{"id":4889,"date":"2024-06-28T07:56:55","date_gmt":"2024-06-28T06:56:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=4889"},"modified":"2024-06-28T07:56:57","modified_gmt":"2024-06-28T06:56:57","slug":"guten-tag-allerseits-im-mai-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/06\/28\/guten-tag-allerseits-im-mai-2024\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Mai \/ Juni 2024"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>28.06.2024<\/p>\n<p>Freitag ist&#8217;s. Also darf ich allerseits ein so oder so genuss- und lustreiches Hochsommer-Wochenende w\u00fcnschen. Und dass es ohne Krawall-Unwetter abgehe. Allerdings lehrte mich die junge Wetterfee des heute-journals gestern ein neues Wort: Eine &#8222;Schwergewitterfront&#8220; werde ab Samstagabend in den Westen\/S\u00fcdwesten Deutschlands hereinziehen. Ihre \u00e4ltere Kollegin bei den Tagesthemen, Claudia Kleinert, sprach anschlie\u00dfend etwas zur\u00fcckhaltender von &#8222;teils sehr ergiebigen, lang anhaltenden Niederschl\u00e4gen mit eingelagerten Gewittern&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/quergedanken_logo_0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-47\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/quergedanken_logo_0.jpg\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"100\" \/><\/a>\u00a0Als leichte Lekt\u00fcre-Dreingabe zum Wochenendgru\u00df darf ich meine heute erschienene Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; (Folge 228) servieren. Sie steht unter der sprichw\u00f6rtlichen \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/06\/28\/wenn-jemand-eine-reise-tut-dann-quergedanken\/\">&gt; &#8222;Wenn jemand eine Reise tut, dann &#8230;&#8220;<\/a>. Passend zur beginnenden Ferienzeit geht es darin um meinen stattgehabten Urlaub an der Ostsee sowie den Umstand, dass es davon nicht ein einziges Foto gibt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>27.06.2024<\/p>\n<p>Da hockst du ganz entspannt im Schatten des Haselgeb\u00fcsch&#8216;, streckts in der Schw\u00fcle alle Viere von dir und schm\u00f6kerst dich hin zu fernen Welten. Pl\u00f6tzlich zischt es, macht gleich drauf gewaltig krawumm; von einem Moment auf den n\u00e4chsten \u00f6ffnen sich die Himmelsschleusen und st\u00fcrzen geh\u00f6rige Wassermassen hernieder. Es hat sich hinten ums Haus rum heimt\u00fcckisch und unbemerkt eine kleine Gewitterzelle angeschlichen, die nun rotzt und protzt, als sei sie eine gro\u00dfe Wetterfront.<\/p>\n<p>Ob nun klein oder gro\u00df: Ich muss eilen, rennen, springen. Die Gartenstuhlkissen in die K\u00fcche schmei\u00dfen, die Trockenw\u00e4sche vom St\u00e4nder gleich hinterher, und vom Verandatisch die Decke ebenso. Schnell die Zul\u00e4ufe zu den Regenf\u00e4ssern \u00f6ffnen &#8211; halt, halt, zuerst rein ins Haus und rauf, dort stehen noch die Dachschr\u00e4genfenster senkrecht und munter flutet&#8217;s in meine Stube wie ins Schlafzimmer. Wieder zischt es, wieder kracht es, mehrfach setzt kurz das Radio aus wegen Stromausfalls.<\/p>\n<p>Nach gut 10 Minuten ist der Spuk vor\u00fcber. Die Regenf\u00e4sser sind dennoch \u00fcbergelaufen; an der einen oder anderen Stelle im Haus muss aufgewischt werden. (Und ich denke einen Augenblick, was wohl gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte dieser Regen vier Stunden angehalten.) Als alles erledigt ist, rappelt unversehens das Smartphone, um mitzuteilen: &#8222;Unwetterwarnung! In drei Minuten erreicht eine Gewitterzelle mit Starkregen ihren Ort.