{"id":4090,"date":"2023-05-31T05:41:00","date_gmt":"2023-05-31T04:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=4090"},"modified":"2023-05-31T07:53:54","modified_gmt":"2023-05-31T06:53:54","slug":"guten-tag-allerseits-im-mai-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/05\/31\/guten-tag-allerseits-im-mai-2023\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Mai 2023"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>31.05.2023<\/p>\n<p>Hunderte tanzende Menschen bev\u00f6lkern den Sonderausstellungs-Bereich im <strong>Koblenzer Mittelrhein Museums<\/strong>. Darunter in gro\u00dfer Zahl sch\u00f6ne Frauen \u2013 vielfach barbusig oder v\u00f6llig nackt. Allerdings nicht in lebendiger Leibhaftigkeit, denn dazu w\u00e4re der Raum ohnehin zu klein und wohl auch nicht statthaft f\u00fcr sinnlich enthemmte Bacchanalien. Versammelt sind im historischen Teil der jetzt er\u00f6ffneten <strong>Schau \u201eK\u00f6rper Tanz Bild\u201c<\/strong> in Form zahlreicher Grafiken und Kleinplastiken Vorstellungen, die das B\u00fcrgertum im 19. Jahrhundert und um die Wende zum 20. mit dem Begriff Tanz oft verband. \u201eGesitteter\u201c geht es in der zweiten Abteilung der Pr\u00e4sentation zu. Dominieren im mit Exponaten der K\u00f6lner Letter Stiftung best\u00fcckten geschichtlichen Teil zeichnerische und bildhauerische Werke, so sind es hier Fotografien \u2013 mal k\u00fcnstlerisch ambitioniert, mal alltagsdokumentarisch das j\u00fcngste Arbeiten der Ballettcompagnie am Theater Koblenz aufgreifend. &#8230;<\/p>\n<p><a class=\"wpel-icon-right\" href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-bewegt-durch-die-jahrhunderte-ausstellung-im-mittelrheinmuseum-blickt-auf-die-entwicklung-des-tanzes-_arid,2540612.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">&gt; Meine Ausstellungsbesprechung ganz lesen<\/a> (5200 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger Rhein-Zeitungs-Text)<\/p>\n<hr \/>\n<p>30.05.2023<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Die heute erschienene <strong>Folge 215<\/strong> meiner Monatskolumne <strong>&#8222;Quergedanken&#8220;<\/strong> beginnt mit folgender Beobachtung: Was ist die h\u00e4ufigste Todesursache? Ginge man nach der Krimi-\u00dcberflut, w\u00e4re es: Mord. In der realen Sterbestatistik taucht diese Todesart allerdings erst ganz weit hinter einer langen Liste von Krankheiten auf. Erstaunlicherweise fehlt da fast immer die hundsgew\u00f6hnlichste aller Todesursachen: das Alter. Offenbar wird Altsein heute vornehmlich als Summe von Krankheiten betrachtet, die schlie\u00dflich zum Ableben f\u00fchren. So werden denn Altern und Alter vielfach quasi als Krankheit verstanden &#8211; die es mit tausenderlei Methoden und Mitteln zu heilen gilt. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/05\/30\/es-gibt-keinen-zaubertrank-gegen-das-altern-quergedanken-nr-215\/\">&gt; Querdanken 215 &#8222;Es gibt keinen Zaubertrank gegen das Altern&#8220; ganz lesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.05.2023<\/p>\n<p>Es sei allseits ein angenehmes Langwochenende gew\u00fcnscht. Auf dass uns reichlich guter Geist heimsuche.<\/p>\n<p>Nach l\u00e4ngerer Zeit antriebsloser Nichtpinselei mal wieder ein Gru\u00df aus der Malstube. Nur eine kleine Stimmungs\u00fcbung (Bild 1) zum Entrosten, unter dem Titel &#8222;Zur Ruhe kommen&#8220; (50 x 40 cm, Acryl auf Leinwand). Mich selbst haben daran vor allem die Wasserfl\u00e4che und die Spiegelungen darin interessiert. \/\/ Nach Pfingsten hoffe ich dann, mein sommerliches Freiluft-Atelier unterm Haselbusch (Bild 2 von 2022) erneut in Betrieb nehmen zu k\u00f6nnen, wenigstens tageweise. Was braucht&#8217;s daf\u00fcr? Von oben trocken und 22 plus X Grad.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4123\" aria-describedby=\"caption-attachment-4123\" style=\"width: 480px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4123\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1-480x385.