{"id":2806,"date":"2022-05-30T09:09:00","date_gmt":"2022-05-30T08:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/?p=2806"},"modified":"2022-05-30T15:38:34","modified_gmt":"2022-05-30T14:38:34","slug":"guten-tag-allerseits-im-mai-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2022\/05\/30\/guten-tag-allerseits-im-mai-2022\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Mai"},"content":{"rendered":"<p>30.05.2022<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3120\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/MG_0751wb-scaled-e1653904157395-437x480.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/MG_0751wb-scaled-e1653904157395-437x480.jpg 437w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/MG_0751wb-scaled-e1653904157395-933x1024.jpg 933w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/MG_0751wb-scaled-e1653904157395-768x843.jpg 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/MG_0751wb-scaled-e1653904157395.jpg 1305w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/>Noch bleibt ungewiss, ob er nur eine der vielen kurzzeitigen Moden ist oder eine dauerhafte Entwicklung quasi als kreat\u00fcrlicher Ausgleich zur Entfremdung des Homo sapiens von seinen Ackerbauer-Wurzeln: der aktuelle Boom des privaten G\u00e4rtnerns, nicht zuletzt des eigenen Gem\u00fcse- und Obstanbaus. &#8222;Urban Gardening&#8220; hei\u00dft\u00a0 auf Neudeutsch f\u00fcr die st\u00e4dtischen R\u00e4ume, was man auf dem Land &#8222;Reaktivierung der alten Bauerngartenkultur&#8220; nennen k\u00f6nnte. Meine Monatskolumne <strong><em>Quergedanken<\/em><\/strong> Nr. 203 wirft einen launigen Blick auf das Ph\u00e4nomen unter der \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2022\/05\/30\/kleiner-garten-eden-fuer-jede-und-jeden-quergedanken-203\/\">&gt; Kleiner Garten Eden f\u00fcr jede und jeden (freier Lesetext hier)<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>29.05.2022<\/p>\n<p>Irgendwie werde ich derzeit bei Vorbeifahrt an den Tankstellen den Eindruck nicht los: Die Mineral\u00f6lkonzerne hauen in den letzten Tagen und Stunden vor Inkrafttreten der staatlichen Entlastungsma\u00dfnahmen geschwind das auf ihre <strong>Spritpreise<\/strong> drauf, was die Ma\u00dfnahmen an Entlastung f\u00fcr die Verbraucher h\u00e4tten bringen sollen\/k\u00f6nnen. Und irgendwie \u00fcberrascht mich das auch gar nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>26.05.2022<\/p>\n<p>Wohl passend zum Wetter an diesem Wochenende: Wenn&#8217;s mal frisch wird in der Sommerfrische, schl\u00fcpft diese Dame in die Outdoor-Juppe ihres Gatten. Der ist zwei K\u00f6pfe gr\u00f6\u00dfer und doppelt so breit wie sie, was ihr sichtlich formidable Luftpolster verschafft. (Acryl, Aquarell auf Leinwand, 40 x 50 cm).<br \/>\nAngenehm frisches Wochenende allerseits.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3077\" aria-describedby=\"caption-attachment-3077\" style=\"width: 382px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3077 size-medium\" title=\"&quot;K\u00fchle Sommerfrische. Kerstin&quot;. (c) Andreas Pecht\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2-382x480.jpg\" alt=\"\" width=\"382\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2-382x480.jpg?v=1745920279 382w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2-816x1024.jpg?v=1745920279 