{"id":969,"date":"2018-12-18T00:00:00","date_gmt":"2018-12-17T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-dezember-2018\/"},"modified":"2022-05-17T07:53:53","modified_gmt":"2022-05-17T06:53:53","slug":"guten-tag-allerseits-im-dezember-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/12\/18\/guten-tag-allerseits-im-dezember-2018\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im Dezember 2018"},"content":{"rendered":"<p>18.12.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>So. <strong>Das war&#8217;s von mir f\u00fcr dieses Jahr<\/strong>. F\u00fcr ein Weilchen ziehe ich mich nun von der Welt und aus dem Netz zur\u00fcck. Bis Freitag gilt es noch, in stiller Konzentration das Neujahrsessay 2019 fertigzustellen. Danach herrschen hier <strong>bis Anfang Januar Betriebsruhe<\/strong> und Seelenfrieden. Als kleine Wegzehrung sei deshalb etwas verfr\u00fcht die j\u00fcngste Ausgabe meiner Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; als Lekt\u00fcre zur Vorbereitung auf den Jahreswechsel angeboten.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche nun allerseits behagliche Feiertage nebst einem guten Rutsch ins neue Jahr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/12\/17\/vorsatz-fuer-2019-gas-wegnehmen\/\">Quergedanken Nr. 167:<br \/>\nVorsatz f\u00fcr 2019: Gas wegnehmen<\/a><br \/>\n<em>(freier Lesetext)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>18.12.2018<\/p>\n<p>Tief im Archiv bin ich auf eines meiner <strong>Neujahrsessays<\/strong> gesto\u00dfen, das mir gar nicht mehr in Erinnerung war &#8211; obwohl es nach Erscheinen am <strong>3. Januar 2005<\/strong> einigen Disput zur Folge hatte. Entstanden zu einer Zeit, da George W. Bush US-Pr\u00e4sident war und Osama bin Laden der globale Terrorist Nr.1, haben etliche grundlegende Erw\u00e4gungen dieses Textes Aktualit\u00e4t behalten, ja noch hinzugewonnen. FREIER LESETEXT.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2005\/01\/02\/neujahrsessay-2005-das-erbe-der-aufklaerung-ist-in-gefahr\/\">2005-01-03: Neujahrsessay<br \/>\nDas Erbe der Aufkl\u00e4rung ist in Gefahr<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>17.12.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-965\" style=\"float: right; height: 354px; margin: 5px; width: 300px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Burkini.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"354\" \/><strong>Koblenz<\/strong> macht derzeit bundesweit Schlagzeilen: Mit einem von CDU, FWG und AFD herbeigef\u00fchrten Stadtratsbeschluss zur &#8211; <strong>Schwimmbadordnung<\/strong>. Der <strong>verbietet<\/strong> de facto fortan das Tragen von <strong>Burkinis<\/strong> im st\u00e4dtischen Bad. Islamophobie? I wo, mitnichten, wo denkt ihr hin. (Scheinheilige wie abstruse) Offizialbegr\u00fcndung: Die K\u00f6rper der Badenden m\u00fcssten vom Aufsichtspersonal wegen m\u00f6glicher Krankheiten, Hautauschl\u00e4ge, Wunden einsehbar sein. Die Neoprenanz\u00fcge der Sportschwimmer\/-taucher sind davon allerdings ausgenommen.<\/p>\n<p>Ich will die F\u00fclle der Argumente f\u00fcr und wider hier nicht nochmal aufrollen, das Netz ist voll davon. Es seien nur zwei Blickwinkel hinzugef\u00fcgt, die dort bislang kaum eine Rolle spielen:<\/p>\n<p>1. W\u00e4re die Sache nicht so bedenklich, k\u00f6nnt&#8216; man sich wegschmei\u00dfen vor Lachen. Denn der Bikini ist jetzt offenbar die R\u00fcstung des abendl\u00e4ndischen Heerzuges gegen die vermeintliche Islamisierung unserer Schwimmb\u00e4der. Noch in meinen jungen Jahren galt der knappe Zweiteiler den gleichen K\u00e4mpen freilich als moralischer Untergang des Abendlandes.