{"id":1055,"date":"2019-08-30T22:00:00","date_gmt":"2019-08-30T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-monat-august-2019\/"},"modified":"2022-05-15T17:23:59","modified_gmt":"2022-05-15T16:23:59","slug":"guten-tag-allerseits-im-monat-august-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/08\/30\/guten-tag-allerseits-im-monat-august-2019\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im Monat August 2019"},"content":{"rendered":"<p>28.08.2019<\/p>\n<p>Bei allem Verdruss, den mein derzeitiges <strong>Dasein als fu\u00dflahmer, im Schleichgang am Kr\u00fcckstock gehender Invalide<\/strong> bereitet, hat die Sache doch auch eine sehr interessante Seite: das v\u00f6llig neue Wahrnehmen und Erleben seit Jahrzehnten vertrauter h\u00e4uslicher Umgebung. Allein der Umstand, vor jedem Schritt den Untergrund mit Augen genau und Fu\u00dfsohle vorsichtig zu pr\u00fcfen, er\u00f6ffnet ganz ungewohnte Perspektiven.<\/p>\n<p>Da sp\u00fcrst auf der Veranda pl\u00f6tzlich (schmerzhaft), dass \u00fcber die Jahre einige Bodenplatten in (kaum sichtbare) Schieflage gekommen sind. Die Hauswiese, die du immer f\u00fcr eine recht ebene Fl\u00e4che gehalten hast, erweist sich als Gebirgs- und Kraterlandschaft. Drinnen verlangen nie beachtete Teppichkanten und minimal erhabene T\u00fcrschwellen pl\u00f6tzlich hohe Aufmerksamkeit und gezielten Bewegungsablauf. Der Badewannenrand wird auf dem Weg zum Duschen eine sehr anspruchsvolle H\u00fcrde. Und wie sch\u00f6n w\u00e4re es jetzt, h\u00e4tte die Haupttreppe einen zweiten Handlauf, g\u00e4be es im Umfeld der je zweistufigen Freitreppchen zur K\u00fcche und zum Schlafzimmer etwas zum Festhalten. Und was du sonst mit einem kurzen Strecker auf den vorderen Fu\u00dfballen aus den oberen Regalbereichen oder Schr\u00e4nken geholt hast, bleibt vorerst unerreichbar. Die altbekannte Welt ganz neu.<\/p>\n<hr \/>\n<p>28.08.2019<\/p>\n<div id=\"js_5ue\" class=\"_3576 _3ds9 _5pbx userContent\">\n<p>Treffer, versenkt. Umgerissen, niedergeschmissen, ausgeknocked. Das rechte Sprunggelenk f\u00fcr <strong>eine l\u00e4ngere Weile im Invalidenmodus<\/strong>. Nix gebrochen, sagt der Orthop\u00e4de, aber s\u00e4mtliche B\u00e4nder bis zum Anschlag \u00fcberdehnt. Das kam so: Am Samstag beim Pilzesammeln \u00fcber einen Ast gestolpert, Satz gemacht, mit dem rechten Fu\u00df ungl\u00fccklich in einer Erdmulde gelandet und dabei das Glied mit Wucht verdreht, gezerrt, gestaucht.<\/p>\n<p>Da lag ich denn allein mitten im Wald, 0,5 Kilometer von der n\u00e4chsten Landsta\u00dfe und 2 Kilometer von daheim weg. Ich schleppte mich eine Stunde lang zur Stra\u00dfe, hoffend, es m\u00f6ge ein Autofahrer den sichtlich Geplagten mitnehmen. Fehlzanzeige. Ein wei\u00dfhaariger \u00e4lterer Mann, ersch\u00f6pft, leidend, auf einen Ast als Kr\u00fccke gest\u00fctzt und mit deutlichen Handzeichen um Hilfe ersuchend, wird von vielen Zeitgenossen offenbar als arge Bedrohung empfunden. Eine bittere Erfahrung. Ergo schleppte ich mich w\u00e4hrend dreier Stunden auch die restlichen 1,5 Kilometer unter Schmerzen die Stra\u00dfe entlang.<\/p>\n<p>Und nu? Tja, Unterbein zwischen Schienen packen, hochlegen, k\u00fchlen und Ruhe geben \u2013 mindestens 6 Wochen lang.<\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p>23.08.2019<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>&#8222;Doch ja, ich mag Leute mit Spleen, Marotte, Schrulle, die nicht dem entsprechen, was man gemeinhin f\u00fcr normal h\u00e4lt. Zumindest sofern sie mir damit nicht missionarisch auf den Keks gehen oder Mitmenschen und Allgemeinheit Schaden zuf\u00fcgen. Weshalb f\u00fcr mich der sympathischste Zug an Horst Seehofer seine Vorliebe f\u00fcr das Spielen mit der Modelleisenbahn ist. &#8230;&#8220; So beginnt die aktuelle Folge 174 meiner <strong>Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220;<\/strong> &#8211; \u00fcber Leute, die an pers\u00f6nlichen