{"id":6041,"date":"2026-03-01T20:32:06","date_gmt":"2026-03-01T19:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=6041"},"modified":"2026-03-01T20:35:48","modified_gmt":"2026-03-01T19:35:48","slug":"guten-tag-allerseits-im-februar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/03\/01\/guten-tag-allerseits-im-februar-2026\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Februar 2026"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/586948050_24831254133211992_312629872974837656_n-e1763839317681.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5920\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/586948050_24831254133211992_312629872974837656_n-e1763839317681-480x275.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/586948050_24831254133211992_312629872974837656_n-e1763839317681-480x275.jpg 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/586948050_24831254133211992_312629872974837656_n-e1763839317681.jpg 526w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>1.3.2026<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\">Am Freitag hatte ich mal wieder Kritikerdienst, folglich am Samstag und Sonntagvormittag Schreibdienst: 8. <strong>Anrechtskonzert mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie<\/strong>, diesmal unter Leitung der us-amerikanischen Gastdirigentin Laura Jackson. Ebenfalls aus den USA kommt die Solistin Claire Huangci, die den Klavierpart bei Gershwins &#8222;Concerto in F&#8220; spielte. Ferner auf dem Programm: Prokofiews 1. Sinfonie (&#8222;Symphonie Classique&#8220;) und Schostakowitsch&#8216; 1. Sinfonie. Drei Fr\u00fchwerke von drei jungen M\u00e4nnern anfang des 20. Jahrhunderts komponiert. Es war ein gutes und interessantes Konzert. &gt; <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/rheinland-pfalz\/kultur\/mit-jazz-klassik-und-moderne-durchs-anrechtskonzert_arid-4107554.html\">Meine Besprechung f\u00fcr die Rhein-Zeitung hier jetz schon online<\/a> (5500 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text), am Montag in der Printausgabe. <\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>28.2.2026<\/p>\n<p>Zwei Herzen, ach, in meiner Brust. Das eine ruft: &#8222;Jagt die Ayatollah-Tyrannei in die H\u00f6lle!&#8220; Das andere raunt: &#8222;Ich traue den beiden Hauptj\u00e4gern nicht, denn ihnen ist das iranische Volk v\u00f6llig gleichg\u00fcltig.&#8220; Eigentlich sind es noch mehr Herzen, denn<\/p>\n<p>es ist kompliziert und &#8211; zumindest f\u00fcr mich &#8211; ein schwieriges Dilemma: 1. Sind da die vielen iranischen Menschen (darunter Freunde) deren prim\u00e4res und lebenswichtiges gerechtes Ansinnen es nicht erst seit den j\u00fcngsten Massakern ist, das Mullah-Regime zu st\u00fcrzen. 2. Ich will die Kriegstrommel nicht r\u00fchren und verabscheue jene v\u00f6lkerrechtswidrige Kriegstreiberei, die gegenw\u00e4rtig und erst recht nach Putins \u00dcberfall auf die Ukraine die Hemmungen vor Angriffskriegen als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln immer weiter absenkt. 3. Da ist das nicht zuletzt von mir etwa im israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt vertretene Prinzip, dass auch gute Zwecke nicht jedes Mittel heiligen. 4. Es w\u00e4re ein \u00fcbler Treppenwitz der Geschichte, sollte ausgerechnet der Faschist Trump pl\u00f6tzlich als Befreier des Iran dastehen. 5. W\u00fcrde es so kommen, m\u00fcsste der Iran gleich im Anschluss an den Sturz des Mullah-Regimes um seine Autonomie als demokratischer Staat f\u00fcrchten und k\u00e4mpfen. 6. Wir haben eine fragile Weltlage, in der aus einem Funken schnell ein Steppenbrand werden kann.