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1-480x385.jpg?v=1745920331 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1-1024x821.jpg?v=1745920331 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1-768x616.jpg?v=1745920331 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1-1536x1232.jpg?v=1745920331 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Zur-Ruhe-kommen-1-2048x1643.jpg?v=1745920331 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4123\" class=\"wp-caption-text\">Titel: Zur Ruhe kommen. 50 x 40 cm, Acryl auf Leinwand. 26.5.2023 (c) Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3399\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-360x480.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-360x480.jpg 360w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arbeit-im-Sommeratelier-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>25.05.2023<\/p>\n<p>Fragt mich heute ein Bekannter, ob denn aus all meinen M\u00fchen in unserem <strong>Gem\u00fcsegarten<\/strong> auch ein Mehrwert, <strong>eine Entlastung, f\u00fcr die Haushaltskasse<\/strong> herauskomme. Oder ob es sich am Ende doch blo\u00df um eine nette und gesunde hobbym\u00e4\u00dfige Passion handle, die wom\u00f6glich zus\u00e4tzliches Geld kostet. Dar\u00fcber hatte ich mir bis dato noch nie den Kopf zerbrochen, weil der eigene Gem\u00fcsegarten und die Arbeit damit so selbstverst\u00e4ndlich zu unserer Lebenswelt und Lebensqualit\u00e4t geh\u00f6ren wie B\u00fccherlesen und Musikh\u00f6ren. Aber gereizt hat sie mich schon, die Gartenmehrwert-Frage. Also Pi mal Daumen eine ganz grobe Bilanz.<a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/05\/25\/vom-mehrwert-des-gemuesegartens\/\"> &gt; weiterlesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>24.05.2023<\/p>\n<p><strong>Tina Turner<\/strong> ist im Alter von 83 Jahren gestorben. So viele Erinnerungen an so viel Power und so viel gute Musik.<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.05.2023<\/p>\n<p><strong>&#8222;Kleine&#8220; Nachrichten vom Wochenende<\/strong>: Nach mehrj\u00e4hriger D\u00fcrre ersaufen Teile Somalias in nie dagewesenen Akutfluten. In Italien verursachen nach lang anhaltender Trockenheit gewaltige Regenmassen durch \u00dcberschwemmungen und Erdrutsche Sch\u00e4den im mittleren bis hohen zweistelligen Milliardenbereich. In beiden F\u00e4llen sind auch Menschenleben zu beklagen. Misstrauisch bis etwas bange be\u00e4ugen wir die Wetterprognosen am heutigen Montag f\u00fcr den Westen und S\u00fcdwesten Deutschlands mit ihren Warnungen vor \u00f6rtlichen Gefahren von Unwettern mit sehr starken Niederschl\u00e4gen in kurzen Zeitr\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong>Ungeachtet dessen bleiben der gr\u00f6\u00dfte Aufreger<\/strong> hierzulande Gesetzespl\u00e4ne zur Beendigung des Heizens mit Kohle, \u00d6l und Gas binnen 22 Jahren (2045) &#8211; verbunden mit der Pflicht jedes Heizungsbetreibers, bei bis dahin anfallender Erneuerung der Heizung (die in diesem Zeitraum ohenhin f\u00fcr fast alle derzeit laufenden Anlagen eintreten w\u00fcrde) dann zu 65% auf neue, regenerative Techniken umzusteigen. Zugleich bleibt hierzulande der Trend zu immer gr\u00f6\u00dferen und st\u00e4rkeren Autos ungebrochen, boomen derzeit nicht zuletzt SUVs und Gro\u00dflimousinen mit Allradantrieb (Spritverbrauch +++). Sonst noch Frage?<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.05.2023<\/p>\n<p>Nach einem Tag auf der BUGA habe ich im TV des Mannheimer Hotelzimmers f\u00fcnf Titel von diesem <strong>ESC-Ged\u00f6hns<\/strong> mitgekriegt und bin dann, Gott sei Dank, schnell sanft weggeschlummert. Leider war unter den f\u00fcnfen auch der deutsche Beitrag. Da ging mir durch den Kopf: Wer nicht nur grottenschlechte Musik liefert, sondern die auch noch einpackt in den lachhaften Versuch, Rammstein nachzu\u00e4ffen, der kann und darf eigentlich nur auf dem letzten Platz landen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.05.2023<\/p>\n<p><strong>Das Wort zum