{"id":4822,"date":"2024-05-04T12:00:00","date_gmt":"2024-05-04T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=4822"},"modified":"2024-05-17T17:23:05","modified_gmt":"2024-05-17T16:23:05","slug":"guten-tag-allerseits-im-april-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/05\/04\/guten-tag-allerseits-im-april-2024\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im April 2024"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>29.4.2024<\/p>\n<p>Gestern stolperte ich zuf\u00e4llig \u00fcber eine kleine Parade der Bademode heuer f\u00fcr Damen. Der Trend scheint eindeutig: Die schon einige Jahre anhaltende Materialreduktion r\u00fcckseitig aufs Schn\u00fcrl zwischen Pobacken setzt sich frontseitig fort. Das jetzt f\u00fcr die &#8222;Bedeckung&#8220; des Venusdeltas gebliebene Stoffst\u00fcckelchen w\u00e4re im dunnemals noch \u00fcblichen Naturbusch schlechterdings verloren gegangen. F\u00fcr den Sommer 2025 prognostiziere ich deshalb die Entwicklung hin zum: Pfl\u00e4umli-String.<\/p>\n<hr \/>\n<p>28.04.2024<\/p>\n<p>Am Freitag hatte ich nach l\u00e4ngerer Zeit mal wieder einen Abstecher in den Kritikerdienst gemacht: Saisonabschluss bei den Anrechtskonzerten des Koblenzer Musik-Instituts mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Spannendes Programm mit Morton Feldmans minimalistischer 4-Minuten-Miniatur &#8222;Madame Press&#8230;.&#8220;, Haydns Trompetenkonzert und zum quasi kr\u00f6nenden Abendfinale und zugleich Spielzeitausklang Mahlers f\u00fcnfte Sinfonie. In zeitgen\u00f6ssischem Idiom k\u00f6nnte man kurz und b\u00fcndig ausrufen: &#8222;Es war ein geiles Konzert.&#8220; Meine Kritik f\u00fcr die Rhein-Zeitung w\u00fcrdigt den Abend nach gut sechsst\u00fcndiger Schreibarbeit etwas ausgreifender und gepflegter <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-mahler-und-mehr-sich-einfach-der-musik-hingeben-im-saisonabschluss-beim-musikinstitut-koblenz-_arid,2649031.html\">&gt; Kritik lesen hier (kostenpflichtiger RZ-Text, 4600 Anschl\u00e4ge).<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.4.2024<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Ins Haus steht uns kein vorzeitiger Sommereinbruch wie Ende M\u00e4rz\/Anfang April, sondern jetzt wohl mal ein echtes Fr\u00fchlingswochenende &#8211; f\u00fcr das allseits viel Freude gew\u00fcnscht sei. Als Beigabe aus der Schreibstube passt dazu die heute im mittelrheinischen Magazin &#8222;Kulturinfo&#8220; erschienene Monatskolumne <em>Quergedanken<\/em> Nr. 226 unter der \u00dcberschrift &#8222;Komm, lieber Mai, und mache&#8230;&#8220;. Darin geht es um zwei uralte Fr\u00fchlingsvolkslieder, die uns erstaunlicherweise etwas mitzuteilen haben \u00fcber den aktuellen Klimawandel. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/04\/26\/komm-lieber-mai-und-mache-quergedanken\/\">&gt; <em>Quergedanken<\/em> lesen hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>24.4.2024<\/p>\n<p>Werter April, laut Kalenderblatt neigt sich Ihre diesj\u00e4hrige Daseinszeit nun auch offiziell dem Ende zu. In den ersten Tagen Ihres Auftritts hatten Sie gemeint, uns Menschenkinder und die ganze Natur gleich mit, zu vorzeitigen Fr\u00fchlings-, ja teils sogar Sommergef\u00fchlen verf\u00fchren zu m\u00fcssen. Der Lockung war nach dem Tr\u00fcbsinn des neuerlich unechten Winters alles, was da kreucht, fleucht, wachset und liebet, nur zu gerne gefolgt. Indes haben Sie dann, vermaledeiter April, nach dem Prinzip &#8222;Stinkefinger zeigen&#8220;, mitten hinein ins lustvolle Keimen, Knospen, Bl\u00fchen, Gedeihen mit der Ihnen seit jeher eigenen Unzurechnungsf\u00e4higkeit und Boshaftigkeit pl\u00f6tzlich scharfen Frost nebst Schnee, Hagel, Sturm entsandt. Wir danken f\u00fcr diese neumodische Hinterfotzigkeit aus verfr\u00fchtem Fr\u00fchlingssommer und sp\u00e4t nachgeschobenen Winterspielen. Weshalb wir Ihnen mit Schmackes zurufen: Packe er seine abgeschmackt launige Heimt\u00fccke in den Koffer und verpisse er sich, subito!