{"id":1054,"date":"2019-06-29T22:00:00","date_gmt":"2019-06-29T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-monat-juni-2019\/"},"modified":"2022-05-15T17:29:33","modified_gmt":"2022-05-15T16:29:33","slug":"guten-tag-allerseits-im-monat-juni-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/29\/guten-tag-allerseits-im-monat-juni-2019\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im Monat Juni 2019"},"content":{"rendered":"<p>27.06.2019<\/p>\n<p><strong>Und nun: BETRIEBSRUHE in der Schreibstube bis Ende Juli. W\u00fcnsche allseits eine angenehme Sommerzeit.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>26.06.2019<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Wir nennen uns Homo sapiens, \u201evern\u00fcnftiger Mensch\u201c. So richtig eingeleuchtet hat mir das nie. Denn angesichts der Zivilisationsgeschichte bleibt eigentlich nur der Befund: Seit der Mensch sesshaft geworden ist und in hierarchischen Gesellschaften lebt, wird er haupts\u00e4chlich von Unvernunft getrieben. Und als eine der unvern\u00fcnftigsten Zivilsationsaspekte erweist sich just dieser Tage die Lebensmaxime &#8222;immer gr\u00f6\u00dfer, schneller, weiter&#8220; &#8211; an die wir ins seit 10 000 Jahren dummerweise gew\u00f6hnt haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/07\/31\/on-the-road-again\/\">Kolumne &#8222;Quergedanken&#8220; Nr. 172<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.06.2019<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" title=\"Walter Ullrich als Heinrich VIII. Foto: Schlosstheater Neuwied\" href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Ullrich.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1049\" style=\"float: right; height: 149px; width: 220px;\" title=\"Walter Ullrich als Heinrich VIII. Foto: Schlosstheater Neuwied\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Ullrich.JPG\" alt=\"\" width=\"674\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Ullrich.JPG 674w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Ullrich-480x325.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/> <\/a> Walter Ullrich, Hannes Houska, Jochen Heyse: Das waren die Theaterprinzipale, die Ende des vergangenen Jahrhunderts zeitgleich \u00fcber viele Jahre das professionelle B\u00fchnengeschehen in der Mittelrheinregion pr\u00e4gten. Alte Schule, dominante Pers\u00f6nlichkeiten alle drei \u2013 Schauspieler, Regisseure, Intendanten in einer Person. Houska starb 2012, hatte von 1975 bis 1996 als Intendant die Geschicke des Theaters Koblenz bestimmt. Heyse starb ein Jahr nach Houska, hatte von 1988 bis 2004 die Leitung der Burgfestspiele Mayen innen. Der Dritte im Bunde allerdings, Walter Ullrich, erfreut sich noch seines irdischen Daseins, war bis eben Intendant des Kleinen Theaters Bad Godesberg und zugleich der Landesb\u00fchne im Schlosstheater Neuwied. Jetzt erst, im 88. Lebensjahr, muss er nach gut 60 Jahren sein Godesberger Privattheater aufgeben und hat dieser Tage nach 40 Jahren die Leitung des Neuwieder Theaters in die j\u00fcngeren H\u00e4nde von Lajos Wenzel \u00fcberantwortet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/24\/walter-ullrich-hat-sich-verabschiedet\/\">Meine W\u00fcrdigung zu Ullrichs Abschied<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.06.2019<\/p>\n<p>In Anbetracht der gro\u00dfen<strong> zentralen Demonstration von Fridays for Future gestern in Aachen<\/strong> erspare ich mir diesmal die M\u00fche, andere lokale Aktionen der Sch\u00fclerbewegung aus dem Netz zu fischen. Es gab aber auch an diesem Freitag, trotz Aachen, etliche. Hier ein Link zur Berichterstattung der &#8222;Aachener Zeitung&#8220; \u00fcber das gestrige Protestgeschehen am Ort.