{"id":4485,"date":"2023-11-01T14:46:00","date_gmt":"2023-11-01T13:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=4485"},"modified":"2023-11-06T14:48:18","modified_gmt":"2023-11-06T13:48:18","slug":"guten-tag-allerseits-im-oktober-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/11\/01\/guten-tag-allerseits-im-oktober-2023\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Oktober 2023"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>06.11.2023<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\">Noch mit wehem R\u00fccken ans Haus gefesselt, verfolge ich an diesem Samstag den ganzen Abend auf arte die faszinierend akribische Arbeit von Arch\u00e4ologen. Gespannt wie ein Flitzebogen beobachte ich, wie aus m\u00fchsam erarbeiteten Funden im &#8222;Dreck&#8220; Erkenntnisse heranwachsen, derentwegen Teile unserer Fr\u00fchgeschichte neu geschrieben werden m\u00fcssen. Eine Wissenschaftlergruppe entdeckt \u00dcberreste vom Homo sapiens, die 100 000 Jahre \u00e4lter sind, als die Existenz unserer Spezies bisher angenommen wurde. Eine andere Gruppe erbringt den Nachweis: K\u00fcnstlerisches Schaffen ist gar keine solit\u00e4re Eigenschaft des Homo sapiens, schon die viel \u00e4lteren Neandertaler haben Kunstwerke hervorgebracht. Das sind mal Spurensuch- und Kombinatioskrimis, die sogar mir gefallen.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>01.11.2023<\/p>\n<p>Man muss kein Parteig\u00e4nger der Gr\u00fcnen sein, kein Freund des Bundeswirtschaftsministers oder der Ampelregierung, um zu erkennen, dass Robert Habeck gestern einen bemerkenswerten Wortbeitrag zu Israel und Antisemitismus im Netz gehalten halt. Differenziert und doch klar in der Positionierung. H\u00f6renswert. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZBtAtsdco-8\">&gt;Hier die ganze knapp 10-min\u00fctige Rede<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>29.10.2023<\/p>\n<p>\u201eJa, Friedrich atmet zeitlebens Natur ein, um sie als Kunst wieder auszuatmen.\u201c<\/p>\n<p>Dieser trotz eines gewissen Pathos doch treffliche Satz stammt aus einem doppelseitigen Artikel von Florian Illies in der j\u00fcngsten \u201eZeit\u201c-Ausgabe (Nr. 45, 26.10.2023) \u00fcber den Maler Caspar David Friedrich. Der sehr sch\u00f6ne, erhellende, informative Text ist in aller Unbescheidenheit \u00fcberschrieben mit \u201eDie Erfindung der Sehnsucht\u201c. Er ist unverkennbar eine Liebeserkl\u00e4rung des Autors an den zu Lebzeiten v\u00f6llig unbedeutenden, nacher ber\u00fchmtesten deutschen Maler des 19. Jahrhunderts \u2013 und zugleich ein Erkl\u00e4rungsversuch, warum dieser vor zweieinhalb Jahrhunderten geborene K\u00fcnstler gerade heute wieder beim Publikum so hoch im Kurs steht. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/10\/29\/lesetipp-florian-illies-ueber-caspar-david-friedrich\/\">&gt; Ganzen Text &#8222;Lesetipp: Florian Illies \u00fcber Caspar David Friedrich&#8220; lesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>28.10.2023<\/p>\n<figure id=\"attachment_4525\" aria-describedby=\"caption-attachment-4525\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Barbara-Abigt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4525\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Barbara-Abigt.