{"id":704,"date":"2015-12-14T23:00:00","date_gmt":"2015-12-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2015\/12\/14\/aufmerksamkeit-und-wertschaetzung-fuer-die-bauten-der-spaetmoderne\/"},"modified":"2015-12-14T23:00:00","modified_gmt":"2015-12-14T22:00:00","slug":"aufmerksamkeit-und-wertschaetzung-fuer-die-bauten-der-spaetmoderne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2015\/12\/14\/aufmerksamkeit-und-wertschaetzung-fuer-die-bauten-der-spaetmoderne\/","title":{"rendered":"Aufmerksamkeit und Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Bauten der \u201eSp\u00e4tmoderne\u201d"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>ape. Mainz.<\/em><\/strong> <em>Wenn angesehene Institutionen runde Jubil\u00e4en begehen, richtet sich der Blick meist in Feierlaune \u00fcberwiegend r\u00fcckw\u00e4rts. Redner und Gratulanten erinnern an die Anf\u00e4nge, w\u00fcrdigen die Leistungen vergangener Jahre oder Jahrzehnte. Icomos Deutschland ging Ende November 2015 seinen 50. Geburtstag etwas anders an. Die 1965 auf Initiative des damaligen rheinland-pf\u00e4lzischen Landeskonservators gegr\u00fcndete deutsche Sektion des Internationalen Rats f\u00fcr Denkmalpflege \u2013 der auch der Unesco in Fragen des Welterbes zur Seite steht \u2013 lud stattdessen zu einem mehrt\u00e4gigen internationalen Symposium an ihren Gr\u00fcndungsort Mainz.<\/em><\/p>\n<p><!--break--><\/p>\n<p>Die von Icomos, der rheinland-pf\u00e4lzischen Architektenkammer und der Generaldirektion kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz gemeinsam veranstaltete Tagung f\u00fchrte Konservatoren, Denkmalsch\u00fctzer und Architekten aus dem In- und Ausland zusammen. Und wor\u00fcber sollten, wollten die Vertreter unterschiedlicher Berufs- und Interessengruppen reden \u2013 die im Alltag so oft miteinander zu tun haben, aber in der Vergangenheit nicht immer im allerbesten Einverst\u00e4ndnis miteinander standen? \u00dcber Architekturen, Bauwerke und Kulturdenkmale der j\u00fcngeren und j\u00fcngsten Generation, entstanden seit den 1950-\/60ern.<\/p>\n<h5>38 Prozent des Geb\u00e4udebestandes<br \/>\nsind Nachkriegsbauten<\/h5>\n<p>Dass dieses Thema keineswegs nur von akademischem Interesse ist, verdeutlichte in Mainz der mehrfach wiederholte dringliche Hinweis darauf, das nicht weniger als 38 Prozent des deutschen Geb\u00e4udebestandes aus den ersten Nachkriegsjahrzehnten stammen. Mehr noch: Sie werden jetzt geballt f\u00e4llig zur Substanzsanierung sowie zur Anpassung an technische und energetische Standards des 21. Jahrhunderts. Dieser Umstand betrifft gew\u00f6hnliche Wohn-, Gewerbe- und andere Nutzbauten ebenso wie besondere Wertbauten, architektonische Kleinode und Baudenkm\u00e4ler aus den letzten 50 bis 60 Jahren.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Zeitraum benutzten die in Mainz versammelten Fachleuten als informellen&nbsp; Epochenbegriff die Bezeichnung \u201eSp\u00e4tmoderne\u201d. Denn wie in anderen Kultursparten, so hat sich der Begriff \u201ePostmoderne\u201d auch in der Baukultur als irritierende bis willk\u00fcrlich finale Grenzziehung mitten durch noch laufende inhaltlich, formal, \u00e4sthetisch miteinander eng verwobene&nbsp; Entwicklungsprozesse erwiesen. Zugleich steht das Icomos-Jubil\u00e4um in engen Zusammenhang mit der Verabschiedung der \u201eCharta von Venedig\u201d 1964, die den Grundstein legte f\u00fcr eine moderne, systematische Denkmalpflege unter Einbeziehung von Bauten auch j\u00fcngerer Zeit bis in die Gegenwart. Danach k\u00f6nnen kleine wie gro\u00dfe Nutzbauten unter bestimmten Bedingungen ebenso denkmalw\u00fcrdig sein wie architektonische Kunstwerke, k\u00f6nnen einzelne Geb\u00e4ude ebenso unter Schutz gestellt werden wie deren Umgebung und ganze Ensembles oder Stadtquartiere.