{"id":1011,"date":"2017-02-27T23:00:00","date_gmt":"2017-02-27T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/blog\/guten-tag-allerseits-im-februar-2017\/"},"modified":"2022-05-17T12:47:30","modified_gmt":"2022-05-17T11:47:30","slug":"guten-tag-allerseits-im-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/02\/27\/guten-tag-allerseits-im-februar-2017\/","title":{"rendered":"Guten Tag allerseits &#8211; im Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>28.02.2017<\/p>\n<p>Ein Gedanke am Rande der &#8222;tollen Tage&#8220;, in den Sinn gekommen nach Betrachtung diverser TV-\u00dcbertragungen und Zeitungsberichte \u00fcber Karnevalsveranstaltungen:<br \/>\nDen Begriff &#8222;<strong>Heimat<\/strong>&#8220; verbinden die meisten Zeitgenossen offenbar prim\u00e4r mit ihrer nahen Lebensumgebung und kaum mit ihrem Bundesland oder gar der Nation. In den gro\u00dfst\u00e4dtischen Karnervalshochburgen meint Heimat die jeweilige Stadt &#8211; D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln, Mainz, Koblenz oder Trier. Je kleiner die Veranstaltungsorte aber sind, umso mehr steht h\u00e4ufig Heimat f\u00fcr die UmgebungsREGION &#8211; zB Westerwald, Unterfranken etc.<\/p>\n<hr \/>\n<p>27.02.2017<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-875\" style=\"float: right; height: 167px; margin: 5px; width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/quergedanken-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Wie der kalendarische Zufall es will, erscheint meine <strong>Monatskolumne &#8222;Quergedanken&#8220;<\/strong> am Rosenmontag bzw.\u00a0 Veilchendienstag. Das passt ganz gut, geht es in der Folge 145 u.a. doch um Unbilden, die sich gerne auch via K\u00fcsschen, Kuss, Geknutsche\u00a0 und anderen Humankontaktierungen unter den Menschen ausbreiten. Selbiges m\u00f6chte man sich vom zweiten Aspekt des Textes nicht mal in den d\u00fcstersten Momenten vorstellen. Kaum auszudenken, w\u00e4re Trumpismus auf gleiche Weise \u00fcbertragbar wie grippale Infektionen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/2017\/02\/26\/von-grippeviren-und-trumpeltieren\/\">Quergedanken 145: Von Grippeviren und Trumpeltieren<\/a><br \/>\n(freier Lesetext, 3300 Anschl\u00e4ge)<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.02.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/vollbild\/public\/Wortelkamp.jpg?itok=L_J-uLbX\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1009\" style=\"float: right; height: 187px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Wortelkamp.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"187\" \/> <\/a> Hoch oben im <strong>Westerwald<\/strong> w\u00e4chst unter der \u00c4gide des <strong>Bildhauers Erwin Wortelkamp<\/strong> (78) seit 30 Jahren ein bemerkenswertes <strong>Kunstprojekt<\/strong> heran: Peu a peu ist eine elf Hektar gro\u00dfe Talmulde zwischen den D\u00f6rfern Hasselbach und Werkhausen (Kreis Altenkirchen) Heimstatt f\u00fcr 50 eigens in die Landschaft hineingearbeitete Werke fast ebenso vieler Gegenwartsk\u00fcnstler von Rang geworden. Das in Anlehnung ans Prinzip englischer G\u00e4rten gestaltete Areal wurde dar\u00fcber selbst zum Gesamtkunstwerk. Ich hatte unl\u00e4ngst Gelegenheit, gemeinsam mit Wortelkamp das &#8222;Im Tal&#8220; genannte und in Rheinland-Pfalz solit\u00e4re Projekt bei einer dreist\u00fcndigen Wanderung intensiv zu erleben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur\/kunst-museum_artikel,-kunst-und-natur-im-ewigen-dialog-rundgang-mit-erwin-wortelkamp-_arid,1615300.