{"id":4031,"date":"2023-05-01T08:03:31","date_gmt":"2023-05-01T07:03:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=4031"},"modified":"2023-05-01T18:37:49","modified_gmt":"2023-05-01T17:37:49","slug":"guten-tag-allerseits-im-arpil-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/05\/01\/guten-tag-allerseits-im-arpil-2023\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im April 2023"},"content":{"rendered":"<p>01.05.2023<\/p>\n<p>Es m\u00fcsste sich doch unter acht Milliarden Leuten ein geschickter Diplomat oder eine Diplomatin finden lassen, der oder die mit der irdischen Natur einen Vertrag aushandelt, wonach diese k\u00fcnftighin etwas verst\u00e4ndisvoller mit den Belangen der Menschenspezies umgeht. Ihr st\u00e4ndig stures Beharren auf unausweichliche G\u00fcltigkeit von Naturgesetzen ist schlie\u00dflich nicht besonders kooperativ.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re also eine Vereinbarung zu treffen, wonach sie, die Natur, sich verpflichtet, R\u00fccksicht zu nehmen auf den Zwang des menschlichen Wirtschaftens zu ewigem Wachstum sowie Nachsicht zu \u00fcben mit den lebensartlichen Begehrlichkeiten nicht zuletzt der wohlhabenden Individuen dieser Spezies, immer mehr materielle G\u00fcter in ihren Besitz und Gebrauch zu bringen.<\/p>\n<p>Ferner m\u00fcsste der Vertrag eine Selbstverpflichtung der Natur enthalten, von nun an aggressive Reaktionen auf nachfolgend genannte Umst\u00e4nde modern-zivilisatorischer Bedingungen zu unterlassen: die Verwertung planetarer Material- und Fl\u00e4chenressourcen, die unvermeidliche Belastung von Luft, Wasser, Erde und Artenbestand. Schlie\u00dflich m\u00fcsste die \u00dcbereinkunft einen Passus enthalten, in dem die Natur der Menschheit einen Streckungs-Zeitrahmen von 5 bis 10 Generationen einr\u00e4umt bis zum Abtrag vertraglicher Gegenleistungen in Form planetenweit wirksamer Nachhaltigkeitsumstellungen ihrer Lebensart.<\/p>\n<p>Auf diese Weise k\u00f6nnte gewiss ein Win-win-Verh\u00e4ltnis zwischen Homo sapiens und irdischer Natur implementiert werden. Das muss doch, bittesch\u00f6n, zu machen sein. Stellenausschreibung: \u00dcberragende diplomatische Fachkraft m\/w\/d f\u00fcr eine besondere Vermittlungsaufgabe gesucht. (*Ironie aus*)<\/p>\n<hr \/>\n<p>30.04.2023<\/p>\n<p>Liebe, liebste, lieblichste und leibliche bis leibhaftige <strong>Hexen<\/strong>, ich w\u00fcnsche euch lebhaft-vergn\u00fcgliche Flug- und Luststunden in dieser eurer Nacht. Ihr habt daf\u00fcr meine volle Sympathie. Eine Bitte allerdings m\u00f6cht&#8216; ich mitgeben zur <strong>Waldpurgis<\/strong>konferenz: Lasst doch in dieser Saison mal den Unfug, mir in den R\u00fccken zu schie\u00dfen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>29.04.2023<\/p>\n<p>F\u00fcrs <strong>verl\u00e4ngerte Wochenende<\/strong> verspricht der Wetterbericht meiner Fr\u00fchst\u00fcckszeitung in der Mittelrheinregion leichte Bew\u00f6lkung, allerhand Sonne und kein Regen. Ich glaube es zwar erst, wenn ich&#8217;s realo erlebt habe, w\u00fcnsche gleichwohl allerseits angenehme Tage. Und wer sich noch der alten und immer wieder aktuellen Tradition des <strong>1. Mai<\/strong> verbunden f\u00fchlt als Feier-, Protest-, Demonstrationstag vor allem der Lohnabh\u00e4ngigen gegen Ausbeutung, Armut, Unterdr\u00fcckung, Ungerechtigkeit in aller Welt, der und dem sei mein solidarischer Zuspruch \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Lebensnaher Wochenendgru\u00df aus der Malstube, weil es gelegentlich eben auch mal bei besten Beziehungen raucht im Karton, wie hier von zwei T\u00e4nzerinnen symbolisiert. Dann herrscht <strong>&#8222;dicke Luft&#8220;<\/strong>, so auch der Titel meiner eben fertig gewordenen j\u00fcngsten Malarbeit (50 x 60 cm, Acryl auf Leinwand).