{"id":4406,"date":"2023-09-29T08:25:00","date_gmt":"2023-09-29T07:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=4406"},"modified":"2023-09-29T08:52:01","modified_gmt":"2023-09-29T07:52:01","slug":"guten-tag-allerseits-im-august-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/09\/29\/guten-tag-allerseits-im-august-2023\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im August \/ September 2023"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>29.9.2023<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> \u201eD\u00fcnnes Eis\u201c, brummt Freund Walter, als er die \u00dcberschrift sieht. \u201eSchon das Wort Einsamkeit ist doch heutzutage negativ besetzt.\u201c Ich wei\u00df, und das hat ja auch Gr\u00fcnde. Dauerhaftes Alleinsein ist f\u00fcr viele Zeitgenossen ein \u00fcbles Schicksal. (&#8230;) Aber ich m\u00f6chte mal \u00fcber die positive Seite von Einsamkeit sprechen. Doch, doch, die gibt es. &#8230;<\/em><\/p>\n<p>So ist das Thema der heute erschienenen j\u00fcngsten Folge 219 meiner Monatskolumne Quergedanken skizziert. Sie steht unter der \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/09\/29\/freud-und-leid-der-einsamkeit-quergedanken\/\">&gt; &#8222;Freud und Leid der Einsamkeit&#8220; (freier Lesetext)<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>27.9.2023<\/p>\n<p><strong>Und pl\u00f6tzlich ward es Herbst.<\/strong> Ein zur Zeit wetterm\u00e4\u00dfig sch\u00f6ner obendrein. Was mir die jahreszeitlich unvermeidbar anfallenden Arbeiten leichter von der Hand gehen l\u00e4sst. Die da u.a. w\u00e4ren: Altkompost und Altmist auf die schon ger\u00e4umten und gem\u00e4\u00df der 2024er Anbauplanung teils neu zugeschnittenen Gartenbeete verteilen; Jungkompost umschichten, 20 Schubkarren Neumist von benachbarter Pferdeanlage r\u00fcberschaffen und zwecks kontrollierter Ablagerung in mein Gitterquadrat schaufeln. (Erledigt). Wetterkanten der Hochbeete und des Lattenzauns streichen.<\/p>\n<p>Generalreinigung des Holzk\u00fcchenherdes nebst inh\u00e4usigem Ofenrohr. Das Ding muss optimal fluppen, denn damit wird neben der K\u00fcche gleich das ganze Erdgeschoss unseres H\u00e4uschen beheizt. Sch\u00f6ner Synergieeffekt: Ohne zus\u00e4tzlichen Energieaufwand an Strom und Gas kochen wir darauf w\u00e4hrend der Heizperiode einen Gro\u00dfteil unserer Speisen und beziehen vom Herd s\u00e4mtliches Hei\u00dfwasser, das au\u00dferhalb von Dusche\/Bad gebraucht wird. Als Brennstoff dient einzig zwei bis drei Jahre trockengelagertes Buchenholz aus den umliegenden W\u00e4ldern; Sturmbruch, Auslichtungsschlag sowie Kronenholz. (eben erledigt = Herd und Rohr sauber, meine Wenigkeit bis hinter die Ohren schwarzdreckig). Ja, ja, ich wei\u00df, dem \u00f6kologischen Idealbild entspricht das nicht (mehr). Allerdings: Unsere Art der synergetischen Herdfeuernutzung bel\u00e4sst in der Gesamtbilanz den ohnehin relativ kleinen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck unseres Haushalts noch immer weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich: Alsbald mit dem S\u00e4gen, Hacken, Neustapeln der Brennholzvorr\u00e4te f\u00fcr den \u00fcbern\u00e4chsten Winter beginnen, denn das Timingsystem f\u00fcr langbogige Trockenphasen und Ausnutzung beschr\u00e4nkter Lagerkapazit\u00e4ten muss stimmig laufen. Und was soll ich sagen: Freude macht mir das (fast) alles auch noch.