Nachtgedanken.
ape. Es gibt da ein Problem: Der Zubau regenerativer Energieerzeugung kommt schneller voran als der Ausbau des Stromverteilnetzes. Das ist blöd, weil immer wieder mehr Energie erzeugt wird als abgenommen und verteilt werden kann. Weshalb man dann bei „produktivsten“ Wetterlagen Windräder anhalten, Solaranlagen abriegeln muss. Das ist eine arge Verschwendung und kostet auch ziemlich viel Geld.
Logisch gedacht, würde man das Problem etwa so angehen: Da für die Gestaltung der nächsten Zukunft sowohl weiterer Zubau der regenerativen Energieerzeugung wie auch des Verteilnetzes unumgänglich sind, muss beim hinterherhinkenden Part der Turbo eingeschaltet, also Dampf unterm Netzausbau gemacht werden. (Flankenhilfe könnte hier obendrein der zügige Ausbau von Stromgroßpeichern leisten. Die Technik ist da, beantragt sind viele, genehmigt erst wenige).
Seltsam ist nun aber, dass ein paar Leute in Berlin auf die Idee gekommen sind, und daraus gerne ein Gesetz machen würden: Wir beschleunigen nicht den Netzausbau mit allen Mittel, sondern (er)drosseln stattdessen den Zubau an regenerativer Energieerzeugung – für ein paar Jahre, so etwa zehn. Mir kommt das, na sagen wir es mal nett: recht unvernünftig vor.
> Ein bisschen mehr zu dieser Seltsamkeit erfahrt ihr zB hier