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Barbara-Abigt.jpg 250w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Barbara-Abigt-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4525\" class=\"wp-caption-text\">Barbara Abigt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie ich eben erfahre, ist <strong>Barbara Abigt<\/strong> im hohen Alter von 94 (oder 95) Jahren <strong>verstorben<\/strong>. Die ebenso resolute wie bewunderns- und liebenswerte Frau hatte 1987 in Privatinitiative die &#8222;Marienberger Seminare&#8220; im Westerwald gegr\u00fcndet als Refugium neuzeitlicher Salonkultur, des Lernens, des Diskurses, der Bildung. Mehr als 30 Jahre (bis zur Einstellung des Seminar- und Veranstaltungsbetriebes mit Beginn der Corona-Pandemie) war sie geistiger, organisatorischer, motivatorischer Motor dieser Institution. Etwa 20 Jahre durfte ich als Referent regelm\u00e4\u00dfig daran teilhaben und erinnere mich zahlreicher wunderbar interessanter Begegnungen mit Barbara. Weil sie sich einen ausschweifenden Nachruf auf ihre Person gewiss verbeten h\u00e4tte, hole ich hier einfach nochmal meine &#8222;L\u00e4sterliche Laudatio&#8220; aus der Versenkung, die ich 2007 anl\u00e4sslich des 20. Geburtstages der Marienberger Seminare hielt. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2007\/11\/11\/eine-laesterliche-laudatio\/\">&gt;&gt; Eine l\u00e4sterliche Laudatio<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>27.10.2023<\/p>\n<p><em> <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Zugegeben: Winter ist nicht so mein Ding. Freund Walter sagt\u2019s anders: \u201eDu bist ein Wintermuffel und eine furchtbare Frierhutsch.\u201c \u00c4hm, das ist vielleicht ein bisschen drastisch ausgedr\u00fcckt. Stimmt aber in der Tendenz doch irgendwie. Und gilt auch f\u00fcr die jetzt wieder hereinbrechende Jahreszeit, die heutzutage noch Winter genannt wird, obwohl ihr inzwischen viele der damit traditionell verbundenen Eigenschaften abhanden gekommen sind. (&#8230;)\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Dies ist der Einstieg in meine Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; (Folge 220) im November-Heft des mittelrheinischen Magazins &#8222;Kulturinfo&#8220;. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/10\/27\/sommer-ade-winter-o-weh-quergedanken\/\">&gt; Ganzen Text &#8222;Sommer ad\u00e9, Winter o weh?&#8220; lesen hier<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.10.2023<\/p>\n<p><em>Im Grunde war ich als Schreiber wie auch als Leser mein Lebtag ein J\u00fcnger des Gedruckten. Und bin es noch immer. Papierene B\u00fccher und Zeitungen sind meine publizistische Prim\u00e4rwelt. Das mag manche irritieren, die mich nur als Verfasser kurzer Notate auf Facebook kennen oder von Ver\u00f6ffentlichungen auf meiner website hier respektive andernorts im Netz. Tats\u00e4chlich aber stand (und steht noch) der weit \u00fcberwiegende Teil meiner eigentlichen Artikel bereits beim Schreiben unter der Pr\u00e4misse \u201esie werden in gedruckter Form erscheinen\u201c &#8230;<\/em><\/p>\n<p>So beginnt ein kleiner Text (Randgedanken) \u00fcber gar nicht (mehr) weltbewegendes Thema <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/10\/26\/zeitung-ich-mag-vom-papier-nicht-lassen-randgedanken\/\">&gt; lesen hier &#8222;Zeitung &#8211; Ich mag vom Papier nicht lassen&#8220;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>23.10.2023<\/p>\n<p><em>&#8222;Ich bin Pessimist, aber ich hoffe, dass das nicht eintritt, was ich bef\u00fcrchte&#8220;.<\/em> (Robert Menasse, zitiert nach Dietmar Lepage)<br \/>\nGeht mir genauso.