{"id":159,"date":"2017-10-04T22:00:00","date_gmt":"2017-10-04T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/10\/04\/willkommen-in-koblenz-mister-garry-walker\/"},"modified":"2017-10-04T22:00:00","modified_gmt":"2017-10-04T21:00:00","slug":"willkommen-in-koblenz-mister-garry-walker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/10\/04\/willkommen-in-koblenz-mister-garry-walker\/","title":{"rendered":"Willkommen in Koblenz, Mister Garry Walker"},"content":{"rendered":"<p><strong>ape<\/strong>. Koblenz. <em>Wenn der verehrten Leserschaft der nachfolgende Text vor Augen kommt, wird Garry Walker sein Einstandskonzert am Mittelrhein bereits dirigiert haben. Der Terminplan wies es f\u00fcr den 22. September als erstes Anrechtskonzert 2017\/18 beim Musik-Instituts Koblenz aus. F\u00fcr diesen Artikel jedoch trafen wir uns zum Gespr\u00e4ch schon am 3. September, dem diesj\u00e4hrigen Tag der offenen T\u00fcr im G\u00f6rreshaus, der Koblenzer Heimstatt der Rheinische Philharmonie. Es galt, einer Pers\u00f6nlichkeit n\u00e4her zu kommen, die in den n\u00e4chsten Jahren diesen Klangk\u00f6rper als Chefdirigent k\u00fcnstlerisch pr\u00e4gen wird.<\/em><\/p>\n<p><!--break--><\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/thumbnail\/public\/Walker.jpg?itok=XLZtEMH1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-158\" alt=\"\" class=\"image-medium\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Walker.jpg\" style=\"float:right; height:220px; margin:5px; width:103px\" width=\"103\" height=\"220\" \/> <\/a> W\u00e4hrend an jenem Sonntag in Koblenz Marathonl\u00e4ufer schwitzend ihre St\u00e4rken ausspielen oder mit Schw\u00e4chen ringen, genie\u00dft Garry Walker im G\u00f6rreshaus sichtlich mit Spa\u00df und angetan als Zuh\u00f6rer im Publikum eines der Kurzkonzerte des Orchesters am Tag der offenen T\u00fcr. Gegeben wird unter Leitung von Russel Harris anlassgem\u00e4\u00df ein beschwingtes Programm unter anderem mit Brahms\u2018&nbsp; 5. Ungarischen Tanz und der Ouvert\u00fcre zum \u201eZigeunerbaron\u201c. Ein Fu\u00df Walkers wippt im Rhythmus; die H\u00e4nde zucken bisweilen, als wollten sie mitdirigieren; der Oberk\u00f6rper nimmt dezent musikalische Impulse vorweg. Mit Beifall spart der 43-J\u00e4hrige nicht \u2013 und \u00e4u\u00dfert sich auch nachher bei unserem Gespr\u00e4ch, etwas abseits der sonnenbeschienenen Geselligkeit ums G\u00f6rreshaus, erfreut und anerkennend \u00fcber die eben erlebte Spielkultur seines neuen Orchesters.<\/p>\n<p>Dies ist meine zweite Begegnung mit dem gertenschlanken Schotten. Erstmals hatten wir im Januar 2016 miteinander gesprochen, als Vera Rei\u00df, damalige Kulturministerin von Rheinland-Pfalz, ihn in Koblenz als Nachfolger f\u00fcr Daniel Raiskin vorstellte. Seinerzeit unterhielt man sich noch weitgehend in englischer Sprache. Seither hat Garry Walker eine Menge Deutsch hinzugelernt; hat, wie er schmunzelnd sagt, \u201edas ganze letzte Jahr kr\u00e4ftig geb\u00fcffelt\u201c. Obendrein sei er von seiner deutschen Ehefrau regelrecht \u201egedrillt\u201c worden auf die Sprache der k\u00fcnftigen Wirkungsst\u00e4tte am Rhein-Mosel-Eck. Weshalb die Unterredung nun \u00fcberwiegend auf Deutsch gef\u00fchrt wird; nur bei komplexeren und tiefer gehenden Gedanken muss er bisweilen noch um Worte ringen oder schaltet f\u00fcr ein paar S\u00e4tze ins Englische um.