<\/p>\n<p>2. Der Burkini ist m.E. die erste wirklich interessante Innovation westlicher Bademoden seit Jahrzehnten. Durchaus ein bisschen Retro, insofern er die Ganzk\u00f6rperbadeanz\u00fcge f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner aus der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts schnittig \u00fcberarbeitet ins 21. holt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>16.12.2018<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckblick-Reihe auf fr\u00fchere Neujahrsessays:<\/strong><br \/>\nF\u00fcr mein<strong> 2013er Essay<\/strong> trat ich der allzeit aktuellen Frage n\u00e4her: Welche Bedeutung hat Kunst\/Kultur, haben musisches Tun und Erleben f\u00fcr die Entwicklung der Menschheit? Sind sie nur h\u00fcbsches, unterhaltsames Feierabend-Beiwerk zum Leben, dessen essentieller Fortschritt sich indes seit jeher prim\u00e4r auf den Feldern des \u00dcberlebenskampfes und sachlichen Erkenntnisgewinns vollzieht, also in \u00d6konomie und Wissenschaft? Nein, so war es nie und ist es nicht, vielmehr gilt sei jeher: &#8230;. (siehe \u00dcberschrift unten). &gt; FREIER LESETEXT<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2013\/01\/01\/ohne-den-kuss-der-musen-kann-es-keinen-echten-fortschritt-geben\/\">2013-01-02 Neujahrsessay:<br \/>\nOhne den Kuss der Musen kann es keinen echten Fortschritt geben<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Das Hirn ist ein seltsames Organ. Da sp\u00fclt es mir beim Mittagessen v\u00f6llig unvermittelt und anlasslos aus den tiefsten Ged\u00e4chtnisbereichen eines der <strong>fr\u00fchesten Lieder der Anti-AKW-Bewegung<\/strong> an die Oberfl\u00e4che. Und gleich noch eine komplette Strophe &#8211; das mir, der ich eigentlich keine zwei Gedichtzeilen behalten kann. Die Strophe geht so:<br \/>\n&#8222;Im Elsass und in Baden war&#8217;s lange gro\u00dfe Not \/ da schlugen wir im Krieg f\u00fcr unsere Herrn einander tot. \/ Jetzt steh&#8217;n wir hier zusammen in Whyl und Marckolsheim \/ und halten dort gemeinsam eine ANDERE Wacht am Rhein. \/\/ Auf welcher Seite stehst du, he, \/ hier wird ein Platz besetzt. \/ Hier sch\u00fctzen wir uns vor dem Dreck \/ nicht morgen, sondern jetzt.&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.12.2018<\/p>\n<p>Sapperlott! Am Mittwoch hatte ich meine Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; fertig. Sie erscheint n\u00e4chste Woche unter der \u00dcberschrift <strong>&#8222;Vorsatz f\u00fcr 2019: Gas wegnehmen&#8220;<\/strong>. Ich war mit der Themenwahl recht zufrieden; dachte, das ist ganz originell, denn nur wenige Medien werden derzeit auf &#8222;Entschleunigung&#8220; herumreiten. Denkste! Am Donnerstag ist DIE ZEIT erschienen mit der Titelschlagzeile &#8222;Fluch der Geschwindigkeit&#8220; &#8211; und auch hier auf FB steckt in vielen der fr\u00fchen Feiertagsgr\u00fc\u00dfe die Ermunterung, der beschleunigenden Gegenwart Besinnung, Ruhe, Langsamkeit entgegen zu setzen. Auch gut: Wenn ich schon nicht originell bin mit demThema, so habe ich wenigstens den Finger am Puls eines offenbar weithin als brennend empfundenen Gegenwartsproblems.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.12.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-966\" style=\"float: right; height: 219px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Arp.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"219\" \/><strong>Sechs Ausstellungen avisiert das Arp Museum f\u00fcr 2019<\/strong>. Stand die Saison 2018 unter dem Motto \u201eFarbenrausch\u201c, so hei\u00dft die programmatische \u00dcberschrift f\u00fcr das neue Ausstellungsjahr \u201eSammlungen\u201c. Das Museum in Remagen-Rolandseck wirft einmal mehr drei zum eigenen Bestand geh\u00f6rende Sammlungen in die Waagschale, die im kommenden Jahr mit der amerikanischen Haukohl Family Collection und der More Sky Collection zusammentreffen. Die Saison startet am 10. Februar mit einem R\u00fcckblick auf die florentinische Barockkunst zur Medici-Zeit. Parallel pr\u00e4sentieren die internationalen 2018er Stipendiaten des K\u00fcnstlerhauses Schloss Balmoral Bad Ems ihre Schlussarbeiten, die unter der Themenvorgabe: \u201eGestaltung der Zukunft\u201c entstanden. Im M\u00e4rz kommt dann eine umjfangreiche Schau zum Oeuvre Otto Pienes hinzu.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-von-italiens-barock-bis-ins-21-jahrhundert-_arid,1910861.