{"id":954,"date":"2017-08-27T22:00:00","date_gmt":"2017-08-27T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-juli-august-2017\/"},"modified":"2022-05-17T12:29:38","modified_gmt":"2022-05-17T11:29:38","slug":"guten-tag-allerseits-im-juli-august-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/08\/27\/guten-tag-allerseits-im-juli-august-2017\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im Juli\/August 2017"},"content":{"rendered":"<p>28.08.2017<\/p>\n<p>Die Koblenzer &#8222;<strong>steps dance studios<\/strong>&#8220; feiern am 9. September mit zwei B\u00fchnenshows in der Kulturfabrik\/Kufa ihren <strong>20. Geburtstag<\/strong>. Sie sind untrennbar verkn\u00fcpft mit dem Lebensweg ihrer heute 66-j\u00e4hrigen Gr\u00fcnderin und Leiterin Barbara Pietjou. Dieser Werdegang f\u00fchrt tief hinein in die Geschichte der freien Kulturszene von Koblenz. Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums\u00a0 von &#8222;steps&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/08\/28\/fast-ein-ganzes-leben-im-dienste-des-tanzes\/\">ein kleiner R\u00fcckblick auf oft auch schwierige Zeiten<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>27.08.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/7%20Kontinent.jpg?itok=T1N5IgQ6\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-950\" style=\"float: right; height: 186px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/7-Kontinent.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"186\" \/> <\/a> Die <strong>Theatersaison 2017\/18 hat begonnen<\/strong>. Der erste Kritikereinsatz f\u00fchrte mich jetzt nach <strong>Mainz<\/strong>, wo am Staatstheater Jan-Christoph Gockels Projekt &#8222;<strong>Der siebte Kontinent <\/strong>&#8211; Reise zur gr\u00f6\u00dften M\u00fclldeponie der Erde&#8220; Premiere hatte. Die Realit\u00e4t selbst erleben und mit K\u00fcnstleraugen betrachten, dann die Eigenerfahrung mit zur\u00fcckbringen und f\u00fcrs Theater bearbeiten: Nach dieser Arbeitsmethode ist aus einer Hawaii-Reise des Ensembles eine kluge und eindringliche Mischung aus filmischer Dokumentation und intensivem B\u00fchnenspiel entstanden &#8211; \u00fcber und wider die folgenschwere Herrschaft der Plastiks.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-spielzeitauftakt-in-mainz-theatersaison-beginnt-auf-dem-siebten-kontinent-_arid,1695184.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Premierenbesprechung (hier)<\/a><br \/>\n<em>4000 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>24.08.2017<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>\u201eNehmen sie das einfachere der beiden Produkte, das reicht f\u00fcr ihre Zwecke vollauf und ist wesentlich preiswerter.\u201c Wann habt Ihr zuletzt einen Verk\u00e4ufer so etwas sagen h\u00f6ren? Solche F\u00e4lle kommen vor, aber sie sind selten. Es mag ja sein, dass ich an Paranoia leide. Aber immer wenn ich einen Markt der gro\u00dfen Handeslketten, mit Banken\/Versicherungen, Internet-\/Telefonanbietern etc. zu tun habe, werde ich das Gef\u00fchl nicht los, <strong>die wollen einen hinters Licht f\u00fchren<\/strong>. Davon handelt die aktuelle Folge 151 meiner glossierenden Monatkolumne<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/08\/23\/du-sollst-x-fuer-ein-u-halten\/\">&#8222;Quergedanken&#8220; unter