{"id":882,"date":"2018-04-29T22:00:00","date_gmt":"2018-04-29T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-im-april\/"},"modified":"2022-05-17T08:10:16","modified_gmt":"2022-05-17T07:10:16","slug":"guten-tag-im-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/04\/29\/guten-tag-im-april\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im April 2018"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<p>30.04.2018<\/p>\n<p>Es sind heute und \u00fcbers Wochenende in unterschiedlichen Medien <strong>mehrere Artikel<\/strong> von mir erschienen. Der Nachruf auf Ruth A. Duchstein sowie der Beitrag \u00fcber das gemeinsame Leben von Jenny und Karl Marx wurden hier bereits angezeigt (s.u.). Vier weitere Ver\u00f6ffentlichungen sind noch nachzutragen, was\u00a0 an dieser Stelle nun\u00a0 Zug um Zug geschehen soll (s.u.).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Den Anfang macht die Folge 159 meiner Monatskolumne <strong>&#8222;Quergedanken&#8220;<\/strong>. Der schon vor zwei Wochen geschriebene Text unter\u00a0 der \u00dcberschrift<strong> &#8222;Meine B\u00fccher sind ein Teil von mir&#8220;\u00a0<\/strong> handelt von dem regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrend Problem \u00fcberquellender B\u00fccherregale.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/04\/29\/meine-buecher-sind-ein-teil-von-mir\/\">Quergedanken Nr. 159<\/a><br \/>\n(freier Lesetext)<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-876\" style=\"float: left; height: 345px; margin: 5px; width: 230px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Siegfried-Mainz.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"345\" \/>Vom Dach des <strong>Mainzer Staatstheaters<\/strong> lugt der gewaltige Kopf eines Riesen und schaut grimmig \u00fcber das Zentrum der Landeshauptstadt. Drinnen im gro\u00dfen Haus reichen seine Beine hinunter bis auf die B\u00fchne, flankieren als \u00fcberdimensionale S\u00e4ulen aus archaisch g\u00f6ttlichem Urgrund die Menschenwelt. Dort beginnt mit einem kleinen Puppenspiel zwecks Vergn\u00fcgung des burgundischen K\u00f6nigshofes eine gut dreieinhalb Stunden w\u00e4hrende Trag\u00f6die: die bekannte <strong>Nibelungensage<\/strong>, von Jan-Christoph Gockel inszeniert <strong>nach Friedrich Hebbel<\/strong>s 1861 uraufgef\u00fchrtem Trauerspiel. Ein bemerkenswerter Theaterabend &#8211; \u00fcber das fragw\u00fcrdige Heldentum einer &#8222;edlen&#8220; Bagage von Umsympathen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-die-nibelungen-in-mainz-lug-trug-rachedurst-mord-und-totschlag-_arid,1806463.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Premierenbesprechung<\/a><br \/>\n(4400 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>So ist es Tradition: Jeder Jahrgang der <strong>Stipendiaten des K\u00fcnstlerhauses Schloss Balmoral<\/strong> in Bad Ems und des Landes Rheinland-Pfalz pr\u00e4sentieren ihre Abschlussarbeiten mit einer gemeinsamen <strong>Ausstellung im Arp Museum<\/strong> Remagen-Rolandseck. F\u00fcr ihre am Sonntag er\u00f6ffnete Pr\u00e4sentation haben die 15 Stipendiaten 2017\/18 den Titel \u201eEs dauert. Es ist riskant. Es bleibt wom\u00f6glich f\u00fcr immer\u201c formuliert.<br \/>\nDas Motto passt zu vielen Prozessen in der Kunst. Er passt besonders gut zum Umgang mit einem der \u00e4ltesten Materialien des menschlichen Kunstschaffens \u00fcberhaupt: dem Ton. Die kreative Auseinandersetzung mit der Keramik war den f\u00fcr einige Monate im Schloss Balmoral weilenden K\u00fcnstlern der j\u00fcngsten Generation als Leitthema gestellt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-leitthema-keramik-das-weite-feld-junger-kunst-_arid,1806462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Ausstellungsbesprechung<\/a><br \/>\n4200 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Das Ausstellungsjahr hatte im<strong> Ludwig Museum Koblenz <\/strong>mit Fotokunst von Stephan Kaluza \u00fcber die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur begonnen. Die sich anschlie\u00dfende und noch bis 20. Mai laufende Ausstellung <strong>\u201eAqua Shock\u201c<\/strong> bleibt