816w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2-768x964.jpg?v=1745920279 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2-1224x1536.jpg?v=1745920279 1224w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2-1632x2048.jpg?v=1745920279 1632w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KES2.jpg?v=1745920279 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3077\" class=\"wp-caption-text\">\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>25.05.2022<\/p>\n<p>Hausg\u00e4rtners Freud und Leid zur Maienzeit<\/p>\n<p>Habe nun, ach, wie weiland der Herr Doktor Faust, mit Eifer alle Theorien studieret, wie die beiden gro\u00dfen Fr\u00fchjahrsinvasionen in der g\u00e4rtnerischen Selbstversorgungswirtschaft wohl mit raffinierter Methodik zur\u00fcckzuschlagen seien. Aber ein ums andere Jahr stellt sich erneut heraus: Grau ist alle Theorie, und am Ende hilft doch nur schn\u00f6der K\u00f6pereinsatz gegen die Angriffe unerw\u00fcnschten Nebenwuchses (fr\u00fcher f\u00e4lschlich Unkraut genannt) und schleimig kriechender Heerscharen auf das, was du ges\u00e4et und gepflanzet hast. Will sagen: Da giftige Elixiere und P\u00fclverchen verdammt sind, ist probat in diesem Ringen letztlich allein die Reaktivierung des genetischen Erbes der Uraltvorderen &#8211; Jagen und Sammeln in noch feuchter Fr\u00fch&#8216; oder zur d\u00e4mmrigen Abendstund&#8216;.<\/p>\n<p>Erfreuchlich: Wir werden wohl nicht hungern m\u00fcssen, denn die hiesigen Schnecken verschm\u00e4hen s\u00e4mtliche Zwiebelgew\u00e4chse, die meisten Kohlarten, das Kartoffelkraut, auch Tomaten- und Gurkengr\u00fcn. Jedenfalls solange sie hinreichend Salat, junge Auberginen- und Melonenpflanzen vorfinden. Weshalb ich in einem Bottich eigens Salatsamen zweier T\u00fctchen zu Opferpflanzen herangezogen habe. Davon werden nun dreimal pro Woche etliche in die hohen und niedrigen Beete ausgesetzt, quasi den Schnecken zum Fra\u00df vorgeworfen. Die str\u00f6men denn auch willig an den Opferstellen zusammen, was wiederum dem J\u00e4ger seine Arbeit erleichtert. Erfreulich ebenso: Unkrautsammeln\/-zupfen wird, zumindest in den Hochbeeten, zur t\u00e4glich angenehm gedankenlosen Meditationshalbstunde.<\/p>\n<hr \/>\n<p>24.05.2022<\/p>\n<p>Nur so ein kleiner Spontangedanke zu sp\u00e4ter Stunde:<br \/>\nEs ist f\u00fcr mich eines der seltsamsten Ph\u00e4nomene unserer Epoche, dass st\u00e4ndig Maschinen und Ger\u00e4te entwickelt werden, deren Nutzung Ver\u00e4nderungen menschlicher Denk- und Verhaltenssystematik erfordert. Noch befremdlicher ist, dass das von vielen Zeitgenossen inzwischen f\u00fcr v\u00f6llig normal und quasi nat\u00fcrlich gehalten wird. Irgendwie scheint niemand auf die Idee zu kommen, dass es eigentlich umgekehrt sein m\u00fcsste: Maschinen und Ger\u00e4te sollten so konstruiert sein, dass sie den Denk- und Verhaltensweisen der Menschen angepasst sind. Wer hat wem zu dienen?