der \u00dcberschrift &#8222;Du sollst X f\u00fcr ein U halten&#8220;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>16.08.2017<\/p>\n<p><strong>Die Bundestagswahl r\u00fcckt n\u00e4her<\/strong>. Da mir Zeit meines Erwachsenenlebens keine Bindung an irgendeine Partei verg\u00f6nnt ist, werde ich wohl &#8211; wieder &#8211; bis zum letzten Tag unentschlossen sein. Den Wahlkampf verfolge ich interessiert, aber mit Gleichmut, empfinde ihn als eher m\u00e4\u00dfiges Theater, bei dem Unterschiedsnuancen zur gro\u00dfen Szene aufgeblasen werden. So viele Regierungen habe ich kommen und gehen sehen, keine hat je in eine Richtung gearbeitet, die meine ungeteilte Zustimmung h\u00e4tte finden k\u00f6nnen. Dennoch gehe ich jedesmal wieder zur Wahl, um mein Kreuzchen beim vermeintlich kleineren \u00dcbel zu machen. Wahlziel diesmal: Die Rechtsradikalen so unbedeutend wie m\u00f6glich abschneiden lassen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.08.2017<\/p>\n<p>LESEEMPFEHLUNG: Interessanter Fakten-Beitrag der &#8222;Wirtschaftswoche&#8220; zur Frage, ob <strong>E-Autos<\/strong> bei einer \u00f6kologischen Gesamtbilanzierung letztlich nicht genauso dreckig sind wie Benziner und Diesel. (Ben\u00f6tigte Lesezeit ca 10 Minuten) <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/oeko-bilanz-von-e-autos-umweltluege-elektroauto-von-wegen\/20178504.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> .<\/p>\n<p>Ich selbst bin durchaus kein begeisterter E-Auto-Freund. Ich halte das Ding \u00f6kologisch nur f\u00fcr das kleinere \u00dcbel gegen\u00fcber der Verbrennungstechnik und keineswegs f\u00fcr die finale L\u00f6sung des Autoproblems. Die wird letztlich nur zu finden sein in fortschreitender Abwendung vom Individualauto als prim\u00e4res Massentransportmittel.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.08.2017<\/p>\n<p>Gestern zur D\u00e4mmerstunde <strong>ein Festmahl<\/strong>: Auf dem Teller Tomatenschnitze, etwas gesalzen und gepfeffert; daneben Gurkenscheiben, nur mit Oliven\u00f6l betr\u00e4ufelt und gehacktem frischem Schnittlauch bestreut. Auf dem Brettchen zwei Scheiben Butterbrot, darauf etwas eben geernteten Knoblauch gequetscht. Dazu Brocken vom alten Emmentaler und St\u00fcckchen von der kn\u00fcppelharten Wildschweinsalami ges\u00e4belt. Im Wasserglas ein knappes Viertel eines schlichten roten Hausweins aus der Pfalz. Gem\u00e4chlich wandert alles nacheinander und durcheinander ins Maul. Ruhe ist, selbst das Hirn denkt nur noch in Geschmack. Sch\u00f6n. <strong>Zauber der Einfachheit<\/strong>.<\/p>\n<hr \/>\n<p>11.08.2017<\/p>\n<p>Manchmal \u00fcberlege ich und versuche mir vorzustellen, wie unsere Lebenswelt hier und heute auf Leute von anderw\u00e4rts wirken k\u00f6nnte oder auf Menschen fr\u00fcherer Generationen wirken w\u00fcrde. Vorhin schoss mir beim Gang durch Koblenz dieser Gedanke durch den Kopf: W\u00e4re meine Gro\u00dfmutter selig jetzt dabei, sie w\u00fcrde bald entsetzt die H\u00e4nde \u00fcber dem Kopf zusammenschlagen und ausrufen: &#8222;Herr im Himmel, was ist das f\u00fcr eine schlimme Zeit! So vielen jungen Leuten geht es so schlecht, dass sie mit v\u00f6llig abgetragenen und <strong>zerrissenen Hosen<\/strong> herumlaufen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>09.08.2017<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Sorge jetzt gilt der Frage: <strong>K\u00f6nnte es einen neuen und obendrein atomaren Korea-Krieg geben?