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mein Vorschau-Bericht<\/a><br \/>\n<em>4500 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>11.12.2018<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckblick-Reihe auf fr\u00fchere Neujahrsessays:<\/strong><br \/>\nNoch gepr\u00e4gt von Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise 2008\/2009\u00a0 sowie den damals aktuellen Forschungsergebnissen \u00fcber die Weltbev\u00f6lkerung und das Fortschreiten des\u00a0 Klimawandels, entstand mein 2012er Neujahrsessay (ver\u00f6ffentlich am 2. Januar 2012 in der Rhein-Zeitung).\u00a0 Wesentliche Grundaussagen des Textes haben ihre G\u00fcltigkeit bis heute behalten, auch wenn j\u00fcngere Entwicklung wie Migrationsfrage oder vermehrtes Aufkommen rechtspopulistischer Bewegungen\/Regierungen darin noch kaum eine Rolle spielen (k\u00f6nnen).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2012\/01\/01\/wachset-und-mehret-euch-bloss-nicht-noch-weiter\/\">2012-01-02 Neujahrsessay (freier Lesetext):<br \/>\nWachset und mehret euch blo\u00df nicht noch weiter &#8211; Wir stecken mittendrin in einem gewaltigen Epochenumbruch<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>10.12.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-967\" style=\"float: right; height: 249px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Ashkenazy.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"249\" \/>W\u00e4hrend der Generalprobe wurde klar: Klarinettenstar Sharon Kam ist zu krank, um am selben Abend beim <strong>f\u00fcnften Anrechtskonzert des Musik-Institut Koblenz<\/strong> mit der heimischen Philharmonie auftreten zu k\u00f6nnen. Nun liefen die Dr\u00e4hte hei\u00df. Ein Ersatz musste gefunden, der frei ist, der die Klarinettenkonzerte von Aaron Copland und Artie Shaw drauf hat und der binnen f\u00fcnf Stunden in Koblenz sein kann. Um 15 Uhr sprang <strong>Dimitri Ashkenzy <\/strong>in Basel in den Zug. W\u00fcrde die Deutsche Bahn ihn fahrplanm\u00e4\u00dfig und so gerade noch p\u00fcnktlich zum Konzertbeginn in Koblenz abliefern? Tat sie nicht. Es kam dennoch zu einem umjubelten Auftritt des &#8222;Ersatzsolisten&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-wenn-der-ersatzsolist-mit-der-bahn-anreist-_arid,1908305.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Konzertbesprechung<\/a><br \/>\n<em>4200 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>07.12.2018<\/p>\n<p>Auf Vorschlag zweier Freunde stelle ich eine kleine <strong>Artikelreihe<\/strong> zusammen mit einer Auswahl meiner <strong>fr\u00fcheren (kostenfreien) Neujahrsessays<\/strong>. Bis Weihnachten werde ich hier und auf meiner website in loser Folge einzelne dieser Texte zur Lekt\u00fcre empfehlen, die in Teilen oder als Ganzes Bez\u00fcge zu noch aktuellen Entwicklungen\/Diskursen haben. Nach dem vorgestrigen Hinweis andernorts auf das 2016er Neujahrsessay &#8222;Ver\u00e4nderung ist der historische Normalzustand&#8220; heute nun zus\u00e4tzlich der Aufsatz vom Januar 2014.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2014\/01\/01\/die-neuvermessung-des-menschlichen\/\">2014-01-02 Neujahrsessay:<br \/>\nDie Neuvermessung des Menschlichen.\u00a0 Zwischen Entschleunigung und Selbstoptimierung<\/a><br \/>\n(freier Lesetext)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2016\/01\/01\/veraenderung-ist-der-historische-normalzustand\/\">2016-01-02 Neujahrsessay:<br \/>\nVer\u00e4nderung ist der historische Normalzustand<\/a><br \/>\n(freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>06.12.2018<\/p>\n<p>Ach Kinners, was ein <strong>nikol\u00e4usiges Durcheinander<\/strong> allenthalben &#8211; nur weil die eigentlichen Ursp\u00fcnge mancher Gebr\u00e4uche in Vergessenheit geraten sind. KINDERN mit <strong>Ruprechts Rute <\/strong>zu drohen, sie gar damit zu schlagen, ist nicht nur heute unzeitgem\u00e4\u00df, sondern auch historisch eine sehr junge Unsitte. Ureigentlich (mittelalterliche Tradition, ankn\u00fcpfend an keltisch-germanisches Brauchtum) wurde der RutenSTREICH zwischen die Beine erwachsener Frauen und M\u00e4nner gef\u00fchrt, auf dass er deren Zeugungskraft st\u00e4rke = <strong>Fruchtbarkeitsritual<\/strong>. Back to the roots!