{"id":1101,"date":"2021-02-27T16:42:31","date_gmt":"2021-02-27T15:42:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-februar-2021\/"},"modified":"2022-05-11T14:15:09","modified_gmt":"2022-05-11T13:15:09","slug":"guten-tag-allerseits-im-februar-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2021\/02\/27\/guten-tag-allerseits-im-februar-2021\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits im Februar 2021"},"content":{"rendered":"<p>27.02.2021<\/p>\n<p>Es gibt derzeit nichts, das ich mehr herbeisehne als die z\u00fcgig schrittweise <strong>R\u00fcckkehr zur normalen Alltagskultur.<\/strong> Doch, eines: Dass wir Herr \u00fcber die Seuche werden, dass wir sie niederringen auf ein Minimalniveau, von dem aus sie unsere Gegenma\u00dfnahmen nicht mehr gro\u00dffl\u00e4chig \u00fcberwinden kann. Andernfalls n\u00e4mlich wird das nichts mit der R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t, wird der Versuch der R\u00fcckkehr blo\u00df in die n\u00e4chste Welle f\u00fchren. Ein solcher Versuch beginnt hierzulande jetzt&#8230;. &gt; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2021\/02\/26\/mehr-oeffnungen-machen-eine-strengere-disziplin-aller-noetig\/\">weiterlesen Kommentar &#8222;Mehr \u00d6ffnungen verlangen strengere Disziplin aller&#8220;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.02.2021<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Nach zweimonatiger Corona-Zwangspause darf ich f\u00fcrs Magazin &#8222;kulturinfo&#8220; und meine dortige <strong>Kolumne &#8222;Quergedanken&#8220; <\/strong>mal wieder zur Feder greifen. Von einer der sch\u00f6nen Seiten des Lebens sollte die schreiberische Rede gehen, nicht wieder von der vermaledeiten Seuche. Von <strong>h\u00fcbschen und aufh\u00fcbschenden Modetrends <\/strong>wollte sie handeln, die in der warmen Jahreszeit all\u00fcberall Kopf und Herz der Tr\u00e4gerInnen wie der Betrachtenden erfreuen. Doch kaum ist solch harmloser Gedanken gefasst, stolpert er \u00fcber die (noch) nirgends umgehbaren pandemischen Unbilden.<a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2021\/02\/25\/sommermode-2021-unten-hui-oben-pfui\/\"> &gt; weiterlesen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>17.02.2021<\/p>\n<p><strong>Zum Genderdisput:<\/strong> Sprache und Sprachgebrauch folgen am Ende unausweichlich den Ver\u00e4nderungen von realen Sachlagen und Lebensarten. W\u00e4re dem nicht so, wir h\u00e4tten gar keine entwickelte Sprache und also keine Zivilisation. Das gilt auch f\u00fcr die recht komplizierten Geschlechtsspezifika im Deutschen. Da stecken wir jetzt in einer \u00dcbergangsphase, die naturgem\u00e4\u00df Unsicherheiten und auch Aufregungen mit sich bringt &#8211; wie stets, wenn Altgewohntes zur Verabschiedung ansteht. Diese Phase wird ein paar Jahre dauern, derweil die Sprache tut, was sie immer tat: Sich im allt\u00e4glichen Gebrauch Zug um Zug den Gegebenheiten anpassen. Ich seh das ganz gelassen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.02.2021<\/p>\n<p>Nach erneut zwei Monaten Corona-Zwangspause wagt das mittelrheinische Magazin <strong>&#8222;Kulturinfo&#8220; nun den Anlauf zur Herausgabe einer M\u00e4rz-Nummer.