{"id":185,"date":"2017-08-01T22:00:00","date_gmt":"2017-08-01T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/08\/01\/von-freud-und-leid-des-pilzesuchens\/"},"modified":"2017-08-01T22:00:00","modified_gmt":"2017-08-01T21:00:00","slug":"von-freud-und-leid-des-pilzesuchens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/08\/01\/von-freud-und-leid-des-pilzesuchens\/","title":{"rendered":"Von Freud und Leid des Pilzesuchens"},"content":{"rendered":"<p><strong>ape<\/strong>. Dies ist ein Text \u00fcber das Pilzesuchen. Nicht \u00fcber das Kochen von Pilzen. Rezepte f\u00fcr die kulinarisch raffinierte Zubereitung der Fungi f\u00fcllen B\u00fccher und Zeitschriften zuhauf. Da kann jeder&nbsp; heraussuchen, was ihm behagt. Thema ist auch nicht die Pilzbestimmung. Dem Erkennen, Benennen, Unterscheiden von Dutzenden Arten mit wohl einigen hundert Unterarten allein der heimischen Pilzpopulationen widmen sich Regalmeter von teils wunderh\u00fcbschen Fotob\u00e4nden. Dem Anf\u00e4nger helfen sie viel \u2013 in etlichen Praxisf\u00e4llen aber letztlich doch nicht wirklich \u00fcber die Unsicherheit \u201eessbar, nicht essbar, giftig?\u201d hinweg. Weil: In der echten Natur sieht halt mancher echte Pilz unter manchen Wachstumsumst\u00e4nden doch recht anders aus als auf den Hochglanzfotos. Da hilft am Ende nur, mit dem K\u00f6rbchen zum Fachmann dackeln und sortieren lassen oder bei erfahrenen Pilzfreunden am \u201elebenden Sammelobjekt\u201d lernen, welches Schwammerl genie\u00dfbar ist und welches nicht.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-181\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Steinpilz.jpg\" style=\"height:341px; width:455px\" width=\"455\" height=\"341\" \/><\/p>\n<p>Wer will, kann daraus eine Wissenschaft machen und\/oder an feinsinniger Bestimmung auch noch seltensten Arten seine Freude haben. Mich hat das nie interessiert. Ich suche sowieso nur nach jenen f\u00fcnf Pilzarten, mit denen ich seit Kindertagen durch das Sammeln und Essen mit Gro\u00dfeltern,&nbsp; Eltern, Freunden vertraut bin. Von zweien wei\u00df ich sogar die Namen: Steinpilz und Pfifferling. Von den \u00fcbrigen dreien nichtmal das; Oma nannte sie summarisch immer nur \u201egute Braune\u201d, wegen ihrer hell- bis dunkelbraunen Kappe und dem Schwamm auf der Unterseite. Alle f\u00fcnf Arten aber kann ich eindeutig identifizieren, ebenso die Bastarde, die auf den ersten Blick so \u00e4hnlich aussehen, einem indes die Mahlzeit verderben k\u00f6nnen. Kurzum: Meine Pilzbestimmung folgt streng der Devise \u201eWas der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht\u201d und l\u00e4sst also auch im Walde die Finger davon.<\/p>\n<p>Dies ist ein Text \u00fcber das Pilzesuchen und -sammeln. Er basiert einzig auf meinen Kindheits-\/Jugenderfahrungen im Odenwald sowie hernach gut drei Jahrzehnten praktischer Sammelerfahrung vorwiegend in ein und demselben Waldst\u00fcck im Unterwesterwald. Letzteres liegt meiner Wohnstatt nahe und umfasst etwa 25 Quadratkilometer Mischwald. Dort treibe ich mich ganzj\u00e4hrig mehrmals die Woche sportiv marschierend, meditativ spazierend, Brennholz machend oder Wildfr\u00fcchte sammelnd herum. Ein Pilzparadies ist dieses Refugium nicht gerade. Es gibt gewiss andere ergiebigere Gegenden in Westerwald, Taunus, Hunsr\u00fcck, Eifel oder sonstwo. Hier jedenfalls ist man mehr am Suchen als am Sammeln.