<\/p>\n<hr \/>\n<p>23.05.2022<\/p>\n<p>Das <strong>Theater Koblenz<\/strong> hat jetzt eine bemerkenswerte Inszenierung von Anton <strong>Tschechows \u201eDer Kirschgarten\u201c<\/strong> zur Premiere gebracht. Dreieinviertel Stunden nimmt sich die Regie von Markus Dietze Zeit, eine <strong>textliche Neubearbeitung<\/strong> des Klassikers durch Elisabeth Pape umzusetzen. Die blutjunge Autorin redigierte, modernisierte den alten Gro\u00dfmeister Tschechow, f\u00fcgte dessen St\u00fcck gar Szenen aus eigener Feder hinzu? Da geht man neugierig, zugleich aber mit einem ger\u00fcttelt Ma\u00df an Skepsis in die Vorstellung. <a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/deutschland-und-welt\/kultur_artikel,-premiere-im-theater-koblenz-bemerkenswerte-inszenierung-von-tschechows-der-kirschgarten-_arid,2410133.html\">&gt; Meine Premierenbesprechung<\/a> (5000 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger Rhein-Zeitungs-Artikel)<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.05.2022<\/p>\n<p>Zum Wochenende auch noch was Nettes, verbunden mit dem Wunsch auf einen angenehmen Restsonntag. Erste Probearbeit aus meinem Sommeratelier unterm Haselgeb\u00fcsch. Einfach abgemalt und mit etwas Fantasie respektive Erinnerungen bereichert\/variiert, was bei Nordausrichtung der Staffelei vor Augen steht: &#8222;My home hinten im Sommer&#8220; (Acryl, Aquarell auf Leinwand, 60 x 50 cm).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2995 size-medium\" title=\"My home hinten im Sommer (c)Andreas Pecht\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/My-home-hinten-522-480x400.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/My-home-hinten-522-480x400.jpg?v=1745920278 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/My-home-hinten-522-1024x854.jpg?v=1745920278 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/My-home-hinten-522-768x640.jpg?v=1745920278 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/My-home-hinten-522-1536x1281.jpg?v=1745920278 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/My-home-hinten-522-2048x1708.jpg?v=1745920278 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>An keinem Bild habe ich bisher so lange herumgedoktert, \u00fcbermalt, wieder und wieder ver\u00e4ndert, wie an diesem. Wie schon beim Technischen Zeichnen w\u00e4hrend meiner angefangenen Schlosserlehre in Jugendjahren hatte ich mit der \u00dcbertragung geometrischer Winkel, Linien, Schr\u00e4gen aus der Dreidimensionalit\u00e4t der Wirklichkeit in die Zweidimensionalit\u00e4t der Leinwand richtig zu k\u00e4mpfen. Gewiss, man kann das mit Zirkel, Winkelmesser, Lineal konstruieren. Ich wollte es aber &#8222;sehen&#8220; &#8211; und sah es oft erst auf den zehnten Blick oder den zw\u00f6lften Pinselstrich oder manchmal gar nicht. So ist dieses Bild vor allem eine intensive \u00dcbungsarbeit, der ich die Kategorie &#8222;naiver Realismus&#8220; verpasst habe.<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.05.2022<\/p>\n<p><span class=\"d2edcug0 hpfvmrgz qv66sw1b c1et5uql b0tq1wua a8c37x1j fe6kdd0r mau55g9w c8b282yb keod5gw0 nxhoafnm aigsh9s9 d9wwppkn hrzyx87i jq4qci2q a3bd9o3v b1v8xokw oo9gr5id hzawbc8m\" dir=\"auto\">Es gibt im Netz bei fast jeder <strong>Diskussion \u00fcber die Ukraine-Frage<\/strong> einige vehement auftretenden Leute, die reden und reden und reden \u00fcber alles m\u00f6gliche und unm\u00f6gliche &#8211; allerdings stets geflissentlich weit vorbei an der eigentlichen Kernfrage des Themas: Hat Putin widerrechtlich den souver\u00e4nen Staat Ukraine milit\u00e4risch angreifen\/\u00fcberfallen lassen oder stehen ukrainische Truppen vor Moskau?