<\/strong> Damit wird auch wieder meine schon seit 2005 so benannte<strong> Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220; f\u00e4llig<\/strong>. Redaktionsschluss ist am heutigen (Rosen)Montag, weshalb die Schreibstube seit gestern Mittag und bis jetzt zum Abend mal wieder von Ruhestandswerkstatt auf (freiwillige) Kolumnistenpflicht umgeschaltet ist. \u00dcber was Sch\u00f6nes wollte\/will ich schreiben, nicht schon wieder \u00fcber die Seuche; obendrein inmitten aktueller Eisesk\u00e4lte zu angenehmen Aus- und Ansichten in der sehns\u00fcchtig erwarteten warmen Jahreszeit. Weshalb die \u00dcberschrift lautet: &#8222;Sommermode 2021: unten hui, oben pfui?&#8220; Da ich nach Freund Walters Befund von Mode kaum mehr verstehe als &#8222;finde ich h\u00fcbsch anzuschauen oder eher nicht&#8220;, bin ich selbst am meisten gespannt auf das Ergebnis der Schreiberei. Das gibt des dann Ende Februar zu lesen.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Obacht! Ufpasse! Eben klopfen ein paar erste Eisbr\u00f6ckelchen und auch <strong>Regentropfen<\/strong> auf die Dachfenster hier. Sollten, wie von den Wetterfr\u00f6schen vor allem f\u00fcr West\/S\u00fcdwest angek\u00fcndigt, Letztere im Laufe des Tages mehr werden, g\u00e4be das eine geh\u00f6rige Rutsch- und <strong>Schlittersauerei<\/strong>. Denn die B\u00f6den sind weithin noch bis obenauf gefroren. Man mussl sich nicht verr\u00fcckt machen, aber schaden kann es nicht, sich heute von der Mutter des Porzellanladens leiten zu lassen! Wer immer irgendwie kann, sollte der altbew\u00e4hrten Devise eingedenk sein: Besser mit dem Arsch drinne hocken, als sich drau\u00dfen den Stei\u00df verbellern.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.02.2021<\/p>\n<p>Warum eigentlich machen wir das alles? Warum tun sich einige Milliarden Menschen rund um den Erdball in unterschiedlichen Kulturkreisen mit verschiedenartigen Gesellschafts- und Regierungsformen die teils erheblichen <strong>Unbilden des Corona-Seuchenschutzes<\/strong> an? Zwei Gr\u00fcnde, die eng miteinander verbunden sind: &#8230;\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2021\/02\/13\/warum-tun-wir-uns-die-unbilden-des-seuchenschutzes-an\/\">&gt; weiterlesen &#8222;Eine Erinnerung ans ethische Selbstverst\u00e4ndnis&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Heroben im Westerwald am heutigen Sonntag<strong> strahlender Sonnenschein<\/strong>, der einem angenehme Stunden im Freien verhei\u00dft. Dort aber bei\u00dft sich nochmal ein derart <strong>eisiger Wind<\/strong> in die Haut &#8211; pfeift zum Kragen oben rein und zur Buxe unten wieder raus, unterwegs alles abfrierend -, dass ich nach 1,5-st\u00fcndigem Ausflug froh war, wieder am Bollerherd zu hocken und hei\u00dfe Rindssuppe zu schl\u00fcrfen. Wie immer im Februar (mein Depri-Monat): Ich hab&#8216; jetzt keine Lust mehr auf eisekalt und dunkel.<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.02.2021<\/p>\n<p>Und so muss ich denn heute zerknirscht erkennen, dass jahrzehntelang all meine \u00dcberlegungen, Studien, Nachforschungen, Schlussfolgerungen, Artikel und Vortr\u00e4ge zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit falsch waren. Denn ich hatte dabei DEM zentralen Entwicklungsfaktor fast gar keine Aufmerksamkeit gewidmet: der f\u00fcr das Funktionieren aller Gesellschaft existenziellen Bedeutung des <strong>Haare-Frisierens<\/strong>.