<\/p>\n<h3>Sei geduldig und eile nicht<\/h3>\n<p>Womit wir bei der Frage w\u00e4ren: Was muss ein Mensch zum Pilzesuchen mitbringen? Dies vor allem: Geduld; Lust an Langsamkeit und langem, ereignislosem Aufenthalt im Wald; Freude an der Aufmerksamkeit f\u00fcr das ganz kleine Umfeld \u2013 und eine ziemlich hohe Frustrationsschwelle. Denn gerade in witterungsm\u00e4\u00dfig durchschnittlichen oder gar trockenen Jahren sind dem Wald oft selbst mickrige Ausbeuten nur mit zeitaufwendigen M\u00fchen abzuringen. Wer einen fast oder ganz leeren Korb am Ende stundenlangen Pilzesuchens nicht ertragen k\u00f6nnte und solch einen erfolglosen Tag im Wald als \u201epure Zeitverschwendung\u201d betrachten w\u00fcrde, der sollte sich auf die Pilzesucherei erst gar nicht einlassen. Es ist mit den Pilzen \u00e4hnlich wie mit der Jagd: Bisweilen sitzt der J\u00e4ger mehrere Tage vergeblich an, bevor er einmal zum Schuss kommt. Und nicht selten streift eben auch der Pilzesucher mit seinem Korb durch den Wald bis er m\u00fcde und hungrig ist \u2013 tr\u00e4gt dann aber doch nur ein kleines H\u00e4ndchen Schwammerln oder gar keine nach Hause.<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Birkenpilz.jpg?itok=o74TZ5Bo\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-182\" alt=\"\" class=\"image-medium\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Birkenpilz.jpg\" style=\"float:right; height:164px; margin:5px; width:220px\" width=\"220\" height=\"164\" \/> <\/a> Es gibt im Reich der Pilze nur gr\u00f6\u00dfere oder kleinere Wahrscheinlichkeiten; Garantien gibt es keine, f\u00fcr gar nichts. Pilze sind \u2013 nach den Ma\u00dfst\u00e4ben des menschlichen Verst\u00e4ndnisses von regelgerechtem Verhalten \u2013 pure Anarchisten. Nur einem einzigen Gesetz folgen sie nach meiner Erfahrung alle und in jeder ihrer Vegetationsphasen: Sie brauchen zum Gedeihen sehr viel Feuchtigkeit nebst hinreichend W\u00e4rme. Und ein bisschen Licht brauchen zumindest meine f\u00fcnf Arten auch noch. Weshalb auf eine sehr hei\u00dfe und trockene Sommerperiode meist eine generell schwache Pilzsaison folgt. Sollte jedoch ab sp\u00e4testens Anfang\/Mitte Juli eine regenreiche, schw\u00fclwarme Witterung vorherrschen, kann mit dem August eine tendenziell starke Pilzsaison beginnen. Das ist nur ein grober Bedingungsrahmen, mit dem die Gemeinsamkeiten zwischen den Arten aber auch schon enden. Ansonsten gilt f\u00fcr Pilze und eben auch die Aufmerksamkeit des Pilzesuchers: Auf die Bedingungen des engen und engsten Lebensraumes kommt es an. Pfifferlinge etwa m\u00f6gen es in der Regel noch feuchter als Steinpilze und brauchen auch weniger Licht. Weshalb sie normalerweise selten auf demselben Flecken wachsen. Manchmal ist es aber doch ganz anders.<\/p>\n<p><strong>Wie die altvorderen J\u00e4ger und Sammler<\/strong><\/p>\n<p>Der Pilzfreund wird zum Gel\u00e4ndebetrachter und Spurensucher, was einen ganz eigenen Reiz ausmacht, weil es wohl ein Erbteil unserer Vorfahren aus J\u00e4ger-und-Sammlerzeiten darstellt. Wo k\u00f6nnte sich unterm Bl\u00e4tterbelag des Waldbodens am ehesten Wasser ansammeln? Wo gibt es L\u00fccken im Bl\u00e4tterdach und damit mehr, aber nicht zu viel Sonnenlicht am Boden? Welche B\u00e4ume stehen wo und vertragen sich erfahrungsgem\u00e4\u00df mit dieser oder jener Pilzart am besten? Und wo sind schon l\u00e4nger keine B\u00e4ume mehr gef\u00e4llt worden, also die unterirdischen Netzwerke mit den Pilze lange unbesch\u00e4digt geblieben? Wie dicht und hoch steht das Unterholz? \u2026 Schlie\u00dflich: An welcher Stelle hast du in den vergangenen 30 Jahren schon einmal oder mehrmals Pilze gefunden? Letzteres spricht daf\u00fcr, dass im unsichtbaren Bodenuntergrund zumindest wahrscheinlich pilzvertr\u00e4gliche Bedingungen bei Gesteinen, Erden, Wasseradern herrschen. Auch das ist freilich keine Garantie, dass an diesem Platz wieder welche austreiben, wenn zwischenzeitlich die Oberfl\u00e4chenbedingungen durch pflanzenwachstum, Forstbewirtschaftung, Wegebau oder \u00dcberpfl\u00fcckung ver\u00e4ndert wurden.