<\/p>\n<figure id=\"attachment_4079\" aria-describedby=\"caption-attachment-4079\" style=\"width: 393px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4079 size-medium\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-393x480.jpg\" alt=\"\" width=\"393\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-393x480.jpg?v=1745920330 393w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-839x1024.jpg?v=1745920330 839w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-768x937.jpg?v=1745920330 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-1259x1536.jpg?v=1745920330 1259w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft-1678x2048.jpg?v=1745920330 1678w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Dicke-Luft.jpg?v=1745920330 1724w\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4079\" class=\"wp-caption-text\">Titel &#8222;Dicke Luft&#8220;. 50 x 60 cm, Acryl auf Leinwand. 29.04.2023 (c) Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>28.04.2023<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> \u201eDas ist der geilste Schei\u00df des Jahrhunderts!\u201c Freund Walter ist kaum noch vom Computer wegzukriegen. Was er da treibt, oft die ganze Nacht? Er korrespondiert, laboriert, diskutiert \u2013 mit Maschinen. Er probiert, was allein schon die H\u00e4nde eines Laien mit KIs (den sogenannten K\u00fcnstlichen Intelligenzen) anfangen k\u00f6nnen, \u00fcber die jetzt aufgeregt mal vor Begeisterung, mal vor Entsetzen pallavert wird.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>So beginnt die heute im mittelrheinischen Magazin &#8222;Kulturinfo&#8220; erschienene Folge 214 meiner Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220;. Sie endet mit dem gescheiten Satz: <em>Dann schalte den PC endlich ab und lass uns in den Biergarten gehen. <\/em><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/04\/28\/zauberlehrlinge-ohne-meister-quergedanken\/\">&gt; Ganzen Texten &#8222;Zauberlehrlinge ohne Meister&#8220; lesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.04.2023<\/p>\n<p>Manchmal f\u00fchlt sich mein Hirn (vom Gem\u00fct ganz zu schweigen) in dieser Welt doch recht deplaziert. Zwei Beispiele:<\/p>\n<p>1. W\u00e4hrend (nicht nur) auf deutschen Stra\u00dfen <strong>immer mehr Autos<\/strong> fahren, und die vor allem immer gr\u00f6\u00dfer, schwerer, st\u00e4rker werden, streitet die Zeitgenossenschaft wie besessen um neue Antriebstechniken daf\u00fcr. Derweil rumort es in meinem Kopf st\u00e4ndig: Die eigentliche Entwicklungsfrage m\u00fcsste doch lauten &#8222;Wie kommen wir zu kleineren und weniger Autos?&#8220;<br \/>\n2. Auch in Sachen <strong>W\u00e4rmewende<\/strong> verstehe ich die Welt nicht mehr. Kommen muss sie, das ist klar. Und mein Hirn denkt fortw\u00e4hrend: Warum streiten alle wie die B\u00fcrstenbinder um individuelle W\u00e4rmeerzeugungs-Techniken f\u00fcr Abermillionen Einzelhaushalte, statt sich \u00fcber eine kollektive Generall\u00f6sung zu unterhalten: Fernw\u00e4rme-Netze, fast republikweit. Schlie\u00dflich haben wir eine derart fl\u00e4chige Infrastruktur schonmal hingekriegt: Binnen rund drei Jahrzehnten waren nahezu jedes Kaff und die allermeisten H\u00e4user an die Totalverrohrung des \u00d6ffentlichen Abwassersystems mit tausenden neu errichteter Kl\u00e4rwerke angeschlossen. Sowas lie\u00dfe sich auch f\u00fcr die W\u00e4rmeversorgung schaffen &#8211; mit kommunalen W\u00e4rmekraftewerken auf Basis nachhaltiger Kombitechniken, wie sie kein Privathaushalt auch nur ann\u00e4hernd so effektiv zu nutzen vermag. Aber dar\u00fcber redet im gro\u00dfen Pallaver kaum jemand. Ich begreif&#8217;s nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.04.2023<\/p>\n<p><strong>Harry Belafonte gestorben.