<\/p>\n<hr \/>\n<p>24.4.2024<\/p>\n<p>Gestern war Tag des Buches, Tag des deutschen Bieres und Tag noch von manch anderem. Vor allem aber ist der 23. April Todestag &#8211; und vielleicht auch Geburtstag &#8211; von Shakespeare. Deshalb wieder mal diese alten Zeilen aus meiner Feder:<\/p>\n<p><em>Ach, welch gr\u00e4ssliche L\u00e4sslichkeit, Vergesslichkeit: \/ Gestern war der Tag, zu denken \/ an den Tod des einzigen Gottes, dem \/ je ich gehuldigt im Mannesalter. \/\/ 400 Jahre zur\u00fcck im Kalendarium \/ holte der dunkle Gevatter ihn fort, diesen \/ gr\u00f6\u00dften der Verseschmiede und Dramenerdichter, \/ den in finsteren Ecken des Menschlichen und \/ lachhaften Schwachheiten ebendort tief \/ sch\u00fcrfenden wie sonst keiner unter allen Himmeln: \/ William Shakespeare geb\u00fchrt die Ehre.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>23.4.2024<\/p>\n<p>Kurzer Gang durch den Garten und ums Haus heute (23.4.) in der Fr\u00fch gegen 7.30 Uhr. Au weh, da ist so ziemlich alles tiefgefroren, selbst die Pfl\u00e4nzchen im Hochbeet unterm Vlies. Schon die vorige Nacht war ordentlich frostig, diese jetzt hat nochmal eine K\u00e4lteschippe draufgelegt. Das sieht nicht gut aus f\u00fcr unsere Beerenstr\u00e4ucher und die Obstb\u00e4ume auf den Wiesen nahebei, die gerade in der Schlussphase ihrer Vollbl\u00fcte standen\/stehen. Ein Schlag ins Gartenkontor? Kann gut sein, wir werden sehen. Gl\u00fccklicherweise haben wir viele Gem\u00fcsepflanzen, sowieso die S\u00fcdl\u00e4nder all, noch nicht drau\u00dfen, weshalb sich die Verluste wenigstens auf diesem Feld in Grenzen halten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.4.2024<\/p>\n<p>Heute (22.4.2024) vor 300 Jahren kam in K\u00f6nigsberg Immanuel Kant zur Welt, der m.E. bedeutendste Denker des zweiten Jahrtausends und quasi frontman der europ\u00e4ischen Aufkl\u00e4rung. Seiner und seines Werkes gedenkend, m\u00f6chte einen Beklommenheit erfassen angesichts Umstandes, dass in unseren Tagen Schwurbler, Wissens- und Wissenschaftsver\u00e4chter, religi\u00f6se Fundamentalisten, Menschen- und Freiheitsfeinde mit Verve versuchen in die Tonne zu treten, was er mit seinem Denken in Gang setzte.<\/p>\n<hr \/>\n<p>20.4.2024<\/p>\n<p>Was ich heute gemacht habe? Nix, gar nix. Vertr\u00f6deltag in vollen Z\u00fcgen genossen &#8211; wie damals, als solch plan-, programm- und pflichtlose Frei-Tage mir die sch\u00f6nste Pause im Berufsleben waren. Wetter im F\u00fcnfminutenwechsel zwischen hellgrau, dunkelgrau und kleinen L\u00f6chern himmelblau, mal spr\u00fch-, mal platschregnend, mal graupelig mit oder ohne Hageleinlage. Jedenfalls schaurig. Da bleib ich herinnen, lass&#8216; dem matschigen Gehirn seine Ruh&#8216;, dem latschigen Leib sowieso. Schm\u00f6kern, d\u00f6sen, schlafen, traumwandeln, ziellos und zweckfrei durchs Haus spazieren, schauen, was demn\u00e4chst &#8211; vielleicht mal &#8211; zu machen sei. Zu Mittag an einer sch\u00f6nen Brotzeit erfreuen, am Abend an Markkl\u00f6schensuppe mit Reiseinlage und hernach Schokoladenpudding mit Schlagobers erg\u00f6tzen. Kleines Gl\u00fcck ganz gro\u00df.