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-183\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Pfifferling.jpg\" style=\"height:268px; width:455px\" width=\"455\" height=\"268\" \/><\/p>\n<p>Ein Wald wandelt sich st\u00e4ndig, mit ihm die Bedingungen f\u00fcr Pilze \u2013 und das in jedem Revier auf jedem Standort, zu jedem Zeitpunkt der Saison und je nach mittelfristiger Witterung auf vielfache, oft kaum durchschaubare Weise. Weshalb sich die Erfahrungen von Pilzesuchern andernorts teils betr\u00e4chtlich von den meinen in \u201emeinem Revier\u201d unterscheiden k\u00f6nnen. Pl\u00f6tzlich wachsen an Stellen Pilze, wo es nie welche gegeben hatte. Oder es bleiben \u00fcber viele Jahre verl\u00e4ssliche Sammelareale unversehens v\u00f6llig leer. An wieder anderen Pl\u00e4tzen sprie\u00dfen nach einer Unterbrechung von 10 oder 20 Jahren auf einmal wieder Schwammerln in F\u00fclle aus der Erde oder es tauschen etwa Pfifferlinge und Steinpilze die Pl\u00e4tze. Beim einen Waldgang findest du nur \u00fcber weite Fl\u00e4chen verteilte einzelne Fruchtk\u00f6rper. Die Woche darauf kann es sein, dass dir Pilzsuchers Gl\u00fccksfall widerf\u00e4hrt und du in derselben Spur auf dichtgesdr\u00e4ngte Pilzgruppen st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<h3>Pilze sind Anarchisten<\/h3>\n<p>Die Wirkungsbedingungen f\u00fcrs Pilzgedeihen sind auf der kleinr\u00e4umlichen Binnenebene so vielf\u00e4ltig und mannigfach wechselwirkend, dass selbst mittels kundigem, geduldigem und aufmerksamem Betrachten allenfalls die Wahrscheinlichkeit etwas zunimmt, an dieser oder jener Stelle durch langsames Absuchen Pilze in passabler Menge zu finden. Sicher wird gar nichts, weil diese Gew\u00e4chse wie gesagt nach den Ma\u00dfst\u00e4ben Normalsterblicher eher machen zu scheinen, was sie wollen.<\/p>\n<p>Mit den Jahren oder Jahrzehnten im immer gleichen Revier kennst du allerdings eine Reihe von Pl\u00e4tzen mit erh\u00f6hter Pilz-Wahrscheinlichkeit. Obendrein entwickelst du ein Auge und eine Art intuitives Gesp\u00fcr daf\u00fcr, wo gerade in diesem Jahr die Wahrscheinlichkeit besonders hoch sein k\u00f6nnte. Nicht selten indes erweist sich das als Irrtum. Oder dein Gesp\u00fcr vertut sich um 50 Meter \u2013 und du findest zwei Wochen sp\u00e4ter gleich neben dem zuvor vergeblich abgesuchten Platz die riesigen verwurmten und halb verfaulten \u00dcberreste einer Kolonie neulich noch strammer Steinpilze. Wie schon eingangs bemerkt: Die Frustrationsschwelle sollte hoch sein, wenn man \u201ein die Pilze geht\u201d, und jeder Waldgang sollte als Genuss per se empfunden werden k\u00f6nnen, selbst wenn der Korb mal leer bleibt.<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Maronenr%C3%B6hrling.jpg?itok=iMPx9X9H\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-184\" alt=\"\" class=\"image-medium\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Maronenroehrling.jpg\" style=\"float:right; height:167px; margin:5px; width:220px\" width=\"220\" height=\"167\" \/> <\/a> Nat\u00fcrlich kann, wer will, einfach drauflos marschieren, bei Wanderungen und Spazierausfl\u00fcgen hier und dort und \u00fcberall von Anfang August bis Ende Oktober nebenher am Wegesrand nach Pilzen Ausschau halten. Wer am Suchen und Sammeln Freud&#8216; gefunden hat und\/oder diese selbstgesuchten Wildfr\u00fcchte allj\u00e4hrlich in den Selbstversorgungsanteil seiner Nahrungsmittel einbauen will, dem sei mit Hinweis auf die Entwicklung oben besagten Gesp\u00fcrs dies empfohlen: Suche dir ein Waldst\u00fcck, dem du dich auf Dauer eng verbinden willst, dessen Ver\u00e4nderungen du \u00fcber viele Jahre beobachtest, das zu deinem pers\u00f6nlichen Refugium wird. Suche dir ein St\u00fcck, dass m\u00f6glichst fern von belebten Ausflugszielen, Wandersteigen, Rundwanderwegen liegt. Dann hast du, sofern dir der Sinn danach steht, mehr Ruhe und weniger Sammlerkonkurrenz. Mit der Zeit wirst du lernen, wann und wo du noch andere Waldfr\u00fcchte finden kannst, auch wann und wo du nicht herumstapfen solltest, weil dorten die R\u00fcckzugsr\u00e4ume und Kinderstuben der Tiere sind.