<a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/aachen\/40000-teilnehmer-bei-fridays-for-future-in-aachen_aid-39589985?utm_source=facebook&amp;utm_medium=instant-message\">\u00a0 Aachener Zeitung hier<\/a><\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p><strong>Im Staatstheater Wiesbaden wird Schillers \u201eKabale und Liebe\u201c<\/strong> jetzt in einer Art gezeigt, die als kleines Wunderwerk gelten darf. Regisseurin Johanna Wehner hat heftig in die Vorlage eingegriffen, hat vieles weggelassen, hat manche Sprechpassage auf einen Ausruf, bisweilen ein einziges Wort verk\u00fcrzt, hat auch ein bisschen Eigenes hinzugef\u00fcgt. Mehr noch: Sie hat den strukturellen Aufbau des St\u00fcckes von 1784 ver\u00e4ndert. So sehr der gut zweist\u00fcndige Abend sich damit vom Original zu entfernen scheint, bleibt am Ende doch der Eindruck, seinem Schiller\u2019schen Wesen kaum je so nahe gekommen zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/21\/dem-schillerschen-wesen-ganz-nah\/\">Meine Besprechung<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>21.06.2019<a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" title=\"Szene aus &quot;Freiheit&quot; bei tanzmainz. Foto: Andreas Etter\" href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Freiheit-1-tanzmainz-c-Etter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1050\" style=\"float: right; height: 445px; margin: 5px; width: 379px;\" title=\"Szene aus &quot;Freiheit&quot; bei tanzmainz. Foto: Andreas Etter\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Freiheit-1-tanzmainz-c-Etter.jpg\" alt=\"\" width=\"870\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Freiheit-1-tanzmainz-c-Etter.jpg 870w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Freiheit-1-tanzmainz-c-Etter-408x480.jpg 408w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Freiheit-1-tanzmainz-c-Etter-768x904.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 870px) 100vw, 870px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eFreiheit\u201c ist die j\u00fcngste Produktion von tanzmainz benannt.<\/strong> Der Titel l\u00e4sst erwarten, was der 60-min\u00fctige Abend auch best\u00e4tigt: Das vom den israelischen Choreografen Guy Weizmann und Roni Haver kreierte St\u00fcck hat eine stark gesellschaftspolitische Dimension. Die schafft sich Ausdruck bereits in der Farbgebung: B\u00fchne, Licht, Kost\u00fcme \u2013 alles durchg\u00e4ngig in Varianten von Rosa gehalten. Will sagen: Wir heutigen Hiesigen betrachten unser Freiheitsideal meist durch eine rosarote Brille. Die acht T\u00e4nzer*innen demonstrierten dann aber eindr\u00fccklich, dass es\u00a0 so einfach nicht ist mit der Freihe it.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/20\/18-aspekte-von-freiheit-in-je-200-sekunden\/\">Meine Besprechung des Tanzst\u00fccks<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.06.2019<\/p>\n<p>Urauff\u00fchrungen aktueller Kompositionen haben im Klassikbetrieb vor allem abseits der Musikmetropolen noch immer Seltenheitswert. Es hei\u00dft, das Publikum sei noch nicht bereit f\u00fcr die oft atonalen Sch\u00f6pfungen von Gegenwartsk\u00fcnstlern. Sollte diese seit Jahrzehnten gepflegte Einsch\u00e4tzung sich als \u00fcberholt erweisen? Der begeisterte Applaus spricht daf\u00fcr, mit dem die<strong> Urauff\u00fchrung eines Trompetenkonzerts<\/strong> des K\u00f6lner Komponisten<strong> Wilfried Maria Danner<\/strong> durch die <strong>Rheinische Philharmonie Koblenz<\/strong> jetzt aufgenommen wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/17\/mit-zeitgenoessischem-auf-neuen-wegen\/\">Meine Konzertbesprechung<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>18.06.2019<\/p>\n<p>17 Uhr, Aufbruch nach Mainz. Auf dem Kritikerdienstplan steht ein Tanzst\u00fcck am Staatstheater. Die 20 Meter vom Haus zum Auto bergen Gefahren. Ein Dussel hat seine Gartenschuhe genau vor der Haust\u00fcr geparkt. Ich stolpere dr\u00fcber und st\u00fcrze kopf\u00fcber ins Kr\u00e4uterbeet. Der umgeknickte Fu\u00df tut weh, ein Ellbogen ebenfalls, doch man will nicht j\u00e4mmerlich erscheinen: \u201eNix passiert\u201c; ab zum Dienst. (&#8230;)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/17\/was-einem-montags-widerfahren-kann\/\">Kleines Verz\u00e4hlchen dar\u00fcber, was einem Montags so passieren kann<\/a> (Freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.06.2019 Dritte Spielzeit bei den<strong> Burgfestspielen Mayen<\/strong> unter der Intendanz von Daniel Ris. Wie in den Vorjahren, so entf\u00e4llt auch in diesem Sommer eine der beiden gro\u00dfen Abendproduktionen im Innenhof der Genovevaburg aufs Schauspiel, die andere aufs Musiktheater. Als Sprechtheater-Beitrag kam an diesem Wochenende ein Kom\u00f6dienklassiker auf die B\u00fchne:<strong> Oscar Wildes \u201eErnst sein ist wichtig\u201c<\/strong>, hierzulande eher bekannt unter dem Titel <strong>\u201eBunbury\u201c<\/strong>. Anders als in den Vorjahren bei Schillers &#8222;Kabale und Liebe&#8220; sowie Schirachs &#8222;Terror&#8220; f\u00e4llt meine Kritik in diesem Fall nicht ganz so positiv aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/deutschland-und-welt\/kultur_artikel,-vergnueglicher-abend-in-dick-ueberzeichnetem-comicstil-_arid,1988955.html\">Meine Premierenbesprechung<\/a> (3900 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>15.06.2019<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Fridaysforfuture_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1051\" style=\"float: right; height: 81px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Fridaysforfuture_6.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Fridaysforfuture_6.jpg 960w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Fridaysforfuture_6-480x178.jpg 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Fridaysforfuture_6-768x284.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/> <\/a> Auf die Schnelle im Netz gefundene News \u00fcber <strong>Demos von Friday for Future am gestrigen Freitag (14.06.2019)<\/strong>. Da sind wieder Orte\/\u00d6rtchen darunter, von denen ich noch nie im Leben geh\u00f6rt habe. Sage keiner mehr, FfF sei ein blo\u00dfes Gro\u00dfstadtph\u00e4nomen.<\/p>\n<p>Mit Zahlenangaben: Hamburg (6500), Darmstadt (3000), R\u00fcsselsheim (450), Leipzig (250), Paderborn (150), Diepholz (erstmals, 400), Herne (erstmals, 450), Frankenberg (erstmals, 250), Br\u00fcggen (erstmals, 100), Bassum (erstmals, 100), Kirchheimbolanden (erstmals, 200), Gifhorn (70), Ahlen (erstmals, 20), Strausberg (erstmals, 100), Passau (Radlerdemo, 100)&#8230;.<\/p>\n<p>Ohne Zahlenangaben: Lehrte, Duisburg, K\u00f6ln, St. Ingbert, Bad Kreuznach, Moers, Kamp-Lintfort, Hannover (Farraddemo), D\u00fcsseldorf (Fahrraddemo), Gotha, Hildesheim, Zwickau, Marburg, Eckernf\u00f6rde (Demo gegen Kreuzfahrtschiffanleger)&#8230; \/\/ \u00d6sterreich: Sch\u00e4rding, Krems, Eisenstadt, Villach &#8230;<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p><strong>Mich interessiert alles, was \u00fcber Greta Thunberg und vor allem ihre &#8222;gesch\u00e4ftst\u00fcchtigen Hinterleute&#8220; kolportiert wird, wenig bis gar nicht.