<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.4.2024<\/p>\n<p><em>Es ist jetzt drei Jahre her (oder sind es schon 4?), dass ich die hauptberufliche T\u00e4tigkeit als Journalist\/Publizist nach dreieinhalb Jahrzehnten an den Nagel h\u00e4ngte und in den Ruhestand ging. Doch noch immer bin ich fast regelm\u00e4\u00dfig mit S\u00e4tzen konfrontiert wie: \u201eSchade, dass sie keine politischen Kommentare und Essays mehr in der Zeitung schreiben.\u201c Oder: \u201eIch vermisse ihre Kulturkritiken und -beitr\u00e4ge in der Zeitung.\u201c Oder: \u201eMan kriegt sie kaum noch zu sehen im Theater, bei Konzerten und Ausstellungser\u00f6ffnungen.\u201c Oder (&#8230;) <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/04\/19\/persoenliches-vom-journalisten-im-ruhestand\/\">&gt;<\/a><\/em> weiterlesen Text &#8222;Pers\u00f6nliches vom Journalisten im Ruhestand&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>18.4.2024<\/p>\n<p><em>Online-Abenteuer heute am sp\u00e4ten Vormittag, das mir mal wieder vor Augen f\u00fchrt: Mein in 68 Lebensjahren entwickelter innerer Logik-Kompass und die Funktionalit\u00e4ts-Logik vieler Internetseiten sind noch immer nicht aufeinander eingestimmt. Gewiss, ja, ja, wer das Pozedere kennt, f\u00fcr den ist es im Handumdrehen erledigter Pippifax. Bei mir hat der simple online-Kauf einer Fahrkarte f\u00fcr die Eisenbahn jetzt stolze zwei Stunden gebraucht und allerhand Nerven gekostet. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p>So beginnt mein kleines Anekd\u00f6tchen &#8222;Ich kaufe im Internet ein Bahnticket&#8220;. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/04\/18\/kaufe-online-ein-bahnticket-verzaehlche\/\">&gt; Ganzen Text lesen<\/a><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>17.4.2024<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, ab und zu regnet es auch in den W\u00fcstenstaaten Arabiens. So 95 bis 140 Liter auf den Quadratmeter innerhalb eines Jahres sind der Durchschnitt etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Deutschland rund 790 p.a.). Jetzt aber sind dort an nur einem Tag 142 bis 250 Liter pro Quadratmeter runtergekommen; derartige Tagesmengen wurden in den Emiraten noch nie zuvor gemessen. Teile von Dubai und Umgebung sind \u00fcberflutet. Starke bis teils extreme Regenf\u00e4lle gab es auch in den Nachbarstaaten Katar, Bahrain und Saudi-Arabien. Im Sultanat Oman kamen 18 Menschen in den Fluten ums Leben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.4.2024<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag waren es noch h\u00fcbsche Sch\u00e4fchenwolken und Zwirbelcummulusirgendwas, die \u00fcber blauen Himmel zogen, angetrieben von einer netten frischen Brise. Geworden ist daraus jetzt am Abend ein st\u00fcrmisches Heulgebraus rund ums Haus mitsamt Blitz, Donner und Hageleinlage. Typisches Aprilwetter eben, nur gewohnt ist man&#8217;s halt nicht mehr &#8211; und meine altersgem\u00e4\u00df sich auswachsende Wetterf\u00fchligkeit macht den Umschwung obendrein a bisserl pl\u00fcmerant-f\u00fchlig. Befinden deshalb im Augenblick: \u00dcberwiegend fr\u00fchjahrsm\u00fcde, kombiniert mit Rammd\u00f6sigkeit im Koppe.