<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.10.2023<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\">So, die Hauptwellen des Gratulationstsunami sind wohl durch. Ich habe nicht gez\u00e4hlt, aber auf Facebook und auf anderen Kan\u00e4len wohl einige hundert Begl\u00fcckw\u00fcnschungen zu meinem 68. Geburtstag mit Freuden registriert und auf jede hoffentlich irgendwie reagiert. Nochmal an alle Gratulanten ein kollektives &#8222;daaaanke&#8220;. <\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>20.10.2023<\/p>\n<p>Dem \u00fcblen Weltgeschehen zum Trotz: Es sei hierzulande allseits ein m\u00f6glichst angenehmes Herbstwochenende gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Nein, heute nichts aus der Kreativecke, kein Bild, keine Verse, kein Verz\u00e4hlche. Weil: Ich geh\u00f6re nunmal nicht zu den Zeitgenossen, die stets und st\u00e4ndig blo\u00df vor Kraft, Zuversicht, guter Laune strotzen (die sind mir ohnehin unheimlich). Vielmehr habe ich &#8211; und das scheint mir eher normal &#8211; bisweilen Durchh\u00e4nger, k\u00f6rperlich, geistig, seelisch. Da kommt dann wenig Kreatives raus. So eben dieser Tage.<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.10.2023<\/p>\n<p>Es ist mal wieder soweit: Den zahlreichen Autorinnen und Autoren, Verlags- und Buchhandelsmenschen sowie journalistisch Berichtenden in meinem n\u00e4heren und fernen Bekanntenkreis, die schon in Frankfurt sind oder bis Sonntag noch hin wollen resp. m\u00fcssen, w\u00fcnsche ich eine interessante, erfolgreiche und nicht so furchtbar nerven-\/ kr\u00e4ftezehrende Buchmesse.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.10.2023<\/p>\n<p>Noch ist es nicht amtlich. Aber es sieht doch danach aus, als k\u00f6nne man heute abend mal mit einer positiven Nachricht aus der Politikwelt schlafen gehen: Die PiS ist bei den Nationalwahlen in Polen zwar st\u00e4rkste Partei geblieben. hat aber kr\u00e4ftig Federn gelassen und ihre absolute Mehrheit verloren. Nach den bisher vorliegenden Prognosen d\u00fcrfte es auch f\u00fcr eine rechte Koalitionsregierung nicht reichen.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Gestern kam an anderer Stelle die Rede auf Schloss B\u00fcrresheim im Nettetal hinter Mayen (Eifel). Das hat mich daran erinnert, in den ersten Jahren meiner Berufszeit als Freischaffender nach 2005 teils als Alleinautor, teils als Co-Autor kleine Portr\u00e4ts \u00fcber rund zwei Dutzend rheinland-pf\u00e4lzische Historiengem\u00e4uer geschrieben zu haben, darunter B\u00fcrresheim. Das war damals ein Gro\u00dfauftrag der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) f\u00fcr die Internetpr\u00e4sentation von deren Burgen-, Schl\u00f6sser-, Festungsliegenschaften. Auf meiner alten website von damals habe ich leider nur noch sieben dieser Texte gefunden, <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/texte\/2011\/20110110.html\">&gt; die f\u00fcr Interessierte hier verlinkt seien<\/a>. (Dort stehen am Ende des Beitrags \u00fcber Schloss B\u00fcrresheim die weiterf\u00fchrenden Links zu den Portr\u00e4ts von Pfalzgrafenstein bei Kaub, Hardenburg bei Bad D\u00fcrkheim, Villa Ludwigsh\u00f6he\/Pfalz, Reichsburg Trifels\/Pfalz, Matthiaskapelle Kobern\/Mosel und Festung Ehrenbreitstein Koblenz.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.10.2023<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zwei-alte-Jude-und-Moslem.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4494\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zwei-alte-Jude-und-Moslem-384x480.jpg\" alt=\"\" width=\"384\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zwei-alte-Jude-und-Moslem-384x480.jpg 384w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zwei-alte-Jude-und-Moslem.jpg 461w\" sizes=\"auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachtgedanken.<br \/>\nVom Geist dieses wunderbaren Bildes hatte ich getr\u00e4umt. Doch wieder wach, kam mir beim aktuellen Blick in die Welt sogleich William Shakespeare in den Sinn: &#8222;Die H\u00f6lle ist leer, alle Teufel sind hier.