&#8220; Ah ja.<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.06.2024<\/p>\n<p>Julian Assange ist frei. Das ist im Moment die Hauptsache. Wie der Deal mit der US-Justiz aussieht und was er f\u00fcr das Pressewesen bedeutet, wird man sp\u00e4ter beurteilen. Ich hoffe, dem Mann bleibt nach der jahrelangen Tortur genug Lebenskraft noch f\u00fcr ein bisschen Lebensfreude.<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.06.2024<\/p>\n<p>Deutschland : Ungarn<\/p>\n<p>Sehenswertes Spiel zwischen zwei gleicherma\u00dfen engagierten, zeitweise auf gleicher Augenh\u00f6he agierenden Mannschaften. Etliche spannende bis taktisch raffinierte Spielz\u00fcge. Respekt f\u00fcr beide Teams. Ergebnis geht in Ordnung. 2 : 1 w\u00e4re auch vertretbar gewesen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>18.06.2024<\/p>\n<div class=\"html-div xe8uvvx xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd\">\n<div class=\"html-div xe8uvvx xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd\" dir=\"auto\">\n<div id=\":r12i:\" class=\"x1iorvi4 x1pi30zi x1swvt13 xjkvuk6\" data-ad-comet-preview=\"message\" data-ad-preview=\"message\">\n<div class=\"x78zum5 xdt5ytf xz62fqu x16ldp7u\">\n<div class=\"xu06os2 x1ok221b\">\n<div class=\"xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">Einerseits bei bester Laune, grummelt der wei\u00dfhaarige Renter am fr\u00fchen Dienstag andererseits doch auch missmutig vor sich hin. Letzteres gilt zwei aktuellen Umst\u00e4nden, von denen einer lokales Geschehen betrifft, der andere regionale Bef\u00fcrchtungen.<br \/>\n1. Seit 8. Juni mussten die Feuerwehren in der westerw\u00e4ldischen Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach sage und schreibe 14 mal ausr\u00fccken, um Br\u00e4nde in umliegenden W\u00e4ldern zu l\u00f6schen. Das war allemal, auch an diesem Wochenende wieder, Brandstiftung; ein irrer Feuerteufel treibt sein Unwesen. (Nachtrag Di 10.25 Uhr: Auch an diesem Morgen heulen erneut die Sirenen).<br \/>\n2. Und schon wieder ist Unwetteralarm ausgerufen. Ab Nachmittag zieht eine Gewitterfront auf, die laut Wetterfr\u00f6schen im Westen und in der Mitte Deutschlands mit Starkregen, Hagelschlag, Sturm &#8222;\u00f6rtlich sehr heftig&#8220; ausfallen kann.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p>17.06.2024<\/p>\n<p>Tach allerseits, ich bin wieder hier in meinem Revier &#8211; am gestrigen Sp\u00e4tnachmittag zur\u00fcck im Westerwald nach zwei Wochen Urlaub auf der Ostseeinsel Poel. Es war eine gute Zeit, trotz durchgehend widriger Wetterverh\u00e4ltnisse. Strandtage waren keine drin, zu nass und zu kalt. Aber wir haben etliche interessante Fahrten die K\u00fcste entlang und ins Meck-Pomm-Hinterland gemacht &#8211; ganz ohne Navi (und ohne Smartphone), nur mit einer guten Karte, die uns die Welt der Neben- und Kleinststr\u00e4\u00dfchen er\u00f6ffnete. Und nein, Fotos gibt es keine: Wie seit mehr als 35 Jahren haben wir nicht ein einziges gemacht, stattdessen intensiv geschaut und wirken lassen. Die sch\u00f6nsten Bilder sind im Kopf gespeichert, und bei Gelegenheit k\u00f6nnen wir beschreiben und erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Wieder daheim, erster Rundgang ums Haus. Der Garten hat quasi Urwaldcharakter angenommen. Doch auf den ersten Blick: In den n\u00e4chsten Tagen das Wuchergestr\u00fcpp beseitigt, d\u00fcrfte es gleich allerhand zu ernten geben. Im Haus das \u00fcbliche Gespensterph\u00e4nomen: 14 Tage war niemand hier und hat sich nichts bewegt, dennoch liegt \u00fcberall Staub. M\u00f6chte doch mal wissen, wer den klammheimlich in unserer Abwesenzeit tanzen l\u00e4sst.