{"id":5937,"date":"2025-12-29T11:42:53","date_gmt":"2025-12-29T10:42:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=5937"},"modified":"2026-01-03T18:29:28","modified_gmt":"2026-01-03T17:29:28","slug":"guten-tag-allerseits-im-dezember-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2025\/12\/29\/guten-tag-allerseits-im-dezember-2025\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Dezember 2025"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>3.1.2026<\/p>\n<p>Nun denn: <strong>Welcome back im Feudalismus.<\/strong> Die K\u00f6nige greifen sich und verleiben ihren Reichen ein, wonach ihnen der Sinn steht, wenn sie die Macht dazu haben. K\u00f6nig Putin will die Ukraine und mehr haben. K\u00f6nig Trump holt sich erst Venezuela, dann &#8230;. (Gr\u00f6nland?). K\u00f6nig Xi zaudert noch, doch Taiwan steht ganz oben auf seiner Liste. Die gro\u00dfen Drei im Spiel der Macht ganz ohne Recht &#8211; das am Ende zwangsl\u00e4ufig die Frage aufwirft: Wer wird Kaiser?<\/p>\n<hr \/>\n<p>29.12.2025<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Der letzte Schwung Feiertagsbesuch packt gerade die Taschen. Ihr aller Anwesenheit war uns lieb und wert. Dass jetzt wieder Ruhe in den westerw\u00e4ldischen Rentnerhaushalt einkehrt und unsereins den Jahreswechsel in trauter Zweisamkeit verbringen darf, das hat nicht minder sein Gutes. Es sei hier und jetzt schon ein guter Rutsch und ein sch\u00f6nes oder wenigstens irgendwie halbwegs ertr\u00e4gliches neues Jahr gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Als Dreingabe zum Monats- und zugleich Jahreswechsel hier die Folge 246 meiner heute im Mittelrhein-Magazin &#8222;Kulturinfo&#8220; erschienenen Monatskolumne (freier Lesetext) &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2025\/12\/29\/die-liebe-ist-eine-himmelsmacht-quergedanken\/\">&#8222;Quergedanken&#8220; unter der \u00dcberschrift &#8222;Die Liebe ist eine Himmelsmacht&#8220;.\u00a0<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>22.12.2025<\/p>\n<p>Doch, doch, ich lebe noch. &#8222;D\u00e4 Bub steckt in die B\u00fccher&#8220; pflegte meiner Gro\u00dfmutter selig zu sagen, wenn mit mir &#8222;nix anzufangen&#8220; war, weil in Buchlekt\u00fcre weggedriftet. So geht&#8217;s mir gerade wieder &#8211; und auf Social Media, \u00fcberhaupt das Internet, habe ich dieser Tag einfach keine Lust. Wie lange die Phase diesmal anh\u00e4lt, wei\u00df nicht; also w\u00fcnsche ich vorsichtshalber schon mal eine sch\u00f6nes langes Feiertagswochenende.<\/p>\n<hr \/>\n<p>9.12.2025<\/p>\n<p>Wenn ich fr\u00fcher, also w\u00e4hrend der Jahrzehnte meiner journalistischen Berufst\u00e4tigkeit den Terminkalender zur Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent aufschlug, zuckte ich jedesmal zusammen. Denn da stand, ganz anders als in den f\u00fclligen Wochen und Monaten zuvor, pl\u00f6tzlich fast nichts mehr. Keine Theaterpremieren, keine Vortragsabende, keine Kulturpressekonferenzen, kaum ein Abgabetermin f\u00fcr dieses oder jenes Medium.