&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.10.2023<\/p>\n<p>Den Schrecken des Weltgeschehens trotzend: Es sei hier allseits ein gutes Wochenende des Hin\u00fcberkommens vom wetterm\u00e4\u00dfig \u00fcberlangen Hochsommer in den versp\u00e4teten Herbst gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Und heute mal wieder ein Gru\u00df aus meiner Malstube: &#8222;Melancholia II&#8220; . Bevor gleich wieder jemand fragt &#8222;Was will der K\u00fcnstler uns damit sagen?&#8220;, die Antwort: Anschauen, vielleicht daran erfreuen und\/oder wom\u00f6glich was dazu (aus)denken. Nein, es stand keine bestimmte Person f\u00fcr das Bild Modell. Jede\/r kann hineindenken, wen oder was er\/sie will.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4491\" aria-describedby=\"caption-attachment-4491\" style=\"width: 388px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4491\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II-388x480.jpg\" alt=\"\" width=\"388\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II-388x480.jpg?v=1745920340 388w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II-827x1024.jpg?v=1745920340 827w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II-768x951.jpg?v=1745920340 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II-1240x1536.jpg?v=1745920340 1240w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Melancholia-II.jpg?v=1745920340 1476w\" sizes=\"auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4491\" class=\"wp-caption-text\">Titel: &#8222;Melancholia (II)&#8220;. Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm. 13.10.2023 \u00a9 Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>12.10.2023<\/p>\n<p>Drei Spr\u00fcche, von denen mir zwei w\u00e4hrend des fr\u00fchen Fr\u00fchst\u00fccks (es war noch stockefinster) bei der Zeitungslekt\u00fcre begegnet sind und der dritte nachher selbst in den Sinn kam. Keiner der Gedanken ist wirklich neu, \u00fcber jeden wurden schon ganze B\u00fccher geschrieben. Als Hirnmuntermacher kommen sie (mir) dennoch gelegen.<br \/>\n1. <em>&#8222;Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder &#8211; Kunst macht sichtbar.&#8220;<\/em> (Emil Cimiotti, Bildhauer)<br \/>\n2. <em>&#8222;Wer Schmerz nicht f\u00fchlen will, kann auch keine wahre Freude empfinden.&#8220;<\/em> (Arno Gruen, Schriftsteller u. Psychoanalytiker)<br \/>\n3. <em>Wer vor nichts und niemandem Angst hat, kann nicht wissen, was Mut ist.<\/em> (aus meinem Kopf)<\/p>\n<hr \/>\n<p>9.10.2023<\/p>\n<p>Ein paar Jahrzehnte schlummerte es<br \/>\nschamhaft im Verborgenen:<br \/>\nuralt unmenschliches Lied<br \/>\naus Hetz&#8216; und Hass,<br \/>\nLug und Trug,<br \/>\nGro\u00dfmannsucht und Edelrass&#8216;.<\/p>\n<p>Kaum fl\u00f6ten Rattenf\u00e4nger<br \/>\nwieder die stinkige Melodie,<br \/>\nspringt es einem F\u00fcnftel<br \/>\naus den eigenen Hirntiefen<br \/>\nbedenkenlos auf die Lippen,<br \/>\nund kollert aus den M\u00e4ulern.<\/p>\n<p>Doch sei dies nicht ihr Lied,<br \/>\nsondern ihnen aufgezwungen<br \/>\nvom schlechten Regieren und<br \/>\ndem Geist der neuen Zeiten.<br \/>\nSo sprechen die Kommentatoren<br \/>\n&#8211; und irren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>3.10.2023<\/p>\n<p><span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x10flsy6 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x4zkp8e x41vudc x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\">Es regnet Bindf\u00e4den. Ergo: <strong>Nationalfeiertag 2023<\/strong> = wechselnde L\u00fcmmeleistellung auf Sofa, Kannapee, Chaiselongue, Diwan, Recamiere. <\/span><\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>29.9.2023<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> \u201eD\u00fcnnes Eis\u201c, brummt Freund Walter, als er die \u00dcberschrift sieht. \u201eSchon das Wort Einsamkeit ist doch heutzutage negativ besetzt.