{"id":964,"date":"2018-11-29T23:00:00","date_gmt":"2018-11-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-november-2018\/"},"modified":"2022-05-17T07:56:09","modified_gmt":"2022-05-17T06:56:09","slug":"guten-tag-allerseits-im-november-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/11\/29\/guten-tag-allerseits-im-november-2018\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im November 2018"},"content":{"rendered":"<p>26.11.2018<\/p>\n<p><strong>Obacht geben, Leute!<\/strong><br \/>\nSeit einiger Zeit werde ich ein- bis dreimal w\u00f6chentlich von einer angeblichen oder tats\u00e4chlichen &#8222;Development&#8220;-Stelle der Firma <strong>Windows<\/strong> angerufen. In englischer Sprache (!) erz\u00e4hlt mir jemand von Problemen in meiner Windows-Konfiguration &#8211; will mir also etwas vom Pferd erz\u00e4hlen. Denn: Ich habe in meiner gesamten Elektronik genau Null ( 0!! ) Windowsanwendungen. Also laufen diese Anrufe auf irgendeine <strong>miese Tour<\/strong> hinaus. Ergo: Sogleich auflegen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.11.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Man kann die abendl\u00e4ndischen <strong>Feste und Feiertage des Winterhalbjahres<\/strong> fast alle AUCH auf Traditionslinien\u00a0\u00a0 zur\u00fcckf\u00fchren, deren <strong>Ursp\u00fcnge weit vor der Christianisierung<\/strong> liegen. Danach w\u00fcrde sich der Festtagskalender f\u00fcr diese Jahresh\u00e4lfte etwa so lesen:<br \/>\nErntedank &gt;R\u00fcbengeistern, Traulichtern, Samhain, Halloween (= Allerheiligen) &gt; Rauhn\u00e4chte, Mittwinter, l\u00e4ngste Nacht (= Weihnachten) &gt; Winteraustreibung, letzter Schmaus (Karneval) &gt; Fr\u00fchlings- und Fruchtbarkeitfest (Ostern).\u00a0 Meine\u00a0 <strong>Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220;<\/strong> wirft mal einen launigen Blick auf die alten Br\u00e4uche und darauf, wie es um sie heute steht, seien sie christlichen oder vorchristlichen Ursprungs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/11\/24\/brauchtumspflege-im-schlamassel\/\">Quergedanken 166: Brauchtumspflege im Schlamassel<\/a><br \/>\n<em>(freier Lesetext)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>24.11.2018<\/p>\n<p>Allf\u00e4llige Versp\u00e4tungen, desolate Zust\u00e4nde, <strong>Chaos<\/strong> beim gr\u00f6\u00dften Transportunternehmen Mitteleuropas, <strong>der Deutschen Bahn<\/strong>. Unser Eisenbahnsystem ist so st\u00f6ranf\u00e4llig wie in keiner Generation zuvor, die Fahrpl\u00e4ne sind so unzuverl\u00e4ssig wie nie. Und jetzt die Kapitulation der Bahnmanager: Sie kriegen den f\u00fcr 2018 versprochenen Abbau der 30-prozentigen Versp\u00e4tungsrate nicht hin.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kommentare_artikel,-kommentar-die-weichen-wurden-falsch-gestellt-_arid,1901307.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mein Kommentar zur Lage bei der Deutschen Bahn<\/a><br \/>\n<em>1900 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>23.11.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-957\" style=\"float: right; height: 216px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Nothing.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"216\" \/>Eine Stunde nur dauert die j\u00fcngste Tanzproduktion am Staatstheater Mainz. Aber es ist eine begl\u00fcckende Stunde. \u201e<strong>Nothing<\/strong>\u201c nennt sich die vom <strong>israelischen Choreografen Roy Assaf<\/strong> mit der tanzmainz-Compagnie kreierte Arbeit. Doch die ist alles andere als ein Nichts. Sie steckt voller Witz, Sinnlichkeit, Lebensfreude sowie t\u00e4nzerischer Leistungen auf sehr hohem Niveau. Sieben Frauen und sieben M\u00e4nner in Badeanz\u00fcgen und -hosen tanzen, plappern, singen eine spr\u00fchende Dichte von Bildern, Szenen, Sequenzen \u00fcber Menschliches und Allzumenschliches.