{"id":949,"date":"2017-09-29T22:00:00","date_gmt":"2017-09-29T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-september-2017\/"},"modified":"2022-05-17T12:26:59","modified_gmt":"2022-05-17T11:26:59","slug":"guten-tag-allerseits-im-september-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/09\/29\/guten-tag-allerseits-im-september-2017\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im September 2017"},"content":{"rendered":"<p>28.09.2017<\/p>\n<p><strong>Eben, beim Blick auf den Kalender, spuckt das Hirn ungefragt Erinnerungen aus<\/strong>: An einem der letzten Septembertage vor genau 30 Jahren betrat ich erstmals das Koblenzer Verlagshaus der Rhein-Zeitung &#8211; und stieg in die Lebensphase als hauptberuflicher Zeitungsschreiber ein. Damit endeten meine postgymnasialen &#8222;Wanderjahre&#8220; als Soldat, Schlosserlehrling, Maschinenbaupraktikant, Hausmann und v\u00e4terlicher S\u00e4uglingsbetreuer, Student f\u00fcr Germanistik, Musik und Politikwissenschaft, Lehramtsreferendar, Privatlehrer f\u00fcr Klavier und Heimorgel.<\/p>\n<p>An jenem Tag legte mir Conrad M. Regge, einer der damaligen RZ-Chefs und Vater des j\u00fcngst inthronisierten neuen Verlagsgesch\u00e4ftsf\u00fchrers, ein paar Verlagsbeilagen der Rhein-Zeitung hin mit der Bemerkung: &#8222;Man hat sie mir als gescheiten Kerl und versierten Schreiber empfohlen. Schauen Sie sich mal die Textteile in diesen Bl\u00e4ttchen an.&#8220; Nach ein paar Minuten fragte er: &#8222;K\u00f6nnen sie uns solche Texte schreiben oder wom\u00f6glich bessere?&#8220; Knappe Antwort meinerseits: &#8222;Kann ich. Bessere.&#8220; Darauf er: &#8222;Den Flur runter, die f\u00fcnfte T\u00fcr links, das ist ihr B\u00fcro. Fangen sie an.&#8220; So unkompliziert konnte das seinerzeit bisweilen noch gehen.<\/p>\n<p>Es dauerte ein paar Tage bis alles geregelt war und ich loslegte, erst als allein arbeitender, dann als leitender Beilagenredakteur. Vier Jahre sp\u00e4ter wechselte ich ins Kulturressort der Hauptpredaktion zu meinem guten Freund und Kollegen (dem 2010 t\u00f6dlich verungl\u00fcckten) Wolfgang Kroener. Dort war ich zust\u00e4ndig vor allem f\u00fcr Theater, Literatur und klassische Musik, arbeitete zudem f\u00fcr den Politikteil als Kommentator und Essayist. 2005 machte ich mich dann als freier Autor selbstst\u00e4ndig &#8211; was bis heute so geblieben ist und noch ein Weilchen so bleibt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.09.2017<\/p>\n<p><strong>Am Morgen nach<\/strong> dem wahrlich unsch\u00f6nen (aber erwarteten) <strong>Wahlergebnis<\/strong> erf\u00fcllt mich gleichwohl Zuversicht und eine ruhige Entschlossenheit. Nicht zuletzt mit Blick auf die Weltl\u00e4ufigkeit, Lebensfreude und Freiheitlichkeit des Gro\u00dfteils unserer jungen Leute mache ich mir nun auf die alten Tage ein fast vergessenes Motto wieder zum Leitsatz: No paseran (sie, die Braunen, werden nicht durchkommen)!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/09\/24\/noch-ist-deutschland-nicht-verloren\/\">Anmerkung zum Ergebnis der Bundestagswahl<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Es ist ein seit jeher umstrittenes St\u00fcck: <strong>Bert Brechts \u201eDie heilige Johanna der Schlachth\u00f6fe\u201c<\/strong>. Zwischen Fertigstellung und Urauff\u00fchrung 1959 in der Regie von Gustav Gr\u00fcndgens lagen drei Jahrzehnte. Dann eroberte das \u201eLehrst\u00fcck\u201c die B\u00fchnen \u2013 um im Laufe der 1980er wieder fast v\u00f6llig zu verschwinden. Viele Theatermacher hielten da dessen antikapitalistischen Impetus f\u00fcr grobschl\u00e4chtig und \u00fcberholt. Doch pl\u00f6tzlich treiben Entwicklungen des jungen 21. Jahrhunderts das Werk erneut auf die Spielpl\u00e4ne. Und wir sehen erstaunt, es wirkt \u00fcber einige Strecken wie f\u00fcrs Heute gemacht. So jetzt erlebbar in einer ausgezeichneten Inszenierung am <strong>Theater Bonn<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-wo-gewalt-herrscht-hilft-nur-gewalt-kluge-neuinszenierung-brechts-in-bonn-_arid,1707916.