<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u\" dir=\"auto\" lang=\"de-DE\">Weil wir gerade beim Wetter sind, ein TV-Tip: Heute (Mo) 20.15 Uhr im Ersten &#8222;Wie extrem wird das Wetter, Sven Pl\u00f6ger? &#8211; Die Macht von El Nino&#8220;. Wie interessant das wird, wei\u00df ich nicht. Aber Pl\u00f6ger steht eigentlich f\u00fcr feine Erkl\u00e4rst\u00fcckchen auf wissenschaftlicher Basis.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>14.4.2024<\/p>\n<p>Nachtgedanken.<br \/>\nAuf Angriff folgt Gegenangriff folgt Gegenangriff folgt Gegenangriff &#8230; . Auf Vergeltung folgt Vergeltung folgt Vergeltung folgt Vergeltung &#8211; folgen Leid und Tod, Zerst\u00f6rung und Vernichtung. Dies ist die innere Logik der bislang perversesten Erfindung menschlicher Zivilisation: des Krieges. Einmal in Gang gesetzt, bricht sie alle Regeln, verh\u00f6hnt jegliche Achtung vor dem Leben, kennt nicht Anstand, Ma\u00df und Vernunft. Oh Mensch, wie besch\u00e4mend.<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.4.2024<\/p>\n<p>Zum Start in ein wohl wettersch\u00f6nes Wochenende sei allseits entsprechendes Wohlf\u00fchlen gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>So, ich aber such&#8216; mir nun aus Jux und Dollerei ein bisschen \u00c4rger. Womit? Damit: Jetzt geht dieser Zirkus wieder los mit der saisonalen Massenanbetung des meist\u00fcbersch\u00e4tzten Gem\u00fcses \u00fcberhaupt. Wei\u00dfgelbliche oder gr\u00fcne Wasserst\u00e4ngel, die sich von guter Butter, Schinken oder raffinierten Saucen retten lassen m\u00fcssen, anschlie\u00dfend aber ihr unverwechselbares Nach-der-Speise-Odeur aus jeder Toilette verstr\u00f6men. Guude.<\/p>\n<hr \/>\n<p>9.4.2024<\/p>\n<p>Leider ist das so:<br \/>\n&#8222;Die Menge Energie, die n\u00f6tig ist, um Bullshit zu widerlegen, ist zehnmal so gro\u00df wie die Energie, die n\u00f6tig ist, ihn zu produzieren.&#8220;<br \/>\nAnders formuliert: \u201eDas Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Gr\u00f6\u00dfenordnung mehr Energie als dessen Produktion.\u201c<\/p>\n<p>(Brandolinis Gesetz, auch Bullshit-Asymmetrie-Prinzip genannt; 2013 vom italienischen Informatiker Alberto Brandolini formuliert).<\/p>\n<hr \/>\n<p>5.4.2024<\/p>\n<p>Dies wird, so erwarte ich es nach den einschl\u00e4gigen Wetterprognosen, ein Wochenende tags\u00fcber meist hemds\u00e4rmelig im Freien sein. Am heutigen bisher regenfreien Freitag schon mal ein bisschen im Garten rumrumort. In Hochbeeten Salat, Lauch, Kohlrabi gepflanzt und zwei Linien Zwiebeln gesteckt. Ein paar fr\u00fch ausges\u00e4te Radieschen k\u00f6nnen wir schon futtern. Morgen dann auf jeden Fall am Nachmittag (15 Uhr) zur Kundgebung in H\u00f6hr-Grenzhausen gegen Hass und Hetze, f\u00fcr Demokratie und friedliches Zusammenleben in Vielfalt. Am Abend angrillen auf der Veranda, tags darauf liebe Verwandte in K\u00f6ln besuchen. Es sei allseits ein angenehmes Fr\u00fchsommerwochenende gew\u00fcnscht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>2.4.2024<\/p>\n<p>Ups. Ja sind denn die deutschen Wetterfr\u00f6sche jetzt v\u00f6llig durchgeknallt? Quer durch die Zunft k\u00fcndigen sie zum kommenden Samstag\/Sonntag f\u00fcr den Westen\/S\u00fcdwesten des Landes &#8211; also hier bei mir rum &#8211; bis 28\/29 Grad (sic!) an. Hab&#8216; ich was verpasst? Ist etwa nicht nur die Uhr um eine Stunde vorgedreht worden, sondern gleich die Jahreszeit um einen ganzen Monat mit? Mein Kalender jedenfalls zeigt heute den 2. April, Samstag w\u00e4re demnach der 6. April. Geht mein Kalender falsch? Fragen \u00fcber Fragen.