<\/p>\n<hr \/>\n<p>30.5.2024<\/p>\n<p>Es will, verflucht, einfach kein Ende nehmen. Die n\u00e4chste Starkregenfront rollt heran. Diesmal d\u00fcrfte es \u00fcbers Wochenende (beginnend am Freitag) vor allem den S\u00fcdosten und Osten Deutschlands treffen. Unwettervorwarnungen (Regenmengen bis 100, \u00f6rtlich bis 150 Liter pro Quadratmeter) sind ausgegeben f\u00fcr das \u00f6stliche Baden-W\u00fcrttemberg, ganz Bayern (Schwerpunkt Allg\u00e4u bis Mittelfranken), gro\u00dfe Teile von Sachsen und Th\u00fcringen, die \u00f6stliche Regionen von Mecklenburg-Vorpommern.<\/p>\n<hr \/>\n<p>29.5.2024<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Es ist bisweilen etwas schwierig mit meiner Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220;. Denn da liegen zwischen Redaktionsschluss und Erscheinen ein bis zwei Wochen. Was heutzutage eine halbe Ewigkeit sein kann, w\u00e4hrend der im g\u00fcnstigen Falle aktuellere Entwicklungen\/Ereignisse im Zeit- und Weltgeschehen das gew\u00e4hlte Thema nur in einem leicht ver\u00e4nderten Licht erscheinen lassen. Im ung\u00fcnstigen Fall ist die Realit\u00e4t dem Geschriebenen inzwischen meilenweit vorausgeeilt. Die jetzige Folge 227 (siehe Link) etwa ward schon vor dem Pfingstwochenende verfasst und final abgeliefert. Weshalb der aktuell naheliegende Bezug des Klimawandel-Themas zu den Sturzfluten und \u00dcberschwemmungen im Saarland, in der S\u00fcdwestpfalz, im Kirner Land und im Moselraum darin nicht hergestellt werden konnte, sondern von der Leserschaft mitgedacht werden muss. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/05\/29\/schon-vergessen-wir-haben-klimawandel-quergedanken\/\">&gt; <em>Quergedanken<\/em> <em>Nr. 227:<\/em> &#8222;Schon vergessen? Wir haben Klimawandel&#8220;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>25.5.2024<\/p>\n<p>Der heutige Samstag war hierorts ein Wechselspiel zwischen strahlendem Sonnenschein und teils ziemlich d\u00fcsteren Wolken. Aber: Es blieb trocken und ist auch am Abend noch angenehm warm. Gleichwohl zieht es mich jetzt vor die Glotze: Mal schauen, wie die Buben aus Kaiserslautern sich gegen Leverkusen schlagen. In der Pause, oder wenn mir das Spiel zu langweilige werden sollte, ziehe ich gewappnet hinaus in den Garten zur inzwischen allabendlichen Schlacht &#8211; gegen die Heerscharen der Schneckeninvasion.<\/p>\n<hr \/>\n<p>23.5.2024<\/p>\n<p>Gespr\u00e4ch auf dem Supermarktparkplatz; ich lausche analogen Volkes Stimme. Drei Frauen mittleren Alters reden \u00fcber Unwetterwarnungen. Und sie sind sich einig: &#8222;Wir haben hier mal wieder Gl\u00fcck gehabt und nix abgekriegt. Aber die armen Leut&#8216; im Saarland oder da in Kirn. Lieber dreimal zuviel als einmal zu wenig warnen.&#8220; Ein \u00e4lterer Mann mischt sich ein: &#8222;Mir geht diese st\u00e4ndige Panikmache auf die Nerven. Solche Hochwasser sind doch ganz normal, die gab&#8217;s schon immer.