<\/strong> Denn das M\u00e4dchen ist nicht die Ursache der Jugendbewegegung FfF, sondern nur ein zeitlich zuf\u00e4llig zum erreichten Stand des jugendlichen Krisenbewusstseins in Sachen Klima passender Impuls oder Z\u00fcndfunke. G\u00e4be es Greta nicht, h\u00e4tte etwas oder jemand anderes zeitnah die Z\u00fcndfunktion \u00fcbernommen &#8211; der Unwille in der Jugend war einfach reif zum Ausbruch.<\/p>\n<p>Dass Massenstr\u00f6mungen, ob politisch, kulturell oder sonstwas, sich ihre Ikonen schaffen, ist ein alter Hut; war immer so. Dass Trittbrettfahrer versuchen, aus den Ikonen Kapital zu schlagen, ist bedauerlich, war aber ebenfalls immer so. Unredlich wird die Sache dort, wo Gegner der Bewegungen die Trittbrettfahrerei benutzen (oft aufbauschen, zur Not auch mal herbeil\u00fcgen), um die Bewegungen selbst zu diskreditieren. Aber selbst das ist ein alter Hut; kenne ich noch von 68ff: Der Umstand, dass einige Kommunarden Beziehungen zur DDR unterhielten, wurden von interessierter Seite (Springer zB) propagandistisch gedeutet als Zeichen daf\u00fcr, dass die gesamte 68er-Bewegung ein Stasi\/MFS-Produkt sei.<\/p>\n<p>Was die vermeintliche &#8222;Familienmarke Greta&#8220; angeht, so hat mich das ab dem Moment noch weniger interessiert, da ich auf die von interessierter Anti-FfF-Seite st\u00e4ndig insistierende Frage &#8222;Wer bezahlt eigentlich Gretas Reisen?&#8220; die simple Antwort gefunden habe: zumeist die Organisationen\/Institutionen, die sie als Rednerin einladen. So wie es f\u00fcr Gastredner auf s\u00e4mtlichen Gebieten seit jeher all\u00fcberall Usus ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>14.06.2019<\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten bereitet mir die Entwicklung der gro\u00dfen Menschenwelt eher Verdruss denn Freude. Trotzdem darf ich mich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, und tue das auch. Einer der wichtigsten Faktoren daf\u00fcr ist beim Blick aus dem Fenster der Schreibstube zu sehen: <strong>&#8222;mein&#8220; Wald. Begl\u00fcckende 20 Quadratkilometer<\/strong> Ruhe-Refugium und zugleich Versorgungsraum f\u00fcr Brennholz und mannigfache Nahrungsmittel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/13\/vom-glueck-naturnaher-einfachheit\/\">Ein kleines Verz\u00e4hlchen \u00fcber &#8222;meinen&#8220; Wald<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.06.2019<\/p>\n<p>Es ist schon recht gruselig, wenn bei allen Diskussionen \u00fcber FfF oder Greta ausgerechnet diverse<strong> Linksau\u00dfen-Str\u00f6mungen<\/strong> partout darauf bestehen, sowohl die objektiven Bedingungen f\u00fcr das Entstehen dieser Bewegung wie auch das subjektiv hochentwickelte Bewusstsein der jungen Leute f\u00fcr die Zusammengeh\u00f6rigkeit von \u00f6kologischer und sozialer Frage v\u00f6llig zu ignorieren. Da gibt es seltsame Leute, die Fridays for Future und Greta f\u00fcr Produkte einer geheimen Verschw\u00f6rung der herrschenden Klasse halten, wohl nur weil die nicht unter roten Fahnen marschieren und nicht rufen &#8222;Nieder mit dem Kapitalismus! Es lebe die sozialistische Weltrevolution!&#8220;. Eine borniertere Verweigerung historisch-materialistischer Analyse jetziger Realit\u00e4t ist einem kaum je begegnet.