Eigenheiten festhalten, egal was Mainstream, Normen, neue Moden und Trends fordern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/08\/22\/man-sollte-oefter-mal-bekloppt-sein\/\">Man sollte \u00f6fter etwas bekloppt sein<\/a> (Quergedanken 174 \/ freier Lesetext)<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p><strong>Fridays for Future,<\/strong> schnelle Google-Suche f\u00fcr <strong>Aktionen heute 23.08<\/strong>. (Angaben \u00fcber Teilnehmerzahlen und Art der Aktionen sind leider kaum zu finden.) Vielerorts wurden die Demos spontan zum Protest gegen die ausufernde Brandrodung in Brasilien. Allerorten wurde f\u00fcr den globalen Klimaschutzaktionstags am 20. September geworben. Die FFF-Gruppen in Brandenburg konzentrieren sich zuvor auf den kommenden Freitag (30.8.), an dem sie im unmittelbaren Vorfeld der dortigen Landtagswahl (1.9.) ihre Forderungen mit m\u00f6glichst gro\u00dfen Aktionen unterstreichen wollen.<\/p>\n<p>Heute gab\/gibt es Aktionen in:<br \/>\nHannover (3000), M\u00fcnster (700+), Bremerhaven (300), Hamburg (mehrere Hundert), D\u00fcsseldorf (laut dpa: mehrere Hundert bei Demo vor\/im Flughafen), Dortmund (Demo mit Kleidertauschaktion), Aachen, Frankfurt\/M. (Tanzdemo), Darmstadt, Rees (erstmals), Henstedt-Ulzburg (erstmals), Dachau (erstmals), Soest (Fahrrad-Demo), Oranienburg (Picknick), Weimar, Diepholz, K\u00f6ln, Bad Nauheim, Hannoversch M\u00fcnden, Braunschweig, Paderborn, Augsburg, Berlin, Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Hamm, Salzgitter, Siegen, W\u00fcrzburg, Passau, M\u00fcnchen, Konstanz.<\/p>\n<p>Funde aus \u00d6sterreich: Innsbruck, P\u00f6llau, Ried; Wien (f\u00fcr heute angek\u00fcndigte Abenddemo)<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.08.2019<\/p>\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck schweift der Blick durch die K\u00fcche, erfasst die Vielzahl der <strong>Ger\u00e4te und Utensilien<\/strong>, die in Teilen oder ganz <strong>aus Plastik<\/strong> sind. In Schr\u00e4nken und Schubladen gibt&#8217;s noch mehr davon. Pl\u00f6tzlich ist da der Gedanken: Fast alle diese Dinge (respektive ihre wesentlichen Funktionalit\u00e4ten) gab es in meiner Kindheit und fr\u00fchen Jugend schon in der elterlichen, ja sogar der gro\u00dfelterlichen K\u00fcche. Jedoch bestanden sie in jenen 1950ern\/60ern \u00fcberwiegend aus Holz, Metall, Keramik, Glas, Horn, Papier\/Karton (und haben prima funktioniert).<\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p>Blick und Gedanke sind wohl inspiriert von einer aktuellen Meldung in der Zeitung. Danach prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation WHO: Falls kein durchgreifend radikales Gegensteuern stattfinde, werde sich die weltwelte Plastik-Flut von 348 Millionen Tonnen 2017 bis 2025 verdoppeln, bis 2050 verdreifachen. Das vor dem Hintergrund, dass die \u00dcberreste dieses &#8222;modernen&#8220; Werk- und Verbrauchsstoffes binnen nur einer Generation bereits s\u00e4mtliche iridischen Sph\u00e4ren bis in die allerfernsten Regionen durchseucht haben.<\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p>21.08.2019<\/p>\n<p>Es gilt, einen Irrtum auszur\u00e4umen. Die Annahme, wer allj\u00e4hrlich freudig zum Pilzesuchen in den Wald ausr\u00fcckt, der m\u00fcsse ein<strong> Pilzfachmann <\/strong>sein, ist falsch.<strong> Ich jedenfalls bin keiner. <\/strong>Denn seit Kindheitstagen sind mir im Kosmos hiesiger Waldpilz lediglich f\u00fcnf essbare Arten wirklich vertraut: Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen und zwei weitere Sorten Braunkappen mit Schwamm darunter. Von Letzteren wei\u00df ich nichtmal die richtigen Namen. Haben mich nie interessiert, so wenig wie die hohe Kunst der Pilzbestimmung generell. Ich kenne, sammle, esse seit Jahrzehnten nur meine f\u00fcnf Sorten. Deren Eigenarten freilich &#8211; Standortvorlieben, Wachstumseigenschaften, Witterungsempfindlichkeiten