<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>21.05.2022<\/p>\n<p>Zorniger Gef\u00fchlsausbruch angesichts der Verlogenheit und agitatorischen Impertinenz vorgeblicher Freunde Russlands in der deutschen Putinistenszene:<br \/>\n<em>Wladimir Putin und seine Paladine sind eine Schande f\u00fcr Russland und das schlimmste Ungl\u00fcck f\u00fcr dieses sch\u00f6ne und gr\u00f6\u00dfte Land auf Erden seit dem \u00dcberfall Hitlers auf die Sowjetunion!<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>19.05.2022<\/p>\n<p>Maimitte hin, Maimitte her: Nunmehr ist f\u00fcr unseren Hausstand, wie man fr\u00fcher bei der Bundeswehr sagte, <strong>&#8222;Hochsommer befohlen&#8220;.<\/strong> Die entsprechende Umr\u00fcstung erfolgte gestern durch Aufh\u00e4ngen der Fliegennetze an der Verandat\u00fcr und den beiden \u00d6ffnungsfenstern im Erdgeschoss. Nicht, dass es eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Insektenplage g\u00e4be. Eher ist das Gegenteil der Fall, trotz der zwei direkt nebenan ans\u00e4ssigen Pferde. Ich wei\u00df, anderweitig summt und brummt es munter. Hierorts jedoch sind, verglichen mit fr\u00fcheren Jahrzehnten, Bienen, Hummeln, Hornissen, Wespen anhaltend blo\u00df Einzelerscheinungen.<\/p>\n<p>Wenigsten flattern in den letzten Tagen ganz ordentlich Schmetterlinge umeinand&#8216;. Warum also noch Fliegennetze? Wegen der dicken Brummfliegen, der schillernden Schmei\u00dffliegen und der kleineren qu\u00e4lgeistigen Stubenfliegen. Zwar ist hier auch deren Zahl gegen\u00fcber fr\u00fcher durchaus signifikant zur\u00fcckgegangen. Doch schon bei einem halben Dutzend dieser Gesellen in der Bude ist es vorbei mit der Behaglichkeit von Schlummerst\u00fcndchen mittags auf dem Sofa und abends vor der Flimmerkiste.<\/p>\n<p>Apropos Wetter. Liebe Leut&#8216; im n\u00f6rdlichen RLP und weiter nordw\u00e4rts: Ich gehe jetzt gleich mal ums Haus und mache, was geht, sturm-, sturzregen- und hagelresistent. Die Wetterfr\u00f6sche fast s\u00e4mtlicher Institute mahnen f\u00fcr den heutigen Donnerstag und mehr noch den Freitag zur Vorsicht. Denn es k\u00f6nne im Zuge eines Frontenwechsel recht dicke kommen. Ja, ja, vielleicht auch wieder nicht oder nur halb so wild. Aber lieber dreimal vergeblich vorgesorgt, als einmal gar nicht und damit ins Klo gegriffen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.05.2022<\/p>\n<p>Nachdenklich. L\u00e4sst sich, wie von verschiedener Seite dieser Tage behauptet, in Deutschland so etwas wie <strong>&#8222;Kriegsl\u00fcsternheit&#8220; oder gar &#8222;Kriegsbegeisterung&#8220;<\/strong> bei den Unterst\u00fctzern des ukrainischen Kampfes gegen die Putin&#8217;sche Aggression feststellen? Ich meine: Es mag solche Z\u00fcge hie und da geben, doch beim Gros der hiesigen Mitmenschen ist das nicht so.<\/p>\n<p>Das Ph\u00e4nomen ist ein anderes: Fortschreitende Militarisierung des Denkens, Sprechens\/Schreibens und Handelns. Das mutet uns unendlich vorgestrig an, ist m.E. aber quasi eine zwangsl\u00e4ufige Folge des traurigen Umstandes, dass nahebei tats\u00e4chlich KRIEG IST. Weshalb jedes Gespr\u00e4ch, jede Betrachtung, jede Analyse der Ukraine-Frage nicht beim theoretischen Philosophieren und Politisieren bleiben kann. Vielmehr landet man unausweichlich nicht zuletzt auch bei der milit\u00e4rischen Lage im real stattfindenden Krieg &#8211; inklusive des mehr oder minder deutlich ausgesprochenen Wunsches, die russische Aggressionsstrategie m\u00f6ge mit Pauken und Trompeten scheitern.