<\/strong> \u00dcberwiegend gingen wir bisher, wohl zurecht, davon aus, dass das Aufr\u00fcsten, Drohen, Provozieren des durchgeknallten Diktators von Nordkorea vor allem ein perfide Methode ist, materielle Vorteile und politische Anerkennung f\u00fcr sich und sein System zu erpressen. Wir gingen auch davon aus, dass Kim Jong Un immerhin noch wei\u00df, dass sein Kalk\u00fcl v\u00f6llig zusammenbrechen w\u00fcrde, wenn er auch nur eine seiner milit\u00e4rischen Drohungen gegen S\u00fcdkorea, die USA oder sonstwen wahrmacht.<\/p>\n<p>Nun aber reagiert Trump in nicht minder durchgeknallter Manier auf dieses Kalk\u00fcl &#8211; und beschw\u00f6rt damit die tats\u00e4chliche Gefahr eines atomaren Korea-Krieges mit unabsehbaren Folgen herauf. Es w\u00e4re nun die Stunde der ganz hohen staatsm\u00e4nnischen und diplomatischen Kunst vern\u00fcnftiger Kreise der internationalen Gemeinschaft, m\u00e4\u00dfigend und vermittelnd auf die beiden so schwierigen Kontrahenten einzuwirken. Ja, es sind zwei Irre. Doch dar\u00fcber zu lamentieren hilft nichts, denn sie sind nun mal an der Macht und k\u00f6nnen die Kn\u00f6pfe dr\u00fccken. Kriegsverhinderung muss jetzt das Prim\u00e4rziel aller internationalen Bem\u00fchungen sein. Denn ein neuer Korea-Krieg, zumal ein atomarer, w\u00fcrde nur Verlierer kennen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>08.08.2017<\/p>\n<p>Werte Wahlk\u00e4mpfer aller Parteien; werte Handelsvertreter f\u00fcr Haushaltsger\u00e4te, Gefriergut, Zeitschriftenabos oder sonstwas; werte Missionare im Dienste diverser G\u00f6tter oder irdischer Wohlfahrtsvereine: Ich muss um Verst\u00e4ndnis bitten, dass <strong>ich Sie an meiner Haust\u00fcre doch recht kurz angebunden abweise<\/strong>. Nach unsch\u00f6nen Erfahrungen in fr\u00fcheren Jahren mit einigen unehrlichen\/unangenehmen Zeitgenossen unter den Gutmeinenden habe ich mir das Prinzip zu eigen gemacht: Ich diskutiere nicht mit ungebetenem Besuch, wickle an der Haust\u00fcre mit mir unbekannten Personen kein Gesch\u00e4ft ab, nehme von solchen und gebe solchen auch nichts. Mein Bedarf an Infos und Waren sowie meine durchaus ausgepr\u00e4gte soziale Solidarit\u00e4t bedienen sich anderer Wege. Pardon.<\/p>\n<hr \/>\n<p>05.08.2017<\/p>\n<p>Die <strong>Diesel-Debatte in Deutschland<\/strong> hat skurrile Z\u00fcge angenommen. Teils wirkt sie wie eine Entlastungskampagne f\u00fcr diejenigen, von denen die Sache urs\u00e4chlich verbockt wurde und die das hernach vertuschen wollten. Vielleicht muss man gelegentlich daran erinnern, das etwa die US-Justiz das Verhalten der dt. Autokonzerne als schwerwiegendes Kriminaldelikt verfolgt, auch mit Zielrichtung einer Entsch\u00e4digung der get\u00e4uschten Kunden durch die t\u00e4uschenden Hersteller.<\/p>\n<hr \/>\n<p>02.08.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Maronenr%C3%B6hrling_0.jpg?itok=Ln3AkSK5\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-951\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Maronenroehrling_0.