<\/p>\n<hr \/>\n<p>04.12.2018<\/p>\n<p><strong>Manchmal gibt es so Situationen<\/strong>, die braucht man nicht wirklich. Gestern (So) widerfuhr mir dies: Nach f\u00fcnf Stunden schreiberischen Ringens war am fr\u00fchen Nachmittag die Kritik zur Samstagspremiere am Theater Koblenz im Kasten. Hernach ein Schl\u00e4fchen, dann ein K\u00e4ffchen als Pause vor dem n\u00e4chsten Einsatz: Urauff\u00fchrung von &#8222;Mut und Gnade&#8220; in der Regie von Luk Perceval im Bockenheimer Depot zu Frankfurt. Daf\u00fcr so gegen 16.15 Uhr noch geschwind ein Blick ins Internet auf die Besetzungsliste. Aus dem Augenwinkel pl\u00f6tzlich die Schwei\u00dfausbr\u00fcche hervorrufende Wahrnehmung: &#8222;Vorstellungsbeginn Sonntag 18 Uhr&#8220; &#8211; nicht, wie normalerweise, 19.30 Uhr.<\/p>\n<p>Ich also im h\u00e4uslichen R\u00e4uberzivil ins Auto gest\u00fcrzt und mit Karacho auf die A3, um die 110 Kilometer von Haust\u00fcr zu Parkhaus runterzurei\u00dfen. F\u00fcnf Minuten vor Vorstellungsbeginn stand ich japsend und entnervt zwischen entgeisterten bis ungehaltenen Leuten vor der Theaterkasse. Dort rief eine sichtlich nicht minder entnervte junge Mitarbeiterin des Hauses den Wartenden wohl schon zum x-ten Male zu: &#8222;Die Vorstellung f\u00e4llt aus!&#8220; Ein Schauspieler habe sich verletzt.<\/p>\n<p>So kam es, dass ich den fr\u00fchen Sonntagabend bei einer meiner &#8222;liebsten&#8220; Besch\u00e4ftigungen verbrachte: Autofahren in Regennacht auf \u00fcberf\u00fcllter Autobahn. Happy End: Schon gegen 21 Uhr lag ich daheim auf dem Sofa &#8211; umfangen von der Gnade des Schlummers und jeden Mutes enthoben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>03.12.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-968\" style=\"float: right; height: 238px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Goldoni.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"238\" \/>\u201eDas hat viel Spa\u00df gemacht.\u201c \u201eEin arger Klamauk.\u201c So zwei Besucher der Premiere von <strong>\u201eDer Diener zweier Herren\u201c<\/strong> am <strong>Theater Koblenz<\/strong>. Beide Zuseher liegen richtig, m\u00f6gen sie den zweieinhalbst\u00fcndigen Abend auch fast gegens\u00e4tzlich empfunden haben. Darin spiegelt sich jenes Problem, das die Neuzeit mit der alten Theaterform der Commedia dell&#8217;Arte seit jeher hat. Und Regisseur Kai Festersen hielt sich bei seiner Umsetzung von Carlo Goldonis Kom\u00f6die ziemlich eng an die Manier des einstigen Jahrmarktstheaters.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-goldoni-in-koblenz-ein-grosser-spass-ein-arger-klamauk-_arid,1905175.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Premierenbesprechung<\/a><br \/>\n<em>4350 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>02.12.2018<\/p>\n<p>Das sch\u00f6nste Geschenk zum Dezemberbeginn: Erstmals SEIT APRIL gibt es in meinem Refugium wieder <strong>mehr Niederschlag<\/strong> als nur ein bisschen Getr\u00f6pfel f\u00fcr ein paar seltene Minuten. Fast 10 Stunden w\u00e4hrt nun schon ein wunderbarer Landregen &#8211; die ausgetrocknete Natur s\u00e4uft und s\u00e4uft und s\u00e4uft.<\/p>\n<hr \/>\n<p>01.12.2018<\/p>\n<p>Beim gem\u00fctlichen Bl\u00e4ttern durch die samst\u00e4gliche Fr\u00fchst\u00fcckszeitung gewann ich bald den Eindruck: Sehr viele Weihnachtsm\u00e4rkte hei\u00dfen gar nicht &#8222;<strong>Weihnachtsmarkt<\/strong>&#8222;, sondern tragen offenbar schon eine ganze Weile lokal spezifische Namen wie Pfefferkuchenmarkt, Knuspermarkt, Sterntalermarkt, Striezelmarkt, Printenmarkt, Lebkuchenmarkt, Christkindlmarkt&#8230; Forscht man ein bisschen nach, findet sich: Mancherorts gab es Vorl\u00e4ufer als Wintermarkt resp. &#8222;Fleischmarkt&#8220; von Handwerkern und Bauern schon im Mittelalter. Zum schier fl\u00e4chendeckenden &#8211; und pittoresk unterhaltsamen &#8211; Vorweihnachts-Ph\u00e4nomen wurden die Weihnachtsm\u00e4rkte allerdings erst im 20. Jahrhundert, teils erst in den letzten drei Jahrzehnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18.12.2018 So. Das war&#8217;s von mir f\u00fcr dieses Jahr. F\u00fcr ein Weilchen ziehe ich mich nun von der Welt und aus dem Netz zur\u00fcck. Bis Freitag gilt es noch, in stiller Konzentration das Neujahrsessay 2019 fertigzustellen. Danach herrschen hier bis Anfang Januar Betriebsruhe und Seelenfrieden. 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