<\/p>\n<p>Diese Art Militarisierung, also Aufmerksamkeit\/Interesse f\u00fcrs milit\u00e4rische Denken, Handeln, Geschehen ist jedoch weder Kriegsl\u00fcsternheit noch Kriegsbegeisterung, sondern eine quasi logische Reaktion auf die kriegerische Zwangslage, in die Putin Europa mutwillig gest\u00fcrzt hat. Und nein, diese neue Aufmerksamkeit macht \u00fcberhaupt keine Freude. Gleich mir haben sich sehr viele Zeitgenossen nur mit allergr\u00f6\u00dftem Widerwillen dem uralten Barbarenthema Krieg zugewandt &#8211; weil es, verdammt nochmal und gegen jede Vernunft, auch den modernsten Zeiten ganz praktisch wieder \u00fcbergest\u00fclpt worden ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>16.05.2022<\/p>\n<p>Nun denn also. Meine sechs leeren Regenf\u00e4sser recken ihre gierig weit aufgerissenen M\u00e4uler dem Himmel entgegen. Auf dass der f\u00fcr <strong>heute <\/strong>(Montag) von den Wetterfr\u00f6schen angek\u00fcndigte <strong>Durchzug eines starken Regengebietes<\/strong> ihren Durst stille. Doch wehe, aus dem Durchzug wird hierorts, wie so oft in den letzten Wochen, wieder nur ein Vorbeizug. Die G\u00f6tterbagage des Olymp ist gewarnt. Unverbl\u00fcmt habe ich den hohen Herr- und Damenschaften vom Fr\u00fchst\u00fcckstisch aus gedroht: Sollte unsereins vom Nass wieder nichts abbekommen, werde ich schon morgen meinen in himmlischen, irdischen und unterirdischen Gefilden gleicherma\u00dfen\u00a0 gef\u00fcrchteten Regentanz im Adamskost\u00fcm unerbittlich zur Auff\u00fchrung bringen. Mehr noch: Ich werde zehntausende meiner Zeitgenoss*innen aufrufen, sich dem anzuschlie\u00dfen. Das kollektive Stampfen, Wippen, Schaukeln, Wabbeln und Schwappeln der menschlichen Fleischesherrlichkeit w\u00fcrde die Weltordnung gewiss in ihren Grundfesten ersch\u00fcttern. Sehet euch also vor, Ihr da oben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.05.2022<\/p>\n<p><strong>Herrje, was f\u00fcr ein Wochenende &#8211; bar jedweder \u00dcberraschung.<\/strong><br \/>\n1. Wie erwartet: Sonne satt durchgehend.<br \/>\n2. Wie erwartet: Werder Bremen steigt auf.<br \/>\n3. Wie gewettet: Der ukrainische Beitrag gewinnt, dank Volkes m\u00e4chtiger Stimme, den ESC; der deutsche Star-Sprechgesang landet auf dem letzten Platz. (Ginge es nach mir, st\u00fcnde Portugal auf Platz zwei und Netherlands auf drei. Aber auf mich h\u00f6rt ja niemand).<br \/>\n4. Wahlausgang NRW wie von mir erwartet: Die gro\u00dfen Verlierer sind FDP, Linkspartei und AfD. Die ersten beiden verlieren jeweils mehr als die H\u00e4lfte ihrer Stimmen, die Braunen rund ein Viertel. Kleinere Spr\u00fcngchen machen die beiden gro\u00dfen Parteien: CDU ein bisschen nach oben, SPD etwas mehr nach unten (was wohl nur stramme SPD-Parteig\u00e4nger \u00fcberrascht hat). Gro\u00dfer Gewinner dieser Wahl sin die Gr\u00fcnen mit schierer Verdreifachung des Stimmanteils. Was die Situation im Bund dazu beitrug, darf man getrost den HaBock-Effekt nennen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.05.2022<\/p>\n<p>Wenn ich recht orientiert bin, st\u00fcnden an diesem Wochenende kalendarisch <strong>die Eisheiligen <\/strong>an. Wettervorhersage f\u00fcr Samstag\/Sonntag: Etwa vom M\u00fcnsterland bis Baden quer durch die Republik 26 plus X Grad bei strahlendem Sonnenschein. Die Heiligen sind schon