<\/p>\n<h3>Musizieren als st\u00e4ndiges Abenteuer<\/h3>\n<p>So interessant, erlebnisreich, hochkar\u00e4tig und vielgestaltig die zur\u00fcckliegende Konzertsaison mit der Rheinischen Philharmonie unter wechselnden Gastdirigenten auch war: F\u00fcr Orchester und Publikum war es eben doch auch eine Wartezeit auf den eigenen Chefdirigenten. Dass der Neue nun loslegt, erf\u00fcllt alle mit Freude und gespannten Erwartungen. Und wie ist es bei Walker selbst? \u201eDas geht mir mir genauso. Ich bin jetzt ungeduldig und m\u00f6chte anfangen. In zwei Wochen beginnen die Proben f\u00fcrs erste Konzert \u2013 und ich bin bereit, soweit man in der Kunst je bereit sein kann. Nat\u00fcrlich kenne ich die St\u00fccke, aber es wird ein Abenteuer, so wie es jedesmal ein Abenteuer ist.\u201c<\/p>\n<p>Musizieren als Abenteuer. Wie Garry Walker da sitzt, mit blitzenden Augen, lebhaften Gesten und in bester Laune \u00fcber sein Verh\u00e4ltnis zur Musik spricht, nimmt man ihm das und die Freude daran sofort ab. Er singt, summt, pfeift nachher immer wieder mal Motive aus zur Rede stehenden Werken kurz an, um zu verdeutlichen, was er meint. Etwa die ersten Takte aus Gustav Mahlers 1. Sinfonie: \u201eDas sind ganz einfache T\u00f6ne, die richtig zu spielen, ist kein Problem. Aber es sind eben nicht nur T\u00f6ne; in ihnen steckt viel mehr, eine Idee, ein Beginnen, ein Gef\u00fchl, das zu allem Folgenden f\u00fchrt. Das gilt es, mit dem Orchester zu entdecken und auszuformen.\u201c Und dann sagt er: \u201eF\u00fcr mich ist die Einstudierung jedes St\u00fcckes, egal wie gut man es kennt, immer wieder eine Entdeckungsreise. Jedes Werk will und muss jedes Mal neu entdeckt werden.\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dfer f\u00fcr Philharmonie-Intendant G\u00fcnter M\u00fcller-Rogalla ist Walker f\u00fcr alle Hiesigen noch ein Unbekannter. Die beidem duzen sich, haben schon viele Stunden, meist am Telefon, miteinander diskutiert, Pl\u00e4ne geschmiedet, Programme gestaltet. Sie haben diese und die n\u00e4chste Spielzeit festgeklopft, arbeiten bereits an der \u00fcbern\u00e4chsten. Es ist ein Vergn\u00fcgen per se zu beobachten, wie die beiden sich musikalische Ideen, dramaturgische Ans\u00e4tze, Absichten, M\u00f6glichkeiten, Intentionen zuwerfen. Da hat sich offenbar ein kreatives Duo gefunden; die Chemie zwischen Chefdirigent und Intendant scheint zu stimmen. F\u00fcr die Beziehung zwischen dem Orchester und seinem neuen k\u00fcnstlerischen Leiter muss sich das erst noch erweisen. Denn bis zum Zeitpunkt unseres Gespr\u00e4chs hatte es erst ein einziges Mal mit Walker zu tun: Beim Vorstellungsdirigat der Chefkandidaten anno 2015. Damals war die Wahl des Orchesters einhellig, ja mit sp\u00fcrbarer Begeisterung auf den Schotten gefallen. Gleichwohl ist der Mann auch f\u00fcr die Koblenzer Musiker noch ein Unbekannter. Deshalb die Frage an ihn: Wie w\u00fcrde er selbst seinen F\u00fchrungs- und Arbeitsstil definieren, ist er eher Commander in Chief oder Primus inter Pares?