<\/p>\n<p>Das war allj\u00e4hrlich das Signal, mich auch aus der politischen Aktuellkommentierung zur\u00fcckzuziehen, zwei Tage durchzuschnaufen &#8211; um dann z\u00fcgig dar\u00fcber nachzudenken und zu befinden, welches Thema ich erw\u00e4hle f\u00fcr mein stets am ersten Werktag des Folgejahres die Kulturseite der Rhein-Zeitung g\u00e4nzlich f\u00fcllendes Neujahrsessay. War das entschieden, ging es sofort in die meist bis zum sp\u00e4ten Abend des 23.12. andauernden Recherchen daf\u00fcr. Am Nachmittag des 2. Weihnachtsfeiertages begann schlie\u00dflich die mehrere Tage andauernde Schlacht mit mir selbst um 12.000 plus X Anschl\u00e4ge inhaltlich wie sprachstilistisch m\u00f6glichst guten Textes. Im Genick stets die Peitsche: Deadline der Schlussredaktion am Vormittag des 1.1.<\/p>\n<p>Von 1999 bis 2022 war dies jedes Jahr das gleiche Prozedere. Ich habe die Essays gern geschrieben, auch wenn sie mich von sehr vielen gemeinhin \u00fcblichen Freuden der Tage um Weihnachten und den Jahreswechsel ausschlossen. Gelegentlich, so jetzt eben, denke ich nun im Ruhestand mit einem Hauch von Wehmut an diese Jahre zur\u00fcck. Aber nur mit einem Hauch, denn noch einmal wollte ich solche Last nicht auf mich nehmen, trotz des kr\u00e4ftigen Zuspruchs und der sch\u00f6nen Anerkennung die mir jedesmal aus Leserschaft und Kollegenkreis zuteil wurden. Ich k\u00f6nnte es auch nicht mehr. Hach, wunnebar: Jetzt die Zeit verbringen nach Lust, Laune und pflichtbefreit.<\/p>\n<hr \/>\n<p>6.12.2025<\/p>\n<p>Schluss, Ende, aus die Maus, ich mag nicht mehr. Mein Gehirn schreit f\u00f6rmlich nach Pause. Wengistens zwei, drei Tage m\u00f6ge ich mich, verlangt es, abwenden vom Disput um die politischen Aufreger, von denen es allein seit Freitagnachmittag multitasking-m\u00e4\u00dfig \u00fcberfordert wird.<\/p>\n<p>Wor\u00fcber k\u00f6nnte man, ja sollte man nicht alles reden und meist streiten: Wird, muss diese Rentenkommission mehr herausbringen als blo\u00df einfallslos auf Verl\u00e4ngerung der Lebensarbeitszeit und Senkung des Rentenniveaus herumzureiten? Sind die gegen eine Wehrpflicht aufmupfenden Sch\u00fcler bekloppt und verantwortungslos, oder folgen sie nicht vielmehr spontan nur einem f\u00fcr die Jugend l\u00f6blichen Reflex (der in der westdeutschen Zivilgesellschaft eine lange Tradition hat) zur Lebensbejahung und zu Friedensliebe; sollte einem das nicht lieber sein als Heldentumsgeschrei und nationalistisches Pathos &#8211; das am Ende f\u00fcr den rationalen Umgang mit der neuen Bedrohungslage noch weniger hilfreich w\u00e4re? Was ist zu schlussfolgern aus der eben verk\u00fcndeten &#8222;National Security Strategie&#8220; der Trump-Regierung, diesem unfassbar verlogenen, auf keinerlei Fakten basierenden Pamphlet, das von tumben MAGA-Narrativen etwa \u00fcber eine Entdemokratisierung Europas, purem Profitimperialimus verbunden mit einer schieren Kriegserkl\u00e4rung an die EU und einem Kotau vor Putin gepr\u00e4gt ist? &#8230; Und noch ein paar aufregende bis irriwitze Themen mehr, die einen packen wollen.<\/p>\n<p>Genug ist genug, wenigstens f\u00fcr eine kleine Weile. Zumindest bis Montag mag sich mein Gehirn mal blo\u00df mit angenehmen Seiten des Lebens befassen &#8211; oder auch gerne mal mit gar nichts. Ihr versteht?