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-neuer-ballettabend-in-mainz-tanzvergnuegen-voller-lebensfreude-_arid,1900621.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Besprechung der Urauff\u00fchrung<\/a><br \/>\n<em>3900 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>21.11.2018<\/p>\n<p>Autsch&#8217;n! Sapperlott, da kriegst du doch die Motten! Es haben sich zwischen die Ofenscheite in meinem Holzlager etliche <strong>Wespen<\/strong> vor dem Winter zur\u00fcckgezogen. Die sind zwar v\u00f6llig erstarrt und teils auch schon mausetot &#8211; aber stechen tun sie noch immer.<\/p>\n<hr \/>\n<p>20.11.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-958\" style=\"float: right; height: 276px; margin: 5px; width: 160px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/RaiffMarx.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"276\" \/>Gestern (Mo) sch\u00f6ne, interessante, gut besuchte Veranstaltung &#8222;200 Jahre <strong>Marx und Raiffeisen<\/strong>. Gro\u00dfe Ideen f\u00fcr die kleinen Leute&#8220; in Weyerbusch\/WW erlebt. Sehr aufmerksames Publikum beim Kooperationsabend von DGB und Friedrich-Ebert-Stiftung. <strong>Mein Vortrag<\/strong> \u00fcber Gemeinsamkeiten und Gegens\u00e4tze zwischen dem revolution\u00e4ren Kapitalismusanalytiker aus Trier und dem christlichen Genossenschaftspionier aus dem Westerwald bekam ordentlich Beifall und ich nachher allerhand pers\u00f6nlichen Zuspruch.<\/p>\n<p>Ich werde<strong> 2019 wohl noch mehrmals<\/strong> bei anderen Veranstaltern zu diesem Thema sprechen. Ein Vortragsabend steht bereits fest: 21. Februar Altenkirchen\/Haus Felsenkeller. Im Gespr\u00e4ch, aber noch nicht festgezurrt, sind Vortr\u00e4ge in Koblenz (Landesmuseum Festung Ehrenbreitstein) sowie in Trier. Falls irgendwo mich noch jemand f\u00fcr dieses Thema 2019 engagieren m\u00f6chte: Bitte bald bei mir melden, auf dass wir Termin und Honorar aushandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.11.2018<\/p>\n<p>Manchmal ist das Netz doch ein seltsamer Raum. Seit etwa drei Monaten erzielt auf meiner eigenen Website ein bereits 2016 dort publiziertes Manuskript eines meiner Vortr\u00e4ge tagt\u00e4glich die h\u00f6chste Zugriffsquote. Thema: <strong>&#8222;V\u00f6lkerwanderungen &#8211; Migration als historischer Normalfall&#8220;<\/strong>. Was mich irritiert: Gute zwei Jahre lang wurde der ziemlich lange Text nur ganz vereinzelt aufgerufen, pl\u00f6tzlich aber greifen pro Tag Dutzende Leute zu.<\/p>\n<p>Wen das Thema interessiert:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2016\/10\/07\/voelkerwanderungen-migration-als-historischer-normalfall\/\">Hier geht es zu diesem Vortrag<\/a> = freier Lesetext.<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.11.2018<\/p>\n<p>In j\u00fcngeren Jahren und heuer ganz besonders sind unglaublich h\u00e4ufig die <strong>herrlichsten Abend- und Morgener\u00f6te<\/strong> zu beobachten. Durchs Netz str\u00f6mt eine Flut von Fotos dieses wunderbaren Naturschauspiels. So sch\u00f6n das auch ausschaut, in der derzeitigen F\u00fclle und Intensit\u00e4t sind die gl\u00fchenden Himmel eher kein so gutes Zeichen. Weil: Sie zeugen auch von sehr viel Schmutzpartikeln in der Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.11.2018<\/p>\n<p>Man muss aufpassen wie ein Schie\u00dfhund. Diese Woche im Bioladen: Ich wollte mein seit vielen Jahren benutztes Brennessel-Shampoo von Logona kaufen. Gab&#8217;s nicht mehr. Als ich zu Grummeln begann, setzte mich die Ladnerin \u00fcber folgenden Umstand in Kenntnis: Die <strong>Naturkosmetikfirma Logona<\/strong> sei <strong>von Nestl\u00e9 aufgekauft<\/strong> worden. Weshalb nun sie, die Ladnerin, Logona aus ihrem Sortiment genommen habe. Lob und Dank dieser Frau, denn mit den Gaunern von Nestl\u00e9 will ich nichts zu schaffen haben, egal was sie verkaufen. Problem allerdings: Ich muss mir ein neues Shampoo suchen. Nun gut, bis ich was gefunden habe, muss halt meine Olivenseife auch f\u00fcr die Haare herhalten.