<\/p>\n<h3>&#8222;Ich muss gute Musik erm\u00f6glichen&#8220;<\/h3>\n<p>Antwort: \u201eEs gibt kein Schwarz und Wei\u00df, sondern wie \u00fcberall im modernen Leben auch hier die viel interessanteren, subtilen Graut\u00f6ne. Nat\u00fcrlich, das ist mein Beruf: Ich muss anleiten, f\u00fchren. Aber f\u00fcr mich ist von zentraler Bedeutung: Ich muss erm\u00f6glichen, dass gute Musik gut gespielt wird. Collin Davis hat einmal gesagt, mit dem Orchester ist es wie mit einem Vogel, den du in H\u00e4nden h\u00e4ltst: Ist der Griff zu fest, erstickt das Wesen, ist er zu locker, fliegt es davon. Die Arbeit mit dem Orchester ist also immer ein Mix aus Anleitung der Musiker und Zuneigung zu ihnen.\u201c Diese Haltung resultiert aus dem Verst\u00e4ndnis Walkers von dem, was Musik ureigentlich ausmacht: \u201eMusik ist eine Freude, eine Geschenk Gottes oder unseres humanistischen Geistes, etwas, das gr\u00f6\u00dfer ist als wir selbst. Und ich liebe diese Musik so sehr. Selbstverst\u00e4ndlich ist die Arbeit nicht immer nur Spa\u00df, sondern eben auch M\u00fche. Aber ich m\u00f6chte, dass wir zusammen flexibel, intensiv, beseelt spielen, dass beispielsweise der Rhythmus nicht \u2013 wie sagt man? \u2013 \u201aviereckig\u2018 daherkommt.\u201c<\/p>\n<p>Der Blick aufs Programm der Rheinischen Philharmonie f\u00fcr die Spielzeit 2017\/18 ist an deren Beginn selbstredend auch eine Suche nach Eigenarten, Konzepten, Vorlieben des neuen Chefdirigenten. Die Frage, warum er ausgerechnet mit Mozart beginne, irritiert Walker ein bisschen. \u201eWhy not\u201c, warum nicht?, fragt er zur\u00fcck \u2013 um dann launig das Programmkonzept f\u00fcr&nbsp; sein Einstandskonzert beim Musik-Institut so zu erl\u00e4utern: Mahlers 1. Sinfonie sei der \u201edicke Schokoladenkuchen\u201c zum Schluss des Abends. Der beginne mit einem in Koblenz noch nie gespielten St\u00fcck, Jacques Iberts \u201eHommage \u00e0 Mozart\u201c. Das sei eine kleine, humorige Musik, die das Publikum auf leichte Art aus dem Alltagsleben abhole, einstimme auf ein Konzert, das sich \u00fcber Mozarts Jupiter-Sinfonie zu Mahlers \u201eTitan\u201c steigert.<\/p>\n<h3>Das Publikum ins Konzert hineinf\u00fchren<\/h3>\n<p>Die innere Dramaturgie dieses Konzerts macht zwei Prinzipien sichtbar, die sich im sehr stark von Walker beeinflussten Spielplan h\u00e4ufig wiederfinden. Erstens: Dem Publikum \u2013 und auch dem Orchester \u2013 regelm\u00e4\u00dfig am Ort nur selten oder noch nie gespielte klassische Werke vorstellen. Zweitens: Die Zuh\u00f6rer nicht gleich mit dem ersten Ton in die gr\u00f6\u00dften und ernstesten Anforderungen st\u00fcrzen, sondern sie mit sorgsam ausgew\u00e4hlten Entree-St\u00fccken abholen und einf\u00fchlsam ins Konzerterlebnis hineinf\u00fchren. Beim zweiten Anrechtskonzert am 20. Oktober \u00fcbernimmt diese Funktion Jean Sibelius\u2018 wunderbarer \u201eSchwan von Tuonela\u201c, beim dritten Benjamin Brittens \u201eA Time There Was\u201c.<\/p>\n<p>Garry Walker dirigiert in dieser Saison sechs der zehn Anrechtskonzerte in der Rhein-Mosel-Halle, drei der vier Orchesterkonzerte im G\u00f6rreshaus, die Streicherserenade im Rahmen der \u201eKoblenzer Begegnungen\u201c sowie einen schottischen Abend bei den Koblenzer Mendelssohn-Tagen. Obendrein leitet er selbst zehn Gastspiele der Rheinischen Philharmonie au\u00dferhalb von Koblenz, darunter Auftritte in Mayen, Idar-Oberstein, Simmern, Neustadt. Dieses Engagement auch in den kleinen St\u00e4dten der Region \u2013 eine Pflichtaufgabe des rheinland-pf\u00e4lzischen Staatsorchesters \u2013 ist ihm eine pers\u00f6nliche Herzenssache. Der Schotte ist fasziniert und voll des Lobes f\u00fcr die deutsche Praxis, wonach die Orchester hier sich auch intensiv um eine musikalische Versorgung des flachen Landes bem\u00fchen. \u201eIn Gro\u00dfbritannien kennt man das kaum, da muss man immer hinfahren zu den Konzerten in den Gro\u00dfst\u00e4dten. Ich finde es sehr gut und richtig, dass die Musik auch zu den Leuten drau\u00dfen hingeht.