l\u00e4nger nicht mehr, was sie mal waren, und die Eisheiligen jetz auch nicht mehr. Nun denn, ich habe heute alles gepflanzt, was im Garten mit R\u00fccksicht auf diese &#8222;kalten&#8220; Tage noch fehlte. Schaun mer mal, ob sie ganz ausfallen oder versp\u00e4tet doch noch irgendwann aufkreuzen. Geruhsames Wochenende allerseits &#8211; Sonnencreme nicht vergessen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>11.05.2022<\/p>\n<p>Auch im Westerwald sitzt oder steht man drau\u00dfen. <strong>Mein Sommeratelier <\/strong>unterm Haselgeb\u00fcsch. Staffelei Marke Eigenbau (beliebig h\u00f6henverstellbar) = 4 Dachlatten, 1 Sperrholzplatte, 2 kleine Klappscharniere, 2 Maschinenschrauben mit Fl\u00fcgelmuttern, einige Holzschr\u00e4ubchen. Ben\u00f6tigtes Werkzeug: Zollstock, Bleistift, S\u00e4ge, Bohrer\/Schrauber. Fertig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2887 size-medium\" title=\"Mein Sommeratelier (c)Andreas Pecht\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sommeratelier-480x360.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sommeratelier-480x360.jpg 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sommeratelier-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sommeratelier-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sommeratelier-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sommeratelier-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p>09.05.2022<\/p>\n<p>Ein beknackter, sozusagen <strong>fast verkackter Montag war das<\/strong>. Am Morgen beim Z\u00e4hneputzen in den Finger geschnitten (fragt nicht! Es gibt nichts, das es nicht gibt). Nachher mit dem Auto in die Werkstatt (fragt nicht!). Sp\u00e4ter die Klaviertasten mit Blut verschmiert und die Hose versaut (fragt blo\u00df nicht!). Am Abend festgestellt, dass kein Wasser mehr in den Regentonnen ist (fragt nicht!). Danach mit Bohnensuppe den Gaumen verbr\u00fcht, jetzt Brandblase im Maul (nein, keine Fragen!). Ich h\u00e4tte am Morgen im Bett bleiben sollen &#8211; wohin ich mich nun, vorsichtig hintastend, trotz alledem frohgemut begebe.<\/p>\n<hr \/>\n<p>08.05.2022<\/p>\n<p>Nachdenklich. Ich tue mir etwas schwer damit, <strong>dass der 8. Mai hierzulande als &#8222;Tag der Befreiung&#8220; begangen wird.<\/strong> Schlie\u00dflich sind die alliierten Soldaten nicht in den Kampf gezogen und zu Millionen gefallen, um Deutschland von den Nazis zu befreien, sondern die \u00fcbrige Welt von Nazi-Deutschland. Das NS-System war vom Gros des deutschen Volkes nun mal geduldet, getragen, gewollt und eben keine Fremdherrschaft. F\u00fcr uns Nachgeborene ist der Tag der deutschen Kapitulation eine Gnade, weil es ein &#8222;Tag der Befriedung&#8220; war und der (mit Waffengewalt erzwungene) Anfang einer Hinwendung zum Besseren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>07.05.2022<\/p>\n<p>Wenn das so ist, ist es eben so, und man sollte es sich eingestehen ohne Frust oder Groll: <strong>Meine Lust am Malen und \u00d6lfarben werden nicht warm miteinander. <\/strong>\u00dcbers Jahr habe ich mich mit Bleistift, Zeichenkohle, Aquarell- und vor allem Acrylfarben bestens angefreundet. Erste kleine Versuche mit \u00d6l drinnen in der Malstube und ein gr\u00f6\u00dferer, ganzt\u00e4giger Anlauf heute im Freien sind in die Hose gegangen. Weniger, weil die Ergebnisse f\u00fcr die Tonne waren, das passiert auch mit den anderen Malstoffen immer wieder mal. Aber der Umgang mit den \u00d6lfarben hat mir einfach keinen Spa\u00df gemacht &#8211; was f\u00fcr mich, der aus purem Spa\u00df an der kreativen Freud malt, ein KO-Kriterium darstellt.