Wochenende<\/strong> &#8211; Taten gibt es keine vorzuweisen, weil sich ein gewisse Antriebslosigkeit breitgemacht hat. Und die r\u00fchrt nicht zuletzt vom Wetter. Genauer gesagt: Vom bisherigen Verlauf des gesamten Fr\u00fchjahrs hier in rheinischen Gefilden. Gewiss, f\u00fcr die hiesige Natur ist die Regenh\u00e4ufigkeit und der eher geringe Verdunstungsgrad weithin ein Segen; noch immer gieren in vielen Regionen die \u00fcber Jahre maltr\u00e4tierten Grundwasserspiegel nach Zulauf. Also g\u00f6nne ich ihr jeden Tropfen. Was allerdings nichts daran \u00e4ndert, dass mir als Mensch heuer an Leib und Seele vor allem mehrt\u00e4gige Phasen Sonnenschein einfach fehlen.<\/p>\n<p>Gestern und vorgestern zogen mal wieder graue Regenwolkenwalzen in dichter Folge von s\u00fcdwest &#8218;gen ost \u00fcbers Land. Heute walzen sie in umgekehrter Richtung zur\u00fcck. Mag sein, es gibt am Wochenende in einigen Ecken von Rheinland-Pfalz ein paar Sonnenstunden. Die Hauptaussage der Wetterfr\u00f6sche lautet indes &#8211; und das nun schon seit Monaten: &#8222;unbest\u00e4ndig&#8220;. Wird man obendrein mit zunehmendem Alter von Wetterf\u00fchligkeit gegen\u00fcber anr\u00fcckenden Tiefdruckzellen geplagt, geht einem die meteorologische Unbest\u00e4ndigkeit nicht nur auf den Keks, sondern schl\u00e4gt sich auch als k\u00f6rperliches Unwohlsein nieder. (Wer das nicht kennt, enthalte sich gut gemeinter, aber ahnungsloser Ratschl\u00e4ge).<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich versucht man gute Miene zum unangenehmen Spiel zu machen. Doch das beliebte Sch\u00f6nreden hat seine Grenzen, wobei die Grenzwerte individuell auf sehr verschiedenen Niveaus liegen. Ein bisschen tr\u00f6stlich immerhin ist, dass im Unterschied zu diversen Weltgegenden hierzulande bislang katastrophische Wetterlagen m.W. ausgeblieben sind. Keine verheerenden Sturzfluten wie etwa in Ruanda oder im Kongo, keine Waldbrandkaskaden wie in Kanada, keine D\u00fcrren wie in Spanien und Italien, keine Allzeitrekordhitze wie eben jetzt in Indochina&#8230;. Mir kommt es f\u00fcr hier daheim nur einfach so vor, als wolle der Nichtwinter 2022\/23 sich noch immer nicht vollends verabschieden und dr\u00fccke auch dem Fr\u00fchjahr seinen Stempel auf. Was ich als recht verdrie\u00dflich empfinde.<\/p>\n<p>Sch\u00f6nes Wochenende allerseits, auf dass die Unbest\u00e4ndigkeit sich wenigstens partiell zur angenehmeren Seite neige.<\/p>\n<hr \/>\n<p>07.05.2023<\/p>\n<p>Das <strong>Musik-Institut Koblenz<\/strong> beschloss am Wochenende die erste Postcorona-Saison seiner <strong>Anrechtskonzerte<\/strong> mit einem US-amerikanischen Programm. Aufgeboten waren Kompositionen von HK Gruber, John Williams, Leonard Bernstein und George Gershwin. Die Rheinische Philharmonie servierte ein an unterschiedlichen Geschmacksnuancen reiches Musikmen\u00fc von fetzig-jazziger Komplexit\u00e4t bis anr\u00fchrend-unterhaltsamem Herzensschmelz. Mittendrin ein Sondergang: Auftritt des Meistertubisten Andreas Martin Hofmeir, gew\u00fcrzt mit einer kr\u00e4ftigen Prise bayerischer Humorigkeit. <a class=\"wpel-icon-right\" href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-anrechtskonzerte-koblenz-reichhaltiges-usamerikanisches-musikmenue-zum-saisonfinale-_arid,2532789.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">&gt; Meine Konzertbesprechung<\/a> (4100 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text)<\/p>\n<hr \/>\n<p>05.05.2023<\/p>\n<p>Es sei allseits ein angenehmes Wochenende gew\u00fcnscht. Und wenn schon kein Gru\u00df aus der Malstube, dann wenigstens eine Tagesparole aus der Schreibstube:<br \/>\nFRAUEN SIND WUNDERBAR!<br \/>\nWie und warum ich jetzt darauf komme? Einfach so und weil mir danach ist. (ja, ja, ja, ich wei\u00df: &#8222;Aber diese, jene, selle, hier oder dorten, dann und wann &#8230;.&#8220;. Es gibt halt nichts Menschliches zwischen Himmel und Erde, das es nicht gibt).