<\/p>\n<hr \/>\n<p>26.2.2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a>\u00a0Am 22. M\u00e4rz wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gew\u00e4hlt und damit auch die Weiche gestellt f\u00fcr eine neue Landesregierung. Logisch, dass meine heute wieder im mittelrheinischen Monatsmagazin &#8222;Kulturinfo&#8220; auf Seite 2 erschienene Kolumne <strong>&#8222;Quergedanken&#8220; (Folge 248)<\/strong> sich mit diesen Wahlen befasst. Habe ich einen Wahlaufruf verfasst? Jain. Aber lest selbst (s. Link), was da unter der \u00dcberschrift &gt; <strong><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/02\/26\/waehlt-und-waehlt-vernuenftig-quergedanken\/\">&#8222;W\u00e4hlt. Und w\u00e4hlt vern\u00fcnftig&#8220;<\/a> <\/strong>geschrieben steht (freier Lesetext).<\/p>\n<p>Anmerkung in eigener Sache: Immer wieder taucht die Frage auf, warum ich die Kolumne &#8222;Quergedanken&#8220; nenne, wo doch der Begriff seit einigen Jahren von den durchgeknallten bis rechtsradikalen Quarkdenkern okkupiert und diskreditiert worden sei. Meine Antwort: Weil ich trotzig bin &#8212; und mich dem Sprachmissbrauch wirrer bis b\u00f6swilliger Gestalten widersetze. Die Kolumne gibt es schon seit Januar 2005, sie ist demnach wesentlich \u00e4lter als die neuzeitliche Quarkdenker-Bewegung. Damals war das Wort &#8222;Quergedanken&#8220; noch sauber und so ehrenwert wie der Titel &#8222;Querkopf&#8220;. Und eben daran halte ich fest.<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.2.2026<\/p>\n<p>Mi, 25.2.2026, Unterwesterwald:<br \/>\nAaaaah (= wohliges Seufzen), blauer Himmel Sonnenschein, 17\/18 Grad. Nachmittagskaffee drau\u00dfen auf der Veranda. Schneegl\u00f6ckchen und Krokusse bl\u00fchen, ein Zitronenfalter flattert vorbei, die erste Hummel brummt umeinand. Pullover\u00e4rmel hochgezogen, Hosenbeine bis zum Knie aufgekrempelt, auf dass Naturlicht an den Leib komme und die Produktion der Lebensluststoffe Serotonin, Dopamin, Vitamin D ankurble.<br \/>\n<strong>Fr\u00fchlingserwachen &#8211; wunnebar!<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>24.2.2026<\/p>\n<p>Habe ein Verz\u00e4hlche geschrieben \u00fcber mein Erlebnis heute in der realen Welt moderner Kommunikationstechnik und der \u201ezielgruppenspezifischen Nutzerfreundlichkeit\u201c von Herstellern, Anbietern, Netzbetreibern. Stichwort &#8222;Seniorenhandy&#8220;. Da kannste nur den Kopf sch\u00fctteln. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/02\/24\/verzaehlche-ueber-seniorengerechte-nutzerfreundlichkeit\/\">&gt; Lesen hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>23.2.2026<\/p>\n<p>Habe eben mal durch Facebook gescrollt und bin sofort wieder auf das Ph\u00e4nomen gesto\u00dfen, dass fast alle Posts \u00f6ffentlicher Medien dort, die Aktionen vermelden f\u00fcr Demokratie, offene Gesellschaft, gegen Rechtsradikalismus und AfD sehr rasch, beinahe schlagartig nach Erscheinen mit Deppen-Lachsmileys \u00fcberh\u00e4uft und ihre Kommentarspalten mit riesigen Mengen vielfach immergleicher Hetztextbausteine geflutet werden. Man darf sich davon nicht ins Bockshorn jagen lassen, denn beobachtet man das Ph\u00e4nomen nur ein kleine Weile etwas genauer, weist alles deutlich darauf hin: Es handelt sich da im Kern um einen organisierten und koordiniert durchs Netz vagabundierenden rechtsradikalen Wanderzirkus aus Bots, Mehrfachprofilen unter Decknamen plus einer Schar passionierter Hater-Gruppen und Einzel-Hater. Ergo: Das ist ein abgeschmacktes Theaterst\u00fcck aus der braunen Agitprop-Werkstatt mit dem Titel &#8222;Masse und Mehrheit vort\u00e4uschen&#8220;.