<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.06.2019<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" title=\"Sehnsucht nach Liebe allenthalben. Szene aus &quot;Ein Sommernachtstraum&quot; in Koblenz. Foto: Matthias Baus f\u00fcr Theater Koblenz\" href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Sommernachtstraum-c-Matthias-Baus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1052\" style=\"height: 406px; width: 505px;\" title=\"Sehnsucht nach Liebe allenthalben. Szene aus &quot;Ein Sommernachtstraum&quot; in Koblenz. Foto: Matthias Baus f\u00fcr Theater Koblenz\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Sommernachtstraum-c-Matthias-Baus.jpg\" alt=\"\" width=\"671\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Sommernachtstraum-c-Matthias-Baus.jpg 671w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Sommernachtstraum-c-Matthias-Baus-480x386.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 671px) 100vw, 671px\" \/> <\/a> Wenn Sommer ist, zieht es auch das Theater hinaus zum Spiel unter freiem Himmel, Wetterrisiko inklusive. Gl\u00fcck f\u00fcr die Premiere von Shakespeares <strong>\u201eEin Sommernachtstraum\u201c in Koblenz<\/strong>: Der Abend war warm, erst zum Finale tr\u00e4ufelte es einige Regentropfen. Langer Beifall, vergn\u00fcgte Gesichter \u2013 man hat auf dem Vorplatz der Feste Franz bei einer reizenden kleinen Produktion kurzweilige 90 Minuten erlebt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/deutschland-und-welt\/kultur_artikel,-reizender-sommernachtstraum-voll-suesser-versprechen-_arid,1987111.html\">Meine Premierenkritik<\/a> (4200 Anschl\u00e4ge, RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>11.06.2019<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Garten-619.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1053\" style=\"height: 346px; width: 480px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Garten-619.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"738\" srcset=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Garten-619.jpg 1024w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Garten-619-480x346.jpg 480w, https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Garten-619-768x554.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/> <\/a> <strong>Bestandsaufnahme Selbstversorgergarten Pfingsten 2019: <\/strong>Acht Reihen Kartoffeln (zwei davon im Bild) stehen gut und die drei Hochbeete sind prall gef\u00fcllt mit allerhand. An anderer Stelle gedeiht eine Batterie von Tomatenst\u00f6cken pr\u00e4chtig. Die Kulturbeeren machen mir etwas Kummer: Johannis-, Stachel-, Him- und Heidelbeeren haben nur m\u00e4\u00dfig Fr\u00fcchte angesetzt. Daf\u00fcr sind drau\u00dfen im Wald die Fruchtans\u00e4tze der Sp\u00e4tbl\u00fcher Holunder und Brombeere recht f\u00fcllig. Ergo: Was dem G\u00e4rtner verwehrt bleibt, muss der Sammler ausgleichen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>08.06.2019<\/p>\n<p>Das eigentlich Interessante am<strong> H\u00f6henflug der Gr\u00fcnen<\/strong> ist nicht der H\u00f6henflug der Gr\u00fcnen selbst. Wirklich bedeutend ist, dass es sich dabei um ein SYMPTOM f\u00fcr tiefgreifenden Wandel im Denken gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung handelt. Wir erleben eine Art Paradigmenwechsel, der f\u00fcr die \u00f6kologischen Probleme die ihnen geb\u00fchrende Stellung auf der politischen Agenda einfordert (dies durchaus auch innerhalb der Anh\u00e4ngerschaft der anderen Parteien). Die neue Priorit\u00e4tensetzung vereint das \u00fcber Jahrzehnte angewachsene \u00f6kologische (Minderheiten-)Bewusstsein mit aktuellem Umdenken in vielen Bereichen der Mehrheitsgesellschaft, vereint beides mit dem von Kindern und Enkeln massiv aufgebauten Verantwortungsdruck \u2013 f\u00fcr Klima, Natur, Arten und eine sozial gerechte Gesellschaft.