{"id":5775,"date":"2025-07-02T21:18:47","date_gmt":"2025-07-02T20:18:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=5775"},"modified":"2025-07-02T21:18:49","modified_gmt":"2025-07-02T20:18:49","slug":"kleine-anmerkung-zu-hitzetagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2025\/07\/02\/kleine-anmerkung-zu-hitzetagen\/","title":{"rendered":"Kleine Anmerkung zu Hitzetagen"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>ape.<\/strong><\/em> Es reden dieser Tage (fast) alle vom Wetter; ich auch. Was ganz nat\u00fcrlich ist, nimmt doch die aktuelle Witterung (Extremhitze) in nicht unerheblichem Ausma\u00df Einfluss auf Verhalten und Abl\u00e4ufe im Alltag. Und zwar egal, ob man nun zur Fraktion derer geh\u00f6rt, die auch gro\u00dfe Hitze locker wegstecken und \u00fcber Sonne satt vor allem jubilieren. Oder ob man zu jenen Zeitgenossen\/innen geh\u00f6rt, denen Temperaturen \u00fcber 30 Grad nicht nur subjektives Missempfinden bereiten, sondern tats\u00e4chliche (und teils heftige) k\u00f6rperliche Beschwerden. Kurzum: Extremes Wetter betrifft und bewegt alle, also wird dar\u00fcber auch heftig schnabuliert.<\/p>\n<p>Ich selbst mochte allzu hohe Temperaturen zwar noch nie sonderlich, kam aber bis Anfang meiner 60er-Altersjahre ganz gut zurecht damit. Seit einigen Jahren allerdings tue ich mir zunehmend schwerer mit hitzigen Hochsommerphasen. Daf\u00fcr gibt es zwei Gr\u00fcnde. Erstens: Nachlassende Robustheit der k\u00f6rperlichen Verfassung im fortschreitenden Alter. Zweitens: H\u00e4ufigkeit, Dauer, Gro\u00dffl\u00e4chigkeit und Temperaturniveaus von Extremhitze haben sich im Laufe der letzten drei Jahrzehnte deutlich nach oben bewegt.<\/p>\n<p>Noch in meiner Kindheit\/Jugend galten Temperaturen von 25 bis 28 Grad als &#8222;satter Sommer&#8220; und normal, die eher seltenen Tage mit Temperaturen dar\u00fcber als sehr knackig bis extrem. &#8222;30 Grad im Schatten, wir schwitzen wie die Ratten, unser letzter Hilfeschrei: Hitzefrei! Hitzefrei!&#8220; So sangen wir fordernd in der Volksschule, wenn&#8217;s mal f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse absehbar gar zu knallig hei\u00df werden w\u00fcrde. Ja, es gab auch seinerzeit gelegentlich schon hitzige Tage, doch von wiederkehrend 35, 37, 39 und mehr Grad sprach damals in hiesigen Breiten kein Mensch. Heute gelten 30++ Grad quasi als hochsommerlicher Normalfall. Doch leider macht die K\u00f6rperbiologie vieler Menschen, nicht zuletzt \u00e4lterer, diese &#8222;zivilisatorische&#8220; Entwicklung einfach nicht mit.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Bei uns hierum im Westerwald (also da wo angeblich der Wind so kalt pfeift) kamen wir heute auf schnuckelige 37 Grad im Schatten. Ich hatte gegen 16 Uhr auch mal auf der Veranda in der Sonne messen wollen. Hat leider nicht geklappt, weil die Skala meines Thermometers nur bis 50 Grad geht. Die Messs\u00e4ule war schon nach zwei Minuten bis an den Anschlag geklettert &#8211; ich habe dann schnell abgebrochen bevor das Ding wom\u00f6glich explodiert.<\/p>\n<p>So, und jetzt schaun mer mal, wer wo in der Republik die Arschkarte gezogen hat und mit dem Hereinzug der &#8222;Kaltfront&#8220; in der Nacht das Krawallwetter abkriegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ape. Es reden dieser Tage (fast) alle vom Wetter; ich auch. 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