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Premierenbesprechung hier<\/a><br \/>\n<em>4400 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>23.09.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Jazz%20NR%20Miller2.jpg?itok=Cm2SE45F\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-176\" style=\"float: right; height: 196px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Jazz-NR-Miller2.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"205\" \/> <\/a><\/p>\n<p>\u201eNie! Nie h\u00e4tte ich damals gedacht, dass unser Projekt Jahrzehnte \u00fcberdauern w\u00fcrde.\u201c Werner Oberender wirkt noch immer schier fassungslos angesichts des Umstandes, dass das allj\u00e4hrliche Jazzfestival Neuwied jetzt am 3. und 4 . November bereits zum 40. Mal \u00fcber die B\u00fchne geht. Ich sprach \u00fcber damals und heute mit dem jetzt 61-j\u00e4hrigen Mitbegr\u00fcnder, Spiritus rector und k\u00fcnstlerischen Leiter dieses Festivals. Es ist das kleinste unter den \u00e4ltesten Jazz-Meetings in Deutschland, gleichwohl haben \u00fcber die Jahrzehnte in dem Industriest\u00e4dtchen am Mittelrhein fast alle gespielt , die in der deutschen und internationalen Jazzszene einen Namen haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/09\/22\/zum-40-mal-das-jazzfestival-neuwied\/\">Mein Artikel zum Festivaljubil\u00e4um<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>22.09.2017<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Die aktuelle Folge meiner monatlichen Glosse &#8222;Quergedanken&#8220; erscheint diesmal ein paar Tage fr\u00fcher als gew\u00f6hnlich. Das passt ganz gut, hat der Text doch viel mit Lebenslust und Lebensart zu tun, daf\u00fcr nichts oder h\u00f6chstens sehr indirekt mit der Bundestagswahl am Sonntag. Ein kleines Lekt\u00fcre-Verschnauferl abseits des derzeitigen politischen Furors m\u00f6cht&#8216; manchem Zeitgenossen kurz vor dem Wahlgang vielleicht gerade recht kommen. Gew\u00fcnscht sei also ein bisschen Vergn\u00fcgen bei<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/09\/21\/die-frau-das-unbekannte-wesen\/\">Quergedanken 152: Die Frau, das unbekannte Wesen<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/%C3%84xte.jpg?itok=1Hn_8G2C\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-942\" style=\"float: right; height: 172px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/xte.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"172\" \/> <\/a> Mein letzter Beitrag zur <strong>Arch\u00e4ologie-Serie<\/strong> &#8222;vorZeiten&#8220; der Rhein-Zeitung f\u00fchrt erneut in die Vordereifel. Also in jenes Gebiet, aus dem ich unl\u00e4ngst \u00fcber eine Jagd steinzeitlicher Neandertaler auf Wollnash\u00f6rner berichtete. Mehr als 120 000 Jahre nach jenen Jagdereignissen landen wir jetzt am <strong>Karmelenberg bei Ochtendung<\/strong> und zwei Funden, die best\u00e4tigen, dass eben diese Gegend im letzten vorchristlichen Jahrtausend eine Art Metropolregion der <strong>sp\u00e4ten Bronzezeit war<\/strong>.\u00a0 Mit beiden Funden verkn\u00fcpfen sich Geschichten, die erz\u00e4hlen von den bisweilen eigent\u00fcmlichen Wegen der Arch\u00e4ologen zu den Hinterlassenschaften der Vergangenheit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-archaeologieserie-Ueberraschende-bodenschaetze-_arid,1706784.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum Artikel &#8222;\u00dcberraschende Boden-Sch\u00e4tze&#8220; hier<\/a><br \/>\n<em>6800 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>21.09.2017<\/p>\n<p>Mal kurz die Arbeit beiseite gelegt, denn eine Entscheidung ist zu f\u00e4llen: <strong>Wohin bei der Wahl am Sonntag mit meinen beiden Kreuzchen?