<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.2.2026<\/p>\n<p><em>Ja, die ZDF-Nachrichtenredaktion hat einen Fehler gemacht, ist auf Ki-generiertes Fake-Bildmaterial hereingefallen und hat es als vermeintliche Echtbilder gesendet. Ja, der &#8222;Spiegel&#8220; hatte einen Fehler gemacht, war auf die Fantasie-Reportagen eines seiner Mitarbeiter hereingefallen und druckte sie. Ja, der &#8222;Stern&#8220; hatte einen Fehler gemacht und war auf die gef\u00e4lschten Hitler-Tageb\u00fccher hereingefallen. Das sind drei der bekanntesten Beispiele sehr \u00e4rgerlicher journalistischer Fehlleistungen hierzulande.(&#8230;)\u00a0 <\/em>So beginnt mein kleiner Nachtgedanken-Text unter der \u00dcberschrift &#8222;Zur Causa ZDF: Wer nie einen Fehler gemacht, &#8230;&#8220; &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/02\/24\/nachtgedanken-zur-causa-zdf-wer-nie-einen-fehler-gemacht\/\">Ganzer Text hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>18.2.2026<\/p>\n<p>Aschermittwoch 2026 und wir haben hier im Westerwald seit einigen Stunden strahlenden Sonnenschein bei fast fr\u00fchlingshaften Temperaturen. Was nun mein Hirn verleitet hat, <strong>Kindheitserinnerungen an einen sch\u00f6nen Brauch<\/strong> in meiner badisch-kurpf\u00e4lzischen Geburtstheimat aus den Ged\u00e4chtnistiefen zu zerren. Die sind verbunden mit der mundartlichen Parole &#8222;<strong>Summerdag,<\/strong> Stab raus, kratz dem Winter die Aage aus!&#8220; und einem Lied, von dem ich nur ein paar St\u00fcckchen behalten habe: &#8222;Strieh, Strah, Stroh \/ de Summerdag is do. (&#8230;) \/ O du alter Stockfisch,\/ wann mer kummt, do hosch nix \/ Als e Schipp voll Kohle,\/ Der Kukuck soll disch hole. \/ Strih Strah Stroh,\/Der Summerdag is do.&#8220;<\/p>\n<p>Mit Stockfisch ist der Winter gemeint, der am Summerdag (Sommertag) ausgetrieben werden soll &#8211; und zwar mittels des bunten, lauten, fr\u00f6hlichen &#8222;Sommertagszuges&#8220;. Dieser damals meist an einem Sonntagnachmittag zwischen Fastnacht und Ostern in vielen kurpf\u00e4lzischen Orten stattfindende Umzug war f\u00fcr uns Kinder in den 1950ern\/60ern eines der ganz wichigen Ereignisse im Jahreszeitenzyklus. Dann zogen wir als kunterbunter Lindwurm, besagte Parole und das Lied laut schmetternd, durch die Stra\u00dfen. In den H\u00e4nden hielten alle ihren Summerdags-Stab, einen mit vielfarbigen Girlanden geschm\u00fcckten Stecken, auf dessen Spitze eine s\u00fc\u00dfe Fastenbrezel und ein ausblasenes Ei gesteckt waren. Meine Brezel kam selten ungeschoren am Umzugsziel an; meist war bis dahin gar nichts mehr von ihr \u00fcbrig. Was kein Beinbruch war, denn zum Schluss verteilten gute erwachsene Geister aus gro\u00dfen K\u00f6rben stets neue Brezeln an die kindlichen Winteraustreiber.<\/p>\n<p>Ob es die Tradition des Summerdagszugs heute noch gibt, wei\u00df ich nicht. Daf\u00fcr wei\u00df ich heute, was ich damals nicht wusste: Unser Umzug war einer der unz\u00e4hligen regionalen Br\u00e4uche nicht nur in Europa, die aus der Sehnsucht nach Ende des Winters und der Hoffnung auf den Fr\u00fchling entstanden sind, und zwar \u00fcberwiegend schon vor langer, langer noch &#8222;heidnischer&#8220; Zeit.<\/p>\n<hr \/>\n<p>16.2.2026<\/p>\n<p>Das hat er fein hingekriegt, <strong>der Herr Martenstein<\/strong>, mit seiner argumentativ hohlen Framing-Rede im Hamburger Thalia-Theater: Die gesamte rechtsextremistische Szene jubelt ihm zu, ruft ihn nun als Kronzeugen daf\u00fcr auf, dass Gegnerschaft zur AfD, Protest gegen die faschistische Gefahr, gar Verbotsbestrebungen gegen diese Partei in Wahrheit antidemokratisch seien. Und wie hat er das hingekriegt? Die Rede unter die Lupe genommen, ergeben sich: Falsche historische Vergleiche, falsche