{"id":138,"date":"2007-12-31T23:00:00","date_gmt":"2007-12-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2007\/12\/31\/neujahrsessay-2008-im-neuen-zeitalter-der-nuetzlichkeit\/"},"modified":"2022-12-26T17:19:00","modified_gmt":"2022-12-26T16:19:00","slug":"neujahrsessay-2008-im-neuen-zeitalter-der-nuetzlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2007\/12\/31\/neujahrsessay-2008-im-neuen-zeitalter-der-nuetzlichkeit\/","title":{"rendered":"Neujahrsessay 2008: Im neuen Zeitalter der N\u00fctzlichkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>ape<\/strong>. <em>Zwei Drittel der Deutschen halten sich f\u00fcr religi\u00f6s. Drei Viertel meinen, die Regierung tue zu wenig f\u00fcr soziale Gerechtigkeit. Und f\u00fcr fast alle ist Liebe das Wichtigste und Sch\u00f6nste auf Erden. Gr\u00f6\u00dfer kann der Widerspruch zwischen ideeller Herzensstimmung und einer nahezu allumfassend auf Effizienz, N\u00fctzlichkeit, Rentabilit\u00e4t ausgerichteten Gegenwart kaum mehr sein. Zum Jahresbeginn 2008 einige Gedanken \u00fcber das sich verst\u00e4rkende Befremden zwischen der Realit\u00e4t und dem Menschlichen.<\/em><\/p>\n<p><!--break--><\/p>\n<p>Ein Gespenst geht um in der Welt. Das Gespenst der Marktgesellschaft. Marktgesellschaft? Wir kennen das Wort Marktwirtschaft, begreifen es als Synonym f\u00fcr eine Kapitalismus genannte Wirtschaftsweise. Wir wissen um die Soziale Marktwirtschaft und verstehen darunter einen domestizierten, gez\u00e4hmten Kapitalismus, der nicht zuletzt auf soziale Gerechtigkeit verpflichtet ist, sein sollte. Was aber meint Marktgesellschaft?<\/p>\n<p>Der in j\u00fcngerer Zeit vermehrt im \u00f6ffentlichen Diskurs auftauchende Begriff ist nicht wirklich neu. Im vergangenen Jahrhundert wurde er h\u00e4ufig nur als anderer Ausdruck f\u00fcr Marktwirtschaft benutzt. Oder er bezeichnete schlicht eine auf marktwirtschaftlicher Basis agierende Gesellschaft. \u201eMarktgesellschaft\u201c, ein im Grunde also unverd\u00e4chtiges Wort \u2013 dem sich neuerdings aber ein bedrohlicher Unterton beigesellt. Der Sozialforscher Wilhelm Heitmeyer spricht von einem aktuell \u201eforcierten \u00dcbergang von der Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft\u201c. Der zeige sich darin, \u201edass \u00f6konomistische Prinzipien wie Effizienz und N\u00fctzlichkeit das soziale Leben durchdringen und andere, nicht marktrelevante Grunds\u00e4tze&nbsp; zur\u00fcckdr\u00e4ngen\u201c.<\/p>\n<p>N\u00fctzlichkeit, Zweckm\u00e4\u00dfigkeit, letztlich Rentabilit\u00e4t werden in Bereichen zu Leit-Ma\u00dfst\u00e4ben, in denen vordem Mitgef\u00fchl und F\u00fcrsorge, Mu\u00dfe und zweckfreies Spiel, Liebe und Lust, ungebundene Geistigkeit und frei schwebende Gef\u00fchligkeit vorherrschten: Soziale Pflege und Solidarit\u00e4t, Kunst und Kultur, Partnerschaft und Familie, Kindheit und Bildung beispielsweise. In diesem Sinne bedeutet \u201eMarktgesellschaft\u201c, zugespitzt formuliert: Die Gesetze des Marktes durchdringen, pr\u00e4gen und dominieren die gesamte Gesellschaft. Alle Werte werden in Geldwerte umgem\u00fcnzt, alle Ma\u00dfst\u00e4be entlang der Kategorie N\u00fctzlichkeit geeicht.<\/p>\n<p>Heitmeyers Forschungen \u00fcber \u201eDeutsche Zust\u00e4nde\u201c befassen sich mit Einstellungen der Deutschen gegen\u00fcber wirtschaftlich schwachen Gruppen wie Fremden, Obdachlosen, Langzeitarbeitslosen oder Behinderten. Und er findet \u201eHinweise auf die moralvernichtenden Effekte des dominierenden Marktes\u201c, insofern unter den allgemein sich verst\u00e4rkenden N\u00fctzlichkeits-Aspekten abwertende Haltungen gegen\u00fcber schw\u00e4cheren Bev\u00f6lkerungsgruppen zunehmen. \u201eMenschen, die wenig n\u00fctzlich sind, kann sich keine Gesellschaft leisten\u201c, dieser Aussage stimmten bei einer Umfrage 33,3 Prozent der befragten Deutschen zu. Die These \u201ewir nehmen in unserer Gesellschaft zu viel R\u00fccksicht auf Versager\u201c erfuhr 42,3 Prozent Zustimmung.