Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Archiv Inhaltlich: Kunstsparten

  • Starkes Anrechtskonzert trotz erschwerter Bedingungen

    Wie das Leben eben so spielt: Drei Tage vor dem jüngsten Anrechtskonzert beim Musik-Instituts Koblenz musste Benjamin Shwartz, Chefdirigent der Rheinischen Philharmonie, sich krank melden. Da glühte denn das Intendanz-Netzwerk auf der grenzübergreifenden Suche nach Ersatz, vorzugsweise einem, der die Stücke des lange geplanten russischen Programms im Repertoire hat. Einem auch, der das Koblenzer Staatsorchester […]

  • Immer die Wand hinauf: Starkes Ballett „V/ertigo“ in Wiesbaden

    „Der Vorhang öffnet sich im Großen Haus des Wiesbadener Staatstheaters. Sofort knistern Hochspannung und Skepsis durch des Besuchers Hirn. Denn die Bühne füllt in voller Breite vom Orchestergraben bis ganz hoch hinauf eine steil ansteigende weiße Fläche aus. Ist das der Tanzboden? Wie soll Ballett da gehen? Es geht, und es fasziniert, freilich auf sehr […]

  • Malarbeiten im September 2022

    Die vier Bilder aus der ersten Monatshälfte (unten) sind noch direkter Teil meines Lern- und Probierraubzuges durch die Gefilde des Expressionismus. D.h. sie sind bei Meistern dieser Richtung abgemalt, stramm nachgeahmt, „geklaut“ – nach der Devise „Wie geht das, wie haben sie es gemacht?“. Die jüngsten beiden Arbeiten entfernen sich wieder von dieser Lernmethode, haben […]

  • „Der gute Mensch von Sezuan“ in Koblenz / Premierenkritik

    ape. Meine Premierenbesprechung zu „Der gute Mensch von Sezuan“ am Theater Koblenz. Hier der erste Absatz des Artikels aus der Printausgabe der Rhein-Zeitung: „Seit den 1990ern nur noch selten gespielt, kommt Bert Brechts Parabel-Stück „Der gute Mensch von Sezuan“ in jüngerer Zeit wieder häufiger auf die Bühnen. Es hat sich herausgestellt: Die darin verhandelte Thematik […]

  • Glückselig in den Neustart der Anrechtskonzerte Koblenz

    ape. Koblenz. „Glückseligkeit. Darf man einen derart hohen Gefühlsbegriff auf den schlichten Umstand anwenden, ein gutes Sinfoniekonzert erlebt zu haben. Man darf – wenn es sich um die erste Wiederbegegnung mit dem voll besetzten Orchester nach mehr als zweieinhalb Jahren seuchenbedingter Abstinenz handelt.“(…) So beginnt meine Besprechung des 1. Anrechtskonzerts beim Musik-Institut Koblenz am Wochenende […]

  • Saisonstart Theater Koblenz mit starkem Ballett

    Das Theater Koblenz entführt zum Spielzeitstart in die Nacht. Die Täterschaft für die erste Premiere ist der Tanzsparte zugefallen. Gefesselt wird das Publikum mit drei in sich geschlossenen Abendteilen grundverschiedenen Charakters zu ebenso verschiedenen Musiken (vom Band): einer humorig verspielt; einer tiefschürfend verrätselt; einer von purer Ballettschönheit. Gemeinsam ist den Teilen ihre Ansiedlung in nächtlichen […]

  • Malarbeiten Juli u. August. Unterwegs zum Expressionismus

    Die Hitze- und Dürremonate Juli und vor allem August 2022 waren für mein malerisches Tun recht produktiv. Im schattigen Freiluftatelier unterm Haselbusch ist eben gut sein und wirken. Im August habe ich begonnen, mich etwas intensiver mit dem Expressionismus aus dem Umfeld „Die Brücke“ und „Der blaue Reiter“ zu beschäftigen. Da ergeben sich faszinierende Ein- […]

  • Sechs Malarbeiten Mai/Juni 2022

    23. Juni 2022 20. Juni 2022 Anmerkung zum Arbeitsprozess an den obigen beiden Bildern aus der Welt des Tanzes: Für beide waren Erinnerungen an Szenen aus Bühnenproduktionen der Compagnien tanzmainz und Hessisches Staatsballetts die Inspirationsquelle. Das Problem beim recht einfach wirkenden Bild der Fünfergruppe war: Die Akteure tanzen vage im Kreis zum selben Rhythmus, jede/r […]

  • Burgfestspiele Mayen: Schmunzeln und Schenkelklopfen (Premierenkritik)

    Drei Rampensäue geben ein saftiges Humorbrettl. So könnte man flapsig auf den Punkt bringen, was die erste Abendpremiere der Mayener Burgfestspiele auf der Hauptbühne im Hof der Genovevaburg kennzeichnet. Schon der Titel des gewählten Stückes ist ein Augenzwinkern: „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“. So beginnt meine Kritik in der Rhein-Zeitung. Und folgendermaßen endet der Text: […]

  • So schaut’s aus im Atelier unterm Dach

    Hinter den Kulissen ist Platz noch in der kleinsten Hütte. In diesem Fall sagte man besser: Stube. Es hat gerade mal 20 Quadratmeter, mein Ruhestand-Arbeitszimmer unterm Dach. Aber was steckt da nicht alles drinne: Schreibtisch über Eck unter der Dachschräge; Malatelier mit Staffelei und Co. mittig im Raum; Medieneck mit Lesesessel, CD-Sammlung, kleinem Fernseher und […]

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