\u201c Ich wei\u00df, und das hat ja auch Gr\u00fcnde. Dauerhaftes Alleinsein ist f\u00fcr viele Zeitgenossen ein \u00fcbles Schicksal. (\u2026) Aber ich m\u00f6chte mal \u00fcber die positive Seite von Einsamkeit sprechen. Doch, doch, die gibt es. \u2026<\/em><\/p>\n<p>So ist das Thema der heute erschienenen j\u00fcngsten Folge 219 meiner Monatskolumne Quergedanken skizziert. Sie steht unter der \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/09\/29\/freud-und-leid-der-einsamkeit-quergedanken\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt; \u201eFreud und Leid der Einsamkeit\u201c (freier Lesetext)<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>27.9.2023<\/p>\n<p><strong>Und pl\u00f6tzlich ward es Herbst.<\/strong> Ein zur Zeit wetterm\u00e4\u00dfig sch\u00f6ner obendrein. Was mir die jahreszeitlich unvermeidbar anfallenden Arbeiten leichter von der Hand gehen l\u00e4sst. Die da u.a. w\u00e4ren: Altkompost und Altmist auf die schon ger\u00e4umten und gem\u00e4\u00df der 2024er Anbauplanung teils neu zugeschnittenen Gartenbeete verteilen; Jungkompost umschichten, 20 Schubkarren Neumist von benachbarter Pferdeanlage r\u00fcberschaffen und zwecks kontrollierter Ablagerung in mein Gitterquadrat schaufeln. (Erledigt). Wetterkanten der Hochbeete und des Lattenzauns streichen.<\/p>\n<p>Generalreinigung des Holzk\u00fcchenherdes nebst inh\u00e4usigem Ofenrohr. Das Ding muss optimal fluppen, denn damit wird neben der K\u00fcche gleich das ganze Erdgeschoss unseres H\u00e4uschen beheizt. Sch\u00f6ner Synergieeffekt: Ohne zus\u00e4tzlichen Energieaufwand an Strom und Gas kochen wir darauf w\u00e4hrend der Heizperiode einen Gro\u00dfteil unserer Speisen und beziehen vom Herd s\u00e4mtliches Hei\u00dfwasser, das au\u00dferhalb von Dusche\/Bad gebraucht wird. Als Brennstoff dient einzig zwei bis drei Jahre trockengelagertes Buchenholz aus den umliegenden W\u00e4ldern; Sturmbruch, Auslichtungsschlag sowie Kronenholz. (eben erledigt = Herd und Rohr sauber, meine Wenigkeit bis hinter die Ohren schwarzdreckig). Ja, ja, ich wei\u00df, dem \u00f6kologischen Idealbild entspricht das nicht (mehr). Allerdings: Unsere Art der synergetischen Herdfeuernutzung bel\u00e4sst in der Gesamtbilanz den ohnehin relativ kleinen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck unseres Haushalts noch immer weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich: Alsbald mit dem S\u00e4gen, Hacken, Neustapeln der Brennholzvorr\u00e4te f\u00fcr den \u00fcbern\u00e4chsten Winter beginnen, denn das Timingsystem f\u00fcr langbogige Trockenphasen und Ausnutzung beschr\u00e4nkter Lagerkapazit\u00e4ten muss stimmig laufen. Und was soll ich sagen: Freude macht mir das (fast) alles auch noch.<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt;&gt; \u201eGuten Tag allerseits\u201c in den Vormonaten<\/a><\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>06.11.2023 Noch mit wehem R\u00fccken ans Haus gefesselt, verfolge ich an diesem Samstag den ganzen Abend auf arte die faszinierend akribische Arbeit von Arch\u00e4ologen. Gespannt wie ein Flitzebogen beobachte ich, wie aus m\u00fchsam erarbeiteten Funden im &#8222;Dreck&#8220; Erkenntnisse heranwachsen, derentwegen Teile unserer Fr\u00fchgeschichte neu geschrieben werden m\u00fcssen. 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