<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.02.2021<\/p>\n<p>Ein erstaunlicher Vorgang. Irgendwie haben Verteidigungsministerium und Armeef\u00fchrung in Deutschland pl\u00f6tzlich erkannt: Eigentlich ist die <strong>Bundeswehr<\/strong> auch, ja vor allem (m.E. ausschlie\u00dflich) zur<strong> Landesverteidigung<\/strong> gedacht. Nur sei sie leider daf\u00fcr inzwischen gar nicht mehr ger\u00fcstet. Weil: &#8222;Die Truppe ist viel zu sehr auf <strong>Auslandseins\u00e4tze<\/strong> getrimmt worden&#8220;, hei\u00dft es aus dem Offizierskorps.<\/p>\n<hr \/>\n<p>11.02.2021<\/p>\n<p>Mal was ganz anderes (Nachtgedanken, Folge XY).<br \/>\nDie meisten Menschen, egal welchen Geschlechts, sind mehr oder minder h\u00e4ufig <strong>sexuelle LustSUBJEKTE<\/strong>. Meint: Sie begehren jemanden. Woraus sich mit zwingender Logik ergibt: Die meisten Menschen sind, zumindest zeitweise, <strong>auch LustOBJEKTE<\/strong>, denn sie werden begehrt. Und von denen wiederum w\u00e4ren ziemlich viele, Frauen wie M\u00e4nner, recht traurig, w\u00fcrden sie nie begehrt. Wenn&#8217;s gut l\u00e4uft und passt, sind bei libidin\u00f6sen Paarungen alle Beteiligten aus freier Entscheidung zugleich Lustsubjekte und Lustobjekte. Soweit so nat\u00fcrlich, normal und akzeptabel.<br \/>\nDem kommt nun aber leider das sozialhistorische Faktum in die Quere, dass in den \u00fcber etliche Jahrhunderte dominanten Gesellschaftsordnungen die Frau als dem Manne nach-\/untergeordneter, minder wertiger Menschheitsteil betrachtet und behandelt wurde, weithin noch immer wird.<\/p>\n<p>Die Folge daraus war\/ist, dass ihre Rolle als Lustsubjekt auf eine bestenfalls marginale Nebenrolle geschrumpft und die Sexualit\u00e4t der Frau generell auf die Funktion des Lustobjekts (resp. der Kindsmutter) REDUZIERT wurde und oft noch wird &#8211; mit allen h\u00e4sslichen, geschmacklosen, unw\u00fcrdigen Begleiterscheinungen, die auch unserer heutigen Lebensart noch immer alles andere als fremd sind. In solchem Umfeld wird der ureigentlich angenehme Aspekt, auch Lustobjekt sein zu d\u00fcrfen &#8211; also begehrt zu werden &#8211; f\u00fcr die Frau pervertiert zur dienstbaren Daseinsform. Gewiss, dieses ungute Verh\u00e4ltnis ist seit den 1960ern im Wandel begriffen. Aber die Beharrungskr\u00e4fte sind unendlich z\u00e4h und die R\u00fcckf\u00e4lle mannigfach.<\/p>\n<hr \/>\n<p>10.02.2021<\/p>\n<p>In den letzten Tagen habe ich zwei Begriffe gelernt, die mir bis dato v\u00f6llig unbekannt waren: <strong>&#8222;Grenzwetterlage&#8220; und &#8222;Blutschnee&#8220;<\/strong>. Ersterer ist, sagt man mir, ein unter Meteorologen gebr\u00e4uchlicher Fachbegriff; in normalen Wetterberichten allerdings eher selten benutzt, weil die damit bezeichnete Wetterlage hierzulande in der jetzigen Dauer und Sch\u00e4rfe eine Ausnahmeerscheinung ist (war). Letzterer Begriff, Blutschnee, ist wohl eine Erfindung aus den Dichterstuben der Boulevardmedien. Das derart benamte\u00a0 Ph\u00e4nomen ist aber auch faszinierend: Mitten im hiesigen Winter tr\u00e4gt eine f\u00fcr diese Jahreszeit sehr ungew\u00f6hnliche extreme Warmluftfront von s\u00fcdwest Sahara-Staub bis ins Alpenland, der dort den Bodenschnee partiell gelb bis r\u00f6tlich einf\u00e4rbt.