Systemvergleiche, falsche Gleichsetzung von Rechtsextremismus mit Konservatismus, kategorisches Ausklammern aller verfassungsfeindlichen Politikans\u00e4tze der AfD, Nichtbehandlung der Verfassungsschutzeinordnungen, Legitimation der Partei und Delegitimation von Verbots-Bestrebungen allein auf Basis des Arguments &#8222;hat viele W\u00e4hler&#8220; &#8230; Es ist traurig, mitansehen zu m\u00fcssen, auf welch unterirdisch rechtsradikalem Polemik-Niveau dieser einst brilliante Kolumnist im Alter gelandet ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.2.2026<\/p>\n<p>Fastnacht-Sonntag, 20 Uhr, Unterwesterwald, die Streuwagen schw\u00e4rmen. <strong>Drau\u00dfen schneit&#8217;s, was das Zeug h\u00e4lt,<\/strong> also Frau Holles Plumeaus hergeben. Pfff, danke f\u00fcr nichts, werte Sch\u00fctteldame dort droben. Sagt die andere Dame, die unseres Hauses: &#8222;Das ist morgenfr\u00fch wieder weg; es wird w\u00e4rmer.&#8220; Uff.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.2.2026<\/p>\n<p>Nun wissen wir endlich, dass es Gott als Herrn \u00fcber alles Sein tats\u00e4chlich gibt und wie er aussieht. In Gestalt von <strong>Donald Trump<\/strong> hat er per Dekret verordnet, dass alle von niederer ( = &#8222;woker&#8220;) Wissenschaft als klimawandelwirksam erforschten Gase fortan &#8222;v\u00f6llig unsch\u00e4dlich&#8220; sind. Womit er zugleich in seinem auserw\u00e4hlten Land s\u00e4mtliche Abgas-Normen f\u00fcr PKW und LKW sowie nahezu alle Klimaschutz- und Naturschutzregelungen aufgehoben hat. Mithin ist den mosaischen Zehn Geboten ab sofort ein \u00fcbergeordneter Grundsatzartikel folgenden Inhalts vorangestellt: &#8220; Man darf der \u00d6konomie keine Naturgesetze auferlegen, die Gott nicht ausdr\u00fccklich billigt!&#8220; (Ironie aus; obwohl das kein erfundener Witz)<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.2.2026<\/p>\n<p><strong>Holde N\u00e4rrinnen und Narrhallesen, liebe Fastelovendsfr\u00fcnde,<\/strong> Jecke, Gecke, Dolle, Volle, w\u00fcnsche euch reichlich sinnliche Vergn\u00fcgungen f\u00fcr dieses sooo laaaange Wochenende mit euren h\u00f6chsten Feiertagen. Und immer an die Traditionen denken: Fastnacht\/Karneval ist ein Fest ausgelassener Volksrenitenz und der Verhohnepiepelung aller Obrigkeiten. Noch \u00e4lter ist der Brauch, an diesen Tagen lautstark die Wintergeister das F\u00fcrchten zu lehren &#8211; auf dass sie alsbald ihre sieben Sachen packen und sich von hinnen nach dannen machen.<\/p>\n<p><strong>Liebe Leut&#8216;, die ihr es nicht so sehr oder gar nicht mit der kost\u00fcmierten Losgelassenheit habt<\/strong>: Niemand verlangt, dass ihr euch deshalb die kommenden Tage und N\u00e4chte miesepetrig, sauert\u00f6pfisch puristische Exerzitien antut. Auch abseits der organisierten Narretei lassen sich in aller Ruhe einige dionysisch-bacchantische Freuden durchaus mit Wohlgefallen genie\u00dfen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne sei beiden Parteien eine gute Zeit gew\u00fcnscht. Helolaulaaf!<\/p>\n<hr \/>\n<p>10.2.2026<\/p>\n<p>Da macht seit zwei Tagen ein eigent\u00fcmlicher Gedanke aus dem Bundeswirtschaftsministerium von Frau Reiche die Runde, der, w\u00fcrde er Gesetz werden, so funktiert: Weil der Ausbau des Stromverteilnetztes mit dem Zubau der regenerativen Energieerzeugung nicht mith\u00e4lt, (er)drosseln wir letzteren einfach. &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/02\/10\/seltsame-absurde-idee-zur-energiewende\/\">Eine Bemerkung dazu hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>8.2.2026<\/p>\n<p>Es hat an diesem Wochenende etliche Demos\/Kundgebungen f\u00fcr Demokratie, Menschlichkeit, eine bunte Gesellschaft