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Doch ja, ich bin beunruhigt. Denn ein solches <strong>Trockenextrem<\/strong> ist mir hierzulande in 63 Lebensjahren noch nicht begegnet: Seit rund acht Monaten ist f\u00fcr die Landschaft rings um mein Wohndorf im Unterwesterwald kein nennenswertes Regenereignis mehr zu verzeichnen. Wenn es mal &#8222;geregnet&#8220; hat, ersch\u00f6pfte sich das in wenigen Minuten Geniesel und Getropfe. Eine der sichtbarsten Folgen: Viele der hiesigen Nadelbaumbest\u00e4nde sind seit Sp\u00e4tsommer gro\u00dffl\u00e4chig rostbraun geworden = vertrocknet, vom Borkenk\u00e4fer zerfressen, kaputt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.11.2018<\/p>\n<p class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-959\" style=\"height: 255px; width: 455px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Marx-u-Raiffeisen.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"255\" \/><\/p>\n<p>Bei der hier avisierten Veranstaltung habe ich die Ehre, den Hauptvortrag zur halten.\u00a0 Titel des Referats: &#8222;200 Jahre Raiffeisen und Marx: Was verbindet die beiden, was sind die Gegens\u00e4tze. Ein philosophisch-politischer Diskurs.&#8220;<br \/>\nInfos zu weiteren Programmpunkten, Beteiligten Ort, und Ablauf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/314572829343227\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>finden sich hier &gt;&gt;<\/strong><\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Tschechischer Abend beim <strong>Musik-Institut Koblenz. Das 3. Anrechtskonzert<\/strong> f\u00fchrte jetzt drei Komponisten aus dem alten Kulturland am \u00dcbergang von West- zu Osteuropa zusammen. Alle drei sind sie im 19. Jahrhundert geboren und erlebten den Anfang oder die erste H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts noch. Das Konzertprogramm pr\u00e4sentiert <strong>Leos Janacek, Bohuslav Martinu und Antonin Dvorak<\/strong> mit nicht alle Tage zu h\u00f6renden Werken \u2013 die aber per se und erst recht so, wie hier vom Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter Garry Walker gespielt, richtig Freude machen. Gastsolist war der britische Cellist Guy Johnston.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-ein-tschechischer-abend-das-klangatmen-der-rheinischen-philharmonie-_arid,1895798.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Konzertbesprechung<\/a><br \/>\n<em>3700 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>10.11.2018<\/p>\n<p><strong>The European Balcony Project<\/strong><\/p>\n<p>Am heutigen 10. November wird aus Anlass des 100. Jahrestags der Beendigung des Ersten Weltkrieges und der Ausrufung mehrerer Republiken zeitgleich um 16 Uhr \u201evon Balkonen in ganz Europa\u201d ein <strong>\u201eB\u00fcrgerInnen-Manifest f\u00fcr die Europ\u00e4ische Republik\u201d<\/strong> verlesen werden. Den Text haben die deutsche Politikwissenschaftlerin Ulrike Guerot und der \u00f6sterreichische Schriftsteller Robert Menasse unter Mitarbeit des Schweizer Regisseurs Milo Rau verfasst.<\/p>\n<p>Die Aktion zB in KOBLENZ mit Django Reinhardt: Rathausbalkon, Willi-H\u00f6rter-Platz (Sch\u00e4ngelbrunnen). In MAINZ: Balkon Staatstheater. Wie gesagt: 16 Uhr.