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"167\" \/> <\/a> Vielleicht eine h\u00fcbsche und teils auch interessante Lekt\u00fcre f\u00fcr Freunde des Pilzesammelns, vor allem aber Zeitgenossen, die es eventuell mal werden wollen. Bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Datenbest\u00e4nde meines Computers stie\u00df ich auf einen lange vergessenen Ordner mit nie endbearbeiteten Artikelentw\u00fcrfen. Darunter der unten verlinkte, etwa zehn Jahre alte Textrohling, der prima zur jetzigen Jahreszeit der beginnenden Pilzsaison und den diesj\u00e4hrigen Witterungsbedingungen passt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/08\/01\/von-freud-und-leid-des-pilzesuchens\/\">Vermischtes: Von Freud und Leid des Pilzesuchens<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>01.08.2017<\/p>\n<p>Wenn ich etwas hasse, dann <strong>Ausf\u00e4lle meiner B\u00fcrotechnik<\/strong>. Heute am fr\u00fchen Morgen waren tot, dass es t\u00f6ter nicht geht: Fritzbox und s\u00e4mtliche daran h\u00e4ngenden Ger\u00e4te = PC, Drucker, Festnetztelefon. Die Gewitter der Nacht von Montag auf Dienstag haben sie gekillt durch einem Blitzeinschlag zwei H\u00e4user weiter. Mit reichlich Geldeinsatz, Zupacken meines treuen Technikus und ma\u00dfloser Nervenverausgabung meinerseits konnten wir, beginnend um 8 Uhr fr\u00fch, soeben (20.30 Uhr) die teils erneuerte, teils reparierte Technik wieder in Gang setzen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>30.07.2017<\/p>\n<p><strong>Auf die Schnauze gefallen<\/strong>, buchst\u00e4blich. Gestern beim Waldgang hat sich ein \u00c4stlein zwischen meinen F\u00fc\u00dfen verfangen und mich hingehauen &#8211; b\u00e4uchlings niedergeworfen in eine schlammige Suhle, die der j\u00fcngste Regen in alten Stammschleppspuren hat entstehen lassen. Der Kerl ist heil geblieben, sein \u00c4u\u00dferes ward freilich arg derangiert. Ursache des Missgeschicks war, dass ich zwei Dinge miteinander verbinden wollte, die per se nicht zueinander passen: den geschwinden sportiven Marsch und \u00fcber die Wegr\u00e4nder hinaus nach Pilzen ausschauende Augen. Ich h\u00e4tte es besser wissen m\u00fcssen. Denn wie hatten die Altvorderen schon den Buben gelehrt: &#8222;Guck, wo du hintrittst!&#8220; Bl\u00f6des Multitasking.<\/p>\n<hr \/>\n<p>27.07.2017<\/p>\n<p>Die <strong>Folge 150<\/strong> meiner glossierenden Monatskolumne &#8222;<strong>Quergedanken<\/strong>&#8220; ist f\u00e4llig. 150: Das ist schon ein ganz sch\u00f6ner Packen und die bald 13-j\u00e4hrige Kontinuit\u00e4t dieses nie ver\u00e4nderten etwas sonderbaren Formats ist ein heutzutage\u00a0 durchaus bemerkenswertes Ph\u00e4nomen. Dass ein Verleger so lange einen bisweilen recht skurril denkenden Autor schreiben l\u00e4sst, was und wie er will, geh\u00f6rt im Mediengesch\u00e4ft auch nicht zu eden Allt\u00e4glichkeiten. Daf\u00fcr sei G\u00fcnther Schmitz mit seinem mittelrheinischen Magazin &#8222;Kulturinfo&#8220; herzlich gedankt. Die aktuelle Folge handelt von mitgebrachten Urlaubseindr\u00fccken, von ein paar Tagen, die ich j\u00fcngst ganz privat in der deutschen Hauptstadt verbracht habe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/07\/26\/ein-mittelrheiner-in-berlin\/\">Quergedanken 150: Ein Mittelrheiner in Berlin<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.07.2107<\/p>\n<p>Beim Waldgang heut in der Fr\u00fch <strong>stehen mir urpl\u00f6tzlich zwei gro\u00dfe Hunde gegen\u00fcber<\/strong>. Beider Haltung ist, als \u00fcberlegten sie: K\u00f6nnen, sollen wir dieses Wild jagen, bei\u00dfen, fressen? Vom Besitzer erst keine Spur. Dann schlurft er 100 Meter entfernt um eine Wegbiegung und beginnt, meiner ansichtig, zu br\u00fcllen: &#8222;Hierher, bei Fu\u00df, hierher, bei Fu\u00df &#8230;.