<\/p>\n<p>Die \u00f6konomistische Orientierung ist in den K\u00f6pfen angekommen, ringt dort mit \u00e4lteren sozialen und humanen Grundeinstellungen. Der Wandlungsprozess von der Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft geht schleichend vor sich. Erst der R\u00fcckblick macht das Ausma\u00df seines Fortschreitens auch auf Feldern bewusst, die man f\u00fcr weitgehend unanf\u00e4llig gehalten hatte. Kunst und Kultur beispielsweise haben w\u00e4hrend der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte einen tief greifenden Bedeutungswandel vom \u201eweichen Gesellschaftsfaktor\u201c zum \u201eharten Wirtschaftsfaktor\u201c durchgemacht.<\/p>\n<p>Als zu&nbsp; Beginn der 90er Sparwellen durch die Kulturf\u00f6rderung der \u00d6ffentlichen Hand zu fluten begannen, versuchten Intendanten, Festivalmacher, K\u00fcnstler ihr Metier in den Rang eines \u00f6konomisch n\u00fctzlichen Elements f\u00fcr den Standortwettbewerb zu erheben. Eine in dieser Szene ungew\u00f6hnliche Argumentation, die Anfangs oft blo\u00df als bem\u00fchter Lobbyismus in eigener Sache bel\u00e4chelt wurde. Heute spielt das kulturelle Angebot bei jeder Regionen-Bewertung, jedem St\u00e4dte-Ranking und jeder Prognose auf die Zukunftschancen urbaner wie l\u00e4ndlicher Quartiere im Orchester aus Gewerbe, Verkehrserschlie\u00dfung&nbsp; und Bildungseinrichtungen gleichberechtigt mit. Heute klotzen und protzen Landes- und Kommunalpolitik sowie Tourismuswerbung mit allem, was sich am Ort irgendwie als Kunst und Kultur bezeichnen l\u00e4sst. Burgen und Schl\u00f6sser, Theater und Museen, Kulturfabriken und Kleinkunstclubs, Festivals und Sonderevents aller K\u00fcnste: Wehe der Stadt, die derartiges nicht zu bieten hat.<\/p>\n<p>Kunst und Kultur sind somit nicht l\u00e4nger zivilisatorische Werte an sich, sie werden tats\u00e4chlich als Wirtschaftsfaktor begriffen. Und als solcher auch bewertet: Wie man den Wert einer Fernsehsendung nach der Einschaltquote bemisst, so nunmehr den Wert von Konzerten, Ausstellungen oder Theaterinszenierungen nach der Menge und Zahlungsf\u00e4higkeit des Publikums, das sie mobilisieren. Keine Frage: Vor vollem Haus zu spielen ist angenehmer als vor halbvollem oder fast leerem. Wenn die K\u00fcnstler allerdings anfangen, sich im Hinblick&nbsp; auf Publikums-Zugkraft zu verbiegen, dann verabschiedet sich die Kunst von ihrem Selbstverst\u00e4ndnis. Kunst und Kultur werden sich selbst fremd, sobald sie \u00f6konomische N\u00fctzlichkeit als Primat f\u00fcrs eigene Schaffen anerkennen.<\/p>\n<p>Dies ist eine schwierige Diskussion, weil in den meisten K\u00f6pfen l\u00e4ngst als selbstverst\u00e4ndlich gilt, dass auch Kunst \u201esich rechnen muss\u201c, sich durch N\u00fctzlichkeit zu legitimieren hat. Ein Selbstverst\u00e4ndnis indes, das deutscher Geistestradition widerspricht, wie wir sie in der Weimarer Klassik, im Idealismus, in der Romantik begr\u00fcndet finden. Den R\u00fcckgriff auf diese Tradition mahnt eines der wohl wichtigsten B\u00fccher des Jahres 2007 an: R\u00fcdiger Safranskis \u201eRomantik. Eine deutsche Aff\u00e4re\u201c (Hanser). Darin werden Philosophie und Literatur vom Ende des 18. Jahrhunderts und das ganze 19. hindurch dargestellt als Gegenbewegung zum ebenso gef\u00fchlskalten wie gesch\u00e4ftst\u00fcchtigen Negativ-Ausfluss des Rationalismus: dem Diktat der N\u00fctzlichkeit, das etwa Friedrich Schiller so sehr beklagt: \u201eDer Nutzen ist das gro\u00dfe Idol der Zeit, dem alle Kr\u00e4fte fronen und alle Talente huldigen sollen. Auf dieser groben Waage hat das geistige Verdienst der Kunst kein Gewicht.