<\/p>\n<hr \/>\n<p>09.11.2018<\/p>\n<p>Es mag drei Jahre her sein. Als ich eines Tages aus dem Wald zur\u00fcckkam, fragte mich das auf der Gass&#8216; spielende kleine Nachbarsm\u00e4dchen: &#8222;Hat du Schwildewein sehn?&#8220; Seither gibt es in meinem Revier sowie Waldschraten-Wortschatz die Spezies mit der reizenden Bezeichnung <strong>Schwildewein<\/strong>. Wie ich jetzt darauf komme? Nun, heute in d\u00e4mmriger Fr\u00fch bin ich drau\u00dfen drei jugendlichen Vertretern dieser Art begegnet. Als sie meiner gewahr wurden, stoben sie erschrocken in wilder Hatz von hinnen. Im selben Schreckmoment entfleuchte mir der Spontanausruf: &#8222;Sakra, Schwildewein!&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>08.11.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-960\" style=\"float: right; height: 369px; margin: 5px; width: 300px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"369\" \/>Ein bisschen Werbung in eigener Sache:<br \/>\nDen Freunden klassischer Musik und\/oder lokaler\u00a0 Musikgeschichte in Koblenz sei noch einmal mein im September erschienenes Buch<strong> &#8222;Aus Liebe zur Musik &#8211; Das Musik-Institut Koblenz im Lauf der Zeiten 1808 bis 2018&#8220;<\/strong> ans Herz gelegt. Inhaltlich &#8211; wie ich als Autor selbstredend finde &#8211; hochinteressiert, eignet es sich wegen seiner hochwertigen Aufmachung auch ausgezeichnet als Weihnachtsgeschenk (Hardcover im Schuber, Format 30 x 22 cm, 225 Seiten, reich bebildert, 25 Euro).\u00a0 Den Buchhandelsvertrieb hat das Musik-Institut der \u00f6rtlichen Buchhandlung Reuffel \u00fcbertragen, \u00fcber deren Internetshop\u00a0 (www.reuffel.de) es auch von ausw\u00e4rts zu beziehen ist. Auch bei jedem Anrechtskonzert des Musik-Instituts (zB am morgigen Freitag, 9.11.) wird das Buch im Foyer der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle angeboten.<\/p>\n<p>Leseprobe: Das Vorwort (hier)<\/p>\n<hr \/>\n<p>07.11.2018<\/p>\n<p>F\u00fcr mich die interessantesten, auch <strong>erfreulichsten Faktoren bei den US-Zwischenwahlen:<\/strong> a) &#8222;Durchregieren&#8220; ist f\u00fcr Trump nicht mehr m\u00f6glich wg. jetzt Repr\u00e4sentantenmehrheit gegen ihn. b) Bei den Senatswahlen haben 44 Millionen f\u00fcr die Demokraten gestimmt, 33 Millionen f\u00fcr die Republikaner. Das macht Hoffnung &#8211; auch wenn Letztere dort dennoch zwei Sitze hinzugewonnen haben, was einer verzerrenden Eigenheit des US-Wahlrechts geschuldet ist. c) Noch mehr Hoffnung macht die Analyse des Stimmverhaltens nach Altersgruppen &gt; 18- bis 24-J\u00e4hrige = 68 % f\u00fcr die Demokraten; 25 bis 29 = 66 %, 30 bis 39 = 59 %, 40 bis 49 = 52 %. Erst in den Alterklassen ab 50 liegen die Republikaner vorn.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Der<strong> rheinland-pf\u00e4lzische Kultursommer<\/strong> 2018 ist vorbei, die Vorbereitungen f\u00fcr den 2019er laufen. Das wird dann der 28. Jahrgang einer landeskulturellen Unternehmung sein, die noch unter Ministerpr\u00e4sident Rudolf Scharping ins Leben gerufen wurde. Als einer ihrer zentralen Zwecke gilt seit jeher: Im Fl\u00e4chenland Rheinland-Pfalz die Versorgung des l\u00e4ndlichen Raumes und der kleinen St\u00e4dte mit Kunst und Kultur zu st\u00e4rken. Nun aber tritt ein <strong>Problem<\/strong> zutage: Ein betr\u00e4chtlicher Teil derer, die seit vielen Jahren vor Ort zentrale St\u00fctzen des Kulturgeschehens sind, kommen ins <strong>Rentenalter<\/strong>. Zugespitzt formuliert: Dem Kultursommer droht eine ganze Generation <strong>erfahrener Partner <\/strong>wegzubrechen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-generationenwandel-steht-an-kultursommer-rheinlandpfalz-muss-sich-die-zukunftsfrage-stellen-_arid,1893639.