&#8220;. Weil das die Vierbeiner einen Schei\u00dfdreck interessiert, schreit er nun mir zu: &#8222;Die machen normalerweise nix!&#8220; Ich warte, bis der Mann heran ist und seine mich anknurrenden und -bellenden Tiere an den Halsb\u00e4ndern m\u00fchsam fortzerrt.<\/p>\n<p>Werter Hundehalter: Wenn dein Liebling f\u00fcr jedermann ersichtlich nicht die Bohne h\u00f6rt, ist f\u00fcr jeden anderen der Zuruf &#8222;der macht nix&#8220; keine Beruhigung, sondern Alarmsignal. Doch, ja, ich mag Hunde &#8211; obwohl ich \u00fcber die Jahrzehnte in \u00e4hnlichen Situationen schon drei mal von welchen gebissen wurde, die &#8222;normalerweise nichts machen&#8220;. Ich habe aber Probleme mit Hundebsitzern, die von Hundehaltung gar nichts verstehen und zu bl\u00f6d sind, mit den Ihren ordentlich umzugehen.<\/p>\n<p>Denn es geht auch anders: Im Nachbarort gibt es eine kleine zierliche Frau, die h\u00e4lt zwei gewaltige Doggen, u.a. um nachts ungebetenen Besuch von ihrem weitl\u00e4ufigen und abgeschieden liegenden Anwesen fernzuhalten. Wenn dies ungleiche Trio spazierengeht, entfernen sich die beiden Riesen nie und unter keinen Umst\u00e4nden ohne ausdr\u00fcckliche Erlaubnis weiter als zwei Meter von ihrer menschlichen Alpha. Wenn die drei mir begegnen, sorgt ein kurzer, leiser Zungenschnalzer der Besitzerin daf\u00fcr, dass ihre Hunde auf engste Tuchf\u00fchlung bei Fu\u00df gehen und ihre ganze Aufmerksamkeit auf sie richten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>26.07.2017<\/p>\n<p>Es hat sich, an den Sperranlagen vorbei, eine <strong>Fliege ins Haus<\/strong> geschummelt. Deshalb genannt: &#8222;Stubenfliege&#8220;. Was mir eine unzutreffende Bezeichnung zu sein scheint. &#8222;Nasenfliege&#8220; sollte das Viecherl hei\u00dfen, in Anlehnung an seine fortw\u00e4hrenden Versuche, auf oder in meinem Riechkolben zu landen &#8211; und mich derart von der Schreibarbeit abzuhalten. Letzteres wirft nun allerdings die Frage auf: Soll ich mich den Attacken ergeben und den R\u00fcckzug von der Arbeit antreten? Oder soll ich meinerseits zur Attacke blasen und den Angreifer mittels Klatschengesch\u00fctz gewaltsam aus der Stube expedieren?<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.07.2017<\/p>\n<p>W\u00e4re ich Veganer, die Selbstversorgungsrate bei Nahrungsmitteln w\u00fcrde dieser Tage fast 100 % erreichen. Zwei Hochbeete, ein Flachbeet und 7 Tomatenstr\u00e4ucher in T\u00f6pfen geben reife \u00d6ko-Fr\u00fcchte in solcher Menge und Geschwindigkeit her, dass wir rund um die Uhr Salatgurken, Tomaten, Bohnen, Zuckererbsen, Blumenkohl, Kohlrabi, Paprika, Kopfsalat, M\u00f6hren, Zwiebeln futtern k\u00f6nnten. Die Lagerkapazit\u00e4ten sind bald ersch\u00f6pft, obwohl schon die halbe Nachbarschaft mitversorgt wird. Zudem geht die Pilzsaison los: Konnte gestern die erste Pifferlings-Mahlzeit aus dem Wald mitbringen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>24.07.2017<\/p>\n<p><strong>Ich bin