<\/p>\n<h3>Der Gier Einhalt gebieten<\/h3>\n<p>Dann dies: Jeden Pilzesucher packt irgendwann mal die blanke Gier. Nehmen, nehmen, nehmen, auf dass \u201edie Ernte\u201d reich ausfalle. Dann braucht&#8217;s ein bisschen Selbstbescheidung, denn das geh\u00f6rt sich nicht und es ist kontraproduktiv. Man kann n\u00e4mlich Pilzstellen, ja ganze Pilzbest\u00e4nde durch \u00dcberpfl\u00fcckung regelrecht ausrotten. Ergo: Es gilt auch in diesem Fall das Prinzip der Nachhaltigkeit. Hei\u00dft praktisch: Die schon ins fortgeschrittene Altersstadium \u00fcbergehenden Pilze bleiben stehen und die ganz jungen, winzigen ebenfalls. Kein Gruppenvorkommen wird zu 100 Prozent abgesammelt, m.E. sollten 70 Prozent das Maximum sein. Man sammelt nicht mehr Pilze als f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Verzehr gebraucht werden. \u00dcberhaupt l\u00e4sst man grunds\u00e4tzlich soviel wie m\u00f6glich Pilzsubstanz im Wald. Weshalb ich z.B. die Findlinge bereits an oder nahe der Fundstelle grob putze. Denn manch \u00f6rtlicher Pilz-\u201eAbfall\u201d verbessert die Grundlage f\u00fcrs Pilzwachstum in den Folgejahren sein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSchlussendlich gerade f\u00fcr Beginner noch das: Sicherheitshinweise. Der passionierte Pilzsucher geht mit Holzkorb und Taschenmesser auf die Pirsch. Das Messer klappt er bei jedem Stellungswechsel zu oder legt es aufgeklappt in den Korb. Es beim suchenden Herumstapfen offen in der Hand zu halten, w\u00e4re gef\u00e4hrliche Menschendummheit (wg. stolpern, fallen, sich aufspie\u00dfen). Das mit Abstand gef\u00e4hrlichste Tier im deutschen Wald ist \u2013 die Zecke. Und weil man bei richtigem Pilzesuchen immer wieder mal mit Geb\u00fcsch und Unterholz zu tun bekommt, wo diese Viecher gerne lauern, w\u00e4ren kurze Hosen, Minirock und bauchfreies Top die falsche Bekleidung. Ich bin \u00fcber die Jahre mit folgender Methode ziemlich gut gefahren: Beine, Schritt, Bauch, Unterr\u00fccken, Arme, Hals und Ohren mit Antizecken-Autan oder -Brummbrumm einreiben; lange Hose und lang\u00e4rmliges Top aus festem Stoff anziehen; bei der Heimkehr am Waldrand Klamotten kr\u00e4ftig abklopfen, am Abend duschen und nachher den Leib nach unliebsamen Besuchern absuchen (oder von einem liebevollen Mitmenschen absuchen lassen). Manch einer mag das f\u00fcr \u00fcbertrieben halten, aber mit Zecken ist m.E. nicht zu spa\u00dfen.<\/p>\n<h3>Still und einsam<\/h3>\n<p>Dann also viel Freude dem, der meint, an geschildertem Tun Freude haben zu k\u00f6nnen. Pilzesuchen ist nicht jedermanns Sache. Hektikern t\u00e4te es gut, aber gerade sie werden sich mit geduldiger Langsamkeit bei nie garantiertem Erfolg schwer tun. Kann, soll man Kinder, Partner, Freunde zum Pilzesuchen mitnehmen? Schwierig, muss jeder selbst entscheiden. Kindern k\u00f6nnte die Sache auf Dauer langweilig werden. Was erwachsene Gesellschaft angeht, so ist das Geschmackssache \u2013 ich mag es \u201ein den Pilzen\u201d lieber still und einsam.<\/p>\n<p class=\"rteright\">Andreas Pecht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ape. Dies ist ein Text \u00fcber das Pilzesuchen. Nicht \u00fcber das Kochen von Pilzen. Rezepte f\u00fcr die kulinarisch raffinierte Zubereitung der Fungi f\u00fcllen B\u00fccher und Zeitschriften zuhauf. Da kann jeder&nbsp; heraussuchen, was ihm behagt. Thema ist auch nicht die Pilzbestimmung. 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