<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Vorhin (Samstagmorgen) mal die Nase vor die T\u00fcr gestreckt. Jetzt habe ich soooo viiiiiel Lust auf <strong>Open-air-Kultur<\/strong> am Abend. Klammheimlich bin ich ein ganz kleines bisschen froh, dass meine <strong>RockamRing<\/strong>-Jahre vorbei sind, zur\u00fcckliegen in einer Zeit, da die H\u00e4lfte der heutigen Besucher noch gar nicht geboren war. Gleichwohl M\u00e4dels und Jungs, Veteraninnen und Veteranen, die ihr droben in der Eifel rockt, tanzt, feiert, liebt, friert, durchgepustet und nass werdet: Habt Freude reichlich! (Tip f\u00fcr die RaR-Fans daheim: Zusammenschnitt\/\u00dcbertragung auf 3sat ab 20.15 Uhr)<\/p>\n<p>Mir steht stattdessen kritikerdienstlich heute ein <strong>Shakespear&#8217;scher &#8222;Sommernachtstraum&#8220;<\/strong> bevor. Nein, nicht die britische 2016er-Verfilmung im Fernsehen (18.45 Uhr auf ONE), sondern als Open-air-Theater auf dem Ruinengel\u00e4nde der Koblenzer Feste Franz. F\u00fcr den Besuch der Gemeinschaftsproduktion von Theater Koblenz und LaProfth ist dann wohl Kampfmontur angesagt: dicke Socken, zweiter Pullover, mein kn\u00f6chellanger Regenponcho und W\u00e4rmekissen f\u00fcrs Pop\u00f6chen.<\/p>\n<p>Hinter vorgehaltener Hand mal ehrlich gesprochen: Ich habe sie noch nie verstanden, diese Vorliebe so vieler Leute, selbst hohe Theaterkunst und klassische Musik partout unter freiem Himmel erleben zu wollen. Meist ist die Akustik und sind die Auff\u00fchrungsbedingungen schlechter als in jedem Theater und Konzertsaal, sitz man unbequemer, wird angelegentlich nass oder friert oder muss sich vor Blitz, Donner, Sturm in Sicherheit bringen; anderntags drohen Sonnenstich und Hitzschlag; die l\u00e4rmende Au\u00dfenwelt der Zivilisation spielt oft mit, ebenso manches Getier vom bellenden Hund und tr\u00e4llernden V\u00f6gelchen bis hin zu Einzelk\u00e4mpfern oder Schwadronen der summenden und stechenden Art. Aber ach, ja ich wei\u00df, das &#8222;wunderbare Ambiente&#8220; &#8230;. Nun denn, wenn ihr meint.<\/p>\n<hr \/>\n<p>07.06.2019<\/p>\n<p>Manchmal kommt man ja so ins <strong>Sinnieren: Was hast du eigentlich geschafft in deinem Leben?<\/strong> Oder: Hast du irgendwas Bleibendes geschaffen? Ich bilanziere, ganz grob: W\u00e4hrend meines schreiberischen Berufslebens flossen mir allj\u00e4hrlich 100 bis 150 verschieden umf\u00e4ngliche Texte zu kulturellen und gesellschaftspolitischen Themen aus der Feder. In den letzten Jahren einige weniger, davor etlich mehr. Macht in 32 Berufsjahren knapp 4000 Berichte, Analysen, Essays, Kommentare, Kritiken, Glossen, Vortr\u00e4ge etc.<\/p>\n<p>Was hast du damit bewirkt? Keine Ahnung, es l\u00e4sst sich nicht(s) messen. Was wird davon bleiben? Au\u00dfer elektronischen Archivbest\u00e4nden bei diversen Medien, auf die vielleicht noch ein paar Jahre nach meinem Ableben gelegentliche Google-Suchen sto\u00dfen: wahrscheinlich Nichts. So viel vergebliche Liebesm\u00fch\u2018 muss doch frustrierend sein? N\u00f6. Denn wie der Sinn des Lebens darin besteht, zu leben, so die Lebensaufgabe des Schreibers darin, zu schreiben. Wenn hie und da das eine oder andere Schreibergebnis f\u00fcr diesen oder jenen Leser ein Moment der Freude, der Erhellung, des Denkansto\u00dfes mit sich brachte\/bringt, so war\/ist die M\u00fche nicht f\u00fcr die Katz.