<\/p>\n<h5>Beispielhafter Tagungsort:<br \/>\ndas Mainzer Rathaus<\/h5>\n<p>Die Tagung zum Icomos-Jubil\u00e4um fand im Mainzer Rathaus statt. Die \u00d6rtlichkeit war mit Bedacht gew\u00e4hlt, stellt doch dieser 70er-Jahre-Bau der Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling ein in mehrfacher Hinsicht prominentes Beispiel f\u00fcr die vielerorts herrschende Problemlage im Umgang mit dem Bestand der Sp\u00e4tmoderne dar. Schon bei der ersten Projektierung Ende der 60er und nach Fertigstellung 1974 war das Bauwerk in der Bev\u00f6lkerung der rheinland-pf\u00e4lzischen Landeshauptstadt umstritten. Die einen waren begeistert von der hochrangigen \u00c4sthetik und gleichzeitig hohen Funktionalit\u00e4t des Geb\u00e4udes, die anderen mochten diese moderne Art Architektur einfach nicht. Marianne Grosse, Mainzer Bau- und Kulturdezernentin, erinnerte in&nbsp; ihrer Ansprache zur Er\u00f6ffnung der Tagung an abf\u00e4llige Bezeichnungen wie \u201eFuchsbau\u201d (in Anlehnung an den damaligen Oberb\u00fcrgermeister Jockel Fuchs) oder \u201eBeamtengef\u00e4ngnis\u201d (wegen der Gitterstrukturen an der Fassade). Jetzt, gut 40 Jahre sp\u00e4ter, ist das Rathaus erneut Gegenstand heftiger Kontroversen zwischen den politischen Parteien der Stadt und innerhalb der B\u00fcrgerschaft.<\/p>\n<p>Das die Stadtfront zum Rhein hin \u00f6ffnende Winkelgeb\u00e4ude mit seiner markanten Fassade z\u00e4hlt zur recht kleinen Guppe herausragender Modernedenkm\u00e4ler in Rheinland-Pfalz. Doch das Rathaus ist innen wie au\u00dfen dringend sanierungsbed\u00fcrftig. Zu lange war daran zu wenig gemacht worden. Die Bausubstanz schw\u00e4chelt an vielen Stellen betr\u00e4chtlich, technische Ausstattung und energetische R\u00fcstung sind v\u00f6llig veraltet. Dies ist ein Umstand, den die Tagungsteilnehmer f\u00fcr Geb\u00e4ude derselben Bauzeit \u00fcberall in Europa attestieren mussten. So dreht sich nicht nur der aktuelle Mainzer Rathaus-Streit um die Frage, ob die hohen finanziellen Aufwendungen f\u00fcr die Grundsanierung dieses oder jenes Sp\u00e4tmoderne-Baus noch zu rechtfertigen sind, oder ob man ihn nicht lieber gleich ganz abrei\u00dft. Die Ratsmehrheit zu Mainz hat sich unl\u00e4ngst f\u00fcr die Sanierung entschieden \u2013 der Streit darum dauert an.<\/p>\n<p>Nachl\u00e4ssigkeit hinsichtlich der Bestandspflege von Modernebauwerken \u00fcber die Jahrzehnte&nbsp; geht h\u00e4ufig einher mit dem Problem magelnder Akzeptanz vieler Modernebauten in der Bev\u00f6lkerung. Zwar ergeben Umfragen stets Dreiviertel-Mehrheiten f\u00fcr Erhalt des \u201ehistorischen Bauerbes\u201d, doch werden darunter im popul\u00e4ren Sinn \u00fcberwiegend Bauwerke von der Antike bis ins fr\u00fche 20. Jahrhundert verstanden. Jugendstil und Wilhelminik sind allgemein noch als \u201ehistorisch\u201d akzeptiert, doch schon ab Bauhaus beginnen sich die Geister des Massengeschmacks zu scheiden. Der Frankfurter Architekturkritiker Dankwart Guratzsch f\u00fchrte den nachher von etlichen Diskutanten aufgegriffenen Gedanken aus, wonach der zeitliche Abstand zur Erbauungsepoche ein entscheidender Faktor f\u00fcr die Zustimmung des Publikums zur Schutzw\u00fcrdigkeit von Geb\u00e4uden sei. Je gr\u00f6\u00dfer der Abstand zur Bauzeit, umso eher greift allgemeine Wertsch\u00e4tzung um sich.<\/p>\n<h5>Sp\u00e4tmoderne erodiert rascher,<br \/>\nals Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr sie reift<\/h5>\n<p>Das Dilemma der Sp\u00e4tmoderne aber ist: Sie kann nicht warten bis man sie als historisch wertvoll akzeptiert. Denn gerade bei den Nachkriegsbauten wurde oft am Material gespart, weshalb viele schneller erodieren als die allgemeine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr sie reift. Oder wie Gerold Reker, Pr\u00e4sident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz es ausdr\u00fcckte: \u201eIn ihnen wurde Baustoffknappheit oft durch die \u00c4sthetik des Leichten \u00fcberh\u00f6ht.