bei der Fotografie und auch beim Thema: Das Modernemuseum am Deutschen Eck zeigt \u00fcber zwei Etagen gro\u00dfformatige Aufnahmen des Kanadiers <strong>Edward Burtynsky<\/strong>. Bis zum Jahresende werden u.a. Einzelpr\u00e4sentationen zum Schaffen\u00a0 Shao Fan, John Chamberlain sowie Pierre Soulages folgen. im Sommer richtet sich das Augenmerk auf ein Sonderprojekt unter dem Titel \u201eConfluentes III \u2013 Grenzen aufbrechen\u201c, bei dem\u00a0 mehrere K\u00fcnstler ihre Positionen zum Thema im Museum, in der Stadt, in der Seilbahn und am Kaiserdenkmal am Deutschen Eck aufzeigen werden. Das Gespr\u00e4ch mit Museumdirektorin Beate Reifenscheid kommt auch auf deren derzeitiges Engagement als Pr\u00e4sidentin des deutschen Komitees beim Internationalen Museumsrat ICOM.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/04\/29\/von-gefaehrdungen-und-grenzen\/\">Das Ausstellungsjahr im Ludwig Museum Koblenz und mehr<\/a><\/p>\n<p>(freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>28.04.2018<\/p>\n<p class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-877\" style=\"height: 357px; width: 455px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ducstein.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"357\" \/><\/p>\n<p>Eine gro\u00dfartige Literaturvermittlerin, wunderbare Pers\u00f6nlichkeit und warmherzige Freundin ist gestorben: Die\u00a0 Koblenzer Buchh\u00e4ndlerin Ruth A. Duchstein erlag am Mittwoch 61-j\u00e4hrig ihrer schweren Krankheit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2018\/04\/27\/trauer-um-ruth-a-duchstein\/\">Ein kleiner Nachruf hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>27.04.2018<\/p>\n<p><strong>Karl Marx<\/strong> auf allen Kan\u00e4len. Und in Trier fiebert man dem Start der Ausstellungs- und Veranstaltungskampagne am 5. Mai entgegen, dem 200. Geburtstag des weltweit ber\u00fchmtesten, wenn auch nicht beliebtesten Sohnes der Moselstadt. Derweil studieren in Bad Kreuznach die Amateure des Nahe Theaters ein St\u00fcck namens <strong>&#8222;Karl und Jenny &#8211; 175. Hochzeitstag&#8220;<\/strong> ein. Denn am 19. Juni 1843 sind die beiden ebendort den Bund f\u00fcrs Leben eingegangen. Ein Bund, dessen Bedeutung f\u00fcr das Marx&#8217;sche Schaffen gar nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden kann.<\/p>\n<p>Dazu mein Beitrag <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-jenny-marx-ein-leben-mit-und-fuer-karl-_arid,1805742.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Jenny Marx &#8211; Ein Leben mit und f\u00fcr Karl&#8220;<\/a>\u00a0 im Rahmen der Marx-Serie der Rhein-Zeitung<br \/>\n6000 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>23.04.2018<\/p>\n<p>Das <strong>Theater Koblenz<\/strong> hat einen ansprechenden <strong>Ballettabend<\/strong> herausgebracht. F\u00fcr den hat sich Tanzchef Steffen Fuchs von Homers <strong>&#8222;Odssee&#8220;<\/strong> zwar inspirieren lassen, erz\u00e4hlt indes nicht die antike Storie als Handlungsballett nach. Zwei Teile &#8211; &#8222;Die Irrfahrten&#8220; und &#8222;Die Heimkehr&#8220; -, zwei grundverschiedene Choreografien und Tanzstile: einer streng neoklassisch, der andere sehr gef\u00fchlig in freierer zeitgen\u00f6ssischer Manier.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-theater-koblenz-im-wartesaal-der-grossen-gefuehle-_arid,1802838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meine Premierenbesprechung<\/a><br \/>\n(4200 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr \/>\n<\/div>\n<div>16.04.2018<\/div>\n<div><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Emilia_0.jpg?itok=SEXOpy7q\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-878\" dir=\"ltr\" style=\"float: right; height: 199px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Emilia_0.