<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"entry-content wp-block-post-content is-layout-flow wp-block-post-content-is-layout-flow\">\n<p>1.4.2024<\/p>\n<p>Die beste politische Nachricht an diesem Osterwochenende kommt aus der T\u00fcrkei, ist kein April-Scherz und lautet: &#8222;Erdogan und seine AKP erleben Wahldebakel&#8220;. Aus den Kommunalwahlen ist die oppositionelle CHP mit fast 38 % als landesweit st\u00e4rkste Kraft hervorgegangen. Ankara, Istanbul und weitere Gro\u00dfst\u00e4dte fielen an sie. Im Osten der T\u00fcrkei konnte die prokurdische DEM in zahlreichen Gemeinden die Mehrheit gewinnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>1.4.2024<\/p>\n<p>Bin nun, ach, wieder zur\u00fcck aus dem Offline-Himmel. Und darf von einer, zumindest mich alten Kerl, seltsam anmutenden Beobachtung dorten in der wirklichen Welt k\u00fcnden. Bei Ausfl\u00fcgen dieser Tage kam ich an drei Campingpl\u00e4tzen vorbei. Beim ersten war ich etwas befremdet, ohne greifen zu k\u00f6nnen weshalb. Beim zweiten fiel es mir wie die sprichw\u00f6rtlichen Schuppen von den Augen. Der dritte best\u00e4tigte, was beim ersten nur Ahnung, beim zweiten dann Verdachtsfall war: Camping hat anno heute nichts mehr mit Zelten zu tun. Wohnmobile und Campingwagen wohin das Auge blickt \u2013 nur ganz vereinzelt dazwischen mal ein nachgerade verirrt wirkendes Planendomizil der traditionellen Hundeh\u00fctten- oder Steilwand-Zeltkategorie. Ansonsten allenfalls Vorzelte zur Heimstatt auf R\u00e4dern.<\/p>\n<p>Ich will das gar nicht werten, sondern stelle es nur als Zug der Zeit fest: Moderne Camper reisen mit Wohnzimmer, Schlafgemach und K\u00fcche huckepack. Was mich freilich ein bisserl irritiert fragen l\u00e4sst: Die \u201eZumutungen\u201c des einfachen Lebens unter freiem Himmel sind damit doch perdu?<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>27.3.2024<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> \u201e ,Holla, spinnst du?\u2018 schimpft Walter mit Blick auf die \u00dcberschrift. ,Klar ist unsere Spezies als Ganzes ziemlich bekloppt. Deshalb gleich all ihre Individuen so grantig in einen Topf zu schmei\u00dfen, scheint mir aber ungerecht.\u2018 Krieg dich wieder ein, mein Freund, das meint die Schlagzeile gar nicht; du missverstehst das Wort Bastard. \u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p>So beginnt die heute erschienene <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2024\/03\/27\/wie-schoen-wir-alle-sind-bastarde\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt; Folge 225 meiner Monatskolumne \u201eQuergedanken\u201c unter der \u00dcberschrift \u201eWie sch\u00f6n: Wir alle sind Bastarde\u201c<\/a> (freier Lesetext). Mit diesem Text darf ich mich zugleich f\u00fcr ein paar Tage in den offline-Himmel verabschieden, allseits angenehme Feiertage und erfolgreiches Eiersuchen w\u00fcnschen.<\/p>\n<hr \/>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\" data-wpel-link=\"internal\">Guten Tag allerseits in den Vormonaten<\/a><\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29.4.2024 Gestern stolperte ich zuf\u00e4llig \u00fcber eine kleine Parade der Bademode heuer f\u00fcr Damen. Der Trend scheint eindeutig: Die schon einige Jahre anhaltende Materialreduktion r\u00fcckseitig aufs Schn\u00fcrl zwischen Pobacken setzt sich frontseitig fort. Das jetzt f\u00fcr die &#8222;Bedeckung&#8220; des Venusdeltas gebliebene Stoffst\u00fcckelchen w\u00e4re im dunnemals noch \u00fcblichen Naturbusch schlechterdings verloren gegangen. 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