<\/p>\n<hr \/>\n<p>26.9.2023<\/p>\n<p>Ein f\u00fcr Ruhestandsverh\u00e4ltnisse \u00fcberaus arbeitsreiches Wochenende auf fr\u00fcheren Berufswegen liegt hinter mir. Mal wieder Volleinsatz als Kulturkritiker: 1. Startkonzert mit der Rheinischen Philharmonie in die Anrechtssaison 2023\/24 beim Musik-Institut Koblenz; 2. Er\u00f6ffnung der neuen Spielzeit am Theater Koblenz mit einer sehenswerten Inszenierung von Lessings &#8222;Emilia Galotti&#8220;. Beide Besprechungen sind in der Rhein-Zeitung online und print erschienen (kostenpflichtige RZ-Texte)<\/p>\n<h4 class=\"has-text-align-center alignwide wp-block-post-title has-large-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-in-wohlklingender-bedaechtigkeit-musikinstitut-koblenz-feiert-gelungenen-start-in-die-neue-spielzeit-_arid,2579014.html\">&gt; Bed\u00e4chtiger Start in neue Saison der Anrechtskonzerte Koblenz<\/a><\/h4>\n<h3 class=\"has-text-align-center alignwide wp-block-post-title has-large-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-auftakt-in-die-neue-spielzeit-am-theater-koblenz-muss-emilia-galotti-diesmal-nicht-sterben-_arid,2579473.html\">&gt;Emilia Galotti muss in Koblenz nicht sterben<\/a><\/h3>\n<hr \/>\n<p>\u00a022.9.2023<\/p>\n<p>Traurige Nachricht (Koblenz\/Mittelrhein): Biggi H\u00f6rnchen ist im Alter von 62 Jahren ihrem schweren Krebsleiden erlegen. \u00dcber viele Jahre ist mir die Koblenzer Kommunalpolitikerin immer wieder als lebensfreudige, offenherzige, nicht zuletzt an kulturellen Themen stark interessierte und auf dem Kulturfeld auch ehrenamtlich engagierte Frau begegnet. Sie wird fehlen. RiP<\/p>\n<hr \/>\n<p>21.9.2023<\/p>\n<p>Und wieder hat ein &#8222;hundsgew\u00f6hnlicher Wetterwechsel&#8220; lokal manchen Orten \u00fcbles Krawallwetter beschert. W\u00e4hrend Mittelrhein und Westerwald dem Vernehmen nach am Abend &#8222;nur&#8220; ein paar, teils kr\u00e4ftige, Kurzgewitter erlebten, hat es in Teile der S\u00fcdeifel wohl heftig reingebrezelt. Laut SWR und Trierischem Volksfreund gibt es im Eifelkreis Bitburg\/Pr\u00fcm und drumherum nach schweren Gewittern erhebliche Sch\u00e4den. Im \u00d6rtchen Nusbaum soll ein Tornado etliche H\u00e4user abgedeckt haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>18.9.2023<\/p>\n<p>Dunnerl\u00fcttich, wurde mir erst heute beim Blick in den Kalender bewusst: Da hat der Zufall von den wenigen kulturjournalistischen Arbeitseins\u00e4tzen, die ich mir als Ruhest\u00e4ndler noch g\u00f6nne, gleich drei in diese Woche gesp\u00fclt. Weshalb es die n\u00e4chsten Tage hier fast zugeht wie in der fr\u00fcheren Berufszeit. Bis Mittwoch ist meine Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; abzuliefern. Hernach Vorbereitung auf zwei Kritikereins\u00e4tze am Wochenende.<\/p>\n<p>Zuerst am Freitag Auftaktabend mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie zur Saison 2023\/24 der gro\u00dfen Anrechtskonzerte beim Musikinstitut Koblenz. Freue mich besonders auf ein Werk, das ich zwar kenne, aber noch nie live geh\u00f6rt habe: Mendelssohn Bartholdys Konzert f\u00fcr zwei Klaviere und Orchester E-Dur. Den Solistenpart \u00fcbernehmen die Schwestern Mona und Rica Bard. Zudem stehen Wagners Tannh\u00e4user-Ouvert\u00fcre und die 3. Brahms-Sinfonie auf dem Programm.<\/p>\n<p>Am Abend darauf dann erste Premiere der neuen Spielzeit am Theater Koblenz: Lessings &#8222;Emilia Galotti&#8220;. Wohl bald drei Dutzend Inszenierungen dieses wunderbaren St\u00fcckes habe ich in gut 35 Berufsjahren an diversen Theatern zwischen K\u00f6ln und Frankfurt gesehen und besprochen. Jedesmal wieder die spannende Erwartungsfrage: Von was f\u00fcr einem Frauentypus wird Emilia diesmal sein?