Kunstsparten

30 Jahre Kammermusik für Rheinland-Pfalz

Im Gespräch mit Villa-Musica-Chef Hülsoff

ape. Vor fünf Jahren blickte ein Artikel an dieser Stelle auf ein Vierteljahrhundert „Villa Musica” zurück und würdigte die Bedeutung der Landesstiftung für die Musikkultur in Rheinland-Pfalz. Damals hatte gerade Klaus Arp die künstlerische Leitung der Institution an Alexander Hülshoff abgegeben. Über ihn hieß es im seinerzeitigen Text: „Der in der Pfalz aufgewachsene Cellist markiert eine Verjüngung der Villa Musica aus den eigenen Reihen heraus: Hülshoff war einer ihrer allerersten Stipendiaten und machte seinen Weg als gefragter Solo-Cellist, Kammermusik-Partner und Professor der Folkwang-Universität in Essen. Er wird auf dem Bisherigen aufbauend auch eine neue Handschrift einbringen wollen.” Ein halbes Jahrzehnt später bin ich mit dem heute 47-jährigen Hülshoff in Schloss Engers verabredet –  um im Gespräch zu ergründen, wie sich diese Handschrift ausgewirkt hat.

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Moore-Skulpturen zur Jubiläumssaison

10 Jahre Arp Museum / Vorbericht

ape/Remagen-Rolandseck. Auf den ersten Blick sehr seltsam: Ausgerechnet im Jubiläumsjahr rund um seinen 10. Geburtstag wird das Arp Museum eine unterdurchschnittliche Zahl neuer Ausstellungen auflegen. Nur vier Präsentationen zählt man jetzt bei der Programmvorschau durch Direktor Oliver Kornhoff. Gleichwohl könnte es sein, dass 2017 die diesjährige Besucherzahl von rund 60 000 überschritten wird. Denn im Zentrum der kommenden Saison steht ab Mai acht Monate lang eine Schau, wie es nach Machart, Größe und vielleicht auch internationaler Bedeutung im Kunstmuseum Bahnhof Rolandseck noch keine gab. Gewidmet ist sie Henry Moore (1898 - 1986), einem der weltweit bedeutendsten Vertreter der klassischen Moderne in der Bildhauerei.

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Die "Kunst" der Eskalation

Yasmina Rezas Erfolgsstück in Bonn / Premierenkritik

ape/Bonn. „Kunst” von Yasmina Reza ist ein dankbares Stück für jeden Komödianten, der begriffen hat, dass seit Shakespeare und Moliere die wirklich guten Komödien nie einfach nur albern sind.

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Die Bühne als Spiegel der Zeit

Theaterbilder seit 1600 im Arp Museum

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Bemerkenswerte Authentizität in Webber-Musical

"The beautiful game" in Koblenz / Kritik

Link zur Premierenkritik 4200 Anschläge

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Siegeszug der Zukunftsschrift

Ausstellung zur Type "Futura" in Mainz

ape/Mainz. Über den Sommer 2016 hatte das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst mit seiner Ausstellung „Alles neu!” Entwicklungen von Typografie und Grafik der zurückliegenden 100 Jahre in den Blick genommen. Nebenan in Mainz greift jetzt das Gutenberg-Museum eine einzige Schriftart heraus und widmet ihr die erste monothematische Schau in Deutschland. Die Type heißt Futura, die Zukünftige, und wird dieser Tage 90 Jahre alt.

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Urvertrauen im brodelnden "Magma"

Kritik der Uraufführung bei tanzmainz

ape/Mainz. „Magma” ist die erste Tanz-Produktion der neuen Spielzeit am Staatstheater Mainz summarisch überschrieben. Dies Bild vom glutflüssigen Gestein, das feurig brodelnd aus tiefem Untergrund an die Oberfläche drängt und sich unaufhaltsam über die Welt verströmt, passt trefflich zu den beiden Uraufführungen des 100-minütigen Abends.

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"Don Karlos" gar nicht gestrig

Kritik der Wiesbadener Premiere

ape/Wiesbaden. Wenn der eigentlich im Opernfach beheimatete Uwe Eric Laufenberg Schauspiel inszeniert, ist genaues Hinschauen angezeigt. Fast traditionelle Darstellung darf einen so wenig irritieren, wie zeitaufwendige Treue zum Originaltext.

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Fritz Katers "Love you, Dragonfly"

Besprechung der Uraufführung in Bonn

ape/Bonn. Viele leere Plätze im Zuschauerraum. Das ist ungewöhnlich für Premieren im großen Schauspielhaus des Theaters Bonn in Godesberg. Nach der Pause sind es noch ein paar mehr. Zur Uraufführung kommt „Love you, Dragonfly” von Fritz Kater alias Armin Petras. Im Untertitel wird die Liebeserklärung an eine Libelle bezeichnet als „Sechs Versuche zur Sprache des Glaubens”.

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Völkerwanderungen - Migration als historischer Normalfall

Vortrag

Unkorrigiertes Manuskript meines Vortrages am 6. Oktober 2016 in Altenkirchen; teils ausformuliert, teils nur in Stichworte; mündliche Ausführung streckenweise davon abweichend.

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