\u201d In der immer kurzlebiger werdenden Gegenwart sind viele dieser Bauten auch einfach schneller \u201eaus der Mode\u201d und technisch veraltet als ihre Werthaltigkeit und ihr Zeitzeugencharakter erkannt. Nach den Worten Thomas Wills von Icomos erleben wir heute ein Ph\u00e4nomen, das es in der vorherigen Baugeschichte so kaum je gegeben hatte: \u201eNeubauten werden teils schon zu Lebzeiten der Bauherrn bereits wieder ausgemustert.\u201d<\/p>\n<p>Angesichts des enormen Kapitalwertes vor allem gro\u00dfst\u00e4dtischen Baugrundes wurde\/wird deshalb die Frage \u201eIst das wertvolle Architektur oder kann das weg?\u201d allzu h\u00e4ufig kurzerhand mit der Abrissbirne beantwortet. Joachim Glatz, rheinland-pf\u00e4lzischer Landeskonservator a.D., f\u00fchrte das denkmalgesch\u00fctzte BASF-Hochhaus in Ludwigshafen als Beispiel an: Das 1957 als h\u00f6chstes Hochhaus Deutschlands errichtete zentrale Verwaltungsgeb\u00e4ude und bauliche Wahrzeichen des Chemie-Konzerns wurde 2014 abgerissen. Der Pr\u00e4sident von Icomos Deutschland, J\u00f6rg Haspel, emp\u00f6rt sich in Mainz \u00fcber die Hansestadt Hamburg: Die hat erst im Juli 2015 die Anerkennung von Speicherstadt und Kontorhausviertel als Unesco-Welterbe gefeiert, bietet aber seit Herbst 2015 sogleich den in der Pufferzone des Welterbes liegenden \u201eCity-Hof\u201d (nicht zu verwechseln mit City-Nord) zum Verkauf an. Wobei es den potenziellen K\u00e4ufern freigestellt bleibt, diese denkmalgesch\u00fctzte Hochhausgruppe der Nachkriegsmoderne zu schleifen.<\/p>\n<p>Die Mainzer Tagung stellte dieser Tendenz eine F\u00fclle anderer Ans\u00e4tze entgegen, die sich gro\u00dfenteils der Zusammenf\u00fchrung des Strebens nach Kulturerbe-Erhalt mit dem modernen Gedanken der Nachhaltigkeit verpflichtet f\u00fchlen. Was kann, soll, muss geschehen, damit der gewaltige Baubestand der Sp\u00e4tmoderne nicht einfach \u201eweggeschmissen\u201d wird, sondern im Sinne von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung weiter auf die eine oder andere Weise in Gebrauch bleiben kann. GDKE-Chef Thomas Metz unterstrich das Prinzip seiner Institution, wonach die praktische Nutzung von Baudenkm\u00e4lern und altem Baubestand eine der besten Voraussetzungen f\u00fcr ihren Erhalt wie ihre perspektivische Entwicklung sei. Wobei nach nahezu einhelliger Ansicht der Tagungsteilnehmer das blo\u00dfe Konservieren der \u00fcberkommenen Best\u00e4nde im Regelfall nicht hinreichen w\u00fcrde.<\/p>\n<h5>Rettung durch weiterbauen,<br \/>\nverbessern, versch\u00f6nern, umnutzen<\/h5>\n<p>Reker sprach von der \u201eModerne, die noch nicht fertig ist\u201d. Vielmehr m\u00fcsse sie weitergebaut werden und der Umgang der Architekten mit den Best\u00e4nden der Sp\u00e4tmoderne auf stete funktionale wie \u00e4sthetische Verbesserung ausgerichtet sein. Wesentliche Schlagworte neben dem Weiterbauen waren Umnutzung, Transformation, Recycling \u2013 bei Rainer Nagel von der Bundesstiftung Baukultur zusammenflie\u00dfend im Begriff \u201eVerheutigung\u201d, der ein Ausloten der M\u00f6glichkeiten und Grenzen im Verbinden von Alt und Neu einschlie\u00dft. Das Symposium in Mainz gab der Vorstellung von in diesem Sinne positiv herausragenden Beispielen weltweit breiten Raum.