Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Archiv-chronologisch: 2024

  • Guten Tag allerseits im Mai / Juni 2024

    19.06.2024 Deutschland : Ungarn Sehenswertes Spiel zwischen zwei gleichermaßen engagierten, zeitweise auf gleicher Augenhöhe agierenden Mannschaften. Etliche spannende bis taktisch raffinierte Spielzüge. Respekt für beide Teams. Ergebnis geht in Ordnung. 2 : 1 wäre auch vertretbar gewesen. 18.06.2024 Einerseits bei bester Laune, grummelt der weißhaarige Renter am frühen Dienstag andererseits doch auch missmutig vor sich…

  • Schon vergessen? Wir haben Klimawandel („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 227 Juni 2024  Oft sitzen Walter und ich gemütlich beisammen und reden über Dinge, die das Gegenteil von gemütlich sind. In den vergangenen Wochen war es u.a. dieses Phänomen: Da leidet in den Frühjahrsmonaten bald ein Drittel der Menschheit unter katastrophalen Wetterverhältnissen, doch in den hiesigen Hauptnachrichten kommt das Thema kaum vor. Weshalb…

  • Uraufführung von Köttings „Nach Peer Gynt“ am Theater Koblenz

    Es war an diesem Wochenende die letzte Premiere im Großen Haus des Theaters Koblenz, bevor dort ab 22. Juni die Handwerker für ein Jahr zwecks umfassender Sanierung die Regie übernehmen. Uraufgeführt wurde ein Schauspiel der jungen Dramatikerin Deborah Kötting mit dem Titel „Nach Peer Gynt“. Beziehungen zu Henrik Ibsens „Peer Gynt“ liegen damit auf der…

  • Guten Tag allerseits im April 2024

    29.4.2024 Gestern stolperte ich zufällig über eine kleine Parade der Bademode heuer für Damen. Der Trend scheint eindeutig: Die schon einige Jahre anhaltende Materialreduktion rückseitig aufs Schnürl zwischen Pobacken setzt sich frontseitig fort. Das jetzt für die „Bedeckung“ des Venusdeltas gebliebene Stoffstückelchen wäre im dunnemals noch üblichen Naturbusch schlechterdings verloren gegangen. Für den Sommer 2025…

  • Komm, lieber Mai, und mache … („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 226, Mai 2024 „Was ist jetzt los? Volksliedkunde oder wie?“ Freund Walter war etwas befremdet, als er mich in der ersten April-Woche heimsuchte, am Schreibtisch alte Frühlingslieder trällernd vorfand und in Musikfachbüchern nach deren Ursprüngen forschend. Statt lang und breit zu erläutern, welchen Zweck dies Tun verfolge, habe ich ihn gleich eingespannt in…

  • Persönliches vom Journalisten im Ruhestand

    Es ist jetzt drei Jahre her (oder sind es schon 4?), dass ich die hauptberufliche Tätigkeit als Journalist/Publizist nach dreieinhalb Jahrzehnten an den Nagel hängte und in den Ruhestand ging. Doch noch immer bin ich fast regelmäßig mit Sätzen konfrontiert wie: „Schade, dass sie keine politischen Kommentare und Essays mehr in der Zeitung schreiben.“ Oder:…

  • Ich kaufe im Internet ein Bahnticket (Alltagserleben)

    ape. Online-Abenteuer heute am späten Vormittag, das mir mal wieder vor Augen führt: Mein in 68 Lebensjahren entwickelter innerer Logik-Kompass und die Funktionalitäts-Logik vieler Internetseiten sind noch immer nicht aufeinander eingestimmt. Gewiss, ja, ja, wer das Pozedere kennt, für den ist es im Handumdrehen erledigter Pippifax. Bei mir hat der simple online-Kauf einer Fahrkarte für…

  • Guten Tag allerseits im März 2024

    1.4.2024 Bin nun, ach, wieder zurück aus dem Offline-Himmel. Und darf von einer, zumindest mich alten Kerl, seltsam anmutenden Beobachtung dorten in der wirklichen Welt künden. Bei Ausflügen dieser Tage kam ich an drei Campingplätzen vorbei. Beim ersten war ich etwas befremdet, ohne greifen zu können weshalb. Beim zweiten fiel es mir wie die sprichwörtlichen…

  • Wie schön: Wir alle sind Bastarde („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 225, April 2024   „Holla, spinnst du?“ schimpft Walter mit Blick auf die Überschrift: „Klar ist unsere Spezies als Ganzes ziemlich bekloppt. Deshalb gleich all ihre Individuen so grantig in einen Topf zu schmeißen, scheint mir aber ungerecht.“ Krieg dich wieder ein, mein Freund, das meint die Schlagzeile gar nicht; du missverstehst das…

  • Erinnerung an Cellistin Marlis Köhn

    Koblenz 16.3.2024. Vergangene Woche ist für viele völlig unerwartet Marlis Köhn gestorben. Die Cellistin war Anfang der 1970er die erste Frau im Staatsorchester Rheinische Philharmonie. 40 Jahre lang hatte sie im Koblenzer Klangkörper musiziert, ist auch nach ihrer Pensionierung anno 2010 dem Orchester noch einige Jahre als dienstbarer Geist treu geblieben. Mit einem von mir…

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