&#8220; Die Antwort aus dem Damentrio kommt prompt: &#8222;Ja, ja, vor 40 Jahren oder vor 500. Und? Unser Problem ist doch, dass es inzwischen bei fast jedem etwas st\u00e4rkeren Tief wieder irgendwo einen Ort kn\u00fcppeldick erwischt.&#8220; Eine andere Dame erg\u00e4nzt: &#8222;Und jedesmal wenn solche Wettervorhersagen kommen, muss man f\u00fcrchten, es k\u00f6nnte diesmal einen selbst treffen.&#8220; &#8222;Stimmt doch, oder?&#8220; ruft mir die erste Sprecherin \u00fcbers Auto hinweg zu. Antwort meinerseits: &#8222;Richtig, die Menge und dichte Folge der Extremereignisse ist das Neue, das der Klimawandel mit sich bringt.&#8220; Besagter Mann brummt noch was wie &#8222;Klimawandel; so ein Quatsch&#8220; &#8211; und trollt sich. Das Trio wendet sich einem anderen Thema zu: Hochzeit in der Nachbarschaft.<\/p>\n<hr \/>\n<p>21.5.2024<\/p>\n<p>Es war an diesem Wochenende die letzte Premiere im Gro\u00dfen Haus des Theaters Koblenz, bevor dort ab 22. Juni die Handwerker f\u00fcr ein Jahr zwecks umfassender Sanierung die Regie \u00fcbernehmen. Uraufgef\u00fchrt wurde ein Schauspiel der jungen Dramatikerin Deborah K\u00f6tting mit dem Titel &#8222;Nach Peer Gynt&#8220;. Beziehungen zu Ibsens &#8222;Peer Gynt&#8220; liegen damit auf der Hand. Doch handelt es sich nicht etwa um eine Neufassung des Klassikers von 1867. K\u00f6ttings St\u00fcck interessiert sich vielmehr f\u00fcr die Nachwirkungen des in die gro\u00dfe Welt verschwundenen Egomanen Peer auf die Daheimgebliebenen. <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-im-mikrokosmos-enttaeuschter-hoffnungen-deborah-koettings-nach-peer-gynt-wird-am-theater-koblenz-urauf-_arid,2656161.html\">&gt; Meine Besprechung des zweieinhalbst\u00fcndigen sehenswerten und nachdenklich machenden Abends<\/a> (5700 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text)<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.5.2024<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\">Am fr\u00fchen Nachmittag des Pfingstsonntag denkst du: &#8222;Gott sei Dank ist das Schlimmste jetzt wohl durch.&#8220; Dann kommt pl\u00f6tzlich die Nachricht aus der Nahe-Region: &#8222;Eben \u00fcberrollt eine neue Flut Kirn und Umgebung.&#8220; Verflucht nochmal!<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>17.5.2024<\/p>\n<p>Die Wetternormalit\u00e4t neuer Zeit hat uns mal wieder erwischt: kleinr\u00e4umig g\u00e4nzlich verschiedene Lagen. Im n\u00f6rdlichen Rheinland-Pfalz rechtsrheinisch keine Spur von Unwetter. Hierorts im Unterwesterwald beispielsweise nur zeitweise ein bisschen Fieselregen, nichts sonst. Betulichkeit ringsum. Dann schaust du in die erweiterte Nachbarschaft, findest eine v\u00f6llig andere Welt vor allem in der S\u00fcdwestpfalz und im Saarland, teils im Nahe-Raum, teils an der Obermosel. Da melden etliche Orte \u00dcberflutungen der Jahrhundert-Kategorie, vereinzelt gar der Dimension &#8222;noch niemals zuvor erreicht&#8220;. Das Saarland ruft f\u00fcr den Regionalverbund Saarbr\u00fccken eine &#8222;Gro\u00dfschadenslage&#8220; aus; f\u00fcr einige Gegenden im linksrheinischen s\u00fcdlichen Westen gelten mittlerweile die h\u00f6chsten Unwetterwarnstufen, denn dort steigen die Pegel in einem fort und sind f\u00fcr die Nacht zum Samstag weitere ergiebige Regenf\u00e4lle vorhergesagt. Gl\u00fccklicherweise: Entwarnung f\u00fcr die Ahr, Prognose &#8222;m\u00e4\u00dfiges Hochwasser&#8220; f\u00fcr Mittel- und Untermosel.