\u201c<\/p>\n<p>Schiller auch war es, der uns vor mehr als 200 Jahren ins Stammbuch schrieb, dass das ureigentlich Menschliche sich nicht aus wirtschaftlichem Tun definiert, sondern \u201eder Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt\u201c. Der Dichterphilosoph meint mit \u201eSpielen\u201c Freiheitsr\u00e4ume gegen\u00fcber den Diktaten von animalischen Affekten sowie von Gesch\u00e4ften und profaner N\u00fctzlichkeit. In diesem Sinne ist, so fasst Safranski den Schiller zusammen, \u201eKunst also erstens Spiel, zweitens Selbstzweck und drittens kompensiert sie die spezifische Deformation der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft: das entwickelte System der Arbeitsteilung\u201c. Das Spiel der Kunst ermuntere den Menschen zu tun, was ihm Arbeitsteilung und Marktdominanz verwehren:&nbsp; Alle seine Kr\u00e4ften zu entfalten \u2013 Verstand, Gef\u00fchl, Einbildungskraft, Erinnerung und Erwartung. Diese Funktion aber kann die Kunst nur erf\u00fcllen, \u201ewenn sie sich selbst will\u201c, wenn sie &#8211; wie Liebe, Freundschaft oder bisweilen die Religiosit\u00e4t &#8211; ihren Zweck in sich selbst findet. Dann \u201ekann es geschehen, dass sie (die Kunst) auch, gewisserma\u00dfen unbeabsichtigt, der Gesellschaft dient\u201c.<\/p>\n<p>Der Gedanke von der Vollendung des Homo sapiens im autonomen Homo ludens, im spielenden Menschen, stellt gewisserma\u00dfen den Gegenpol zur Marktgesellschaft dar. Dieser Zusammenhang wird nirgendwo deutlicher als im gegenw\u00e4rtigen Umgang mit Kindheit und Schulzeit. Ausgerechnet jene Lebensphase, in der das Spielen noch am meisten als urw\u00fcchsig das Individuum bildende Kraft wirkt, soll nun fortschreitend verschult werden: die Kindheit. Kinderg\u00e4rten werden zu Institutionen fr\u00fchschulischer Ausbildung umgemodelt. Der nat\u00fcrliche Spieltrieb der Kleinen wird kanalisiert, wird \u201enutzbar\u201c gemacht als Instrument fr\u00fcher Schulung. Ehedem freies Spiel verwandelt sich in von Erwachsenen vorgegebene Lernstrukturen \u2013 zum Zwecke der Effizienzsteigerung des gesamten Bildungsweges.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, diese Entwicklung wird in teils guter Absicht vorangetrieben: Um Defizite und Ungleichgewichte auszugleichen, die Familien, Gesellschaft, Umwelt, Kultur und Unkultur den Kindern mit in die Wiege legen und auf den Weg geben; um die sp\u00e4teren Chancen des Nachwuchses auf dem \u00dcberlebens-Markt zu verbessern. Aber wird da nicht das Kind mit dem Bade ausgesch\u00fcttet? Stiehlt man den Kindern nicht auch die Kindheit, wenn man ihr Spiel seiner selbstvergessenen Zweckfreiheit, seiner anarchischen Neugier beraubt und es vollends einem strikten Reglement der N\u00fctzlichkeit unterwirft? \u00c4hnliche Fragestellungen lassen sich gegen\u00fcber den nachfolgenden Bildungsg\u00e4ngen aufwerfen. Man lernt f\u00fcr das Leben, nicht f\u00fcr die Schule \u2013 diese uralte Weisheit ist in ein gro\u00dfes Missverst\u00e4ndnis umgeschlagen, insofern heutzutage unter Leben zumeist blo\u00df Erwerbsleben verstanden wird.