<\/p>\n<hr \/>\n<p>5.12.2025<\/p>\n<p>Es sei allseits am wohl sonnenlosen, wolkenverhangenen zweiten Adventswochenende Behaglichkeit, Gem\u00fctlichkeit, Betulichkeit, Langsamkeit oder sonst was Angenehmes gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Als Dreingabe Herbstgraugedanken, nicht so erfreulich, gr\u00fcbelschwer, aber letztlich doch unvermeidbar: Blick auf einen tief nachdenklichen, zugleich scharf analysierenden Artikel von Bernd Ulrich in der j\u00fcngsten &#8222;Zeit&#8220; (Nr. 52, 4.12.2025) unter der \u00dcberschrift: &#8222;Die Menschheit hat beschlossen, ungebremst in die \u00f6kologische Katastrophe zu gehen&#8220;. &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2025\/12\/05\/nachtgedanken-munter-rein-in-die-oekologische-katastrophe\/\">freier Lesetext hier\u00a0<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>4.12.2025<\/p>\n<p>AfDler knirschen mit den Z\u00e4hnen oder schreien, die Merz-Regierung lasse sich von den Kommunisten halten. In Unions-Kreisen bei\u00dfen manche in die Tischkante, weil das Rentenpaket der Merz-Regierung gegen die Blockade eigener Leute ausgerechnet von der Linkspartei gesichert wird. Aus den links und gr\u00fcn orientierten Szenen sind aus selbem Grund allerhand fassungslose oder ver\u00e4rgerte Stimmen zu h\u00f6ren. Ohne selbst der <strong>Linkspartei<\/strong> besonders nahezustehen, ist nach meinem Daf\u00fcrhalten die Entscheidung ihrer Bundestagsfraktion, sich in der <strong>Rentenabstimmung<\/strong> zu enthalten, nicht blo\u00df ein polittaktisch geschickter Zug, sondern vor allem ein bemerkenswertes Moment staatpolitischer Verantwortung.<\/p>\n<p>Dies aus zwei Gr\u00fcnden: 1. Obwohl die Linkspartei hinsichtlich unseres Rentensystems im Grundsatz ganz andere Entwicklungs- und Finanzierungsvorstellungen hat als die Koalition\u00e4re (und erst recht die Jungunionisten), will sie dennoch einen wesentlichen Punkt im jetzigen Rentenpaket nicht scheitern lassen, das Halten der Haltelinie. 2. Zugleich erteilt sie damit feuchten Tr\u00e4umen auf etlichen Seiten von einem vorfristigen Sturz der ungeliebten Merz-Regierung de facto eine Absage &#8211; wohl wissend, nehme ich an, dass dies unter den derzeitigen Bedingungen zu einer gravierenden Weiterausbreitung der Destabilisierung der Demokratie f\u00fchren w\u00fcrde und bei nachfolgenden Neuwahlen wom\u00f6glich nur einen Gewinner h\u00e4tte, die Faschisten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>4.12.2025<\/p>\n<p>Jetzt muss ich mich doch mal aufregen. &#8222;Mit modernen <strong>Gentechnikverfahren ver\u00e4nderte Lebensmittel<\/strong> sollen in der EU k\u00fcnftig ohne spezielle Kennzeichnung im Supermarkt verkauft werden k\u00f6nnen. Unterh\u00e4ndler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich in Br\u00fcssel darauf, entsprechende Z\u00fcchtungen in vielen F\u00e4llen von bislang strengen EU-Gentechnikregeln auszunehmen.&#8220; (ZDFheute) Das empfinde ich als Angriff auf den freien Markt, als Einschr\u00e4nkung der Entscheidungsfreiheit der Verbraucher im Spiel von Angebot und Nachfrage. Man mag zu gentechnisch ver\u00e4nderten Lebensmitteln stehen wie man will, aber wenn einem Auskunft dar\u00fcber verweigert wird, was f\u00fcr Waren in den Regalen liegen oder was in den Packungen drin ist, macht das die freie Entscheidung der Marktteilnehmer f\u00fcr oder gegen ein Produkt schlechterdings unm\u00f6glich. Nicht umsonst war die Wahrheitspflicht bei der Warendeklaration vielfach eine schon in antiken und mittelalterlichen Marktordnungen scharf strafbewehrte Regel.