Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Archiv Inhaltlich: Themen

  • Nationalklang statt Unterwerfung (6. Anrechtskonzert Koblenz

    ape. Zum Mittagessen am heutigen Sonntag war meine Besprechung des 6. Anrechtskonzerts beim Musik-Institut Koblenz mit der Rheinischen Philharmonie fertig. Eine Stunde später steht der Text schon in der Rhein-Zeitung, genauer: in deren online-Ausgabe (print folgt am Montag). Der Kollege Redakteur stellt meinem Artikel (s. Link, 5000 Anschläge, kostenpflichtiger RZ-Text) folgenden, gut passenden Teaser voran:…

  • Bedeutende Rede von Kanadas Premiere jetzt in Davos über eine neue Weltordnung

    DRINGLICHE LESEEMPFEHLUNG! Nachfolgend, in deutscher Übersetzung, die Rede des kandanischen Premier Marc Carney jetzt auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Wenn man irgendeine Ansprache jüngerer Zeit „historisch“ nennen kann, dann diese – über eine Weltordnung, die gerade zuerstört wird und die Notwendigkeiten/Möglichkeiten für freie, vernünftige Nationen, darauf zu reagieren. Nehmt euch die Zeit, diesen Redetext zu…

  • Leseempfehlung Fremdtext: Esslinger (SZ) zu Daniel Günther bei Lanz

    Aus Süddeutsche Zeitung vom 16.1.026 „Lange nichts mehr von Daniel Günther gehört, dafür jetzt aber so richtig. Seit einer Woche steht der CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein im Zentrum einer aufgeregten Debatte, weil er angeblich Zensur gefordert hat. Um es gleich zu sagen: Hat er nicht. Wohl aber hat er durch unkonzentrierte Formulierungen alle, die ihm nur…

  • Die Liebe ist eine Himmelsmacht („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 246, 29.Dezember 2025 „Du spinnst wohl!“ Walter sieht die Überschrift und schimpft wie ein Rohrspatz: „Die Welt brennt an allen Ecken, du aber kommst uns zum Jahreswechsel mit was? Mit romantischem Gesäusel.“ Das sei ein Unding zetert der Freund, rattert die internationalen und nationalen Furchtbarkeiten „unseres neuen Zeitalters der Unvernunft“ herunter, wie er…

  • Nachtgedanken: Munter rein in die ökologische Katastrophe

    ape. Bernd Ulrich hat in der jüngsten Ausgabe der „Zeit“ (Nr. 52, 4.12.25) einen ganzseitigen Artikel tiefer Nachdenklichkeit und zugleich scharfer Analyse geschrieben. Die Überschrift hat er nicht dem Erfindungsreichtum von HÜ-Redakteuren überlassen, stattdessen den Zentralgedankens seines Textes an den Seitenkopf gesetzt: „Die Menschheit hat beschlossen, ungebremst in die ökologische Katastrophe zu gehen“. Diese gnadenlose…

  • Besprechung 4. Anrechtskonzert beim Musik-Institut Koblenz

    Am Wochenende hatte ich mal wieder Kritik (zu schreiben). Gegenstand war das 4. Anrechtskonzert beim Musik-Institut Koblenz mit der Rheinischen Philharmonie unter Leitung der israelischen Gastdirigentin Bar Avni. Es war ein schöner, kontrastreicher Abend mit Samuel Barbers Adagio for Strings, William Waltons Cello-Konzert (Soloist: Alexey Stadler) und der Ballett-Suite „Petruschka“ von Strawinsky. > Meine Konzertbesprechung…

  • Zu viel, zu viel – von allem viel zu viel („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 245, 28. November 2025 Wenn ein Jahr sich dem Ende zuneigt, überlege ich mit Walter oft: Was haben uns persönlich die vergangenen Monate gelehrt, das wir fürs Wohlempfinden am nötigsten hätten? Der Freund wirft einen Begriff auf den Tisch, mit dem ich erstmal gar nichts anfangen kann: Inputreduzierung. „Versuch mal deinem Gehirn bei…

  • (K)ein Lobgesang aufs Altwerden und Altsein („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 244, 30.Oktober 2025  „Hey, alter Mann, wie is et?“ Derart begrüßt mich Freund Walter bisweilen, und das seit vielen Jahren. Vor ein paar Tagen schob er grinsend nach: „Jetzt bist du endlich so alt, wie du seit langem aussiehst. Glückwunsch.“ Na danke für solch einen Gruß zum 70. Geburtstag. Aber um ehrlich zu…

  • Anmerkung zum „Stadtbild“-Streit

    ape. Da siehst du dich mit diesem „Stadtbild“-Pallaver konfrontiert und erlebst sofort Déjà-vus im Dutzend. Och nö, nicht schon wieder die gleichen Reflexe, gleichen Reden, gleichen (Vor)Urteile, gleichen Forderungen wie schon in den 50ern, den 60ern, den 70ern, auch noch den 80ern und 90ern. Du hörst Merz, Spahn, Dobrinth – doch aus ihren Mündern sprechen…

  • Für wie glaubwürdig halten die Deutschen hiesige Medien

    ape. Nur mal so zur Info und zum Drandenken. Wenn man in den letzten Jahren – und dieser Tage – durch die sog. Sozialen Netzwerke surfte, konnte man leicht den gefühlten Eindruck gewinnen, die ordentlichen Pressemedien, insbesondere der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR), hätten es beim Gros der Bevölkerung in Deutschland völlig verschissen, hätten Vertrauen und Glaubwürdigkeit…

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