<\/p>\n<p>Doch, doch, ich freu&#8216; mich auf das ganze Paket &#8211; auch wenn ich einen kenne, der am n\u00e4chsten Montag gewiss platt ist, aber hoffentlich auch gl\u00fccklich.<\/p>\n<hr \/>\n<p>16.9.2023<\/p>\n<p>Sehe und h\u00f6re beim WDR jetzt schon ein Weilchen das Open-air-Konzert, das die k\u00f6lsche Band Brings gemeinsam mit dem Bonner Beethoven Orchester in gro\u00dfer Besetzung am K\u00f6lner Dom gibt. Und ich bin angetan, wie trefflich die miteinander musizieren, wie sich die Dinge zuammenf\u00fcgen. Wer auch immer die Orchesters-Arrangements zu den bekannten Brings-Titel geschrieben hat: Alle Achtung, die sind nicht von schlechten Eltern.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.9.2023<\/p>\n<p>Wieder sei allseits ein angenehmes Sp\u00e4tsommerwochenende gew\u00fcnscht &#8211; und dass der avisierte Wetterwechsel hernach ausnahmsweise mal ohne die leidigen regionalen\/lokalen Krawalleinschl\u00e4ge auskomme.<\/p>\n<p>Aus der Malstube diesmal nix. Keine Zeit, denn im Selbstversorgungsgarten herrscht nochmal Hochbetrieb: Ernte der Haseln\u00fcsse, der zweiten Erbsengeneration und der Sp\u00e4thimbeeren l\u00e4uft (allerhand Piddelkram); Schlussspurt bei den Tomaten; diverse Beete sind abzur\u00e4umen, u.a. die Salatgurkenecke, die inzwischen weitgehend entlaubten Pflanzen haben zuletzt nur noch missratene und nicht mehr wohlschmeckende Phallusformen hervorgebracht (spindeld\u00fcrrer Krummschaft mit \u00fcberdimensional aufgeschwemmter Spitze); Misthaufen und Komposthaufen sind abzusch\u00f6pfen&#8230; Au\u00dferdem ruft der Wald, weil nach dem argen Platschregen der letzten Gewitterfront nochmal Schwung in die Pilzsaison kommt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>8.9.2023<\/p>\n<p>Es sei allseits ein angenehmes Sp\u00e4tsommerwochenende gew\u00fcnscht. Wer noch in die Pilze will, sollte das jetzt tun. Es gibt Pfifferlinge bis zum Abwinken &#8211; allerdings beginnen die jetzt zu vertrocknen, wie ich bei meiner noch sehr ergiebigen Sammelaktion heute festgestellt habe.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4452\" aria-describedby=\"caption-attachment-4452\" style=\"width: 386px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4452\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer-386x480.jpg\" alt=\"\" width=\"386\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer-386x480.jpg?v=1745920339 386w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer-822x1024.jpg?v=1745920339 822w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer-768x956.jpg?v=1745920339 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer-1234x1536.jpg?v=1745920339 1234w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer-1645x2048.jpg?v=1745920339 1645w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seliger-Schlummer.jpg?v=1745920339 1828w\" sizes=\"auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4452\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Seliger Schlummer&#8220;. Acryl auf Leinwand, 40 X 50 cm. 8.9.2023 \u00a9Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Entschleunigender Gru\u00df aus der Malstube: &#8222;Seliger Schlummer&#8220; (frei nach einem Foto aus der Sammlung von Freund Werner F\u00e4rber)<\/p>\n<hr \/>\n<p>30.8.2023<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/quergedanken_logo_0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-47\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/quergedanken_logo_0.jpg\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"100\" \/><\/a> Nach 68 Jahren Lebenserfahrung scheint es mir, dass in der Zeitgenossenschaft Gleichmut gegen\u00fcber den Geschm\u00e4ckern anderer eher Ausnahme als Regel ist. Denn meistens tritt, sobald Geschmacksunterschiede offensichtlich werden, der leidige menschliche Drang hervor, Urteile zu f\u00e4llen.\u00a0<\/p>\n<p>So ein Gedanke in der jetzt publizierten Folge 218 meiner Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; (3400 Anschl\u00e4ge, freier Lesetext) <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/08\/30\/schoen-dass-wir-so-verschieden-sind-quergedanken\/\">&gt; Sch\u00f6n, dass wir so verschieden sind<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>28.8.2023<\/p>\n<p>Manchmal stehe ich einfach konsterniert vor dem, was manche Leute sich so zusammendenken\/-reimen. Da gibt es welche, die registrieren die verheerenden <strong>Rekordwaldbr\u00e4nde<\/strong> etwa auf Teneriffa, der Haiwai-Insel Maui, in Griechenland und Kanada durchaus. Sie sind sogar entsetzt dar\u00fcber, plappern aber im n\u00e4chsten Satz: &#8222;Hat mit Klimawandel gar nichts zu tun. Es war ja meistens menschlicher Leichtsinn oder Brandstiftung der Ausl\u00f6ser. Gab&#8217;s schon immer.&#8220; Ja, Leichtfertigkeit und kriminelle Brandstifterei gibt&#8217;s seit Generationen. Aber Waldbr\u00e4nde weltweit in dieser Zahl, Heftigkeit, Schnelligkeit, Intensit\u00e4t, Gr\u00f6\u00dfe, Dauer wie in den j\u00fcngsten Sommern, die r\u00fchren eben nicht zuletzt von ver\u00e4nderten klimatischen Bedingungen und daraus resultierenden Waldzust\u00e4nden (Trockenheit) &#8211; egal ob der z\u00fcndende Funke von Leichtsinn, Brandstiftung oder Blitzschlag stammt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>21.8.2023<\/p>\n<p>Jede\/r empfindet es etwas anders, ich aber schw\u00e4chele derzeit. Nix, gar nix geschafft am heutigen Montag, von 30 Minuten m\u00e4\u00dfigem R\u00fcckentraining am Morgen abgesehen. Kurz vor Mittag l\u00e4utete der bald 68-j\u00e4hrige Renternerleib dann schon den Feierabend ein und das ebenso alte Hirn gleich mit. Hernach nur noch dumpfes D\u00f6sen unterm Haselbusch &#8211; dennoch am Abend fix und alle. Dabei waren die Temperaturen nichtmal so furchtbar extrem: 31 bis 33 Grad im Schatten zeigte hierorts das Gartenthermometer. Aber irgendwie war die Luft doch, sagen wir: ziemlich anstrengend. Schw\u00fcl, dick, schwer, mit wahrscheinlich allerhand Ozon drin.<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.8.2023<\/p>\n<p>Weil in unserer Selbstversorgungwirtschaft der gestrige Freitag als <strong>&#8222;Brombeer-Tag&#8220;<\/strong> terminiert war, kommen meine W\u00fcnsche f\u00fcr ein angenehmes Wochenende (hiermit geschickt) etwas versp\u00e4tet. Gestern ging&#8217;s gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck raus ins Revier zu drei Stunden Beerenpfl\u00fcckerei &#8211; bis es in der Hitze dann zu arg wurde und wir auch ordentlich was im Eimer hatten. Nach der Siesta dann entsaften und einkochen. Ergebnis: 14 Gl\u00e4ser feinstes Brombeer-Gelee.