<\/strong> Mich plagen noch immer Unsichertheiten. Denn: Ich bin nunmal der festen Langzeit\u00fcberzeugung, dass sich im Land, in Europa, auf der Welt allerhand grundlegend \u00e4ndern muss. Es kann ja die jetzige Zivilisationsentwicklung &#8211; per &#8222;ewigem&#8220; Wachstum de facto hinein in lauter \u00f6kologische, \u00f6konomische, soziale Sackgassen &#8211; nicht der menschlichen Weisheit letzter Schluss sein. Wen kann\/soll ich w\u00e4hlen vor dem Hintergrund dieses Gedankens? Es ist nicht einfach. Wo meine Kreuzchen keinesfalls landen werden, ist hingegen v\u00f6llig klar: Neofaschismus, Nationalchauvenismus und Rassismus, Inhumanit\u00e4t, Intoleranz und Illiberalit\u00e4t haben mit mir als Weltb\u00fcrger und meinem Wunsch nach Ver\u00e4nderung nichts, aber auch gar nichts gemein.<\/p>\n<hr \/>\n<p>20.09.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/L%C3%B6wenherz.jpg?itok=OhpLMgpN\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-943\" style=\"float: right; height: 196px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Loewenherz.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"196\" \/> <\/a> Was hat der legend\u00e4re <strong>Richard L\u00f6wenherz<\/strong> mit der Pfalz zu schaffen, dass ihm das <strong>Historische Museum Speyer<\/strong> jetzt erstmals seit der Salier-Schau vor 25 Jahren eine gro\u00dfe <strong>Landesausstellung<\/strong> widmet? Mehr jedenfalls als mit Robin Hood, dieser in den neuzeitlichen Traumfabriken so beliebten Sagengestalt, der Richard mit Sicherheit nie begegnet ist. Zentraler Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr die hockar\u00e4tige Ausstellung &#8222;Richard L\u00f6wenherz. K\u00f6nig &#8211; Ritter &#8211; Gefangener&#8220; jetzt in Speyer ist: Der von 1189 bis 1199 \u00fcber England und weite Teile Frankreichs herrschende Mann war der ber\u00fchmteste Gefangene aller Zeiten in der Pfalz &#8211; und der ideale Vertreter f\u00fcr das ideelle Rittertum des Hochmittelalters.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-richard-loewenherz-ein-idealer-ritter-eine-heldenfigur-bis-heute-_arid,1705732.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Ausstellungsbesprechung hier<\/a><br \/>\n<em>6100 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>12.09.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Gei%C3%9Fler%20tot.jpg?itok=BYsANGVI\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-944\" style=\"float: right; height: 182px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Geissler-tot.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"182\" \/> <\/a> Einen Moment die Arbeit ruhen lassen und eines Mannes gedenken, der im Alter zu einem der wichtigsten Geister und beeindruckendsten Menschen in Deutschland wurde. <strong>Heiner Gei\u00dfler ist gestorben<\/strong>, Einst demogagische &#8222;Kampfmaschine&#8220; der CDU, hat mich sein nachheriger Wandel zum ebenso unabh\u00e4ngigen wie unbeugsamen und nicht nur f\u00fcr seine Partei unbequemen Querdenker tief beeindruckt. Die Republik hat einen ihrer gr\u00f6\u00dften alten M\u00e4nner verloren; einen, der in sp\u00e4ten Jahren aus echtem humanistischem Konservatismus heraus zu frischen, frechen, gegen den neoliberalen Mainstream widerst\u00e4ndigen \u00dcberzeugungen gelangte &#8211; f\u00fcr die er bis zuletzt bissig, humorig, klug stritt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>11.09.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Lear2.jpg?itok=PpSBydSb\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-945\" style=\"float: right; height: 199px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Lear2.