Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Archiv-chronologisch: 2022

  • Guten Tag allerseits im Dezember 22

    02.10.2022 Sieht, jedenfalls hier bei uns, nach einem graufeuchten Sofa-Wochenende aus. Wofür allseits behagliche Geruhsamkeit gewünscht sei. Als Gruß aus der Malstube dies jüngste Bild, an dem ich so lange und intensiv gearbeitet habe wie an noch keinem zuvor. Der simple Titel „Konzentration“ bezieht sich natürlich auf die Akkuratesse-Anforderung an die beiden Tänzerinnen in dieser […]

  • Guten Tag allerseits im November 2022

    01.12.2022 Man erzählt mir über den Gartenzaun hinweg gerade, die deutsche Mannschaft sei bei der WM ausgeschieden. Musste ja so kommen, wenn von 60 Millionen deutschen Bundestrainern 40 bis 50 Millionen wegen Katars nicht zum Dienst antreten. Ist aber auch ’ne Scheiß-Krankheit. *** Abendgedanken, aus Gründen. Seit ich 2005 meine eigene Website eingerichtet habe und […]

  • 2022: Himmel hilf, was ein beschissenes Jahr! („Quergedanken“)

    Sonst fordert Freund Walter von mir für diese Kolumne immer: „Kein Schmus, Tacheles reden!“ Doch diesmal meint er: „Wäre schön, wenn du etwas Hoffnung machen könntest.“ Denn miese Nachrichten, Tiefschläge und schlechte bis ganz üble Prognosen hätte es überreichlich gegeben anno domini 2022. Woher aber Hoffnung und Zuversicht nehmen, ohne zu lügen? Spontan fallen mir […]

  • Von der Strohwitwerschaft

    ape. Während draußen erstmals in dieser Dunkelsaison Streuwagen ihre Bahnen ziehen, hier einige betulich dahinplätschernde Gedanken zum Einstieg in einen gemütlichen Abend nach völlig ereignislosem, behaglich stillem – also stinkfaul vertrödeltem – Tag im Hause. Ein kleines, aber nicht ganz so kurzes Verzählche. „Strohwitwer“, oder die seit jeher weniger gebrauchte weibliche Form „Strohwitwe“: Kennt ihr […]

  • Starkes Anrechtskonzert trotz erschwerter Bedingungen

    Wie das Leben eben so spielt: Drei Tage vor dem jüngsten Anrechtskonzert beim Musik-Instituts Koblenz musste Benjamin Shwartz, Chefdirigent der Rheinischen Philharmonie, sich krank melden. Da glühte denn das Intendanz-Netzwerk auf der grenzübergreifenden Suche nach Ersatz, vorzugsweise einem, der die Stücke des lange geplanten russischen Programms im Repertoire hat. Einem auch, der das Koblenzer Staatsorchester […]

  • Tiefe Einblicke in die NS-Staatsbürokratie

    Koblenz. Es war eine stille Arbeit. Sie dauerte Jahrzehnte, fand jetzt ihren Abschluss mit der Veröffentlichung des letzten von elf opulenten Buchbänden unter dem Titel „Akten der Reichskanzlei, Regierung Hitler 1933 – 1945“. Geleistet wurde diese Arbeit überwiegend in einem winzigen Büro des Bundesarchivs in Koblenz. Wie aus einer Erklärung von dessen Präsidenten Michael Hollmann […]

  • Liebelei am Zaun – Kleines Verzählche vom Landleben

    ape. Unsere direkten Nachbarn sind zwei ausnehmend hübsche Damen im besten Alter. So übers Jahr bereiten sie mir immer wieder allerhand Freuden. Dieser Tage indes ist das Verhältnis etwas angespannt, denn eine der beiden rumort durch die liebestolle Phase ihres biologischen Zyklus‘. Weshalb ich in der Nacht kaum noch richtigen Schlaf finde, und die Lady […]

  • Guten Tag allerseits im Oktober 2022

    31.10.2022 „Es hat sich zwar noch nicht überall rumgesprochen, ist aber eindeutig: Deutschland erlebt einen Epochenumbruch. Das ausgerechnet auf dem Feld seines scheinbar ewigen primären Liebestriebes – dem automobilen. Über Generationen kannte dieser Trieb nur eine Richtung: Die Autos mussten von einem Kauf zum nächsten immer größer, immer stärker, immer schneller werden. Nun ist Schluss […]

  • Der neue Autotrend: klein, langsam, nett („Quergedanken“)

    Es hat sich zwar noch nicht überall rumgesprochen, ist aber eindeutig: Deutschland erlebt einen Epochenumbruch. Das ausgerechnet auf dem Feld seines scheinbar ewigen primären Liebestriebes – dem automobilen. Über Generationen kannte dieser Trieb nur eine Richtung: Die Autos mussten von einem Kauf zum nächsten immer größer, immer stärker, immer schneller werden. Des deutschen Michels, auch […]

  • Immer die Wand hinauf: Starkes Ballett „V/ertigo“ in Wiesbaden

    „Der Vorhang öffnet sich im Großen Haus des Wiesbadener Staatstheaters. Sofort knistern Hochspannung und Skepsis durch des Besuchers Hirn. Denn die Bühne füllt in voller Breite vom Orchestergraben bis ganz hoch hinauf eine steil ansteigende weiße Fläche aus. Ist das der Tanzboden? Wie soll Ballett da gehen? Es geht, und es fasziniert, freilich auf sehr […]

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