<\/p>\n<p>Kleiner Gru\u00df auch aus der Malstube:<\/p>\n<figure id=\"attachment_4431\" aria-describedby=\"caption-attachment-4431\" style=\"width: 480px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4431\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch-480x324.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch-480x324.jpg?v=1745920338 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch-1024x691.jpg?v=1745920338 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch-768x518.jpg?v=1745920338 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch-1536x1037.jpg?v=1745920338 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kuestenlandschaft-ohne-Mensch-2048x1382.jpg?v=1745920338 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4431\" class=\"wp-caption-text\">Titel: K\u00fcstenlandschaft ohne Mensch. 60 x 40 cm; Acryl, Gouache auf Leinwand. 19.8.2023 \u00a9Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>13.8.2023<\/p>\n<p>Also, liebe Leut&#8216;, weil es im Moment drau\u00dfen in den Revieren ausschaut nach Start in eine ziemlich lebhafte\/ergiebige <strong>Pilzsaison<\/strong>, sei nochmal ausdr\u00fccklich gebeten und gewarnt:<br \/>1. In Korb, Pfanne, Topf nur Pilze deren unbedenkliche Genie\u00dfbarkeit man 100-prozentig beschw\u00f6ren kann.<br \/>2. Niemand vertraue dabei auf Pilz-Erkennungs-Apps oder Bestimmungsb\u00fccher. Die Natur hat oft recht seltsame Vorstellungen von Pilzformen.<br \/>3. Fundstellen nie radikal pl\u00fcndern.<br \/>4. Soviel Pilzmasse wie m\u00f6glich in der Fundumgebung belassen = Pilze ebendort schon grob putzen.<br \/>5. Man benehme sich, bittsch\u00f6n, im Wald angemessen. Die einzigen Schweine im Wald sollten die Schwarzkittel sein.<\/p>\n<hr \/>\n<p>7.8.2023<\/p>\n<p>Himmelar&#8230;undwolkenbruch, jetzt ist es passiert: Heute, am 7. August im Jahre des Herrn 2023 habe ich <strong>den K\u00fcchenherd angefeuert<\/strong> <strong>und den Heizk\u00f6rper<\/strong> f\u00fcr die Malstube in Gang gesetzt. Das Inhausthermometer zeigte am Vormittag knapp 16 Grad an, gef\u00fchlt waren es noch drei weniger. Und weil ich selbst als Rentnersmann nicht den ganzen Tag eingemummelt ins Plumeau zu Bette liegen will oder das h\u00e4usliche Tun im Wintermantel absolvieren, verlangt die derzeit besondere Wetterlage eben die besagten besonderen Ma\u00dfnahmen. *grummel* Ich hoffe, ab Sp\u00e4tnachmittag\/Abend hat es bis auf Weiteres ein Ende mit solch misslichen Besonderheiten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>6.8.2023<\/p>\n<p>Auch das scheinbar Einfachste, kann ziemlich kompliziert sein: Je nach Lage der Dinge ist <strong>Regen ein Segen oder ein Fluch.<\/strong> <br \/>Ein Beispiel stellvertretend: F\u00fcr die Natur hierorts ist er derzeit Ersteres, f\u00fcr die Menschen in S\u00fcdost-\u00d6sterreich und Slowenien Letzteres. Und schon nach kurzer Zeit mag es wieder genau andersrum sein. Wie beim Sonnenschein auch. <br \/>Das klimatische Band, in dem die Zivilisation entstand, gedieh und existieren kann, war\/ist schmaler als viele glauben (wollen). Wetterextreme in immer gr\u00f6\u00dferer Zahl und dichterer Folge zerrei\u00dfen es.<\/p>\n<hr \/>\n<p>4.8.2023<\/p>\n<p>Im Augenblick, Freitagnachmittag, ist&#8217;s hierorts suddelwarm, also feuchtschw\u00fcl; von oben her allerdings mal trocken. Wie das Wochenende wird, scheint uneindeutig. Erst f\u00fcr kommende Woche, so ab Dienstag, attestieren die Wetterfr\u00f6sche eine gewisse Wahrscheinlichkeit f\u00fcr &#8222;w\u00e4rmer und einigerma\u00dfen trocken&#8220;. Sei es wie es sei: Ich w\u00fcnsche allseits ein angenehmes Wochenende.