Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Guten Tag allerseits

  • Guten Tag allerseits im Juli 22

    04.07.2022

    Michael Preute alias Jacques Berndorf ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der „Eifelkrimi-Autor“ darf als eine Art Stammvater des jüngeren deutschen Regionalkrimis gelten, gewissermaßen als Initialzünder für das inzwischen zum Massenphänomen gewordenen Genre.

    Ich verbrachte vor vielen Jahren – sein Krimi „Eifel-Blues“ hatte völlig unerwartet gerade alle Verkaufsrekorde gebrochen – als frischgebackener Kulturredakteur einen Nachmittag mit ihm. Zwecks Recherche für meine Zeitungsstory spazierten wir erst durch sein eifelanisches Wohndorf, plauderten dann stundenlang in seinem damaligen Wohn-/Arbeitszimmer über Krimis, das regionale Wesen, seine Vita bis dahin und qualmten um die Wette, er seine Pfeifen, ich die Zigaretten. Dann setzte Preute/Berndorf mir den Obstler vor …. RiP

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    Der m.E. beste Vorschlag zum wirtschaftspolitischen Adhoc-Umgang mit den explodierenden Gaspreisen kam diesmal nicht von Habeck oder anderer Politstelle, sondern aus Gewerkschaftskreisen. Und der geht so: (…) > weiterlesen hier


    02.07.2022

    Ich werde nie mehr mit dem Besitzer/der Besitzerin eines Autos über Ästhetik und/oder Zweckmäßigkeit von dessen/deren Auto diskutieren. Das ist wie eine Diskussion mit Eltern über die guten und schlechten Seiten ihrer Kinder.


    01.07.2022

    Mein Gruß zum Wochenende ohne malerische Dreingabe. Denn auf der Staffelei steht seit Tagen jungfäulich unbeleckt und unberührt die mit 60 x 80 cm größte Leinwand, mit der ich mich bisher zu befassen gedachte. Und sie wartet; wartet, dass dem Herrn Maler die Idee für ein Motiv kommen möge, das ihrer Größe angemessen ist. So gehe ich denn mit der Hoffnung auf einen Geisteblitz ins Wochenende, von dem ich annehmen möchte, dass es uns alles Himmelsgeblitze und sonstige Krawallereien erspare.



    29.06.2022

    Es gab eine Zeit, ich war noch jung dunnemals, da konnte man Automobile schon aus sehr großer Entfernung voneinander unterscheiden. Denn fast ein jedes hatte seine ganz eigene Form: Ente, R4, Käfer, Bully, Isetta, Hydraulik-Citroen, Flügelmercedes, OpelAdmiral-Backstein, Porsche-Schnauze etc. pp. Wer das heute einmal versucht landet bei großer Kasten, kleiner Kasten, SUV oder nicht SUV. Die ästhetischen Unterschiede sind auf ein paar Kleinigkeiten zusammengeschrumpft, die zu erkennen, man mit Brille auf 20 oder weniger Meter herantreten muss. Einheitssoße.


    28.06.2022

    „(…) 20 bis 25 Grad Celsius, das ist meine Paradiestemperatur fürs Freie; zu Lande und im Wasser, tagsüber wie am Abend, auf der heimischen Terrasse, im Biergarten oder vor der Open-air-Bühne. Ein wenig bange wird mir bei Vorhersagen, die Temperaturen im 30er-, gar hohen 30er-Bereich oder darüber ankündigen. (…)“

    So heißt es in der eben erschienenen Folge 204 meiner Monatskolumne „Quergedanken“ für den Juli unter der Überschrift > „Hitzige Tage, heiße Nächte“ (freier Lesetext)


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