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Betrachtung zu dieser Problemlage<\/a><br \/>\n<em>4500 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>06.11.2018<\/p>\n<p><strong>Manchmal wundert es mich wirklich, dass sich auf unseren Hauptverkehrsstra\u00dfen und Autobahnen \u00fcberhaupt noch was bewegt.<\/strong> Mittlerweile ist die Automobildichte derart hoch, das schon kleinste Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten im Verkehrsfluss binnen Minuten zu betr\u00e4chtlichen Stauph\u00e4nomenen f\u00fchren. Und ein nur mittelpr\u00e4chtiger Unfall auf einer Hauptader kann &#8211; wie heute vormittag in Mainz erlebt &#8211; den Verkehr einer ganzen Gro\u00dfstadt oder Region schier zum Erliegen bringen. Denkt man sich nun dazu, dass in Millionen Autos Millionen ganz verschiedener Individuen mit unterschiedlichen Fahrstilen, Verhaltensweisen, F\u00e4higkeiten hinter dem Steuer sitzen und jedes jeden Moment unz\u00e4hlige bewusste und noch mehr unbewusste Einsch\u00e4tzungen, Entscheidungen, Handlungen vornehmen muss &#8211; ja dann kommt mir flie\u00dfender Massenverkehr als Kollektivleistung fast wie ein Wunder vor.<\/p>\n<hr \/>\n<p>05.11.2018<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-961\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Furor.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"167\" \/>Das nun die zweite Spielzeit unter Leitung von Anselm Weber stehende Schauspiel Frankfurt hatte beim Autorenduo Lutz H\u00fcbner\/Sarah Nemitz ein St\u00fcck in Auftrag gegeben. Brandhei\u00dfes Thema: Was l\u00e4sst unsere Gesellschaft auseinanderbrechen und macht die Populisten stark? Das Ergebnis hei\u00dft \u201eFuror\u201c und stellte sich jetzt bei der Urauff\u00fchrung als beklemmendes wie interessantes Kammerspiel vor, bei dem die Verfasser und der inszenierende Intendant einen Politiker, eine Krankenpflegerin und einen Paketboten in furios eskalierende Konfrontation treiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-premiere-am-schauspiel-frankfurt-vom-wutbuerger-zum-hassbuerger-_arid,1892560.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Premierenkritik<\/a><br \/>\n<em>4200 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>02.11.2018<\/p>\n<p class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-962\" style=\"height: 185px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Slevogt.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"168\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-963\" style=\"height: 185px; margin-left: 5px; margin-right: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Liebermann.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"185\" \/><\/p>\n<p>Bisweilen schreibt der Zufall die besten Geschichten. Just als im Landesmuseum Mainz das Nachdenken begann, wie der Wahlpf\u00e4lzer Max Slevogt anl\u00e4sslich seines 150. Geburtstages 2018 gew\u00fcrdigt werden k\u00f6nne, sprach ein Privatmann vor. Sein Ansinnen: Man m\u00f6ge ein Gem\u00e4lde aus seinem Besitz pr\u00fcfen, das von Max Slevogt signiert sei. Echtheitspr\u00fcfung und Herkunftsrecherche ergaben eine kleine Sensation und f\u00fchrten zum Einstieg in eine Arbeit, aus der die jetzt in Mainz laufende hoch spannende Ausstellung \u201eEin Tag am Meer \u2013 Slevogt, Liebermann &amp; Cassirer\u201c hervorgegangen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-kuenstlertreffen-in-den-duenen-mainz-ehrt-max-slevogt-eindrucksvoll-_arid,1891779.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Ausstellungsbesprechung<\/a><br \/>\n<em>4250 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26.11.2018 Obacht geben, Leute! 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