<br \/>Kleiner Gru\u00df aus der Malstube, Kategorie Wanderlust: &#8222;Am Ausgang der Schlucht&#8220;.\u00a0 Frei gestaltet nach einem Foto von Werner F\u00e4rber.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4416\" aria-describedby=\"caption-attachment-4416\" style=\"width: 480px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4416\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht-480x391.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht-480x391.jpg?v=1745920337 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht-1024x834.jpg?v=1745920337 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht-768x626.jpg?v=1745920337 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht-1536x1251.jpg?v=1745920337 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Am-Ausgang-der-Schlucht.jpg?v=1745920337 2040w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4416\" class=\"wp-caption-text\">Titel &#8222;Am Ausgang der Schlucht&#8220;. 60 x 50 cm, Acryl auf Leinwand. 4.8.2023 \u00a9Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>3.8.2023<\/p>\n<p>68 Lebensjahre kriege ich im Herbst voll. Gut 63 davon bestanden meine k\u00f6rperlichen Standardhaltungen aus Fletz- und L\u00fcmmelsitzen, bucklig gehen und schief stehen. Das hat nat\u00fcrlich seine Sp\u00e4tfolgen, vor denen auch ein mal mehr, mal minder ordentliches Quantum an Leibesaktivit\u00e4t zeitlebens nicht vollends wappnet. Kurzum: Jetzt im Alter <strong>&#8222;habe ich R\u00fccken&#8220;<\/strong>, leider inzwischen \u00fcber das mir seit Jahrzehnten vertraute Ma\u00df einzelner Hexenschussattacken alle paar Monate hinaus. Ergo: Physiotherapie, Osteopathie, Haltungs- und R\u00fcckengymnastik daheim.<\/p>\n<p>Seit drei Wochen wird die Schreib-\/Malstube nun tagein, tagaus f\u00fcr 30 Minuten zum Turnzimmer. Ich hasse diese zehn \u00dcbungen, die da jedesmal schnaufschwitzend zu absolvieren sind. Noch mehr aber hasse ich es, wenn R\u00fcckenschmerzen mir Gartenarbeit, Waldg\u00e4nge und anderes K\u00f6rperschaffen &#8211; bisweilen sogar das blo\u00dfe Sitzen und Lesen oder das Stehen und Malen an der Staffelei &#8211; zu vermiesen drohen. Hei\u00dft folglich: durchbei\u00dfen, das ungeliebte Gymnastizieren als Selbstverst\u00e4ndlichkeit in den Tagesablauf integrieren.<\/p>\n<p>Kluger Frauenmund gab mir jetzt den Tipp: &#8222;Geh&#8216; es lieber mit Humor an. Denk dir die \u00dcbungen als Heldenposen, Tanzfiguren, Sexstellungen &#8211; von dir ausge\u00fcbt also lauter Clowneskereien, denen du jeder einen eigenen Namen gibst.&#8220; Was soll ich sagen, das funktioniert. Einziges Problem dabei: F\u00fcr den &#8222;Ordensempfang mit Gummiband&#8220;, den &#8222;freih\u00e4ndigen R\u00fcckenbumms&#8220; oder den &#8222;vierf\u00fc\u00dfigen Wadenwedler&#8220; fehlt mir gelegentlich etwas Luft, weil die gerade f\u00fcrs Lachen draufgeht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>2.8. 2023<\/p>\n<p><em>Erinnerungen an die eigene fr\u00fche Kindheit (vor Schuleintritt) hat wohl jede und jeder. Oft sind sie vage und meist \u00fcber die Jahrzehnte mehrfach verf\u00e4rbt, ver\u00e4ndert, variiert. Oft auch ist unklar, ob es tats\u00e4chlich eigene Erinnerungen sind oder eher Erinnerungen an von \u00e4lteren Verwandten dutzendfach erz\u00e4hlte Familienanekdoten. Ob so oder so, mir kam heute beim Lesen einer kleinen Meldung in der Fr\u00fchst\u00fcckszeitung \u00fcber einen in Trier kurzzeitig verloren gegangenen Vierj\u00e4hrigen dies Kindheitserlebnis wieder in den Sinn: (&#8230;) &gt;\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/08\/02\/als-mal-verloren-ging-ein-verzaehlche\/\">Das Verz\u00e4hlche &#8222;Als ich einmal verloren ging&#8220; weiterlesen<\/a><\/p>\n<hr \/><hr \/>\n<p>30.7.2023<\/p>\n<p><em><strong>Nachtgedanken.