<\/strong> So viele Erinnerungen an einen wunderbaren Musiker, einen Stifter von Lebensfreude, einen K\u00e4mpfer gegen Armut und Rassismus. RiP<\/p>\n<hr \/>\n<p>24.04.2023<\/p>\n<p>Nein, ich bin kein Parteig\u00e4nger der Gr\u00fcnen. Und ja, ich liebe satirische Sp\u00f6ttelei. Was aber derzeit verbreitet an <strong>Gr\u00fcnen-Bashing<\/strong> betrieben wird, ist \u00fcberwiegend eine Beleidigung f\u00fcr den Intellekt: Geistlos, geschmacklos, vorurteilsbesessen, hetzerisch, verlogen, dreckig &#8211; noch unter &#8222;Bild&#8220;-Niveau.<\/p>\n<hr \/>\n<p>20.04.2023<\/p>\n<p><strong>Trauer um Barbara Pietjou.<\/strong> Die einstige T\u00e4nzerin und nachher Tanzp\u00e4dagogin, Mitbegr\u00fcnderin des &#8222;Tanztheaters Regenbogen&#8220;, der Koblenzer Kulturfabrik und des Koblenzer Jugendtheaters ist diese Woche nach schwerer Krankheit 71-j\u00e4hrig gestorben. Sie war eine interessante, liebenswerte, engagierte und f\u00fcr die Kulturszene in Koblenz oft wichtige Pers\u00f6nlichkeit. Ich durfte mit ihr im Verlauf mehrerer Jahrzehnte manch spannendes Gespr\u00e4ch \u00fcber Kunst und Kultur, Tanz\/Ballett, aber auch den Gang von Politik und Welt f\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr Interessierte hier mein letzter Artikel, den ich 2017 \u00fcber Barbara Pietjou geschrieben haben &#8211; ein kleines Lebensportr\u00e4t anl\u00e4sslich des damaligen 20. Geburtstages ihrer Koblenzer Tanz-\/Ballettschule &#8222;Steps&#8220;. (Freier Lesetext) <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/texte\/2017\/20170829.html\">&gt; Fast ein ganzes Leben im Dienste des Tanzes<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>16.04.2023<\/p>\n<p>So verzettelt der Fr\u00fchling sich heuer einf\u00fchrt, so verzettelt war auch meine j\u00fcngste Malphase. Es zog sich &#8211; wie immer bei mir, wenn Landschaft mit im Spiel ist. Da geht mir unterwegs \u00f6fter mal die Lust fl\u00f6ten. Jetzt aber wieder ein Wochenendgru\u00df aus der Malstube. Entfernte \u00c4hnlichkeiten mit real existierender Location und Person sind nicht ganz auszuschlie\u00dfen. Sch\u00f6nen Sonntag noch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4053\" aria-describedby=\"caption-attachment-4053\" style=\"width: 480px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4053\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft-480x381.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft-480x381.jpg?v=1745920329 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft-1024x812.jpg?v=1745920329 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft-768x609.jpg?v=1745920329 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft-1536x1218.jpg?v=1745920329 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Der-Berg-ruft-2048x1624.jpg?v=1745920329 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4053\" class=\"wp-caption-text\">Titel: &#8222;Der Berg ruft&#8220;. 60 x 50 cm, Acryl\/Gouache auf Leinwand. 16.04.2023 (c)Andreas Pecht<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>15.04.2023<\/p>\n<p>Freude! Denn <strong>dieser 15. April anno 2023 ist f\u00fcr mich ein guter Tag.<\/strong> Einer der besten seit Jahrzehnten. Fast 50 Jahre meines Erwachsenenlebens habe ich darauf gewartet und gehofft, habe daf\u00fcr gestritten, unz\u00e4hlige Kilometer demonstriert und hunderte Diskussionen darum gef\u00fchrt. Und ich werde nun keine davon mehr zum x-ten Mal erneut f\u00fchren. Die Argumente waren und sind bis heute die immergleichen, wie auch die grundlegenden Faktoren der Unverantwortbarkeit f\u00fcr die Lebenden und kommende 30 000 Generationen Nachgeborene gleich geblieben sind. It&#8217;s over, und das ist gut so. Finis.<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.04.2023<\/p>\n<p>Nachtgedanken.<br \/>\n<strong>Physikalische Gesetze sind manchmal ein Elend.<\/strong> Beispiel: Je schwerer und gr\u00f6\u00dfer ein Gegenstand, umso mehr Energie muss f\u00fcr seine Fortbewegung aufgewandt werden. Hei\u00dft u.a.: Je schwerer und gr\u00f6\u00dfer ein Automobil &#8230;. (Gilt auch f\u00fcr E-Autos).