{"id":5044,"date":"2024-09-04T16:42:50","date_gmt":"2024-09-04T15:42:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=5044"},"modified":"2024-09-04T16:42:52","modified_gmt":"2024-09-04T15:42:52","slug":"warum-ich-den-garten-schrumpfe-juenger-wird-niemand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/09\/04\/warum-ich-den-garten-schrumpfe-juenger-wird-niemand\/","title":{"rendered":"Warum ich den Garten schrumpfe &#8211; J\u00fcnger wird niemand"},"content":{"rendered":"<div class=\"html-div xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd x1iyjqo2\">\n<div class=\"x78zum5 xdt5ytf xz62fqu x16ldp7u\">\n<div class=\"xu06os2 x1ok221b\">\n<div id=\":Rlal5bb9l5qq9papd5aqH1:\" class=\"html-div xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd x1q0g3np\">\n<div class=\"x6s0dn4 x3nfvp2 xl56j7k\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"xqcrz7y x78zum5 x1qx5ct2 x1y1aw1k x1sxyh0 xwib8y2 xurb0ha xw4jnvo\">\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"html-div xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd\" dir=\"auto\">\n<div id=\":Rlal5bb9l5qq9papd5aqH2:\" class=\"x1pi30zi x1swvt13 x1iorvi4 xjkvuk6\" data-ad-comet-preview=\"message\" data-ad-preview=\"message\">\n<div class=\"x78zum5 xdt5ytf xz62fqu x16ldp7u\">\n<div class=\"xu06os2 x1ok221b\">\n<div class=\"xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs x126k92a\">\n<div dir=\"auto\"><em><strong>ape.<\/strong><\/em> Als wir vor 44 Jahren unser kleines Gebrauchth\u00e4uschen (Bj. 1946) im Westerwald bezogen hatten, begann ich sofort, dem dazugeh\u00f6rigen 600 Quadratmeter gro\u00dfen Wiesengrundst\u00fcck in einer Ecke drei Gem\u00fcsebeete abzuringen. Seither wurde der Garten alle paar Jahre ein St\u00fcckchen gr\u00f6\u00dfer. Die letzten vier Jahre stand er im Maximalausbau: 3 Hochbeete, 8 ebenerdige Beete, dazu eine Himbeerhecke, eine Buschecke mit Johannis-, Heidel- und Stachelbeeren. Obendrein f\u00fcnf Blumenrabatten und nat\u00fcrlich das Haselgeb\u00fcsch. Dieser Tage allerdings ist die Anlage erstmals seit Gr\u00fcndung geschrumpft: Ich habe ein Gem\u00fcsebeet und zwei Blumenrabatten zu Wiesenteilen r\u00fcckabgewickelt. Es wird wohl nicht der letzte Schritt dieser Art gewesen sein.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs x126k92a\">\n<div dir=\"auto\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">Warum das, wo mir doch bekanntlich das G\u00e4rtnern eine der zentralen Daseinsfreuden ist? Ganz simple Antwort: aus Altersgr\u00fcnden. Im n\u00e4chsten Monat werde ich 69, steige also ins 70. Lebenjahr ein. Ich habe noch nie viel von all diesen netten Spr\u00fcchen gehalten, wonach Altern und Alter nur oder prim\u00e4r eine Frage der Geisteshaltung sei (&#8222;Man ist so jung wie man sich f\u00fchlt&#8220;). Der K\u00f6rper und die Schrunden, die das Leben in ihm hinterl\u00e4sst, hat da halt doch ein W\u00f6rtchen mitzureden. Weshalb ich mich lieber an ein realistisches Verfahren der Selbstpr\u00fcfung halte, statt mich &#8211; \u00fcberspitzt formuliert &#8211; an die (vergebliche) Illusion von schier ewiger Jugendlichkeit zu klammern.<\/div>\n<div dir=\"auto\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">Was geht noch, was geht nicht mehr? Wozu reicht die Alterskraft noch, wozu nicht mehr? Mit welchen Reduktionen sollte ich mich besser abfinden, sie akzeptieren? Um dann zu sehen, was und wie man das Beste daraus macht, unter den gegebenen Umst\u00e4nden die h\u00f6chste Lebensqualit\u00e4t sch\u00f6pft. Das sind ganz individuelle Fragen, auf die es keine allgemeinen Antworten gibt, sondern eben nur solche f\u00fcr den jeweiligen Einzelfall. Und f\u00fcr meinen Fall gilt eben: Wie ich das Arbeitspensum, das ich noch vor einigen Jahren als Journalist hinlegte, heute nichtmal mehr im Traum schaffen w\u00fcrde, so reicht die Kraft im bald 70. Lebensjahr nicht mehr hin, den geliebten Garten in seiner Maximalausdehnung zu bewirtschaften &#8211; zumal das Leben dem Leib ein paar Malessen beigebracht hat, die nun im Alter in Erscheinung treten oder sich verst\u00e4rkt sp\u00fcrbar machen.<\/div>\n<div dir=\"auto\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">Gewiss, erst will man das nicht wahrhaben, dann hadert man damit. Wenn&#8217;s gut l\u00e4uft, wird man schlie\u00dflich gescheit, \u00e4ndert, was vielleicht noch zu \u00e4ndern ist, oder versucht zu akzeptieren, was nicht zu \u00e4ndern ist &#8211; und macht das Beste daraus. So wird denn unser Garten nun mit den Jahren peu \u00e0 peu wieder kleiner, bleibt aber dennoch ein Gl\u00fccksmoment des Lebens.<em> Andreas Pecht<\/em><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ape. Als wir vor 44 Jahren unser kleines Gebrauchth\u00e4uschen (Bj. 1946) im Westerwald bezogen hatten, begann ich sofort, dem dazugeh\u00f6rigen 600 Quadratmeter gro\u00dfen Wiesengrundst\u00fcck in einer Ecke drei Gem\u00fcsebeete abzuringen. Seither wurde der Garten alle paar Jahre ein St\u00fcckchen gr\u00f6\u00dfer. 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