und gegen die AfD gegeben mit jeweils mehreren tausend Beteiligten. So in Fulda, Stegaurach, Weilheim (Bayern), Ravensburg oder Mainz. Unter fast allen Posts, die dar\u00fcber Nachricht geben, haben sich in gro\u00dfer Zahl echte und digital-k\u00fcnstliche rechte &#8222;Stimmungskanonen&#8220; versammelt, haben ihre <strong>Idiotie-Smileys und geh\u00e4ssige \u00c4tz-Kommentare<\/strong> hinterlassen. Genauer hingeschaut, stellt sich heraus: Ein nicht unwesentlicher gemeinschaftlicher Kern dieser Bagagen ist ein durchs Netz vagabundierender Wanderzirkus immergleicher Gestalten\/Bots, die rechte Masse spielen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>8.2.2026<\/p>\n<p>Was mir gar nicht gef\u00e4llt: Dass auch etliche &#8222;Gute&#8220; mit <strong>KI-generierten Falschbilder<\/strong>n arbeiten. W\u00e4re es nur Satire und als KI-Produkt gekennzeichnet, ginge das ja noch halbwegs an. Aber ich habe in den zur\u00fcckliegenden Wochen hunderte von Kurzvideos und Fotos von echten oder vermeintlichen Trump-Gegnern aus den USA gesehen und darunter einen zwar kleinen, doch sehr \u00e4rgerlichen Anteil von nicht als solche gekennzeichneten k\u00fcnstich aufgemotzten (verf\u00e4lschten) oder wom\u00f6glich v\u00f6llig k\u00fcnstlich produzierten Bild-Beitr\u00e4gen ausmachen m\u00fcssen. Um es klar zu sagen: Solche Praktiken schaden der guten Sache mehr als sie ihr n\u00fctzen. Sie versch\u00e4rfen zudem die Unterminierung der F\u00e4higkeit zur Unterscheidung zwischen Wahrheit und Unwahrheit ungemein, die im Kampf gegen Trump\/Maga ebenso von grundlegender Bedeutung ist wie im Kampf gegen die AfD. Die KI-generierte Falschbildgebung ist die neue Pest des Internets. Lasst es, liebe Freunde\/innen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>7.2.2026<\/p>\n<p>Es sei mal allseits wieder <strong>ein angenehmes Wochenende gew\u00fcnscht.<\/strong> Denen diesseits der noch immer mitten durch Deutschland laufenden Wettergrenze wohl bei hie m\u00e4\u00dfig kalten, da schier fr\u00fchlungshaft angehobenen Temperaturen. Denen jenseits dieser Grenze wohl noch ein bisschen bei Minusgraden und eisigen Rutschungen. Als Dreingabe ein kleines Verz\u00e4hlche &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/02\/08\/wintersport-ist-nicht-so-meine-sache-verzaehlche\/\">Wintersport ist nicht so meine Sache<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>5.2.2026<\/p>\n<p><strong>K\u00fcchenprosa.<\/strong><br \/>\nZum Abendbrot gibt&#8217;s Hausmannskost; buchst\u00e4blich, denn von meiner Hand bereitet. Es wird eine zeitgen\u00f6ssische Traditionsspeise, genauer: soll es werden. Der Hefeteig ist anger\u00fchrt und einmal durchgewalkt, nun &#8222;ruhet er&#8220;. Doch trifft dies Oma-Wort das Faktum kaum. In Wahrheit n\u00e4mlich &#8222;geht&#8220; der Teig &#8211; nur wei\u00df ich nicht, wohin des Weges. So bleibet also vorerst offen: Kommt nachher eine Pizza auf den Tisch oder muss ich Keks mit deftigem Belag kredenzen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>4.2.2026<\/p>\n<p>Was wir bef\u00fcrchtet hatten, hat nun begonnen: <strong>Trump\/Maga nehmen das US-Wahlrecht und das Prinzip der freien Wahlen in die Zange,<\/strong> um es auszuhebeln resp. zu pervertieren. Es ist angek\u00fcndigt worden: 1. Es sollen am Wahltag ICE-Kommandos um alle Wahllokale in den USA stationiert werden. (Nachtr\u00e4gliche Konkretisierung: Es handelt sich f\u00fcrs erste nur um eine Forderu7ng von Steve Brannon). Damit w\u00fcrde, steht zu bef\u00fcrchten, ein Klima von Angst \u00fcber den Wahlgang gelegt, das vor allem hispanisch, asiatisch, afroamerikanisch aussehende B\u00fcrger und wei\u00dfe Trump-Gegner abschreckt. 