etc. &#8211; habe ich intensivst studiert. Alles \u00dcbrige an der Speisepilzologie ist mir wurscht. Weshalb mich auch keiner fragen sollte, wie dieses, jenes, selles Exemplar hei\u00dft und ob man es essen kann oder nach dem Verzehr ins Nirwana einf\u00e4hrt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.08.2019<\/p>\n<p><strong>Pilzsaison 2019 &#8211; wird das was oder eher nix? <\/strong>Vergangenes Wochenende habe ich die heuer \u00fcberreiche Brombeerernte mit dem in summa 25. Kilo abgeschlossen. In den n\u00e4chsten Tagen werden noch die Holunderbeeren eingeholt. Da wegen Bl\u00fctenerfrierung die Apfelb\u00e4ume auf den Fallobstwiesen und am Waldrand meines westerw\u00e4ldischen Hausreviers fast gar keine Fr\u00fcchte tragen, st\u00fcnden als n\u00e4chstes und zum Abschluss der Erntesaison Pilze und N\u00fcsse auf dem Plan. Was die Schwammerln angeht schwanke ich zwischen Hoffen und Bangen. Nachdem es im Trockensommer 2018 in &#8222;meinem&#8220; Wald \u00fcberhaupt keine Esspilze gab, hoffe ich nun, dass die Regenschauer der vergangenen Tage nicht zu sp\u00e4t sind und hinreichen, auch das hiesige Pilzwachstum in Gang zu bringen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.08.2019<\/p>\n<p>Man mag zum Hype um <strong>Greta Thunberg <\/strong>stehen wie man will. Aber was ihre Gegner und Kritiker derzeit veranstalten ist eine ziemlich miese Tour: Nach denen kann dass M\u00e4dchen n\u00e4mlich, egal was und wie sie es tut, im Grunde nichts richtig machen. Die Seglerei wird als billiger PR-Trick verh\u00f6hnt. W\u00e4re sie aber mit einem Motorschiff gefahren, h\u00e4tte sich auch Geschrei erhoben. W\u00e4re sie geflogen, w\u00e4re das Geschrei noch gr\u00f6\u00dfer. Und w\u00e4re sie daheim geblieben\u00b7 h\u00e4tte es gehei\u00dfen: Greta resigniert oder nimmt ihre Verwantwortung f\u00fcr den globalen Klimaprotest nicht wahr. Den meisten Kritikern geht es am Ende wohl gar nicht um das jeweilige Verhalten des M\u00e4dchens, sondern um die Diskreditierung einer Symbolfigur der FFF-Bewegung und dar\u00fcber letztlich um die Diskreditierung eines durchgreifenden Klimaschutzprozesses selbst.<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.08.2019<\/p>\n<p>Anno 2021 wird der<strong> &#8222;Kultursommer Rheinland-Pfalz&#8220; 30 Jahre<\/strong> alt und ebenso lange das Kulturgeschehen zwischen S\u00fcdpfalz und Oberwesterwald mitgepr\u00e4gt haben. Vor dem Hintergrund des Jubil\u00e4ums macht man sich nicht nur in Mainz Gedanken dar\u00fcber, wie es mit der Landeseinrichtung als \u201eDienstleister, Berater, Erm\u00f6glicher, finanzieller F\u00f6rderer und Helfer\u201c f\u00fcr Veranstalter und Kulturschaffende vor Ort dann in ihrem vierten Jahrzehnt weitergehen soll. RLP-Kulturministerium und Kultursommerb\u00fcro laden deshalb von jetzt bis ins Fr\u00fchjahr hiesige Veranstalter und Kulturschaffende zu zehn Regionalkonferenzen quer durchs Land ein, um deren Ideen, Anregungen, W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft des KuSo &#8222;ergebnisoffen anzuh\u00f6ren und zu sammeln&#8220;. Die erste <strong>Zukunftskonferenz<\/strong> fand Anfang der Woche in Mainz statt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/08\/14\/auf-dem-weg-zum-kultursommer-30plus\/\">Mein Artikel dazu (freier Lesetext)<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>13.08.2019<\/p>\n<p>Es ist soweit, die Ausmusterung beginnt. Gestern hat sich erstmals ein Gesch\u00e4ft in Deutschland geweigert, mir f\u00fcr mein gutes Bargeld etwas zu verkaufen. &#8222;Wir haben hier keine Barkasse mehr&#8220; erkl\u00e4rte das M\u00e4dchen hinterm Thresen einer McDonalds-Filiale und forderte mich auf: &#8222;Bestellen sie am Automaten und bezahlen sie dort auch.