<\/p>\n<p>\u201eIn demselben Ma\u00dfe, wie die Gesellschaft im Ganzen reicher und komplexer wird, l\u00e4sst sie den Einzelnen in Hinsicht auf die Entfaltung seiner Anlagen und Kr\u00e4fte verarmen\u201c, schreibt&nbsp; Safranski in Anlehnung an Rousseau, Schiller, H\u00f6lderlin und Hegel, an Karl Marx und Max Weber. Wir finden diese Aussage best\u00e4tigt etwa in der Verk\u00fcrzung der Gymnasial- und Studienzeiten, im wachsenden Anteil der technisch-naturwissenschaftlichen F\u00e4cher am Schulunterricht, in der Verschulung des Hochschulstudiums im Rahmen des Bologna-Prozesses. Das gesamte Bildungswesen hat sich von Humboldt verabschiedet und&nbsp; den Weg zum wirtschaftlich n\u00fctzlichen Ausbildungswesen eingeschlagen. Sicher, das erh\u00f6ht die Chancen des Einzelnen auf den M\u00e4rkten. Zugleich aber reduziert es seine Chancen auf Ausformung einer im humanistischen Sinne reifen Pers\u00f6nlichkeit. Eigentlich steht die Bildungspolitik also vor einem schwerwiegenden Dilemma. Doch sorgt sie sich darum eher wenig, weil sie mit forschem Pragmatismus die Weichen l\u00e4ngst in Richtung wirtschaftliche N\u00fctzlichkeit gestellt hat.<\/p>\n<p>Die Entwicklung zur Marktgesellschaft macht weder vor Kunst und Kultur noch vor Kindheit und Bildung halt. Sie macht vor gar nichts halt. Sport zum Beispiel ist ein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft, und Freude daran gen\u00fcgt nicht mehr als Motiv, ihn auszu\u00fcben: Sport ist n\u00fctzlich, er st\u00e4rkt die Gesundheit, erh\u00f6ht das Leistungsverm\u00f6gen und verl\u00e4ngert das Leben. Selbst der Kampf um den Erhalt unserer Umwelt folgt nicht der Einsicht ins Notwendige, sondern gehorcht den Gesetzen des Marktes; siehe CO2-Ablasshandel. Entweder wird Klimaschutz zu einem gro\u00dfen Gesch\u00e4ft oder es findet keiner statt \u2013 die internationale Umweltpolitik hat sich nicht erst in Bali dieser Logik hingegeben. Und sogar das Kinderkriegen darf nicht mehr einfach um seiner selbst willen betrieben oder unterlassen werden: Kinder zu zeugen, gilt hier und heute vor allem als \u00f6konomische Notwendigkeit zwecks Beschaffung von Geldmitteln f\u00fcr die Sozialsysteme.<\/p>\n<p>Die Krux am rationalen N\u00fctzlichkeitswahn ist: Er macht, vielleicht, den Magen voll, l\u00e4sst aber das Herz frieren und ver\u00f6det mannigfach sinnliche wie intellektuelle Potenziale. Kurzum: Ein vollends zur Marktgesellschaft verkommenes Gemeinwesen verurteilt seine Individuen dazu, eine Existenz als \u201eBruchst\u00fccke\u201c (Schiller) ihrer selbst zu f\u00fchren. Wenngleich auf wesentlich niedrigerem Niveau als heute, so bestand diese Tendenz doch bereits im 19. Jahrhundert. Die gro\u00dfe geistig-kulturelle Gegenbewegung dazu war die Romantik, diese schw\u00e4rmerisch-seelenvolle Hinwendung zum Fantastischen, Tr\u00e4umerischen, Ganzheitlichen, auch Metaphysischen \u2013 zur verspielten und deshalb \u201eerhabenen Nutzlosigkeit\u201c. Kl\u00e4gliche \u00dcberreste davon treiben uns heute zu Romantikabenden in Romantikhotels oder vor die Leinw\u00e4nde und Mattscheiben, \u00fcber die mit Sehns\u00fcchten nach Herzensw\u00e4rme und freiem Abenteurertum aufgeladene Schinken flimmern. Vom romantischen Universalgeist ist das kleine Gl\u00fcck eines verdr\u00fcckten Tr\u00e4nchens oder kurzen Schauderns geblieben. Aber auch das geh\u00f6rt l\u00e4ngst zum Gesch\u00e4ft.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p class=\"rteright\">Andreas Pecht<\/p>\n<p>Erstabdruck am 2. Januar 2008 in&nbsp; der Rhein-Zeitung, wo seit den sp\u00e4ten 1990ern im Kulturteil j\u00e4hrlich mein &#8222;Neujahrsessay&#8220;&nbsp; publiziert wird<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ape. 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