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"199\" \/> <\/a> Wie der m\u00e4chtige Gonzaga vor dem anfangs geschlossenen, gewaltigen Eisernen Vorhang des <strong>Schauspiels Frankfurt<\/strong> hin und her schlurft, erscheint er von Statur und Charakter als kleiner und l\u00e4cherlicher Mann. Der Prinz suhlt sich in vermeintlich unsterblicher Liebe zu einer B\u00fcrgerstochter. Zugleich bejammert er weinerlich seine Unentschlossenheit, wie die sch\u00f6ne Emilia zu gewinnen sei. Zur Premiere kam am Wochenende <strong>Lessings \u201eEmilia Galotti\u201c<\/strong>. Das Trauerspiel von 1772 beginnt hier als Schmunzeln machende Humoreske und endet anders als geschrieben.<br \/>\n\u21d2 <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-die-frankfurter-emilia-galotti-beschreitet-neue-wege-_arid,1799465.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Meine Premierenkritik<\/em><\/a><br \/>\n<em>(4000 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/em><\/div>\n<div>\n<\/div>\n<div>\n<hr \/>\n<\/div>\n<div>12.04.2018<\/div>\n<div><strong>Morgengedanken:<\/strong><br \/>\nAlt geworden \/ und des langen K\u00e4mpfens m\u00fcde \/ sieht er eine Welt, \/ die all jene Unvernunft immerfort wiedergebiert \/ derentwegen wir einst die Stiefel schn\u00fcrten. \/\/ In der Ecke steht dies Schuhwerk, \/ abgetragen und spr\u00f6de das Leder \/ nach so vielen Jahren. \/ Doch da die Sohlen noch fest sind, \/ greift er mit einem Seufzer \/ zu Fett und B\u00fcrste.<\/div>\n<div>\n<hr \/>\n<\/div>\n<div>11.04.2018<\/div>\n<div><strong>Prima Kurzkommentar<\/strong> des hochverehrten Kollegen <strong>Heribert Prantl <\/strong>von der S\u00fcddeutschen Zeitung \u00fcber die Trierer Karl-Marx-Statue.<\/div>\n<div class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-879\" style=\"height: 298px; width: 455px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Panthel.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"298\" \/><\/div>\n<div>\n<hr \/>\n<\/div>\n<div>10.04.2018<\/div>\n<div class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-880\" style=\"height: 273px; width: 455px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Holzplatz.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"273\" \/><\/div>\n<div><strong>Mein privates Fitness- und Meditationscenter.<\/strong> Die Ger\u00e4te werden heute abgebaut, denn die Holzernte 2018 ist eingebracht und der Holzvorrat f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Winter ofenfertig zur Erreichung des idealen Trocknungsgrades aufgestapelt. Und jetzt geht&#8217;s an den Gem\u00fcsegarten.<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<hr \/>\n<\/div>\n<div>04.04.2018<\/div>\n<div><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Kreationen_0.jpg?itok=Uk0W2FQ_\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-881\" style=\"float: right; height: 208px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Kreationen_0.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"208\" \/> <\/a> Es ist bisweilen ein Kreuz mit der sprachlosen Tanzkunst, die heutzutage kaum mehr Geschichten darstellt, sondern von Gef\u00fchlen, Assoziationen, Mechanismen des Daseins handelt. Da kann schon die Formulierung eines St\u00fccktitels zum Problem werden, wenn Worte nicht fassen k\u00f6nnen, was der Tanz meint. Das <strong>Hessische Staatsballett<\/strong> hat unter dem v\u00f6llig beliebigen Titel <strong>\u201eKreationen\u201c <\/strong>einen zweiteiligen, zweist\u00fcndigen Abend von zwei Choreografen herausgebracht \u2013 der den Eindruck gekonnt und h\u00fcbsch bis sch\u00f6n getanzter, aber unl\u00f6sbarer R\u00e4tselei hinterl\u00e4sst.<\/div>\n<div>\u21d2 <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur_artikel,-kreationen-ein-ballettabend-voller-raetsel-_arid,1793150.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Meine Besprechung der Wiesbadener Premiere<\/strong><\/a><br \/>\n<em>(3600 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/em><\/div>\n<div>\n<hr \/>\n<p>02.04.2018<\/p>\n<\/div>\n<div>Es ist zum Narrischwerden: Die kulinarischen Osterbr\u00e4uche jedweder mir bekannten Traditionslinie werfen meine leibliche Fr\u00fchjahrsert\u00fcchtigung wieder mal um Wochen zur\u00fcck.\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30.04.2018 Es sind heute und \u00fcbers Wochenende in unterschiedlichen Medien mehrere Artikel von mir erschienen. 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