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"199\" \/> <\/a> Wann immer die Rede auf dieses St\u00fcck kommt, stehen die Superlative Schlange. Zu Recht hei\u00dft es, \u201e<strong>King Lea<\/strong>r\u201c sei das d\u00fcsterste, grausamste, kompromissloseste und ersch\u00fctterndste Werk Shakespeares. Mehr noch: Neben Goethes \u201eFaust\u201c handle es sich um die bedeutendste Trag\u00f6die des Welttheaters \u00fcberhaupt. Daher ist es keine Kleinigkeit, wenn ein angesehener Schriftsteller und Dramatiker wie <strong>John von D\u00fcffel<\/strong> f\u00fcr die aktuelle Koblenzer Produktion in Anlehnung an den alten einen quasi <strong>neuen \u201eLear\u201c<\/strong> schreibt. Das Ergebnis hatte am Wochenende am <strong>Theater Koblenz Premiere<\/strong>, doch trotz kr\u00e4ftigen Beifalls scheiden sich daran die Geister.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-urauffuehrung-am-theater-koblenz-am-neuen-king-lear-scheiden-sich-die-geister-_arid,1701341.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Premierenkritik hier<\/a><br \/>\n<em>4500 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>10.09.2017<\/p>\n<p><strong>In eigener Sache:<\/strong><br \/>\nEs hat Anfragen gegeben, warum ich in j\u00fcngerer Zeit so &#8222;schreibfaul&#8220; geworden sei und nur hier nur noch neue Texte von mir f\u00fcr andere Medien anzeige. Liebe Freunde und gesch\u00e4tzte Leut&#8216;. Ich bin gesund und guter Dinge, aber wat mutt, dat mutt: Ich muss Zeitreserven mobilisieren und die Konzentration st\u00e4rken. Denn neben den laufenden kulturjournalistischen Vertragspflichten f\u00fcr diverse Medien ist ein dicker Sonderbrocken zu bew\u00e4ltigen: Mein Buchmanuskript \u00fcber die jetzt 210-j\u00e4hrige Geschichte des Koblenzer Musik-Instituts muss um den Jahreswechsel herum fertig sein.<strong> Deshalb reduziere ich meine Aktivit\u00e4ten auf dieser website &#8211; vorerst bis Jahresende &#8211; auf ein Minimum<\/strong>. Um Verst\u00e4ndnis sei gebeten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>08.09.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/R%C3%BClzheim.jpg?itok=Z75458uN\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-946\" style=\"float: right; height: 180px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Ruelzheim.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"180\" \/> <\/a> Weiterer Beitrag zur<strong> Arch\u00e4ologie-Serie<\/strong> der Rhein-Zeitung. Diesmal geht es um das auch in Deutschland verbreitete Unwesen der <strong>illegalen Raubgr\u00e4berei<\/strong>. Bei ihrer Schatzsuche zerst\u00f6ren Dilettanten und\/oder Kriminelle h\u00e4ufig unwiederbringlich, was f\u00fcr die arch\u00e4ologische Forschung \u00fcber unsere Geschichte mindestens ebenso bedeutend ist wie die Artefakte selbst: den Befund &#8211; also das ganze &#8222;Drumherum&#8220; an der Fundstelle. Ich behandle dieses Problem am Beispiel des 2014 einem pf\u00e4lzischen Raubgr\u00e4ber entwundenen sp\u00e4tr\u00f6mischen <strong>&#8222;Barbarenschatz von R\u00fclzheim&#8220;<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-tatort-pfaelzerwald-immer-wieder-zerstoeren-archaeologieabenteurer-zeitzeugnisse-_arid,1700228.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum Artikel &#8222;Tatort Pf\u00e4lzerwald&#8220;<\/a><br \/>\n<em>6800 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>04.09.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Dietze%20Huhn.jpg?itok=rHNIUGKc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-947\" style=\"float: right; height: 213px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Dietze-Huhn.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"213\" \/> <\/a> So ist es Tradition am<strong> Theater Koblen<\/strong>z seit nunmehr 30 Jahren: Noch vor Beginn der jeweils neuen Spielzeit l\u00e4dt das Haus in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des Theaters zur \u201e<strong>Kostprobe<\/strong>\u201c. Im Verlauf eines opulenten Abends kommen erstmals ausgew\u00e4hlte Momente der neuen Produktionen ans Licht der \u00d6ffentlichkeit. Man will den treuesten Kern des Publikums mit Appetithappen neugierig machen auf das, was kommt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-mehr-als-eine-gala-zum-auftakt-_arid,1698341.