<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.5.2024<\/p>\n<p>Es sei nun allseits ein irgendwie doch angenehmes langes Pfingstwochenende gew\u00fcnscht. Dies verbunden mit dem Appell nach &#8222;droben&#8220;: He, ihr G\u00f6tter, die aktuelle Wetterfront d\u00fcrft ihr behalten. Schickt stattdessen, wie&#8217;s Tradition ist, Geist herab. Muss ja nicht viel sein und heilig gleich gar nicht. Nur ein ganz klein wenig Vernunft w\u00e4r&#8216; schon hilfreich f\u00fcr die Menschenwelt dieser Tage.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.5.2024<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\">So, gew\u00e4hlt w\u00e4r&#8216;. Erst zum zweiten Mal in meinem Leben per Brief &#8211; wegen Abwesenheit am Wahltag. Denn normalerweise geh\u00f6rt f\u00fcr mich der Besuch im Wahllokal (das bei uns auf dem Dorf tats\u00e4chlich ein Lokal ist) nebst Schw\u00e4tzchen hier und da quasi rituell dazu. Wen\/was ich gew\u00e4hlt habe unterliegt nat\u00fcrlich dem Wahlgeheimniss. Verraten werden darf dies: Braunes Gesocks nicht, die Personality-Partei der Frau W. auch nicht. Auf Ortsebene, wo es bei uns heuer keine Parteilisten und auch keine Kandidatenprogramme gibt, eben ein paar Nasen, die mir bekannt und f\u00fcr mich vertrauensw\u00fcrdig sind.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>7.5.2024<\/p>\n<p>Den Polts ihr&#8217;n Gerhard hat heute Geburtstag. Der knortzigste unter den Knorrigen des deutschen Kabaretts wird, wia halt im richtigen Leben, 82. Das ist zwar kein rundes Jubil\u00e4um, aber was ist schon rund an diesem herrlich hinterfotzigen bajuwarischen Urviech. Und wie sagte er doch mal so trefflich:<br \/>\n\u201eDemokratie ist ohne Humor nicht denkbar.<br \/>\nHumor ist die vielleicht wichtigste Quelle f\u00fcr<br \/>\nGemeinschaftssinn und Trost. Humor macht<br \/>\nimmun gegen Radikalismus. Humor in allen<br \/>\nseinen Facetten muss endlich ernst genommen werden.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>4.5.2024<\/p>\n<p>Jetzt, da braune Saubanden verlogene Blau-Rede und Hassgeschrei zu blutiger Tat fortentwickeln, verstehen wir, dass die 102-j\u00e4hrige Holocaust\u00fcberlebende gestern bei der Filmpreisverleihung nicht \u00fcbertrieb, als sie sagte: \u201eSo hat es damals auch begonnen.\u201c Schluss mit lustig.<\/p>\n<hr \/>\n<p>2.5.2024<\/p>\n<p>So leid es mir f\u00fcr alle in demokratischen Parteien engagierte Leute in meinem Bekantenkreis tut, die sich jetzt wieder den Ar\u2026 f\u00fcr ihren Verein aufrei\u00dfen: F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist Wahlkampf, wie er hierzulande (und anderw\u00e4rts meist ebenso) gef\u00fchrt wird, seit jeher eine der langweiligsten Politveranstaltungen \u00fcberhaupt. Ich kann einfach nichts anfangen mit diesem nach meinem Empfinden \u00fcberwiegend phrasenhaft vereinfachenden, platten, gek\u00fcnstelten, oft auf plakative \u00c4u\u00dferlichkeiten reduzierten Getriebe. Sorry. Gleichwohl sei frohes Schaffen dabei gew\u00fcnscht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>1.5.2024<\/p>\n<p>\u201eWir alle brauchen Geschichten. Geschichten sind ein Grundbed\u00fcrfnis wie essen, trinken und ein Dach \u00fcber dem Kopf.\u201c Dies sagte einmal treffend Paul Auster. Der amerikanische Schriftsteller ist jetzt im Alter von 77 Jahren gestorben.