<\/p>\n<p>Herr im Himmel ist das ein Gematsche und Geschmiere. Egal, welche Pinselsorte ich nutze: Ich kriege keine gescheiten Linien hin, daf\u00fcr ist die Leinwand bald \u00fcberall versaut von Farbresten an den H\u00e4nden bis hinauf zum Ellbogen und an Pinselsch\u00e4ften. \u00dcberhaupt habe ich am Ende mehr Farbe auf dem Kittel, im Handlappen, auf dem Beistellstich, ja selbst im Gesicht und in den Haaren als auf der Leinwand. Das \u00d6lzeug trocknet ja erst nach Tagen oder Wochen, w\u00e4hrend Aquarell- und Acrylfarbe schon nach ein paar Minuten wieder &#8222;begehbar&#8220; sind. Gewiss, man kann den Umgang mit \u00d6l bestimmt lernen. Aber muss ich mir diese M\u00fche auf die alten Tage noch aufladen? N\u00f6 &#8211; auch ohne \u00d6l ist meine Malwelt eine \u00fcberreiche.<\/p>\n<hr \/>\n<p>04.05.2022<\/p>\n<p><strong>Dieser Tage erhob sich mal wieder Klage \u00fcber absterbende Innenst\u00e4dte<\/strong>, Leerst\u00e4nde, Publikums-\/K\u00e4ufermangel. Seit Jahren ist der Verursacher schnell ausgemacht: der Internethandel. Klage und Sorge \u00fcber schlechte Zukunftsperspektiven der Innenst\u00e4dte sind nat\u00fcrlich berechtigt. Und gewiss ist der Internethandel einer der Ursachefaktoren. Der Vergesslichkeit scheint allerdings anheim gefallen, dass es vielfach die heute klagende Kommunakpolitik selbst war, die in den 70ern, 80ern, 90ern die Entwicklung zum Ausbluten der Stadtzentren in Gang setzte. Wie das?<\/p>\n<p>Die \u00c4lteren werden sich erinnern: Gemeinder\u00e4te der gro\u00dfen wie mittleren St\u00e4dte, ja selbst l\u00e4ndlicher Unterunterzentren \u00fcberschlugen sich im Bem\u00fchen, m\u00f6glichst rasch ein, zwei oder mehr Gewerbegebiete (Einkaufsgebiete) drau\u00dfen vor den Toren ihrer Orte einzurichten. Stadtentwicklungspolitik hie\u00df damals: Die Musik spielt auf der &#8222;gr\u00fcnen Wiese&#8220;, wo es Auto-Parkpl\u00e4tze ohne Zahl gibt. Und so kam es, dass heute die Zufahrten zu allen St\u00e4dten und St\u00e4dtchen gleich (h\u00e4sslich) aussehen und die Stadtzentren schon zu d\u00fcmpeln begannen, als es Amazon und Zarlando noch gar nicht gab. Nur mal so, zur Erinnerung.<\/p>\n<hr \/>\n<p>03.05.2022<\/p>\n<p>An diesem Wochenende machte ich f\u00fcr etliche Stunden Pause vom Ruhestand und schl\u00fcpfte mal wieder in die alten Stiefel des Theaterkritikers. Nach fast zwei Jahren, auch Corona-bedingter, Theaterabstinenz stand die Tanzsparte auf dem Plan: Am <strong>Staatstheater Mainz<\/strong> hatte eine <strong>neue Choreografie<\/strong> u.a. zu Strawinskys legend\u00e4rer Ballettmusik <strong>&#8222;Le Sacre du printemps&#8220;<\/strong> Premiere. In der vom Gastchoreografenduo Koen Augustijnen und Rosalba Torres Guerrero mit dem Ensemble von &#8222;tanzmainz&#8220; erarbeiteten Produktion gibt es manch sch\u00f6nen Moment, doch in ihrer Gesamtheit haben mich diese 75 Minuten nicht vom Sessel gehauen. <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2022\/05\/04\/strawinskys-le-sacre-in-riskanter-kombination\/\">&gt; Hier meine