<\/p>\n<p>Ansonsten liegen wir hier im Unterwesterwald offenbar genau auf der s\u00fcdlichen Grenze dieser &#8222;schwimmenden&#8220; Grenzwetterlage, die Deutschland nun schon eine Weile mit teils mehr als 20 Temperaturgraden Unterschied in eine subpolare Frost- und eine ungew\u00f6hnlich warme Nass-Zone zergliedert. Bei uns hier von Schnee derzeit keine Spur, doch ist das Hausdach gro\u00dffl\u00e4chig vereist, w\u00e4hrend Stra\u00dfen und Wege nur regennass sind. Also wiedermal weder H\u00fc noch Hott.<\/p>\n<hr \/>\n<p>04.02.2021<\/p>\n<p><strong>Zwei schwarzhumorige Spr\u00fcche,<\/strong> diese Woche aufgeschnappt:<br \/>\n1. Wieso h\u00e4lt ausgerechnet Zweibr\u00fccken den bundesweiten Rekord der niedrigsten Inzidenz (11,7)? Antwort: &#8222;Dort hinten ist nichts, da passiert nichts, da kommt keiner hin.&#8220;<br \/>\n2. Wie schafft Trier nun schon eine Weile Niedriginzidenzen zwischen 20 und 30? Antwort: &#8222;Der Strom von Karl-Marx-Touristen aus China und Russland ist v\u00f6llig versiegt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p><strong>Die Jahresauswertung f\u00fcr die &#8222;Einschaltquote&#8220; von www.pecht.info<\/strong> liegt vor. Danach hat es hier von Februar bis Februar rund 480 000 Besuche mit 1,45 Millionen Seitenaufrufen gegeben. Auch wenn man annehmen muss, dass wohl mindestens 50 Prozent davon irgendwelche Roboter sind, bin ich mit der verbleibenden Realfrequenz doch ganz zufrieden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>03.02.2021<\/p>\n<p><strong>JETZT ist die Chance da<\/strong>, sehr gute Bedingungen zu schaffen, <strong>um die Seuche niederzuringen<\/strong>. Selbst der gem\u00e4\u00dfigte deutsche Lockdown dr\u00fcckt die Infektionsraten sp\u00fcrbar nach unten. Eine Inzidenz unter 50 r\u00fcckt in greifbare N\u00e4he. Damit w\u00fcrde auch die Nachverfolgung\/Unterbrechung von Infektionsketten wieder m\u00f6glich, was zugleich das Tempo der Inzidenzabsenkung in Richtung einstellig beschleunigen w\u00fcrde. Um diese Bedingungen zu schaffen f\u00fcr ein anschlie\u00dfend genau durchdachtes, planm\u00e4\u00dfiges, stufenweises, fein differenziert vorsichtiges \u00d6ffnungsszenario von einstelliger Inzidenzbasis aus braucht es jetzt noch einmal f\u00fcr eine \u00fcberschaubare Zeitspanne die gemeinsame gro\u00dfe Kraftanstrengung der ganzen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Blo\u00df drei bis f\u00fcnf weitere Wochen konsequent durchgehaltener Lockdown \u2013 wir sind so verdammt nahe dran, die Seuche von zwei Seiten her in die Mangel nehmen zu k\u00f6nnen! Hier die M\u00f6glichkeit, dem Virus durch konventionelle \u00dcbertragungsreduktion wuchtig die Bewegungsfreiheit einzuschr\u00e4nken; dort das alsbald richtiges Tempo aufnehmende Impfgeschehen. Nein, das w\u00e4re noch nicht die sofortige R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. Aber damit w\u00e4ren die Voraussetzungen geschaffen, den Weg in diese Richtung \u00fcberhaupt erfolgversprechend angehen zu k\u00f6nnen \u2013 ohne den entsetzlichen Preis von hunderten und mehr Toten jeden Tag und die Aussicht, bald in den n\u00e4chsten Lockdown zu stolpern.