wieder hier in meinem Revier<\/strong>. Und von Mal zu Mal f\u00e4llt die R\u00fcckkehr zu Zw\u00e4ngen und Pflichten des Broterwerbs, verbunden mit dem Wiedereintritt in die digitale Welt mitsamt den Niederungen des politischen und gesellschaftlichen Geschehens, schwerer. Ich war u.a. mal wieder ein paar Tage im 3,5-Millionen-Multikulturversum Berlin. Interessante Stadt, aber sch\u00f6n geht anders. Da ist mir dann doch zu viel Mensch und Getriebe, auch zu viel Pracht-\/Protz-\/M\u00f6chtegernarchitektur auf einem Haufen. Das \u00f6ffentliche Nahverkehssystem allerdings ist ein Traum.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/G%C3%B6nnersdorf%20Elfenbein.jpg?itok=6KHDcJcJ\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-952\" style=\"float: right; height: 220px; margin: 5px; width: 103px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Goennersdorf-Elfenbein.jpg\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"220\" \/> <\/a> In zeitlicher Nachbarschaft zur Ausstellung &#8222;vorZEITEN &#8211; Arch\u00e4ologische Sch\u00e4tze an Rhein und Mosel &#8211; 70 Jahre Landesarch\u00e4ologie Rheinland-Pfalz&#8220; im Landesmuseum Mainz erscheint in der Rhein-Zeitung eine Artikelserie zu arch\u00e4ologischen Landesthemen. Dazu steuere auch ich einige Teile bei. Die Serie startete am vergangenen Freitag mit meinem Beitrag zu den sp\u00e4teiszeitlichen Venusfiguren von G\u00f6nnersdorf\/Andernach bei Neuwied.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-rzserie-vorzeiten-lieben-vor-13500-jahren-_arid,1679158.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arch\u00e4ologie:<br \/>\nDie Frauen von G\u00f6nnersdorf &#8211; L(i)eben in der Sp\u00e4teiszeit<\/a><br \/>\n<em>5600 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>11.07.2017<\/p>\n<p>Noch bis 29. Oktober 2017 zeigt das <strong>Landesmuseum Mainz<\/strong> eine <strong>Sonderausstellung<\/strong>, die nicht nur f\u00fcr Rheinland-Pf\u00e4lzer au\u00dferordentlich interessant ist, obwohl sie sich ausdr\u00fccklich auf das Gebiet dieses Bundeslandes konzentriert. Unter dem Titel <strong>\u201evorZEITEN \u2013 Arch\u00e4ologische Sch\u00e4tze an Rhein und Mosel\u201d<\/strong> versammelt die opulente Schau herausragende Artefakte, die von Mitarbeitern der rheinland-pf\u00e4lzischen Landesarch\u00e4ologie in den vergangenen 70 Jahren zwischen S\u00fcdpfalz und Oberwesterwald ergraben, entdeckt, gesichert, beforscht worden sind. Dazu hier ein ziemlich Artikel von mir (freier Lesetext, 13 500 Anschl\u00e4ge)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/07\/10\/400-millionen-jahre-rheinland-pfalz\/\">Arch\u00e4ologie:<br \/>\n400 Millionen Jahre Rheinland-Pfalz.<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-953\" style=\"height: 522px; width: 455px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Polch-gross.