<br \/>\n\u00dcbrigens: F\u00fcr die Bearbeitung selbst der simpelsten Anfrage oder des primitivsten Auftrages verbraucht eine KI der j\u00fcngsten Generation das Hundertfache bis X-tausendfache an Elektrizit\u00e4t einer bisherigen Google-Suche.<\/p>\n<hr \/>\n<p>10.04.2023<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit von Diktaturen ist nur ein Aspekt eines viel gr\u00f6\u00dferen Problems, was man schon vor dem Ukraine-Krieg zu Beginn der Corona-Pandemie sehen konnte und auch davor schon lange h\u00e4tte sehen k\u00f6nnen: <strong>Die Weltwirtschaft hat sich systematisch wegbewegt von den Prinzipien der Diversit\u00e4t und der Redundanz<\/strong>, also von der Vielfalt und der doppelten oder mehrfachen Sicherstellung (etwa der Belieferung mit Rohstoffen, Halbfertigprodukten, Energie, der Lager- und Vorratshaltung, der teilweisen Selbstversorgung, der Lieferketten, der Wirtschaftskreisl\u00e4ufe etc.). Mit der einseitigen Fixierung auf die jeweils billigsten und\/oder profitabelsten Wege, Verbindungen, M\u00f6glichkeiten, Produkte auf dem Weltmarkt sind wir bis auf die Ebene der Regionen hinunter Zug um Zug und ziemlich blind in die Falle weitgehend eindimensionaler Abh\u00e4ngigeiten gestolpert. Das ist so, als w\u00fcrde die Natur gezielt auf genetische Vielfalt\/Artenvielfalt verzichten. Tut sie aber nicht, weil Diversit\u00e4t eben DAS Erfolgsmodell des Lebens schlechthin ist. Aber Homo oeconomicus (&#8222;sapiens sapiens&#8220;) wusste es halt mal wieder besser.<\/p>\n<hr \/>\n<p>07.04.2023<\/p>\n<p><strong>Es sei allseits ein sch\u00f6nes, erquickliches, langes Feiertagswochenende gew\u00fcnscht.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Fruehlingserwachen_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2737 size-medium\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Fruehlingserwachen_1-480x480.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Fruehlingserwachen_1-480x480.jpg?v=1745920276 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Fruehlingserwachen_1-100x100.jpg?v=1745920276 100w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Fruehlingserwachen_1-768x766.jpg?v=1745920276 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Fruehlingserwachen_1.jpg?v=1745920276 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><br \/>\nIm vergangenen Jahr hatte ich die lichte Jahreszeit mit diesem kleinen Gem\u00e4lde (&#8222;Fr\u00fchlingserwachen 1&#8220;, 50 x 50 cm, Acryl auf Leinwand) begr\u00fc\u00dft. Heuer mache ich das gleich noch einmal &#8211; weil j\u00fcngst nichts Neues entstanden ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>04.04.2023<\/p>\n<p>Nachfolgend der Anfangspassus meiner Kritik zur <strong>Urauff\u00fchrung<\/strong> des neuen St\u00fcckes von <strong>Armin Petras<\/strong>: <em>\u201eZwei Stunden und 20 Minuten ohne Pause sind nicht eben kurz, werden einem bei <strong>\u201eblut wie fluss\u201c<\/strong> <strong>am Theater Bonn<\/strong> aber auch nicht lang. Armin Petras hat die Urauff\u00fchrung des neuen St\u00fcckes aus der Feder seines Alter Ego Fritz Kater ohne viel Effektbrimborium inszeniert. In minimalistisch ausgestatteten, fast leeren Spielr\u00e4umen von Tom Musch entsteht aus einem Dutzend Szenen eine von Nachdenklichkeit schwere Collage, die einige bedeutende Momente deutscher Geschichte seit 1946 mit Schicksalen gew\u00f6hnlicher Zeitgenossen verwebt. (\u2026.)\u201c<\/em> <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/region\/rheinland-pfalz\/kultur_artikel,-urauffuehrung-blut-wie-fluss-von-armin-petras-in-bonn-wenn-deutsche-geschichte-auf-geschichten-trifft-_arid,2521124.html\">&gt; Zur kompletten Besprechung<\/a> (4400 Anschl\u00e4ge, Lesezeit 3 Min., kostenpflichtiger RZ-Text)<\/p>\n<hr \/>\n<p>01.04.2023<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Folge meiner Kolumne &#8222;Quergedanken&#8220; (Nr. 223 s.u.) hat einige Diskussionen ausgel\u00f6st, die sich, \u00fcberspitzt formuliert, um den Gegensatz zwischen &#8222;bornierter Technik-\/Fortschrittsfeindlichkeit&#8220; und &#8222;blinder Technik-\/Fortschrittsbegeisterung&#8220; drehen. Zwar sehe ich so den Kolumnentext missverstanden, kann das aber nicht \u00e4ndern. Weshalb noch eine kurze Ausf\u00fchrung nachgeschoben sein.