2. Die Wahlen sollen &#8222;nationalisiert&#8220; werden, also die Zentralregierung in Washington die Kontrolle aller Wahlverfahren \u00fcbernehmen. Was gegen die Verfassung w\u00e4re, die die Hoheit \u00fcber die Wahl-Durchf\u00fchrung ausdr\u00fccklich den Bundestaaten zuschreibt.<\/p>\n<p>Zugleich ist, 3., die Trump-Administration dabei, eine Menge ihn ihrer Breite und Wirkungsweise noch gar nicht vollends \u00fcberschaubarer b\u00fcrokratischer H\u00fcrden f\u00fcr die Wahlteilnahme aufzubauen. So die Pflicht zur Vorlage einer Geburtsurkunde, um \u00fcberhaupt eine Wahlberechtigung zu erhalten. Parallel versucht die Trump-Administration mit aller Macht an die W\u00e4hlerverzeichnisse der Bundesstaaten zu kommen, was ihr (s. 2.) nicht zusteht. Um was damit zu machen? Beispielsweise: Kombiniert mit dem j\u00fcngst bekannt gewordenen massiven Einsatz von Gesichtserkennungssoftware durch ICE bei Demonstrationen, erg\u00e4be sich ein Instrument, bereits im Wahlvorfeld erwartbar individuell personlisiertes Wahlverhalten zu prognostizieren. Es w\u00e4re das Ende von geheimen Wahlen und w\u00fcrde faschistoider Einsch\u00fcchterungsmethodik T\u00fcr und Tor \u00f6ffnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>3.2.2026<\/p>\n<p>Ich bin nicht so der gro\u00dfe Fan von Hape Kerkelings Humor-Kunst. Was er allerdings in j\u00fcngerer Zeit als auch ernsthafter Zeitgenosse von sich gibt, gef\u00e4llt mir. Besonders angetan hat es mir diese Aussage von ihm: <strong>&#8222;Heimat ist dort, wo man keine Angst haben muss, anders zu sein.&#8220;<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>2.2.2026<\/p>\n<p>Oi, oi, oi, das wird aber ganz schlecht f\u00fcrs Stadtbild, wenn nachher massenhaft <strong>Leute mit faulen Z\u00e4hnen<\/strong> und Gebissl\u00fccken rumlaufen, zugleich die Zahl der Bettler*innen explodiert, weil&#8217;s keine Grundrente mehr gibt. Und o weh, o weh, die Krankenst\u00e4nde werden ungemein zunehmen, die Produktivit\u00e4t sinken, weil dicke Schmerzbacken immer mehr Zeitgenossen plagen, und so schnell halt kein Barbier oder Hufschmied zu finden ist, der einem den Plagegeist f\u00fcr kleines Geld aus dem Maul rei\u00dft. Eine gute Seite hat die Sache immerhin: M\u00e4nner und Frauen auf Braut- oder Gattenschau k\u00f6nnen k\u00fcnftig mit schon einem schnellen Blick auf die Bei\u00dferchen erkennen, wer da eine lohnende Partie sein d\u00fcrfte. (Ironie off)<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>31.1.2026<\/p>\n<p><strong>Faschistischer Umsturz von oben<\/strong> \u2013 Anmerkung zur Lage in den USA &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/01\/31\/faschistischer-umsturz-von-oben-anmerkung-zur-lage-in-den-usa\/\" data-wpel-link=\"internal\">Freier Lesetext hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>31.1.2026<\/p>\n<p><strong>Extremwetter vielerorts auf dem Planeten.<\/strong> Portugal ist an diesem Wochenende von einer Sturmfront getroffen worden, die mit Windgeschwindkeiten von teils mehr als 170 km\/h vor allem an der K\u00fcste mehrere Menschenleben kostete und verheerende Sachsch\u00e4den gro\u00dfen Ausma\u00dfes verursachte. Russland erlebt derzeit ein Winterextrem, das selbst in Schnee und K\u00e4lte gewohnten Regionen mit minus 50 Grad und mehr Rekorde bricht und das Alltagsleben zum Erliegen bringt. Moskau hat so viel Schnee wie seit mindestens 200 Jahren nicht. Zeitgleich leiden weite Landestriche der USA unter einer winterlichen Extremwetterlage ungew\u00f6hnlichen bis mancherorts noch nie erlebten Ausma\u00dfes. Viele hunderttausend Menschen haben keine Elektrizit\u00e4t mehr, es ist von bislang mindestens 50 Toten in Folge des Wetters die Rede. Derweil schl\u00e4gt der Sommer auf der S\u00fcdhalbkugel im S\u00fcdwesten Australiens erneut s\u00e4mtliche bisherigen Hitzerekorde mit gro\u00dffl\u00e4chig 40 plus X und regional bis 55 Grad.