\u201c Und sowieso sei das eine interessante Herausforderung f\u00fcr das Orchester \u2013 zu erleben, wie eine St\u00fcckinterpretation bei der zweiten oder dritten Auff\u00fchrung in anderen Raumverh\u00e4ltnissen vor einem anderen Publikum wirkt, ja sich ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<h3>M\u00f6glichst nahe ran an die Leute<\/h3>\n<p>\u00dcberhaupt scheint die Devise \u201emit der Musik m\u00f6glichst nahe heran an die Leute\u201c ein zentrales Anliegen des neuen Chefdirigenten zu sein. Weshalb er die Frage, wie wichtig ihm die Orchesterkonzerte vor kleinem Publikum im G\u00f6rreshaus seien, klipp und klar beantwortet: \u201eSie sind mir genauso wichtig wie die vor gro\u00dfer Kulisse in der Rhein-Mosel-Halle. Ob dort, hier im G\u00f6rreshaus oder bei Gastspielen in der Region: Ich gehe in jedes Konzert mit den gleichen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen; jedes Publikum hat es verdient, dass wir unser Bestes geben.\u201c Die ganz gro\u00dfen internationalen Konzerthallen w\u00fcrden ihn ohnehin wenig reizen, er bevorzugt die engere Beziehung zum Publikum \u2013 und speziell im G\u00f6rreshaus die M\u00f6glichkeit, mit anderen und\/oder kleineren Orchesterbesetzungen selbst gro\u00dfe und ber\u00fchmte Werke mal auf ganz neue Art zu entdecken oder vielleicht historisch authentischere Art wiederzuentdecken.<\/p>\n<p>Da scheint im Gespr\u00e4ch Walkers Lust am Experiment auf. Was zwangsl\u00e4ufig zu der Frage f\u00fchrt: Warum hat im aktuellen Spielzeitprogramm seine Liebe zu Neuer Musik und zeitgen\u00f6ssischer Avantgarde kaum Spuren hinterlassen? Schlie\u00dflich hat er in fr\u00fcheren Jahren auf dem Gebiet der musikalischen Moderne etwa mit dem Red Note Ensemble intensiv gearbeitet. Jetzt kommt die Rede wieder auf das Prinzip \u201eAbholen des Publikums\u201c. Ernst erkl\u00e4rt er: \u201eF\u00fcr die Begegnung mit der zeitgen\u00f6ssischen Musik braucht es ein Vertrauen zwischen dem Publikum und uns, beziehungsweise mir, dem Neuen hier. Die Menschen m\u00fcssen wissen, dass ich ihnen keinen Unsinn zumuten will, sondern k\u00fcnstlerisch wertvolle und spannende Musik nahebringen.\u201c Deshalb habe er in seiner ersten Spielzeit in Koblenz auf gewagte Vorst\u00f6\u00dfe noch verzichtet. Was sich in den Folgejahren aber mit Ma\u00df \u00e4ndern werde. \u201eWir m\u00fcssen dann sehen, in welchen Konzertreihen wir am ehesten die T\u00fcren zur j\u00fcngeren und j\u00fcngsten Musik \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Und wir werden auf jeden Fall genau \u00fcberlegen, mit welchen Vermittlungsmethoden wir den Zuh\u00f6rern den Zugang zu ungewohnten Klangwelten erleichtern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<h3>Oper? Jetzt erstmal sinfonisches Schaffen<\/h3>\n<p>Es gibt in Koblenz so Pflichtfragen, von denen die \u00d6ffentlichkeit einfach erwartet, dass man sie einem neuen Chefdirigenten der Rheinischen stellt. Vorneweg, seit Abschaffung des GMD-Amtes, diejenige nach seiner Beziehung zum Chefdirigenten des Theaters, jetzt also Enrico Delamboye. Walker lacht und sagt: \u201eEnrico und ich kennen uns schon sehr lange, wir hatten beispielsweise in London \u00f6fter miteinander zu tun, und wir verstehen uns ziemlich gut.