<\/p>\n<p>Im Grunde ist es doch ganz einfach: Fast <strong>jede in der Menschheitsgeschichte neu entwickelte Technik hat zwei Seiten<\/strong>, eine positive und eine negative. Dummerweise vergisst, \u00fcbersieht, verdr\u00e4ngt, leugnet jeweiliger Epochenzeitgeist (oder Werbung, Gesch\u00e4ftsinteresse, Trendbegeisterung etc.) h\u00e4ufig diese Janusk\u00f6pfigkeit &#8222;des Fortschritts&#8220;. Weshalb, ebenfalls dummerweise, oft erst nach einigen Jahren, gar ein, zwei, drei Generationen sp\u00e4ter deutlich wird, dass man sich zusammen mit den Vorteilen neuer Techniken und Produkte wom\u00f6glich auch jede Menge Probleme eingehandelt hat. Probleme, die vielleicht h\u00e4tten eingehegt oder vermieden werden k\u00f6nnen, w\u00e4re man fr\u00fchzeitiger etwas kritischer, skeptischer, vorausschauender mit den Neuentwicklungen umgegangen. Beispiele: Dynamit, Fossilenergie, Atomkraft, Automobil, Fernsehen, Internet, Smartphone, KI &#8230;. Plastik, Pestizide, Kunstd\u00fcnger &#8230;.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re m.E. vern\u00fcnftig und k\u00f6nnte durchaus hilfreich sein, sich &#8211; wie bei jedem Medikament &#8211; auch bei neuen Techniken und Produkten fr\u00fchzeitig Gedanken \u00fcber Risiken, Neben- und Folgewirkungen (f\u00fcr die ganze Gesellschaft oder gewisse Teile davon) zu machen. Etwa dar\u00fcber, was aus einer sch\u00f6nen Einzelerfindung in einer Werkstatt oder einem Labor werden kann, sobald sie massenhaft im Gigama\u00dfstab zum Einsatz kommt und wom\u00f6glich die ganze Lebensart der Menschheit dominiert.<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>31.03.2023<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-875\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/a> Die heute erschienene Folg 213 meiner Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; wirft einen kurzen Blick auf ein seltsames Ph\u00e4nomen der Gegenwart: Da redet alle Welt st\u00e4ndig von &#8222;Alterung der Gesellschaft&#8220;, zugleich jedoch wird von der wachsenden Zahl der Alten ganz selbstverst\u00e4ndlich erwartet, dass sie hinsichtlich der Technikentwicklung mitziehen wie Junge und sich geschmeidig einf\u00fcgen in die Digitalisierung aller Lebenssph\u00e4ren. Nat\u00fcrlich sind eine Menge Senioren intellektuell durchaus in der Lage etwa die Funktionsweise eines Smartphones zu begreifen (oder es in hohem Alter noch zu lernen). Aber, um nur einen Faktor vorweg anzusprechen, es macht bespielsweise einen gewaltigen Unterschied, ob jemand mit flott fliegenden Daumen oder nur mit zittrigem, steifem Ein-Finger-Suchsystem vor schlechten Augen das Maschinchen bedient. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2023\/03\/31\/hey-digitals-auch-ihr-werdet-mal-alt\/\">&gt; Dazu mehr unter der \u00dcberschrift &#8222;Hey Digitals, auch ihr werdet mal alt&#8220;\u00a0<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/archiv_inhaltlich\/kolumnen\/guten-tag-allerseits\/\">&gt;&gt;&gt; \u201eGuten Tag allerseits\u201c in den Vormonaten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.05.2023 Es m\u00fcsste sich doch unter acht Milliarden Leuten ein geschickter Diplomat oder eine Diplomatin finden lassen, der oder die mit der irdischen Natur einen Vertrag aushandelt, wonach diese k\u00fcnftighin etwas verst\u00e4ndisvoller mit den Belangen der Menschenspezies umgeht. Ihr st\u00e4ndig stures Beharren auf unausweichliche G\u00fcltigkeit von Naturgesetzen ist schlie\u00dflich nicht besonders kooperativ. 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