<\/p>\n<hr \/>\n<p>03.05.2023<\/p>\n<p>Nur mal so, das Augenmerk kurz geworfen auf den Bedeutungswandel eines Begriffes und den Anwendungswandel der dazugeh\u00f6rigen Kulturtechnik zur Unkulturtechnik:<br \/>\nUrspr\u00fcnglich wurde unter <strong>Polemik<\/strong> die Kunst des Streitens verstanden. Polemik war somit die Streitkunst, welche h\u00e4ufig im Rahmen von Disputen zwischen Gelehrten praktiziert wurde. Heute versteht man unter dem Begriff der Polemik einen unsachlichen Angriff auf etwas oder jemanden \u2013 mit dem Ziel, die eigene Meinung auch dann durchzusetzen, wenn sie sachlich nicht oder nur teilweise mit der Realit\u00e4t \u00fcbereinstimmt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>02.05.2023<\/p>\n<p><strong>\u201eWelcome Everybody\u201c<\/strong> hei\u00dft die neue Produktion der <strong>Tanzsparte im Staatstheater Mainz<\/strong>. Und sie beginnt mit einer Panne: Die das Ensemble zu Anfang begr\u00fc\u00dfende und vorstellende Stimmaufnahme aus dem Off h\u00e4ngt, knirscht, verheddert sich, springt auf Textanfang zur\u00fcck. Auch das szenische Willkommensprozedere beginnt von vorne \u2013 nochmal und nochmal. Doch die vermeintliche Panne ist Teil der an pfiffigen szenischen Einf\u00e4llen und Witz reichen Choreografie des Franzosen Pierre Rigal \u2013 in der neben Publikum und Tanzenden auch Kost\u00fcme, Scheinwerfer, Ballettfu\u00dfboden oder Schn\u00fcrbodenz\u00fcge liebevoll begr\u00fc\u00dft werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-staatstheater-mainz-getanzte-willkommenskultur-in-der-dauerschleife-_arid,2530729.html\">Meine Premierenbesprechung<\/a> (4000 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text)<\/p>\n<hr \/>\n<p>01.05.2023<\/p>\n<p>Es m\u00fcsste sich doch unter acht Milliarden Leuten ein geschickter Diplomat oder eine Diplomatin finden lassen, der oder die mit der irdischen Natur einen Vertrag aushandelt, wonach diese k\u00fcnftighin etwas verst\u00e4ndisvoller mit den Belangen der Menschenspezies umgeht. Ihr st\u00e4ndig stures Beharren auf unausweichliche G\u00fcltigkeit von Naturgesetzen ist schlie\u00dflich nicht besonders kooperativ.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re also eine Vereinbarung zu treffen, wonach sie, die Natur, sich verpflichtet, R\u00fccksicht zu nehmen auf den Zwang des menschlichen Wirtschaftens zu ewigem Wachstum sowie Nachsicht zu \u00fcben mit den lebensartlichen Begehrlichkeiten nicht zuletzt der wohlhabenden Individuen dieser Spezies, immer mehr materielle G\u00fcter in ihren Besitz und Gebrauch zu bringen.<\/p>\n<p>Ferner m\u00fcsste der Vertrag eine Selbstverpflichtung der Natur enthalten, von nun an aggressive Reaktionen auf nachfolgend genannte Umst\u00e4nde modern-zivilisatorischer Bedingungen zu unterlassen: die Verwertung planetarer Material- und Fl\u00e4chenressourcen, die unvermeidliche Belastung von Luft, Wasser, Erde und Artenbestand. Schlie\u00dflich m\u00fcsste die \u00dcbereinkunft einen Passus enthalten, in dem die Natur der Menschheit einen Streckungs-Zeitrahmen von 5 bis 10 Generationen einr\u00e4umt bis zum Abtrag vertraglicher Gegenleistungen in Form planetenweit wirksamer Nachhaltigkeitsumstellungen ihrer Lebensart.<\/p>\n<p>Auf diese Weise k\u00f6nnte gewiss ein Win-win-Verh\u00e4ltnis zwischen Homo sapiens und irdischer Natur implementiert werden. Das muss doch, bittesch\u00f6n, zu machen sein. Stellenausschreibung: \u00dcberragende diplomatische Fachkraft m\/w\/d f\u00fcr eine besondere Vermittlungsaufgabe gesucht. (*Ironie aus*)<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p><strong>Anschluss April<\/strong><\/p>\n<p>29.04.2023<\/p>\n<p>F\u00fcrs <strong>verl\u00e4ngerte Wochenende<\/strong> verspricht der Wetterbericht meiner Fr\u00fchst\u00fcckszeitung in der Mittelrheinregion leichte Bew\u00f6lkung, allerhand Sonne und kein Regen. Ich glaube es zwar erst, wenn ich\u2019s realo erlebt habe, w\u00fcnsche gleichwohl allerseits angenehme Tage. Und wer sich noch der alten und immer wieder aktuellen Tradition des <strong>1. Mai<\/strong> verbunden f\u00fchlt als Feier-, Protest-, Demonstrationstag vor allem der Lohnabh\u00e4ngigen gegen Ausbeutung, Armut, Unterdr\u00fcckung, Ungerechtigkeit in aller Welt, der und dem sei mein solidarischer Zuspruch \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Lebensnaher Wochenendgru\u00df aus der Malstube, weil es gelegentlich eben auch mal bei besten Beziehungen raucht im Karton, wie hier von zwei T\u00e4nzerinnen symbolisiert. Dann herrscht <strong>\u201edicke Luft\u201c<\/strong>, so auch der Titel meiner eben fertig gewordenen j\u00fcngsten Malarbeit (50 x 60 cm, Acryl auf Leinwand).