<\/p>\n<hr \/>\n<p>30.1.2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Es sei allseits ein angenehmes Wochenende gew\u00fcnscht. Und wie immer zum Monatswechsel als Dreingabe meine Monatskolumne \u201eQuergedanken\u201c. Folge 247, heute im mittelrheinischen Magazin Kulturinfo abgedruckt, steht unter der \u00dcberschrift \u201eZur Ehrenrettung der Wetterfr\u00f6sche\u201c und beginnt folgenderma\u00dfen: <em>\u201eIch muss mal eine Lanze brechen f\u00fcr die ernsthafte meteorologische Zunft, die uns in seri\u00f6sen Medien das Wetter vorhersagt. Herrgott, was wurde sie j\u00fcngst wieder bekrittelt, beschimpft, niedergemacht. Warum? Weil in der ersten Januarh\u00e4lfte jene gro\u00dfe Winterkatastrophe ausblieb, die sie angeblich prognostiziert hatte. (\u2026)\u201c\u00a0 &gt; <\/em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2026\/01\/30\/zur-ehrenrettung-der-wetterfroesche-quergedanken\/\" data-wpel-link=\"internal\">Ganzen Text lesen hier<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>29.1.2026<\/p>\n<p>Aus der New York Times heute:<\/p>\n<p><em>Bruce Springsteen ver\u00f6ffentlichte einen neuen Song \u201eStreets of Minneapolis\u201c, als Reaktion auf zwei t\u00f6dliche Schie\u00dfereien durch Bundesverwaltungsbeamte in der Stadt. Springsteen widmete das Lied \u201eden Menschen von Minneapolis, unseren unschuldigen Einwanderern und in Erinnerung an Alex Pretti und Renee Good. \u201d<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Springsteen.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6025\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Springsteen-384x480.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Springsteen-384x480.jpg 384w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Springsteen-819x1024.jpg 819w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Springsteen-768x960.jpg 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Springsteen.jpg 1080w\" alt=\"\" width=\"384\" height=\"480\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\" data-wpel-link=\"internal\">Guten Tag allerseits in den Vormonaten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.3.2026 Am Freitag hatte ich mal wieder Kritikerdienst, folglich am Samstag und Sonntagvormittag Schreibdienst: 8. Anrechtskonzert mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, diesmal unter Leitung der us-amerikanischen Gastdirigentin Laura Jackson. Ebenfalls aus den USA kommt die Solistin Claire Huangci, die den Klavierpart bei Gershwins &#8222;Concerto in F&#8220; spielte. Ferner auf dem Programm: Prokofiews 1. Sinfonie (&#8222;Symphonie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[286,294],"tags":[9],"archiv":[364,366],"archiv_inhaltlich":[259,258],"class_list":["post-6041","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-guten-tag-allerseits","category-kolumnen","tag-freier-lesetext","archiv-364","archiv-2026-02","archiv_inhaltlich-guten-tag-allerseits","archiv_inhaltlich-kolumnen"],"acf":{"bild":"","anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6041"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6098,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6041\/revisions\/6098"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6041"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=6041"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=6041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}