Portrait Andreas Pecht

Andreas Pecht – Kulturjournalist i.R.

Analysen, Berichte, Essays, Kolumnen, Kommentare, Kritiken, Reportagen – zu Kultur, Politik und Geistesleben

Kategorie: Kolumnen

  • Guten Tag allerseits im Dezember 2025

    3.1.2026 Nun denn: Welcome back im Feudalismus. Die Könige greifen sich und verleiben ihren Reichen ein, wonach ihnen der Sinn steht, wenn sie die Macht dazu haben. König Putin will die Ukraine und mehr haben. König Trump holt sich erst Venezuela, dann …. (Grönland?). König Xi zaudert noch, doch Taiwan steht ganz oben auf seiner…

  • Die Liebe ist eine Himmelsmacht („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 246, 29.Dezember 2025 „Du spinnst wohl!“ Walter sieht die Überschrift und schimpft wie ein Rohrspatz: „Die Welt brennt an allen Ecken, du aber kommst uns zum Jahreswechsel mit was? Mit romantischem Gesäusel.“ Das sei ein Unding zetert der Freund, rattert die internationalen und nationalen Furchtbarkeiten „unseres neuen Zeitalters der Unvernunft“ herunter, wie er…

  • Guten Tag allerseits im November 2025

    1.12.2025 Es zeigt sich immer wieder, dass derzeit selbst im Diskurs unter Demokraten keine Einigkeit über den besten Umgang mit der AfD-Problematik zu erzielen ist. Wie umgehen mit der Partei als Ganzes, wie mit ihren Führungskadern, wie mit ihren eingefleischten Anhängern und wie mit ihren simplen Wählern? Die Antworten auf diese unterschiedlichen Fragen fallen auch…

  • Zu viel, zu viel – von allem viel zu viel („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 245, 28. November 2025 Wenn ein Jahr sich dem Ende zuneigt, überlege ich mit Walter oft: Was haben uns persönlich die vergangenen Monate gelehrt, das wir fürs Wohlempfinden am nötigsten hätten? Der Freund wirft einen Begriff auf den Tisch, mit dem ich erstmal gar nichts anfangen kann: Inputreduzierung. „Versuch mal deinem Gehirn bei…

  • Guten Tag allerseits im Oktober 2025

    3.11.2025 Ein Foto sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Ein Foto kann aber auch, zumal heutzutage, mindestens ebenso gut lügen wie tausend Worte. Selbiges gilt für Videos. Ich glaube nicht mehr viel von dem, was mir da im Internet gezeigt wird; unter 100 Quellen gelten mir allenfalls fünf noch als verlässlich. Der von T-ONLINE…

  • (K)ein Lobgesang aufs Altwerden und Altsein („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 244, 30.Oktober 2025  „Hey, alter Mann, wie is et?“ Derart begrüßt mich Freund Walter bisweilen, und das seit vielen Jahren. Vor ein paar Tagen schob er grinsend nach: „Jetzt bist du endlich so alt, wie du seit langem aussiehst. Glückwunsch.“ Na danke für solch einen Gruß zum 70. Geburtstag. Aber um ehrlich zu…

  • Anmerkung zum „Stadtbild“-Streit

    ape. Da siehst du dich mit diesem „Stadtbild“-Pallaver konfrontiert und erlebst sofort Déjà-vus im Dutzend. Och nö, nicht schon wieder die gleichen Reflexe, gleichen Reden, gleichen (Vor)Urteile, gleichen Forderungen wie schon in den 50ern, den 60ern, den 70ern, auch noch den 80ern und 90ern. Du hörst Merz, Spahn, Dobrinth – doch aus ihren Mündern sprechen…

  • Guten Tag allerseits im September 2025

    4.10.2025 Wenn man in den letzten Jahren – und dieser Tage – durch die sog. Sozialen Netzwerke surfte, konnte man leicht den gefühlten Eindruck gewinnen, die ordentlichen Pressemedien, insbesondere der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR), hätten es beim Gros der Bevölkerung in Deutschland völlig verschissen, hätten Vertrauen und Glaubwürdigkeit weitgehend verloren. Die letzte Repräsentativumfrage von Infratest/Dimap belegt…

  • Diabolus ex machina („Quergedanken“)

    Monatskolumne Nr. 243, 26. September 2025 „Hey, alter Bildungsfuzzi“, meldet sich Freund Walter angesichts der Überschrift, „das heißt Deus ex machina, der Gott, nicht der Teufel aus der Maschine.“ Klar, mein Lieber, die alten Griechen hatten ihn fürs Theater erfunden: den göttlichen Retter, der mittels Maschine auf die Bühne gehievt wird, um ein verfahrenes Geschehen…

  • Anmerkung anlässlich Weltalphabetisierungstag

    ape. Anlässlich des heutigen Weltalphabetisierungstages las ich in der Zeitung: Hierzulande gibt es knapp 11 Millionen Analphabeten oder Menschen mit signifikanter Lese- und Schreibschwäche im Deutschen. Gut die Hälfte davon seien Deutsch-Muttersprachler; die anderen hätten Deutsch als nachgelernte Zweit- oder Drittsprache, Zugewanderte also. Ohne irgendein politisches Fass aufmachen zu wollen, habe ich nun einfach mal…

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