<\/p>\n<hr \/>\n<p>2.12.2025<\/p>\n<p>Sapperlottement! Schon wieder hat mich eine meiner Damen verlassen. Diese hier hatte ich anno 2021, also in der Fr\u00fchphase meiner Malversuche, <strong>mit Acryl- und Aquarell-Farben<\/strong> auf Leinwand (50&#215;50 cm) unter dem Titel &#8222;M\u00e4dchenpower&#8220; zum Leben erweckt. Jetzt ist sie entfleucht, hat in Leipzig unter j\u00fcngeren Leuten eine neue Heimstatt gefunden. Allm\u00e4hlich sollte ich wohl Buch f\u00fchren \u00fcber die Abg\u00e4nge und neuen Aufenthaltsorte\/Besitzer*innen meiner Bilder. Man muss es schlie\u00dflich der Provenienzforschung kommender Jahrhunderte nicht unn\u00f6tig schwer machen ( \ud83d\ude1c ). Wenn das Ged\u00e4chtnis nicht t\u00e4uscht, domizilieren Arbeiten aus meiner westerw\u00e4lder Malstube mittlerweile ausw\u00e4rts in Berlin, Leipzig, D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln, H\u00f6hr-Grenzhausen, Koblenz, Virneburg (Eifel), Boppard, Mainz, Alzey, Heidelberg, Freimersheim (Pfalz) sowie einem \u00d6rtchen im Elsa\u00df und einem in Spanien. M\u00f6ge es ihnen wohlergehen dorten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Maedchenpower-1021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-816\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Maedchenpower-1021-454x480.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"480\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>1.12.2025<\/p>\n<p>Am Wochenende hatte ich mal wieder Kritik (zu schreiben). Gegenstand war das <strong>4. Anrechtskonzert beim Musik-Institut Koblenz<\/strong> mit der Rheinischen Philharmonie unter Leitung der israelischen Gastdirigentin Bar Avni. Es war ein sch\u00f6ner, kontrastreicher Abend mit Samuel Barbers Adagio for Strings, William Waltons Cello-Konzert (Soloist: Alexey Stadler) und der Ballett-Suite &#8222;Petruschka&#8220; von Strawinsky. &gt; <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/rheinland-pfalz\/kultur\/trauer-musik-die-guttut-in-hektischen-zeiten_arid-4087055.html\">Meine Konzertbesprechung lesen hier<\/a> (4200 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text)<\/p>\n<hr \/>\n<p>1.12.2025<\/p>\n<p>&#8222;Die Vorst\u00e4ndin des <strong>Verbands der Familienunternehmen<\/strong> wird sich schon bald w\u00fcnschen, die Klappe gehalten zu haben.&#8220; Das war meine erste Reaktion auf den Vorsto\u00df von Marie-Christine Ostermann, k\u00fcnftig auch mit der AfD sprechen zu wollen. Darauf brach ein Sturm der Entr\u00fcstung los und traten die ersten Unternehmen aus dem Verband aus. Jetzt rudert die Dame zur\u00fcck: Man habe da einen Fehler gemacht und &#8222;leider ist \u00f6ffentlich &#8211; auch durch \u00c4u\u00dferungen der AfD &#8211; der falsche Eindruck entstanden, dass wir die Partei st\u00e4rken wollten.&#8220; (Quelle: heute-Nachrichten) Nun denn.<\/p>\n<hr \/><hr \/>\n<p>30.11.2025<\/p>\n<p>Es zeigt sich immer wieder, dass derzeit selbst im Diskurs unter Demokraten <strong>keine Einigkeit \u00fcber den besten Umgang mit der AfD-Problematik<\/strong> zu erzielen ist. Wie umgehen mit der Partei als Ganzes, wie mit ihren F\u00fchrungskadern, wie mit ihren eingefleischten Anh\u00e4ngern und wie mit ihren simplen W\u00e4hlern? Die Antworten auf diese unterschiedlichen Fragen fallen auch sehr unterschiedlich aus. Man sollte dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren, was wir bereits wissen und auch systematisch erforscht wurde.<\/p>\n<p>U.a.: 1. Alle Versuche, rechtsextreme Parteien durch Einbindung in Regierungen klein zu kriegen, sind gescheitert. 2. Alle Versuche, sie durch Ann\u00e4herung an oder \u00dcbernahme einiger ihrer Forderungen und Narrative klein zu kriegen, sind gescheitert und st\u00e4rken sie nur immer wieder. 