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel &#8222;Kunst und Natur im Dialog&#8220; dar\u00fcber hier<\/a><br \/>\n(5200 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>24.02.2017<\/p>\n<p>Heute mal eine gar nicht gewagte Prognose:<br \/>\nEs dauert eher nur 5 als 10 Jahre bis Heerscharen deutscher Politiker sich in einer Sache um 180 Grad wenden werden: Fast alle, die heute Fernhalten und Abschieben von <strong>Migranten\/Fl\u00fcchtlingen<\/strong> f\u00fcr ihre vordringlichste Aufgabe halten, werden dann millionenschwere <strong>Anwerbe-Kampagnen f\u00fcr Neub\u00fcrger<\/strong> aus dem Ausland auflegen wollen &#8211; um dem hierzulande stetig wachsenden Nachwuchs-, Fachkr\u00e4fte- und Konsumentenmangel entgegen zu wirken. Und sie werden dann bedenkenlos den Entwicklungsl\u00e4ndern jene fertig ausgebildeten Leute abwerben, die diese am n\u00f6tigsten brauchen: \u00c4rzte, Lehrer, Ingenieure, IT-Spezialisten, Facharbeiter, Handwerker. Gescheiter w\u00e4re, die jetzt schon hier befindlichen Migranten\/Fl\u00fcchtlinge gleich hier selbst ausbilden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>23.02.2017<\/p>\n<p>Am <strong>Staatstheater Mainz<\/strong> gibt es jetzt eine Inszenierung der vor 2425 Jahren von Euripides geschriebenen <strong>Trag\u00f6die &#8222;Orestes&#8220;<\/strong>. Wieder einmal ist es faszinierend, wie aktuell und interessant so ein Uraltst\u00fcck f\u00fcr uns Heutige sein kann. Denn es geht da um zwei zornige junge Leute, die in einem krisenhaften Gemeinwesen aus Untaten und Schuld der Altvorderen und Elterngeneration die Selbstlegitimation f\u00fcr Angeh\u00f6rigenmord, Geiselnahme, Brandtsiftung ableiten, also quasi f\u00fcr blanken Terrorismus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur\/buehne_artikel,-orestes-am-staatstheater-mainz-antike-terroristen-im-zerruetteten-staat-_arid,1614681.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auff\u00fchrungsbesprechung hier<\/a><br \/>\n(3600 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>22.02.2017<\/p>\n<p><a class=\"colorbox colorbox-insert-image\" href=\"http:\/\/pecht.koblenz-net.de\/D7\/sites\/default\/files\/styles\/vollbild\/public\/Sommernachtstraum.jpg?itok=jxxgXGQS\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1010\" style=\"float: right; height: 186px; margin: 5px; width: 220px;\" src=\"https:\/\/www.pecht.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sommernachtstraum.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"186\" \/> <\/a> Shakespeares <strong>\u201eEin Sommernachtraum\u201d<\/strong> ist auch f\u00fcr das Ballett ein wunderbarer Stoff. Denn es geht darin vor allem um Verzauberung durch Erotik, Liebeslust, Triebentfesselung. Wo das K\u00f6rperliche solches Gewicht hat, ist die Tanzkunst ein naheliegendes Darstellungsmedium. Viele Choreografen haben sich des Stoffes schon angenommen, jetzt auch <strong>Tim Plegge<\/strong>, Chef des <strong>Hessischen Staatsballetts<\/strong>. Zur Premiere kam in <strong>Wiesbaden<\/strong> eine opulente\u00a0 Produktion, die stark auf m\u00e4rchenhafte Verspieltheit setzt, sich hart an der Grenze zur kulinarischen Nettigkeit bewegt &#8211; das Abdriften dar\u00fcber hinaus aber durch mehrfache Bezugnahme zu Shakespeares Tiefenschichten vermeidet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur\/buehne_artikel,-ballettpremiere-am-staatstheater-sommernachtstraum-als-maerchenhaftes-tanzstueck-_arid,1613716.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Premierenbesprechung hier<\/a><br \/>\n(3600 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>20.02.2017<\/p>\n<p>Meine Besprechung des<strong> 6. Anrechtskonzert beim Koblenzer Musik-Institut <\/strong>beginnt etwas un\u00fcblich: mit einem Lob f\u00fcr die Konzertbesucher. Denn das jeweils mehr als 1000-k\u00f6pfige Auditorium h\u00e4lt in diesem Herbst\/Winter w\u00e4hrend des Musizierens bemerkesnwert aufmerksam und diszipliniert Ruhe. Auch die vielen erk\u00e4lteten Zuh\u00f6rer verschieben lautes Schn\u00e4uzen und Husten auf die Pausen zwischen St\u00fccken und S\u00e4tzen. Das ist durchaus keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit im klassischen Konzertbetrieb.