<\/p>\n<hr \/>\n<p>06.06.2019<\/p>\n<p>Es wird in j\u00fcngerer Zeit von<strong> Klimawandelleugner<\/strong>n oder -verharmlosern eine <strong>neue Argumentation<\/strong> ins Gefecht gef\u00fchrt: Die einen effektiven Klimaschutz fordernden Leute w\u00fcrden Naturschutz und Klimaschutz miteinander verwechseln. Das aber w\u00e4ren zwei ganz verschiedene Paar Stiefel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/05\/naturschutz-versus-klimaschutz\/\">Dazu eine kurze Anmerkung<\/a> (freier Lesetext)neue Argumentation<\/p>\n<hr \/>\n<p>05.06.2019<\/p>\n<p>Doch, ja, das geht mir auch an meiner eigenen Zunft geh\u00f6rig auf den Wecker: Zu viele<strong> journalistische Kollegen\/inne<\/strong>n und Redaktionen, die nun wie besessen blo\u00df noch das <strong>K\u00f6pfe-Wechsel-Spiel betreiben<\/strong> &#8211; und das irrt\u00fcmlich f\u00fcr politischen Journalismus halten. Wer f\u00fchrt nun die SPD, der, die oder das? Was macht AKK demn\u00e4chst? Wird Habeck Kanzler oder Baerbock? So enge Horizonte, ach herrje. *genervt*<\/p>\n<p class=\"rtecenter\">***<\/p>\n<p>Wir haben derzeit in der Republik die hochinteressante Situation, dass unter Mitgliedern und Anh\u00e4ngern fast aller Parteien das Bed\u00fcrfnis nach INHALTLICHER, STRUKTURELLER, PERSPEKTIVISCHER (Neu)Orientierung enorm stark ist. Vor allem das v\u00f6llig unerwartete pl\u00f6tzliche Auftauchen einer sich auf ungewohnte Weise vehement in die Politik einmischenden Jugendgeneration sch\u00fcttelt die althergebrachten parteipolitischen wie teils auch medialen Verh\u00e4ltnisse, Gewohnheiten, Blickwinkel geh\u00f6rig durch. Zugleich (und gr\u00f6\u00dftenteils deshalb) befinden sich in der Parteienlandschaft fast alle Personalien im Schwebe-\/Interimszustand.<\/p>\n<p>Das eigentlich Spannende daran ist: Politische Entwicklungen entscheiden sich in der jetzigen Phase nicht in den Parlamenten, auch nicht in den F\u00fchrungsgremien der Parteien und erst recht nicht beim K\u00f6pfe-Wechsel-Spiel, sondern &#8222;unten&#8220;, an den Parteibasen und den sich gerade gravierend wandelnden Priorit\u00e4tensetzungen im \u00f6ffentlichen Bewusstsein. Dieser Wandel l\u00e4sst die alte politische Garde teils in Schockstarre, teils in Panik, teils in Frustration, teils in wildes (und dummes) Umsichschlagen verfallen.<\/p>\n<p>Journalisten h\u00e4tten au\u00dfer \u00fcber das K\u00f6pfe-Spiel nichts zu berichten, weil nichts passiert, hei\u00dft es? Pardon, sehe ich anders. So viel grundst\u00fcrzende Bewegung wie jetzt eben, war lange nicht. Allerdings findet sie halt nicht an den Orten und in den Formen statt, an die manche Kollegen\/innen gew\u00f6hnt und auf die sie seit ewigen Zeiten fixiert sind.<\/p>\n<hr \/>\n<p>04.06.2019<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2019 haSinnieren: Was hast du eigentlich geschafft in deinem Leben?be ich den <strong>Vortrag &#8222;Heimat &#8211; Sehnsuchtsraum und Kampfbegriff&#8220; <\/strong>in mehreren Orten des n\u00f6rdlichen Rheinland-Pfalz gehalten. Es stehen\u00a0 nun zwar noch Gespr\u00e4chsveranstaltungen zu diesem Thema auf meinem Plan, aber f\u00fcr den Vortrag selbst liegt kein weiteres Engagement vor. Weshalb ich mich entschlossen habe, die letzte <strong>Manuskript<\/strong>fassung des 50-min\u00fctigen Referats den interessierten Zeitgenossen hier zug\u00e4nglich zu machen.\u00a0 Wie immer bei meinen Vortr\u00e4gen gingen die m\u00fcndlichen Ausf\u00fchrungen in Teilen dar\u00fcber hinaus. Aber alles, was in (unkorrigierter Form) geschrieben steht, wurde auch gesagt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2019\/06\/03\/heimat-kampfbegriff-sehnsuchtsraum-utopie\/\">Zum Vortragsmanuskript hier<\/a> (freier Lesetext)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.06.2019 Und nun: BETRIEBSRUHE in der Schreibstube bis Ende Juli. W\u00fcnsche allseits eine angenehme Sommerzeit. 26.06.2019 Wir nennen uns Homo sapiens, \u201evern\u00fcnftiger Mensch\u201c. So richtig eingeleuchtet hat mir das nie. 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