<\/strong> Es geht auf Vollmond. Da schrumpft mein Nachtschlafpensum traditionell etwas. Und das Hirn geht n\u00e4chtens ungelenkt auf Wanderschaft. Diesmal hin zur Abteilung \u201eWas ich ums Verrecken an Menschen nicht verstehe, eigentlich seit recht fr\u00fchen Jugendtagen nie verstanden habe\u201c: M\u00e4nnerherrschaft, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Nationalismus, Religionszentrismus. (\u2026.)\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/07\/30\/nachtgedanken-was-ich-an-menschen-nicht-verstehe\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt; Ganzen Text \u201eWas ich an Menschen nicht verstehe\u201c lesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>28.7.2023<\/p>\n<p>Im Alter von 96 Jahren ist <strong>Martin Walser gestorben<\/strong>. Er hinterl\u00e4sst ein Gesamtwerk von hohen Graden, das mich oft faszinierte, mit dem ich aber auch immer wieder mal haderte. Gleichwohl hat mich seine Literatur von Jugendjahren an das ganze bsiherige Leben hindurch begleitet und auf unterschiedliche Weise zu dessen Bereicherung beigetragen. RiP<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/quergedanken_logo_0.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-47\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/quergedanken_logo_0.jpg\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"100\" \/><\/a> F\u00fcr Walter ist Gen\u00fcgsamkeit ein negativer Begriff: \u201eVon den Reichen seit jeher den Armen als gottgef\u00e4llige Tugend gepredigt, auf dass sie ihr Los erdulden und Wasser trinken, damit F\u00fcrsten und Pfeffers\u00e4cke Wein saufen k\u00f6nnen.\u201c Diesem Befund mag ich nicht widersprechen. Denn so war das, und so ist es noch immer, wenn es etwa um L\u00f6hne oder Renten geht. Es dauert, Walter plausibel zu machen, dass diese Art, das Wort Gen\u00fcgsamkeit zu gebrauchen, ein Missbrauch ist.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>So beginnt der zweite Absatz meiner <strong>Monatskolumne \u201eQuergedanken\u201c<\/strong> Nr. 217 f\u00fcr den August 2023. Sie steht unter der \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/07\/28\/genuegsamkeit-eine-unterschaetzte-tugend-quergedanken\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt; \u201eGen\u00fcgsamkeit \u2013 eine untersch\u00e4tzte Tugend\u201c (ganzer Text hier).\u00a0<\/a><\/p>\n<hr \/><hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt;&gt; \u201eGuten Tag allerseits\u201c in den Vormonaten<\/a><\/p>\n<hr \/><hr \/>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29.9.2023 \u201eD\u00fcnnes Eis\u201c, brummt Freund Walter, als er die \u00dcberschrift sieht. \u201eSchon das Wort Einsamkeit ist doch heutzutage negativ besetzt.\u201c Ich wei\u00df, und das hat ja auch Gr\u00fcnde. Dauerhaftes Alleinsein ist f\u00fcr viele Zeitgenossen ein \u00fcbles Schicksal. (&#8230;) Aber ich m\u00f6chte mal \u00fcber die positive Seite von Einsamkeit sprechen. 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