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur\/musik-konzert_artikel,-anrechtskonzert-chinesische-geigerin-zeichnet-stolze-spanierin-_arid,1612782.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ganze Besprechung des Abends mit spanischem Programm, Rheinischer Philharmonie unter Gastdirigent Rub\u00e9n Gimeno sowie der wunderbaren Sologeigerin Tianwa Yang hier<\/a><br \/>\n(3700 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>20.02.2017<\/p>\n<p>Das werden jetzt, vor allem am Rhein, eineinhalb anstrengende Wochen. Anstrengend f\u00fcrs <strong>fastnachts- bzw. karnevalsselige Freudenvolk<\/strong>. Anstrengend aber auch f\u00fcr davon weniger entz\u00fcndliche Mitmenschen, erst recht f\u00fcr passionierte Ver\u00e4chter der n\u00e4rrischen Kost. Die Lokalteile der Regionalzeitungen laufen ebenso karnevalistisch zu bis \u00fcber wie die lokalen und regionalen TV-Sender oder die Timelines bei Facebook. Es kommt arg dick. Doch obwohl ich mich selbst schon eine geh\u00f6rige Weile nicht mehr mit Pappnas&#8216; und Narrenkapp&#8216; ins Get\u00fcmmel st\u00fcrze, <strong>habe ich keinerlei Einw\u00e4nde gegen den Mummenschanz<\/strong>.<\/p>\n<p>Das gilt zumindest dort, wo die Narretei betrieben wird mit ausgelassenem bis augenzwinkerndem Spa\u00df an der Freud&#8216; sowie eingedenk ihrer anarchischen Renitenztradition wider b\u00f6se Geister, ungeliebte Obrigkeiten und verbiesterte Zeitgenossen. Ich werde es heuer wieder halten wie seit vielen Jahren: Via TV den B\u00fcttenfastnachtern am\u00fcsiert bis kopfsch\u00fcttelnd aufs Maul schauen, egal ob sie den literarisch-politischen Meenzer Stil pflegen oder die K\u00f6lsche Art des Witz-Verz\u00e4hlches. Ich werde mich am Esprit der Gardet\u00e4nze laben, beim M\u00e4nnerballett und s\u00fc\u00dfen Schunkelballaden indes wegzappen. Man muss ja nicht alles m\u00f6gen. Und ich werde wieder allerhand Spa\u00df haben an sinnenfrohen bis gruseligen Schnappsch\u00fcssen, die Kameraleute mit Gesp\u00fcr ebenso f\u00fcrs H\u00fcbsche wie f\u00fcrs Abstruse im Publikum einfangen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: Helolaulaaf! (= mein Friedensvorschlag an die Parteien des rheinhessisch Meenzer &#8222;Helau&#8220;, mittelrheinisch Koblenzer &#8222;Olau&#8220; und des rheinisch K\u00f6lschen &#8222;Alaaf&#8220;)<\/p>\n<hr \/>\n<p>19.02.2017<\/p>\n<p><strong>Trump<\/strong> hat jetzt den TV-Sender CNN und die New York Times als <strong>&#8222;Feinde des Volkes&#8220;<\/strong> gebrandmarkt. Es sei daran erinnert, dass seit jeher jedes autorit\u00e4re Regime und jede Diktatur mit der Propaganda von den &#8222;Feinden des Volkes, des Staates, der Nation, der Ordnung, der Kirche&#8230;&#8220; erst die Einf\u00fchrung der Zensur, dann die v\u00f6llige Unterdr\u00fcckung der Presse- und Meinungsfreiheit vorbereitet\/begr\u00fcndet hat. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass Trump den Sturm, den er da s\u00e4t, nicht unbeschadet \u00fcberstehen wird. Denn allm\u00e4hlich beginnen selbst konservative Verfassungspatrioten in den USA zu begreifen, welch faules Ei sie sich ins Nest gelegt haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>17.02.2017<\/p>\n<p>Freude! Sie sind wieder da. Riesige <strong>Kranichschw\u00e4rme<\/strong> ziehen mit himmlischem Gesang von S\u00fcdwesten heran \u00fcber den Westerwald. <strong>Fr\u00fchling kommt<\/strong>.<\/p>\n<hr \/>\n<p>13.02.2017<\/p>\n<p><strong>Der Bundestagswahlkampf f\u00e4ngt nicht gut an.<\/strong> Es wird vor allem zwischen den beiden gro\u00dfen Parteien vom Start weg zu viel mit <strong>Polemikschlamm<\/strong> auf Personen geschmissen. Die Herrschaften sollten sich vergegenw\u00e4rtigen, dass dies eine der schwierigsten Wahlen seit Bestehen der Bundesrepublik wird. Denn es geht um wesentlich mehr als nur die Frage, ob am Ende Merkel oder Schulz die Nase vorn hat. Es geht ZUGLEICH um die Glaubw\u00fcrdigkeit und den R\u00fcckhalt der Demokratie im Volk.