<\/p>\n<p>Denn, so die Warnung f\u00fchrender Wissenschaftler, eine Inzidenz um 50 wird noch nicht hinreichen. Wir m\u00fcssen weiter runter, eben einstellig werden. Irland hatte mit einem beispielhaft strammen Lockdown einen 50er Wert erreicht, stand indes schon nach wenigen \u00d6ffnungstagen pl\u00f6tzlich bei 900. Diese Gefahr ist das wahrscheinlichste Szenario auch f\u00fcr Deutschland, sollten sich diejenigen durchsetzen, die jetzt schon wieder nach vorzeitigen \u00d6ffnungen, sp\u00e4testens aber bei einer 50er-Inzidenz auf breiter Front rufen. JETZT ist die Chance da, der Seuche einen richtigen, nachhaltigen Schlag zu verpassen. Lasst sie uns nicht wegen nur ein paar Wochen weiterer M\u00fchsal verspielen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>02.02.2021<\/p>\n<p>&#8222;Wir sehen doch seit vielen Monaten, dass all diese Lockdowns und Shutdowns nichts n\u00fctzen gegen die Pandemie.&#8220; Dies ist ein verbreitetes und immer wieder bem\u00fchtes <strong>&#8222;Argument&#8220;<\/strong> in der Corona-Diskussion. <strong>Aber es ist<\/strong> in der Sache<strong> falsch. &#8230; <\/strong><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2021\/02\/01\/noch-ein-irrtum-in-der-corona-diskussion\/\">&gt; weiterlesen meine &#8222;Anmerkung zur Wirksamkeit von Lockdowns&#8220;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>31.01. 2021<\/p>\n<p>Gelegentlich muss einfach mal auch solch ein Ruf raus:<br \/>\n&#8222;ES KOMMT DIE ZEIT, IN DER DAS W\u00dcNSCHEN WIEDER HILFT&#8220;. Nur Mut!<\/p>\n<hr \/>\n<p>29.01.2021<\/p>\n<p>Es gibt da in der <strong>Corona-Diskussion<\/strong> ein st\u00e4ndig wiederkehrendes Argument, das m.E. hinsichtlich seiner realen praktischen Wirkmacht nicht zu Ende gedacht ist und einen gef\u00e4hrliche Fehlschluss sch\u00fcrt: Man m\u00fcsse nur insbesondere <strong>die Altenheime<\/strong> mit ihren vulnerablen Bewohnern <strong>richtig sch\u00fctzen<\/strong>, dann k\u00f6nne die \u00fcbrige Gesellschaft mit wesentlich weniger Einschr\u00e4nkungen auskommen. Diese Argumentation verkennt drei Aspekte&#8230; <a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2021\/01\/28\/ein-irrtum-in-der-corona-diskussion\/\">&gt; weiterlesen<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Man h\u00e4tte in den zur\u00fcckliegenden zwei bis drei Wochen aus zahllosen Beitr\u00e4gen in Talkrunden, Zeitungsartikeln, Medienkommentaren und sowie dem lauten Rumoren in den Netzwerken den Eindruck gewinnen k\u00f6nnen: Die Zustimmung der deutschen Bev\u00f6lkerung zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie mittels staatlich verordneter Seuchenschutzma\u00dfnahmen bis hin zu versch\u00e4rften Lockdowns sei regelrecht eingebrochen. Doch nun stellt das aktuelle ZDF-Politbarometer mit seiner repr\u00e4sentativen Umfrage fest: Das ist gar nicht der Fall. Im Gegenteil: 56 % halten die aktuell (Umfrage am 25.\/26.1.) geltenden Corona-Ma\u00dfnahmen f\u00fcr &#8222;gerade richtig&#8220;; 28 % meinen gar, so m\u00fcssten noch h\u00e4rter ausfallen. Lediglich 14% halten die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr \u00fcbertrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.02.2021 Es gibt derzeit nichts, das ich mehr herbeisehne als die z\u00fcgig schrittweise R\u00fcckkehr zur normalen Alltagskultur. Doch, eines: Dass wir Herr \u00fcber die Seuche werden, dass wir sie niederringen auf ein Minimalniveau, von dem aus sie unsere Gegenma\u00dfnahmen nicht mehr gro\u00dffl\u00e4chig \u00fcberwinden kann. 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