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mein Bericht vom &#8222;Kostprobe&#8220;-Abend<\/a><br \/>\n<em>3900 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>02.09.2017<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-948\" style=\"float: right; height: 195px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Wollnashorn.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"195\" \/>Mein j\u00fcngster <strong>Beitrag zur Arch\u00e4ologieserie<\/strong> &#8222;vorZeiten&#8220; der Rhein-Zeitung f\u00fchrt bis zu 170 000 Jahre zur\u00fcck und ins Lager einer <strong>Neandertaler<\/strong>-Gruppe im Krater eines erloschenen <strong>Osteifel<\/strong>vulkans. Es ist Jagdtag, denn durch die Kaltsteppe unterhalb des Vulkans zieht ein Herde Wollnash\u00f6rner. Hier die Geschichte einer solchen Jagd, abgeleitet aus arch\u00e4ologischen Funden in dieser Eifelregion nahe Koblenz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-aus-dem-leben-der-neandertaler-auf-jagd-in-der-osteifel-_arid,1697735.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mit Neandertalern auf Nashornjagd in der Eifel<\/a><br \/>\n<em>5400 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"s3gt_translate_tooltip_mini\" class=\"s3gt_translate_tooltip_mini_box\" style=\"background: initial !important; border-collapse: initial !important; border-radius: initial !important; border-spacing: initial !important; border: initial !important; box-sizing: initial !important; color: inherit !important; direction: ltr !important; display: initial !important; flex-direction: initial !important; font-family: X-LocaleSpecific,sans-serif,Tahoma,Helvetica !important; font-size: 13px !important; font-weight: initial !important; height: initial !important; left: 11px; letter-spacing: initial !important; line-height: 13px !important; max-height: initial !important; max-width: initial !important; min-height: initial !important; min-width: initial !important; opacity: 0.2; outline: initial !important; overflow-wrap: initial !important; padding: initial !important; position: absolute; table-layout: initial !important; text-align: initial !important; text-shadow: initial !important; top: 915px; vertical-align: top !important; white-space: inherit !important; width: initial !important; word-break: initial !important; word-spacing: initial !important; margin: 0px;\">\n<div id=\"s3gt_translate_tooltip_mini_logo\" class=\"s3gt_translate_tooltip_mini\" title=\"Markierten Text \u00fcbersetzen\"><\/div>\n<div id=\"s3gt_translate_tooltip_mini_sound\" class=\"s3gt_translate_tooltip_mini\" title=\"Abspielen\"><\/div>\n<div id=\"s3gt_translate_tooltip_mini_copy\" class=\"s3gt_translate_tooltip_mini\" title=\"In Zwischenablage kopieren\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.09.2017 Eben, beim Blick auf den Kalender, spuckt das Hirn ungefragt Erinnerungen aus: An einem der letzten Septembertage vor genau 30 Jahren betrat ich erstmals das Koblenzer Verlagshaus der Rhein-Zeitung &#8211; und stieg in die Lebensphase als hauptberuflicher Zeitungsschreiber ein. Damit endeten meine postgymnasialen &#8222;Wanderjahre&#8220; als Soldat, Schlosserlehrling, Maschinenbaupraktikant, Hausmann und v\u00e4terlicher S\u00e4uglingsbetreuer, Student f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":942,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[286],"tags":[],"archiv":[18,40],"archiv_inhaltlich":[259,258],"class_list":["post-949","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-guten-tag-allerseits","archiv-18","archiv-2017-09","archiv_inhaltlich-guten-tag-allerseits","archiv_inhaltlich-kolumnen"],"acf":{"bild":948,"anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/942"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=949"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=949"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}