<\/p>\n<p>Eine Dreckschlacht nach US-Muster w\u00fcrde diesem Ziel schaden und nur der AfD nutzen. Ihr sollt deshalb durchaus keinen Burgfrieden halten. Aber es w\u00e4re gut und hilfreich, wenn die demokratischen Parteien ihren Wahlkampf diesmal mit Augenma\u00df und Anstand auf einen beispielhaft gehaltvollen Wettbewerb ihrer POLITISCHEN Ideen, Vorstellungen, Pl\u00e4ne, Absichten konzentrieren w\u00fcrden. Blo\u00dfen Theaterdonner braucht kein Mensch.<\/p>\n<hr \/>\n<p>18.02.2017<\/p>\n<p><strong>Sah der gro\u00dfe US-Schriftsteller Philip Roth einen wie Trump kommen?<\/strong> W\u00e4hrend derzeit in den USA die Verkaufszahlen f\u00fcr Orwells SF-Klassiker &#8222;1984&#8220; durch die Decke gehen, kam mir Roth&#8216; <strong>&#8222;Verschw\u00f6rung gegen Amerika&#8220;<\/strong> aus dem Jahr 2004 wieder in den Sinn. Bei Kritik und Publikum war das kein sehr erfolgreicher Roman, man hielt vor 13 Jahren allgemein die Rahmenkonstruktion dieser Familiengeschichte f\u00fcr gar zu abwegig: Statt 1940 zum dritten Mal Franklin D. Roosevelt zum Pr\u00e4sidenten zu machen, w\u00e4hlen die Amerikaner v\u00f6llig \u00fcberraschend den popul\u00e4ren Fliegerhelden und Nazi-Sympathisanten Charles A. Lindbergh ins Wei\u00dfe Haus. Was einem damals wie eine recht abstruse literarische Fiction vorkam, erzeugt jetzt beim Wiederlesen beklommenes Staunen. Denn Roth schildert einen schleichenden Prozess der Entdemokratisierung des Landes, der subkutanen Verdummung und rassistischen Durchseuchung der Gesellschaft, wie wir ihn eben jetzt teils mitansehen m\u00fcssen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>05.02.2017<\/p>\n<p>Auch wenn sie in den zur\u00fcckliegenden zweieinhalb Jahrzehnten am deutschsprachigen Theater ein \u00fcberbordender Megatrend geworden ist, so bleibt die Prozedur doch jedesmal ein hochriskantes Unterfangen: Literarische Werke, die geschaffen wurden f\u00fcr die intime Zweisamkeit von Leser und Buch, in B\u00fchnenst\u00fccke zu verwandeln. Das <strong>Theater Koblenz <\/strong>hat sich nun einen Gegenwartsroman vorgekn\u00f6pft:<br \/>\n<strong>Michael K\u00f6hlmeiers \u201eDie Abenteuer des Joel Spazierer\u201d<\/strong>, 2013 von der Literaturkritik begeistert aufgenommen. Die jetzige <strong>Urauff\u00fchrung der Koblenzer Theatralisierung <\/strong>hinterl\u00e4sst beim Theaterkritiker hingegen vor allem Ratlosigkeit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rhein-zeitung.de\/kultur\/buehne_artikel,-die-abenteuer-des-joel-spazierer-roman-zur-buehnenfassung-verknappt-_arid,1606243.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Premierenkritik hier<\/a><br \/>\n(4200 Anschl\u00e4ge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)<\/p>\n<hr \/>\n<p>01.02.2017<\/p>\n<p>Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt: Tilt, Systemabbruch, Maschin&#8216; kaputt = <strong>M\u00e4nnergrippe reloaded<\/strong>. Am Montagabend zur FSJ-Seminarwoche auf Jugendburg Hohensolms angereist, am Dienstagmorgen nach friebriger Nacht frustriert fluchend wieder abgereist. Bleiben w\u00e4re sinnlos gewesen wg. Hirnvermatschung und Leibesaufl\u00f6sung. Ich wollte auch nicht der Seuchenherd sein, dem nachher s\u00e4mtliche Kultureinrichtungen in Rheinland-Pfalz Krankmeldung ihrer Freiwilligen verdanken. Delirierend von allem m\u00f6glichen, h\u00fcte ich nun daheim das Krankenlager &#8211; und warte ergeben auf das Ende des Anfalls.<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.02.2017 Ein Gedanke am Rande der &#8222;tollen Tage&#8220;, in den Sinn gekommen nach Betrachtung diverser TV-\u00dcbertragungen und Zeitungsberichte \u00fcber Karnevalsveranstaltungen: Den Begriff &#8222;Heimat&#8220; verbinden die meisten Zeitgenossen offenbar prim\u00e4r mit ihrer nahen Lebensumgebung und kaum mit ihrem Bundesland oder gar der Nation. 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