Premierenkritik<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>02.05.2022<\/p>\n<p><strong>Pazifismus ist eine ehrenwerte Haltung<\/strong> und seine stete Pr\u00e4senz im gro\u00dfen Menschheitsdiskurs ebenso wertvoll wie n\u00f6tig &#8211; auf dass wir im Irrsinn der Realit\u00e4t nicht vollends vergessen, wohin wir uns entwickeln sollten. Da nun aber Irrsinn und Unverstand real vorherrschen, im aktuellsten Fall Putin&#8217;sche Gro\u00dfmachtgel\u00fcste die Ukraine zum befreienden Selbstverteidigungskampf zwingen, ist Pazifismus als konkrete Handlungsanleitung f\u00fcr den Moment wenig hilfreich. Ich selbst begegne echten Pazifisten mit Achtung, obwohl ich nie einer war. In fr\u00fcheren Jahren habe ich die Befreiungs- und Unabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfe in Indochina, Lateinamerika und Afrika gegen Kolonialismus und Imperialismus unterst\u00fctzt. Diese Haltung pr\u00e4gt heute meine Position auch in der Ukraine-Frage.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>30.04.2022<\/p>\n<p>Achtung, frei erfunden, erstunken und erlogen! <strong>Neue H\u00f6hepunkte der Troll-Agitation pro Putin<\/strong> in den Netzwerken:<br \/>\n1. Da zirkuliert ein Video, das eine junge, dunkelhaarige, verweinte Frau zeigt. Vorgeblich Selenksys Tochter, die angeblich enth\u00fcllt, dass ihr Vater ein Nazi und M\u00f6rder sei. Faktenchecker ermittelten als Tatsache: Es handelt sich um ein Youtube-Video aus dem Jahr 2017, die Frau ist gar nicht Selenskys Tochter, sondern irgend ein M\u00e4dchen, das auf russisch rumheult, ihr Freund m\u00f6ge sofort ein iPhone beschaffen.<br \/>\n2. Verbreitet wird die M\u00e4r, in D\u00fcsseldorf und im Raum N\u00fcrnberg bef\u00e4nden sich russischst\u00e4mmige Menschen in Lebensgefahr. &#8222;Ukrainische M\u00e4nner&#8220; z\u00f6gen von Haus zu Haus, um solche Menschen zu ermorden. Ein Mann sei bereits erstochen worden, nur weil er russisch gesprochen habe. Die Polizei ist der Sache nachgegangen und hat gefunden: NICHTS. Recherchen von ZDF- heute und T-online verorten die Herkunft dieser &#8222;Nachrichten&#8220; in Russland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30.05.2022 Noch bleibt ungewiss, ob er nur eine der vielen kurzzeitigen Moden ist oder eine dauerhafte Entwicklung quasi als kreat\u00fcrlicher Ausgleich zur Entfremdung des Homo sapiens von seinen Ackerbauer-Wurzeln: der aktuelle Boom des privaten G\u00e4rtnerns, nicht zuletzt des eigenen Gem\u00fcse- und Obstanbaus. &#8222;Urban Gardening&#8220; hei\u00dft\u00a0 auf Neudeutsch f\u00fcr die st\u00e4dtischen R\u00e4ume, was man auf dem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[286,294],"tags":[],"archiv":[251,256],"archiv_inhaltlich":[259,258],"class_list":["post-2806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-guten-tag-allerseits","category-kolumnen","archiv-251","archiv-2022-05","archiv_inhaltlich-guten-tag-allerseits","archiv_inhaltlich-kolumnen"],"acf":{"bild":"","anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2806"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3138,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2806\/revisions\/3138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2806"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=2806"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=2806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}