<\/p>\n<p>Darunter die Sanierung und r\u00e4umliche Anpassung des legend\u00e4ren Habitat 67 in Montreal an die Wohnbed\u00fcrfnisse gut 50 Jahre nach der dortigen Expo 1967. Darunter auch der spektakul\u00e4re \u201eUmlauftank 2\u201d&nbsp; des Architekten Ludwig Leo von 1975 in Berlin. Die vom Verfall bedrohte Forschungsanlage f\u00fcr Str\u00f6mungs- und Schiffstechnik soll jetzt via F\u00f6rderung durch die W\u00fcstenrot-Stiftung und b\u00fcrgerschaftlichem Engagement saniert sowie ihre Zukunft mittels Weiternutzung durch drei Fachbereiche der Technischen Universt\u00e4t gesichtert werden. Drittes von zahlreichen Beispielen auch aus Frankreich, den Niederlanden, \u00d6sterreich: die \u201eCity Nord\u201d in Hamburg, ein in den 1960ern nach Lehrs\u00e4tzen von Le Corbusier entstandenes autogerechtes, reines B\u00fcrohausgebiet. Nach heftigem&nbsp; Ringen wurden im Laufe der Zeit Teile davon unter Denkmalschutz gestellt. Inzwischen sind einige ans\u00e4ssige Unternehmen stolz auf ihre gesch\u00fctzten Domizile und investieren kr\u00e4ftig in den Erhalt von deren baulichem Charakter sowie zugleich in die innentechnische Ert\u00fcchtigung.<\/p>\n<p>Eine der wesentlichen (Selbst-)Erkenntnisse aus der Mainzer Tagung f\u00fcr die fernere Praxis im Umgang mit Bestandsbauten (nicht nur) der Sp\u00e4tmoderne lautet: Bei jedem Projekt m\u00fcssen die beiden Berufsgruppen der Architekten und Denkmalpfleger m\u00f6glichst fr\u00fch den Schulterschluss miteinander sowie mit anderen Entscheidern und vor allem den Bauherrn suchen. Die Rede ist von einer vorgeschalteten \u201eBauphase 0\u201d, w\u00e4hrend der in interdisziplin\u00e4rer Gemeinsamkeit&nbsp; M\u00f6glichkeiten und Grenzen von Sanierung, Weiterbau, Nutzung und\/oder Umnutzung gekl\u00e4rt werden. Und zwar bevor viel Geld in Planungen geflossen ist, die sich dann nach Beantragung wom\u00f6glich als mit dem Denkmalschutz nicht vereinbar herausstellen.<\/p>\n<h5>Verst\u00e4ndnis der Bev\u00f6lkerung<br \/>\nf\u00fcr die Moderne st\u00e4rken<\/h5>\n<p>Die fr\u00fche Gemeinsamkeit der Beteiligten ist ebenso zu suchen, wie vor allem bei Stadtbild pr\u00e4genden Bauten der \u00f6ffentliche Diskurs. Die Bev\u00f6lkerung soll einbezogen werden, architektonische, denkmalpflegerische, st\u00e4dtebauliche Aspekte sollen vermittelt und nachvollziehbar werden. Grunds\u00e4tzlicher noch: Die in Mainz anl\u00e4sslich des 50 Geburtstages von Icomos versammelten Denkmalpfleger und Architekten lie\u00dfen erkennen, dass sie es mehr und mehr auch f\u00fcr ihre Pflicht halten, in der breiten B\u00fcrgerschaft ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Wertigkeit von Bauwerken j\u00fcngerer Zeit zu wecken. Auf dass es m\u00f6glichst vielen Zeitgenossen ergehe wie dem Autor dieses Artikels:<\/p>\n<p>Drei Tage lang lauschte er Fachleuten beim Gespr\u00e4ch \u00fcber Architektur der \u201eSp\u00e4tmoderne\u201d und betrachtete auf Gro\u00dfleinwand projizierte Beispiele derselben. Was er vordem vielfach schulterzuckend blo\u00df als quadratisch-praktisch aus Beton und Glas abgetan hatte, wurde peu \u00e0 peu hochinteressant. Der sensibilisierte Betrachter entdeckte das Sinnf\u00e4llige, Wertige, ja die eigenwillige Sch\u00f6nheit manches Modernegeb\u00e4udes. Eingedenk der Distanziertheit bis hin zu br\u00fcsk ablehnender Haltung von Teilen der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber Architekturen der zur\u00fcckliegenden 50 bis 60 Jahre, formulieren die Teilnehmer der Fachtagung in Mainz denn auch: \u201eUm zu Wertsch\u00e4tzung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Baudenkm\u00e4ler unserer j\u00fcngsten Geschichte zu kommen, m\u00fcssen wir die Menschen motivieren, genauer hinzuschauen.\u201d<\/p>\n<p><em>Andreas Pecht<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ape. Mainz. Wenn angesehene Institutionen runde Jubil\u00e4en begehen, richtet sich der Blick meist in Feierlaune \u00fcberwiegend r\u00fcckw\u00e4rts. Redner und Gratulanten erinnern an die Anf\u00e4nge, w\u00fcrdigen die Leistungen vergangener Jahre oder Jahrzehnte. Icomos Deutschland ging Ende November 2015 seinen 50. Geburtstag etwas anders an. 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