&#8220; Das nennt sich dann nassforsch verlogen &#8222;Restaurant&#8220;. Ich war ziemlich ungehalten, nein: rundumher deutlich vernehmbar sehr ungehalten. Jedenfalls endet damit die gelegentliche Nachtnothungerbeziehung zwischen mir und der amerikanischen Br\u00e4terei. Aber wie lange wird es noch dauern, <strong>bis man mein Geld <\/strong>auch anderw\u00e4rts<strong> nicht mehr annehmen will<\/strong>?<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.08.2019<\/p>\n<p>Dieser Tage fragte mich jemand,<strong> ob es<\/strong> denn in meinem politischen Gesichtsfeld <strong>kein anderes Thema mehr gebe als Klimawandel<\/strong>. Etwas irritiert antwortete ich: Dem ist keineswegs so. Schlie\u00dflich existieren fast s\u00e4mtliche uralten, alten und j\u00fcngeren Probleme ungel\u00f6st fort. Allerdings gesellt sich zu diesen nun der Klimawandel als epochales \u00dcberthema, das noch viele Folgegenerationen besch\u00e4ftigen wird. Denn mit diesem \u00e4ndert sich erstmals seit rund 12 000 Jahren dauerhaft eine der nat\u00fcrlichen Grundbedingungen bisheriger Zivilisationsentwicklung: die (trotz manch tempor\u00e4rer und kontinentaler Schwankungen) relative Stabilit\u00e4t des irdischen Gro\u00dfklimas. Und dieser Umstand wirkt sich, teils extrem versch\u00e4rfend, fr\u00fcher oder etwas sp\u00e4ter zwangsl\u00e4ufig auf ALLE \u00fcbrigen Themen aus, von den ganz gro\u00dfen Politik- und Gesellschaftsfeldern bis hinunter ins individuell-private Sein. Deshalb muss man den Klimawandel (und Bem\u00fchungen zu seiner BNegrenzung) heute in jedwedem Themenbereich mitdenken. Alles andere w\u00e4re m.E.: St. Floriansprinzip, Naivit\u00e4t oder Ignoranz.<\/p>\n<hr \/>\n<p>01.08.2019<\/p>\n<p><strong>Sommerpause beendet.<\/strong> Ich bin wieder hier in meinem Revier; war nie richtig weg &#8211; aber doch ziemlich raus aus der Welt. Will sagen: Keine Urlaubsreise gemacht, stattdessen mir rund f\u00fcnf Wochen Auszeit daheim geg\u00f6nnt; Vertr\u00f6delwochen ohne Plan, ohne Internet, \u00fcberwiegend ohne Lekt\u00fcre von Tageszeitung, ohne Wahrnehmung der TV-Nachrichten. Zwei Wochenzeitungen waren das einzige Tor zum gro\u00dfen Zeitgeschehen. Und ich muss sagen: Es tat gut, Ereignisse aus der zeitlichen Distanz und ohne Aktualit\u00e4tserregung zu betrachten &#8211; man versteht sie so besser.<\/p>\n<p>Also f\u00fcnf Wochen auf der faulen Haut? Mitnichten. Ich habe Holz ges\u00e4gt und gehackt, habe den Garten bewirtschaftet, war im Wald Himbeeren sammeln und habe sie zu Gelee verarbeitet. Ich schaute den B\u00e4umen und Wiesen beim Vertrocknen zu, verhinderte m\u00fchsam, dass unser Gem\u00fcse deren Schicksal teilt. Nur an den Hitzetagen sa\u00df\/lag ich ganz stille im Schatten, dachte nach \u00fcber Welt, Menschen und meine bisherige wie k\u00fcnftige Stellung zwischen ihnen. Auf den heutigen Tag in zwei Jahren beginnt mein offizielles Rentnerdasein &#8211; dann muss man sich schon mal Gedanken machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Mittemang in der Sommerpause wurde doch ein kleines Textchen f\u00e4llig: Meine <strong>Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220;<\/strong>. Gedruckt ist sie schon ein paar Tage auf dem Markt, elektronisch wird sie hiermit nachgereicht. Die Nr. 173 handelt von Alle sprechen von den Querelen, die Autofahrer, Radler, Rollerer, Fu\u00dfg\u00e4nger im Dickicht der St\u00e4dte miteinander haben. Hier nun geht der Blick mal zu Begegnungen drau\u00dfen auf der Landstra\u00dfe, dorthin, wo es \u00fcber tausende Kilometer weder Geh- noch Ragdwege gibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/07\/31\/on-the-road-again\/\">Zu den &#8222;Quergedanken&#8220; Nr. 173<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.08.2019 Bei allem Verdruss, den mein derzeitiges Dasein als fu\u00dflahmer, im Schleichgang am Kr\u00fcckstock gehender Invalide bereitet, hat die Sache doch auch eine sehr interessante Seite: das v\u00f6llig neue Wahrnehmen und Erleben seit Jahrzehnten vertrauter h\u00e4uslicher Umgebung. 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