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"522\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Polch-gross.jpg 455w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Polch-gross-418x480.jpg 418w\" sizes=\"auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p>10.07.2017<\/p>\n<p><strong>Nachbemerkung zu Krawallen bei G20<\/strong>: Es gibt keinen objektiven Grund, die Schwarzhemden irgendwie POLITISCH zu kategorisieren. Denn sie sind nicht links, nichtmal linksradikal und schon gar nicht revolution\u00e4r. Das wird deutlich an blindw\u00fctigen Zerst\u00f6rungs- und Pl\u00fcnderz\u00fcgen gerade durch ein links-alternativ\/multikulturell gepr\u00e4gtes Stadtviertel sowie die Sch\u00e4digung der wenigen Besitzt\u00fcmer kleiner Leute. Es handelt sich bei dieser Bagage nur um einige hundert oder ein paar tausend kleinb\u00fcrgerliche Abenteurer, die wie Fu\u00dfballhooligans den &#8222;Kampf&#8220;-Kick suchen und ihr M\u00fctchen k\u00fchlen wollen. Kurzum: <strong>Die Schwarzhemden sind keine politische Kraft, sondern blo\u00df Marodeure<\/strong>.<\/p>\n<hr \/>\n<p>07.07.2017<\/p>\n<p><strong>G20<\/strong>. Es ist fast wie die sprichw\u00f6rtlich sich selbst erf\u00fcllende Prophezeiung. Es tritt ein, was zuvor von allen Seiten mit Tamtam beschworen wurde: <strong>Jetzt spielt ein kleiner Haufen Krawallniks in HH Stadtguerilla<\/strong>. Obwohl &#8211; um im Denkmuster des linken Radikalismus zu bleiben &#8211; auch diese Deppen sp\u00e4testen seit Che Guevaras bolivianischem Tagebuch wissen sollten, dass man auf solch kleinb\u00fcrgerlich-isolationistischem Weg keine Revolution anzetteln kann. Hinsichtlich der Taktik im Vorfeld auf Seiten der politischen und der polizeilichen F\u00fchrung, gilt seit 50 Jahren fast unver\u00e4ndert:<\/p>\n<p>Was, um Himmels Willen, sollte die kleinliche Schikanierung zahlloser friedlicher Prostestler (etwa via Zeltverbot)? Entweder war das naiver Dilettantismus: Denn dass diese Methode gegen organisierte Krawallniks gar nichts hilft, kann man seit Jahrzehnten wissen und best\u00e4tig sich eben aufs Neue. Oder war man darauf aus &#8211; wie ebenfalls seit Jahrzehnten leider immer wieder mal exerziert &#8211; allen Protestlern unterschiedslos einzubl\u00e4uen, dass sie hier unerw\u00fcnschte Underdogs sind? Es gibt da eine Sache, die Politiker und Polizeistrategen offenbar niemals begreifen werden: Je gr\u00f6\u00dfer die Zahl der friedlichen Demonstranten, je selbstwusster und freier sie ihre Protestkultur entfalten k\u00f6nnen, umso geringer werden die Spielr\u00e4ume f\u00fcr gewaltsame Exzesse.<\/p>\n<hr \/>\n<p>06.07.2017<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist miteinander reden besser als aufeinander schie\u00dfen. Geschossen wird freilich trotzdem &#8211; und es kommt auch darauf an, wor\u00fcber man mit welchem Ziel redet. Deshalb h\u00e4lt sich meine Sympathie f\u00fcr das T<strong>reffen der gro\u00dfen 20 in HH<\/strong> doch sehr in Grenzen. Da kommen die Machthaber aus mindestens drei verschiedenen politischen Systemen zusammen: traditionelle Demokratie, autokratische Scheindemokratie, Diktatur. Diese haben eine unangenehme Gemeinsamkeit: \u00d6konomisch h\u00e4ngen sie allesamt an einem expansiven Konzern- und Finanzkapitalismus.<\/p>\n<p>Weshalb bei <strong>G-20<\/strong> im &#8222;g\u00fcnstigsten&#8220; Fall wieder einmal nur \u00fcber Verbesserung der Rahmenbedingungen f\u00fcr die Umsetzung des ultimativen Zwecks dieser \u00d6konomie ernsthaft geredet werden d\u00fcrfte: Wachstum um jeden Preis. Das aber hie\u00dfe einmal mehr &#8222;<strong>Thema verfehlt<\/strong>&#8222;. Denn die eigentliche Herausforderung ist das schiere Gegenteil: Schutz und Erhalt der globalen \u00d6kosph\u00e4re f\u00fcr unsere Nachkommen. Sowie Umverteilung nach der Devise: Die Reichen m\u00fcssen nicht noch reicher werden, sondern den Armen soll es besser gehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>05.07.2017<\/p>\n<p>Aus Gr\u00fcnden: &#8222;Zu viel oder zu wenig Kultur oder Politik\/Zeitkritik oder Jux, Lebenslustiges, Profanes, Privates.