3. Diskussionen mit Anh\u00e4ngern\/W\u00e4hlern der Partei \u00fcber das AfD-Programm sind meist sinnlos, weil diese das Programm gar nicht kennen, sich auch nicht daf\u00fcr interessieren. Damit einher geht das Ph\u00e4nomen, dass die Bef\u00fcrworter der AfD \u00fcberwiegend nicht ingteressiert, was die Partei f\u00fcr sie tun kann\/will, sondern allein, wie sehr sie den anderen Parteien vors Schienbein tritt. 4. Faschismus- und Nazi-Vorw\u00fcrfe prallen an AfD-Anh\u00e4ngern\/W\u00e4hlern nahezu wirkungslos ab, weil das blo\u00df f\u00fcr &#8222;verlogene Feindpropaganda&#8220; gehalten wird und sie sich oft als die einzig wahren Demokraten verstehen. &#8230;<\/p>\n<p>Es gibt wahrscheinlich nicht DEN K\u00f6nigsweg aus dieser hier nur grob skizzierten Problemlage heraus. Ich wei\u00df jedenfalls keinen, selbst ein AfD-Verbot w\u00e4re nur ein Anfang; gleichwohl bin &#8211; nach langem Z\u00f6gern &#8211; inzwischen unbedingt f\u00fcr die Einleitung eines Verbotsverfahrens. Wor\u00fcber allerdings unter der gro\u00dfen Mehrheit jener, die mit der AfD nichts am Hut haben, Einigkeit m\u00f6glioch sein sollte\/m\u00fcsste: Diese Partei darf nie und nimmer behandelt werden, als sei sie eine ganz normale Partei wie alle anderen auch.<\/p>\n<hr \/>\n<p>28.11.2025<\/p>\n<p>Nun sind wir also wieder in der Adventszeit angekommen. Als Phase der Besinnlichkeit in trist-grauer Jahreszeit war die mal gedacht, aber das wohl nie (zumindest seit Mitte des 20. Jahrhunderts) wirklich gewesen. Schon in meiner 1950-\/60er-Kindheit ging es, genau besehen und nicht idyll-nostalgisch verkl\u00e4rt, w\u00e4hrend der Vorweihnachtszeit tage- oder wochenweise in den St\u00e4dten wie auch innerfamili\u00e4r recht hektisch zu. Freilich kein Vergleich mit heute, wo den Startschuss zur Adventszeit ausgerechnet dieser geschmacklose Black-Friday-Furor gibt mit seinem psychologisch trickreichen Dr\u00e4ngen \u201ekauft, kauft, kauft!\u201c. Gleichwohl oder gerade deshalb sei allseits ein behagliches, betuliches, gem\u00fctliches 1. Adventswochenende gew\u00fcnscht.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/quergedanken_logo_0.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-51\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/quergedanken_logo_0.jpg\" alt=\"quergedanken_logo\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a>\u00a0Als Dreingabe thematisch durchaus passend die Folge 245 meiner heute wieder im Mittelrhein-Magazin \u201eKulturinfo\u201c erschienene Monatskolumne \u201eQuergedanken\u201c unter der \u00dcberschrift \u201eZu viel, zu viel \u2013 von allem viel zu viel\u201c &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2025\/11\/28\/zu-viel-zu-viel-von-allem-viel-zu-viel-quergedanken\/\" data-wpel-link=\"internal\">kostenfreien Text lesen hier<\/a><\/p>\n<hr \/><hr \/>\n\n\n<p>&gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\">Guten Tag allerseits in den Vormonaten<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3.1.2026 Nun denn: Welcome back im Feudalismus. Die K\u00f6nige greifen sich und verleiben ihren Reichen ein, wonach ihnen der Sinn steht, wenn sie die Macht dazu haben. K\u00f6nig Putin will die Ukraine und mehr haben. K\u00f6nig Trump holt sich erst Venezuela, dann &#8230;. (Gr\u00f6nland?). 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