\u201c Das ist fein und f\u00fchrt zugleich zur n\u00e4chsten Pflichtfrage: Kann sich Garry Walker vorstellen, auch mal eine Oper im Theater Koblenz zu dirigieren? Im Prinzip ja. Aber dem stehen bis auf Weiteres logistische Probleme entgegen sowie der Wille Walkers, sich erstmal prim\u00e4r auf das sinfonische Schaffen mit dem Orchester zu konzentrieren. Darauf seien auch die Programmabsichten f\u00fcr die kommenden Jahre ausgerichtet, verr\u00e4t M\u00fcller-Rogalla zwischendurch, als die Sprache auf Walkers rote oder konzeptionelle Linie kommt: \u201eEr denkt in einem mehrj\u00e4hrigen Entwicklungsbogen, und er denkt ihn vom Orchester her\u201c, so der Intendant.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich kommt man bei einem solchen Gespr\u00e4ch auch nicht an den Homestory-Aspekten vorbei. Wie lebt \u201eihr\u201c Dirigent, wollen die hiesigen Musikfreunde wissen. Hat er schon eine Wohnung in Koblenz? Wird die Familie hierher umsiedeln? Walker geht selbst mit solch privaten&nbsp; Fragen ganz locker und zug\u00e4nglich um. Nein, er habe noch keine Wohnung in Koblenz, werde sich aber dennoch sehr oft hier aufhalten. Die Familie habe die letzten beiden Jahre \u2013 also die Elternzeit&nbsp; f\u00fcr das zweite Kind \u2013 in seiner Heimstadt Edinburgh gelebt. Jetzt seien sie erstmal nach T\u00fcbingen zur\u00fcckgekehrt, wo seine deutsche Gattin ihre Stelle als Lehrerin wieder angetreten hat. \u201eWie es weitergeht, wird man sehen\u201c, sagt Garry Walker. Und f\u00fcgt vergn\u00fcgt hinzu: \u201eJetzt freue ich mich vor allem auf die neue Arbeit mit der Rheinischen Philharmonie.\u201c Dazu sei frohes und erfolgreiches Schaffen gew\u00fcnscht. &nbsp;<\/p>\n<p class=\"rteright\">Andreas Pecht<\/p>\n<p><em>Erstabdruck\/-ver\u00f6ffentlichung in einem Medium au\u00dferhalb dieser website am 04. Oktober 2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ape. Koblenz. Wenn der verehrten Leserschaft der nachfolgende Text vor Augen kommt, wird Garry Walker sein Einstandskonzert am Mittelrhein bereits dirigiert haben. Der Terminplan wies es f\u00fcr den 22. September als erstes Anrechtskonzert 2017\/18 beim Musik-Instituts Koblenz aus. F\u00fcr diesen Artikel jedoch trafen wir uns zum Gespr\u00e4ch schon am 3. September, dem diesj\u00e4hrigen Tag der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":158,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"archiv":[18,41],"archiv_inhaltlich":[262,266],"class_list":["post-159","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized","archiv-18","archiv-2017-10","archiv_inhaltlich-kunstsparten","archiv_inhaltlich-musik-konzerte"],"acf":{"bild":158,"anhang":""},"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=159"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=159"},{"taxonomy":"archiv","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv?post=159"},{"taxonomy":"archiv_inhaltlich","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/archiv_inhaltlich?post=159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}