&#8220; Das sind Anmerkungen aus dem Umfeld, seit ich 2005 meine website einrichtete, erst recht seit ich bei Facebook\u00a0 mitmache. Es sei deshalb daran erinnert, dass selbst bei Heinrich Heine, dem Gottvater der Renitenzdichtung, ein F\u00fcnftel der Verse von Essen und Trinken handelt, ein weiteres F\u00fcnftel von Liebe, noch eines von Naturempfinden und das vorletzte von Freude in der Ferne vs. Heimweh. Will sagen: Wachheit, Empfindsamkeit, Lebensfreude auch im schlichten Kleinen sind unverzichtbarer Teil des gro\u00dfen Gesellschaftsdiskurses. In diesem Sinne &#8222;anst\u00f6\u00dfig&#8220; und anregend zu sein, ist mein Plaisir und Bestreben &#8211; mal mehr, mal weniger gelungen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>03.07.2017<\/p>\n<p>Das Programm war altbekannt, die Besetzung hochkar\u00e4tig, doch die Zusammenstellung eine wunderliche: Der <strong>Auftakt<\/strong> zum 17 Konzerte an 12 mittelrheinischen Spielorten umfassenden Sommerfestival &#8222;<strong>RheinVokal<\/strong>&#8220; bot jetzt in der <strong>Abteikirche Rommersdorf<\/strong>\/Neuwied Franz <strong>Schuberts \u201eWinterreise\u201d<\/strong>. Tenor Christoph Pr\u00e9gardien sang wunderbar unpr\u00e4tenti\u00f6s, klar, warm. Ihm zur Seite stand allerdings nicht das obligate Klavier, sondern ein Bl\u00e4serensemble nebst Akkordeonistin. Da gab es manch sch\u00f6nen, interessanten, neuen Eindruck von diesem Werk zu gewinnen und zu genie\u00dfen. Bei den ersten Liedern musizierten auch einige im Dachgeb\u00e4lk ans\u00e4ssige V\u00f6glein munter mit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-schubertlieder-mit-akkordeon-auftakt-bei-rheinvokal-ueberrascht-_arid,1671210.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Konzertbesprechung<\/a><br \/>\n<em>3600 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.08.2017 Die Koblenzer &#8222;steps dance studios&#8220; feiern am 9. September mit zwei B\u00fchnenshows in der Kulturfabrik\/Kufa ihren 20. Geburtstag. Sie sind untrennbar verkn\u00fcpft mit dem Lebensweg ihrer heute 66-j\u00e4hrigen Gr\u00fcnderin und Leiterin Barbara Pietjou. Dieser Werdegang f\u00fchrt tief hinein in die Geschichte der freien Kulturszene von Koblenz. Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums\u00a0 von &#8222;steps&#8220; ein kleiner R\u00fcckblick [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":950,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[286],"tags":[],"archiv":[18,39],"archiv_inhaltlich":[259,258],"class_list":["post-954","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-guten-tag-allerseits","archiv-18","archiv-2017-08","archiv_inhaltlich-guten-tag-allerseits","archiv_inhaltlich-kolumnen"],"acf":{"bild":953,"anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/954\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=954"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=954"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}