<\/p>\n<figure id=\"attachment_4079\" class=\"wp-caption alignnone\" aria-describedby=\"caption-attachment-4079\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4079 size-medium\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-393x480.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-393x480.jpg 393w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-839x1024.jpg 839w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-768x937.jpg 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-1259x1536.jpg 1259w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-1678x2048.jpg 1678w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft.jpg 1724w\" alt=\"\" width=\"393\" height=\"480\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4079\" class=\"wp-caption-text\">Titel \u201eDicke Luft\u201c. 50 x 60 cm, Acryl auf Leinwand. 29.04.2023 (c) Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>28.04.2023<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-875 size-full\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> \u201eDas ist der geilste Schei\u00df des Jahrhunderts!\u201c Freund Walter ist kaum noch vom Computer wegzukriegen. Was er da treibt, oft die ganze Nacht? Er korrespondiert, laboriert, diskutiert \u2013 mit Maschinen. Er probiert, was allein schon die H\u00e4nde eines Laien mit KIs (den sogenannten K\u00fcnstlichen Intelligenzen) anfangen k\u00f6nnen, \u00fcber die jetzt aufgeregt mal vor Begeisterung, mal vor Entsetzen pallavert wird.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>So beginnt die heute im mittelrheinischen Magazin \u201eKulturinfo\u201c erschienene Folge 214 meiner Monatskolumne \u201eQuergedanken\u201c. Sie endet mit dem gescheiten Satz: <em>Dann schalte den PC endlich ab und lass uns in den Biergarten gehen. <\/em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/04\/28\/zauberlehrlinge-ohne-meister-quergedanken\/\" data-wpel-link=\"internal\">&gt; Ganzen Texten \u201eZauberlehrlinge ohne Meister\u201c lesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\">&gt;&gt;&gt; \u201eGuten Tag allerseits\u201c in den Vormonaten<\/a><\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31.05.2023 Hunderte tanzende Menschen bev\u00f6lkern den Sonderausstellungs-Bereich im Koblenzer Mittelrhein Museums. Darunter in gro\u00dfer Zahl sch\u00f6ne Frauen \u2013 vielfach barbusig oder v\u00f6llig nackt. Allerdings nicht in lebendiger Leibhaftigkeit, denn dazu w\u00e4re der Raum ohnehin zu klein und wohl auch nicht statthaft f\u00fcr sinnlich enthemmte Bacchanalien. Versammelt sind im historischen Teil der jetzt er\u00f6ffneten Schau \u201eK\u00f6rper [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[286,294],"tags":[9],"archiv":[324,329],"archiv_inhaltlich":[259,258],"class_list":["post-4090","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-guten-tag-allerseits","category-kolumnen","tag-freier-lesetext","archiv-324","archiv-2023-05","archiv_inhaltlich-guten-tag-allerseits","archiv_inhaltlich-kolumnen"],"acf":{"bild":"","anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4090"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4139,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4090\/revisions\/4139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4090"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=4090"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=4090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}