll-Maschinerie ferngehalten wird. Da wirft jemand den durchaus nachvollziehbaren Gedanken ins öffentliche Meinungsbecken, die Gasdame an der Spitze des Wirtschaftsministeriums müsse entlassen werden. Und was passiert? Gleich kommen Dutzende „Diskutanen“ und verlangen den Rauswurf auch vieler anderer Minister/innen oder…

  • Der Mensch ist seiner Natur nach auch ein Gutmensch

    ape. Es ist eine seit Generationen sehr weit verbreitete Ansicht, wonach dem Homo sapiens eine alle Zivilisationsentwicklung im Guten wie im Schlechten dominierende und antreibende Eigenschaft seit frühester Zeit NATURGEGEBEN innewohne: der Egoismus. Der Gier nach persönlichem Besitz, Reichtum, Macht, Vorteil gegenüber anderen Menschen wird eine natürliche Urkraft fast im Range des Überlebenstriebes zugesprochen. Die…

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