<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>28.04.2024<\/p>\n<p>Am Freitag hatte ich nach l\u00e4ngerer Zeit mal wieder einen Abstecher in den Kritikerdienst gemacht: Saisonabschluss bei den Anrechtskonzerten des Koblenzer Musik-Instituts mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Spannendes Programm mit Morton Feldmans minimalistischer 4-Minuten-Miniatur \u201eMadame Press\u2026.\u201c, Haydns Trompetenkonzert und zum quasi kr\u00f6nenden Abendfinale und zugleich Spielzeitausklang Mahlers f\u00fcnfte Sinfonie. In zeitgen\u00f6ssischem Idiom k\u00f6nnte man kurz und b\u00fcndig ausrufen: \u201eEs war ein geiles Konzert.\u201c Meine Kritik f\u00fcr die Rhein-Zeitung w\u00fcrdigt den Abend nach gut sechsst\u00fcndiger Schreibarbeit etwas ausgreifender und gepflegter <a class=\"wpel-icon-right\" href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-mahler-und-mehr-sich-einfach-der-musik-hingeben-im-saisonabschluss-beim-musikinstitut-koblenz-_arid,2649031.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">&gt; Kritik lesen hier (kostenpflichtiger RZ-Text, 4600 Anschl\u00e4ge).<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.4.2024<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Ins Haus steht uns kein vorzeitiger Sommereinbruch wie Ende M\u00e4rz\/Anfang April, sondern jetzt wohl mal ein echtes Fr\u00fchlingswochenende \u2013 f\u00fcr das allseits viel Freude gew\u00fcnscht sei. Als Beigabe aus der Schreibstube passt dazu die heute im mittelrheinischen Magazin \u201eKulturinfo\u201c erschienene Monatskolumne <em>Quergedanken<\/em> Nr. 226 unter der \u00dcberschrift \u201eKomm, lieber Mai, und mache\u2026\u201c. Darin geht es um zwei uralte Fr\u00fchlingsvolkslieder, die uns erstaunlicherweise etwas mitzuteilen haben \u00fcber den aktuellen Klimawandel. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/04\/26\/komm-lieber-mai-und-mache-quergedanken\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt; <em>Quergedanken<\/em> lesen hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\" data-wpel-link=\"internal\">Guten Tag allerseits in den Vormonaten<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.06.2024 Freitag ist&#8217;s. Also darf ich allerseits ein so oder so genuss- und lustreiches Hochsommer-Wochenende w\u00fcnschen. Und dass es ohne Krawall-Unwetter abgehe. Allerdings lehrte mich die junge Wetterfee des heute-journals gestern ein neues Wort: Eine &#8222;Schwergewitterfront&#8220; werde ab Samstagabend in den Westen\/S\u00fcdwesten Deutschlands hereinziehen. Ihre \u00e4ltere Kollegin bei den Tagesthemen, Claudia Kleinert, sprach anschlie\u00dfend etwas [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[286,294],"tags":[9],"archiv":[338,343],"archiv_inhaltlich":[259,258],"class_list":["post-4889","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-guten-tag-allerseits","category-kolumnen","tag-freier-lesetext","archiv-338","archiv-2024-05","archiv_inhaltlich-guten-tag-allerseits","archiv_inhaltlich-kolumnen"],"acf":{"bild":"","anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4889"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4889\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4928,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4889\/revisions\/4928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4889"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=4889"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=4889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}