Essays

Neujahrsessay 2019: Heimat - Das ewige Sehnen nach Geborgenheit

Nichts hat unsere Lebensweise so verändert wie der "Fortschritt"

An zeitgenössischer Architektur scheiden sich die Geister

Essay

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Neujahrsessay 2018: Sind denn alle verrückt geworden?

Gedanken zum neuen Jahr

11600 Anschläge, kostenpflichtiger RZ-Text
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Laudatio auf Olaf Theisen

Anlässlich der Verleihung des Koblenzer Kulturpreises am 12. November 2017 im Theater der Stadt

(Spontanprolog, nachprotokolliert)

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Neujahrsessay 2017: Wenn Angst die Seele auffrisst

Angst: Das war nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt eines der medial meistbenutzten Worte. Die Berichterstattung rund um die Untat war durchsetzt davon, erst recht der sogleich losbrechende öffentliche Disput über Ursachen, Schuldige, Wirkungen, Folgen.

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Biotope jugendlicher Kreativität

FSJ-Seminarwochen aus Referentensicht

ape. Raus aus der Einsatzstelle. Koffer packen. Umziehen in Jugendherberge, Seminarhaus, Ferienwohnanlage. Mit vielen „Kollegen/innen” für ein paar Tage auswärts zusammenleben, sich austauschen, arbeiten. Das widerfährt mehrmals im Jahr allen jugendlichen Teilnehmern am „Freiwilligen Sozialen Jahr” (FSJ) in Rheinland-Pfalz. Dann ist jeweils Seminarwoche angesagt.

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Neujahrsessay 2016: Veränderung ist der historische Normalzustand

Schneller denn je vermischt das Rührwerk der Geschichte Völker und Kulturen

ape. Der Homo sapiens ist ein eigentümliches Wesen. Einerseits erweist er sich gegenüber veränderten Bedingungen als so anpassungsfähig wie kaum ein Säugetier sonst.

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Neujahrsessay 2015: Vorwärts in die Vergangenheit

Was ist Fortschritt? 2014 ging manches ein Schrittchen voran und zwei Schritte zurück

ape. „Der kulturelle Fortschritt ist nicht linear.” Dies sagte unlängst Ali Ahmed Said Esher, bekannter unter dem Pseuodonym Adonis, in einem Interview. Der 85-jährige gilt als wohl bedeutendster Gegenwartsdichter der arabischen Welt. Seine Aussage meint: Die Entwicklung der menschlichen Zivilisation verläuft nicht geradlinig und stetig vom Niederen zum Höheren oder vom Schlechteren zum Besseren. Sie nimmt vielmehr zahlreiche Umwege; Stillstände und Rückschritte inklusive.

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Neujahrsessay 2014: Die Neuvermessung des Menschlichen

Moderner Homo sapiens zwischen Selbstoptimierung und Entschleunigung

ape. 2010 schwappte aus den USA eine neue Lifestyle-Bewegung nach Europa: „Quantified Self“. Ihre  Anhänger streben nach Selbstkontrolle mittels genauer Erfassung eigener Vitalfunktionen und tagtäglichen Tuns. Dafür nutzen sie jede Menge vernetzte Digitaltechnik: Waagen, Schrittzähler, Pulsmesser, Schlafsensoren und mehr. Dazu kommen Apps für Smartphone und Laptop zum akribischen Organisieren, Protokollieren, Analysieren von Arbeit und Freizeit. Diese „Selbstvermessung“ dient nur einem Ziel: Selbstoptimierung – individuelle Perfektionierung für die Herausforderungen der Gegenwart. Gilt der Bewegung totale Selbstkontrolle als idealer Weg zu gutem Leben, so sprechen Kritiker von  freiwilliger Totalunterwerfung unter die marktorientierte Leistungsideologie.

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Neujahrsessay 2013: Ohne den Kuss der Musen kann es keinen echten Fortschritt geben

Die Künste waren und bleiben elementarer Bedingungsfaktor der menschlichen Zivilisation

ape. Mozart wird der Satz zugeschrieben: „Ohne Musik wär' alles nichts.“ Nietzsche sagte: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Dem Komponisten mag man die radikale Absolutheit seiner Aussage noch nachsehen, Musik war für ihn schließlich Berufung und Beruf gleichermaßen. Beim Philosophen hingegen ist die rationale Moderne geneigt, eher idealistische Schwärmerei anzunehmen. Denn wie könnten der Musik Lebenssinn stiftende Dimensionen innewohnen? Was, fragt der Konsument des 21. Jahrhunderts, sollten der Ernst des Lebens und das Freizeitvergnügen Musik gemein haben?

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